Wittek, Gabriele

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Wittek, Gabriele geb. Maden (* Wertingen, Schwaben 7. Okt. 1933 †................)




Das ist mein Wort ● A und Ω

Das Evangelium Jesu.

(Ohne Ort: Universelles Leben o. J. 1. und 2. Auflage) ursprünglich in zwei Bänden

Ohne Ort (Marktheidenfeld/ Main): Verlag DAS WORT o. J. 4. Auflage 2004 (5. erweiterte Aufl. 20..?)


Paraphrase


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Zum Buch:

Das ist mein Wort ist die Veröffentlichung einer Gruppierung, die 1977 unter der Bezeichnung »Heimholungswerk Jesu Christi, Gabriele Wittek« in Erscheinung trat und 1984 in »Universelles Leben« umbenannt wurde. In Süddeutschland tritt UL häufig, aber unauffällig an die Öffentlichkeit in Form von Markstständen und Backwarenhandlungen mit der vielsagenden Bezeichnung "Gut zum Leben, Waren aus Neu- Jerusalem". Ebenfalls ist UL im Äther vertreten vermittels des Rundfunksenders »Radio Santec" und per Fernsehen durch »Sophia TV« und »Die neue Zeit TV«. Angesprochenes 1100 plus- seitige Buch mit dem Untertitel »Die Christus - Offenbarung, welche inzwischen die wahren Christen in aller Welt kennen« verspricht zwiefaches: »Das Buch „Das ist mein Wort" ist NICHT von Hieronymus gefälscht und nicht vom Menschenfeind Luther übersetzt. Es ist von JESUS, dem Christus, unmittelbar durch das prophetische Wort inspiriert....Der Christus- Gottes- Geist spricht erneut durch einen Propheten - dieses Mal ist es eine Frau, Gabriele, die Lehrprophetin in Botschafterin Gottes für diese unsere Zeit.« Als Refenzdatum für allfällige Offenbarungen wird wiederholt das Jahr 1989 genannt.

DimW unterscheidet sich inhaltlich gravierend von Ausgaben der Schrift mit dem seit über 1500 Jahren festgelegten Kanons der christlichen Kirchen und Gemeinschaften. Der Inhalt ist eine Privatoffenbarung an G. W., im Buch lediglich als "Gabriele" bezeichnet, die von einem Geistwesen namens „Emanuel, der Cherub der göttlichen Weisheit" direkt überbracht wurde. G's prophetische Eingaben enthalten unter (vielem) anderen auch Texte, wie sie zum kleinen Teil im AT, hauptsächlich aber in den Evangelien zu finden sind. Ein weiterer Bestandteil enthält Kindheitsgeschichten eines "Jesus Christus von Nazareth", sowie Aussprüche, Dialoge und Taten desselben, deren Herkunft bzw. Quellen offenbarungsgemäß nicht näher bezeichnet sind. Nicht nur die Botschaft, sondern auch die Erklärungen, Berichtigungen & Vertiefungen im vorliegenden Buch sind laut Nachwort »das authentische Wort Christi«, das durch die Prophetin Gabriele, in der sich Gott wesentlich einverleibt hat, verkündet wird. Gabriele ist Gottes unmittelbare Posaune, die ihre Mitmenschen in allen Gesetzen des geistigen Lebens unterweisen und ihnen in allen Fragen des inneren Lebens zu Seite stehen soll. Solchermaßen will das Buch den Leser informiert wissen.

Da hier für diese Seite nur die Texte von Relevanz sind, die Ähnlichkeit mit denen des anerkannten Kanon haben, sei auf die übrigen nur am Rande eingegangen.

Zunächst fällt auf, daß der gesamte Inhalt in zwei Kategorien aufgeteilt ist: 1.) Die Hauptbotschaft sowie 2.) die Erklärung und Berichtigung (!) des Geoffenbarten – wobei sich das Geoffenbarte auf ein Druckwerk »Das Evangelium Jesu. Was war vor 2000 Jahren?« [Rottweil 1986] bezieht.

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Die hauptsächlich aus dem NT bekannten Texte sind sämtlich in die Kategorie 1) eingelagert. Sie sind entweder ungekürzt wiedergegeben (z. B. einige Gleichnisse), mit anderen Erzählungen frei kombiniert oder einzeln verstreut verwoben innerhalb eines Erzählstranges. Mit Zahlenangaben wird sehr frei umgegangen, d. h. es findet eher keine Orientierung am biblischen Stoff statt. Eine chronologische Reihenfolge der "Offenbarung" ist gegeben, eine inhaltliche nicht: Der Christus wird zum Erlernen arkaner Weisheit in Ägypten herangebildet und gebärdet sich während seiner frühen Jahre bereits als radikaler Tier- und Pflanzenschützer. Er lebt im Einklang mit der Schöpfungsordnung, predigt Gewaltlosigkeit und bereitet mit Vehemenz die Abschaffung der Tieropfer vor. Er ist weiterhin Seelenführer zum "Innengott" des Menschen und will durch sein eigenes Opfer das Rad der Wiederverkörperungen, das jede Seele durchlaufen muß, unterbrechen. Vermittels seiner Botschaft wird der Mensch zur Erkenntnis gelangen, wie Einflüsse durch negative Kräfte aus der mächtigen Speicherquelle des Alls in positive Energie umgewandelt werden kann. Nach Abendmahl, Kreuzigung, Tod und Auferstehung erscheint der Christus leiblich seinen Jüngern und belehrt sie ausführlich über zukünftige unblutige Opfer, über Gemeindebau und -führung. Die dem Petrus überantworteten Schlüssel des Himmelreiches werden in Zukunft auch anderen "wahren Nachfolgern" übergeben. (Das UL- Logo zeigt einen solchen Schlüssel).

Persönliche Einschätzung:

Privatoffenbarungen dieser Coleur bewegen sich in einem kritikfreien Raum. Quellenangaben sind naturgemäß gar nicht vorhanden. Die Zusammensetzung der Schriften, die so auch oder ähnlich in der Bibel vorkommen, ist willkürlich gewählt. Die der H. S. ähnlichen Texte mußten in stundenlanger Arbeit aus dem »DimW« herausgeschält werden. Was "Frohbotschaften" dieser Art gemeinsam ist, gilt auch hier: Der UL- Christus hat eine makellos lückenlose Vita (fast von der Wiege bis zur Bahre) – er offenbart sich ja schließlich selbst. Auch hat er auf alle Fragen passende Antworten und gibt den wahren Christen [siehe Buchuntertitel] verbindliche Ratschläge für die Zeit nach seinem Abgang.

Zitat:

""Dieses alles kann durch das überkommene Christentum unserer Tage nicht geleistet werden, denn moderne Pharisäer stehen den Amtskirchen vor, leben und lehren Scheinchristentum und sind verantwortlich für Schändung, Vergiftung und Ausbeutung der Erde"" - so zu lesen in den Vertiefungen.

Als Beigabe zu diesem "Offenbarungswerk" gibt es zwei Traktate: " Jesus war ein Mann des Volkes - nicht der Kirche" sowie eine Enthüllungsbroschüre kirchenfeindlicher Natur mit dem bedenklichen und aufwühlenden Titel "Die Bibel ist gefälscht - Hieronymus der kirchliche Bibelfälscher". ........

Biogramm:

http://www.michelrieth.de/gabi5.htm ____ http://www.agpf.de/Wittek.htm ___ https://www.infranken.de/regional/wuerzburg/Das-Universelle-Leben-in-Unterfranken-vor-dem-Aus;art88524,2596736