Wirth, Michael: Unterschied zwischen den Versionen

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(Die Psalmen)
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Dieses Psalmenbuch ist vom Herausgeber “Seinem lieben ''Christian Sertorius'', Pfarrer in Fremdingen [Donau–Ries]“ gewidmet; diesem ist auch ein Brief auf S. 5 geschrieben. Der Herausgeber, ein ungenannter “Freund“, verfasste ein sechsseitiges Vorwort; darin ist u. a. gesagt:
 
Dieses Psalmenbuch ist vom Herausgeber “Seinem lieben ''Christian Sertorius'', Pfarrer in Fremdingen [Donau–Ries]“ gewidmet; diesem ist auch ein Brief auf S. 5 geschrieben. Der Herausgeber, ein ungenannter “Freund“, verfasste ein sechsseitiges Vorwort; darin ist u. a. gesagt:
:»Der verewigten Professor, ''Michael Wirth'', hat in den Jahren 1814 und 1815, wie er selbst bemerkte, es sich zur Aufgabe gemacht, die Stunden, welche er der Betrachtung ewiger Wahrheiten widmen wollte, der Uebersetzung der Psalmen aus dem hebräischen Texte in die deutsche Sprache zu weihen. (…) Herr Professor ''Wirth'' hat die Psalmen nach dem Urtexte, nicht nach der Vulgata, eingetheilt, hat öfters die die ersten Verse, welche nur eine Ueberschrift bilden, nicht übersetzt, und daher gleich mit dem zweiten Verse angefangen. Dagegen hat er vor jedem Psalm den Inhakt kurz angegeben.«
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:»Der verewigte Professor, ''Michael Wirth'', hat in den Jahren 1814 und 1815, wie er selbst bemerkte, es sich zur Aufgabe gemacht, die Stunden, welche er der Betrachtung ewiger Wahrheiten widmen wollte, der Uebersetzung der Psalmen aus dem hebräischen Texte in die deutsche Sprache zu weihen. (…) Herr Professor ''Wirth'' hat die Psalmen nach dem Urtexte, nicht nach der Vulgata, eingetheilt, hat öfters die die ersten Verse, welche nur eine Ueberschrift bilden, nicht übersetzt, und daher gleich mit dem zweiten Verse angefangen. Dagegen hat er vor jedem Psalm den Inhakt kurz angegeben.«
  
 
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Version vom 28. November 2017, 11:36 Uhr

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Wirth, Michael (* 1. Okt. 1788 Lauingen/ Donau † 17. Juli 1832 Dillingen/ Donau) Prof.


Inhaltsverzeichnis

Die Psalmen

uebersetzt [“nach dem Urtexte“] von Michael Wirth, herausgegeben nach dessen Tode von einem seiner Freunde.

Kempten, Allgäu: Druck und Verlag der J. Kösel'schen Buchhandlung. 1835.

Koph.png Wortstimme

2. Gott ist unsere Zuversicht und Stärke; ein sicherer Helfer in Gefahr.

3. Darum fürchten wir uns nicht, wenn gleich der Erdball wankte, und Berge hinstürzten ins Meer!

4. Mögen die Wogen brausen, stürmen, daß Berge vom Ungestüm erbeben;

5. So sollen doch jenes Stromes Bächlein Gottes Stadt erquicken – des Höchsten heiligen Wohnsitz.

6. Gott thront in ihr; sie kann nicht untergehen; mit jedem Morgen ist Gott ihr nah und hilft ihr.

7. Es wanken Nationen, es fallen Königreiche, es donnert, der Erdball vergeht. –

8. Mit uns ist Gott Jehova, der Götter Gott – Jakobs Gott ist unsere Veste! –

9. Gehet, schauet des Jehova Thaten, der auf dem Erdkreis solche Umwälzungen anrichtet!

Ps 46
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Zum Buch: st

Oktavband, gebunden und in Fraktur gedruckt; XIV & 298 S; Schrifttexte einspaltig verweise gesetzt (nr Psalmen); keine Anmerkungen, Überschriften nicht übersetzt, aber Inhalt als Überschrift wiedergegeben.

Die Übersetzung der Psalmen 119 und 148 bis 150 stammen von Josef Franz v. Allioli. Im Anschluß an Psalm 150 ist von M. Wirth noch das Lied des Moses (2. Mose 15) sowie der Gesang der Hannah (1. Sam 2) übertragen.

Dieses Psalmenbuch ist vom Herausgeber “Seinem lieben Christian Sertorius, Pfarrer in Fremdingen [Donau–Ries]“ gewidmet; diesem ist auch ein Brief auf S. 5 geschrieben. Der Herausgeber, ein ungenannter “Freund“, verfasste ein sechsseitiges Vorwort; darin ist u. a. gesagt:

»Der verewigte Professor, Michael Wirth, hat in den Jahren 1814 und 1815, wie er selbst bemerkte, es sich zur Aufgabe gemacht, die Stunden, welche er der Betrachtung ewiger Wahrheiten widmen wollte, der Uebersetzung der Psalmen aus dem hebräischen Texte in die deutsche Sprache zu weihen. (…) Herr Professor Wirth hat die Psalmen nach dem Urtexte, nicht nach der Vulgata, eingetheilt, hat öfters die die ersten Verse, welche nur eine Ueberschrift bilden, nicht übersetzt, und daher gleich mit dem zweiten Verse angefangen. Dagegen hat er vor jedem Psalm den Inhakt kurz angegeben.«

Biogramm:

Michael Wirth besuchte die Elementarschule in Lauingen. Anschließend daran ging er auf die Studienanstalt in Dillingen und darnach ins Lyceum ebenda. Am 16. Juni 1810 wurde er zum Priester geweiht. Daraufhin reiste er nach Wien zur Akademie der Wissenschaften und stellte dort (leider ohne großen Erfolg) die Passygraphie [auch: Pasigraphie, Universalschrift; d. Vf.] vor. Nachdem er wieder in seine Heimat zurückgekehrt war, begab er sich nach München und studierte bei Thiersch Philologie. Neben seinem Studium erteilte er den Kindern des damaligen Staatsministers von Montgelas Religionsunterricht.

Mit den Studien fertig, wurde er als Professor ans Progymnasium nach Regensburg berufen. Dort stieg er von Klasse zu Klasse weiter und wurde schlussendlich Professor für Philosophie am Lyceum in Regensburg. Nach einer fruchtbaren Zeit des Wirkens in Regensburg wurde er als Rektor an das Gymnasium nach Würzburg berufen.

Nach dem Tode seines Lehrers und Freundes Prof. Gerhauser,_Joh._Balth. in Dillingen wurde Wirth als Professor für Hermeneutik, biblischer Exegese und Pädagogik ans königlich bayrischen Lyceum zu Dillingen berufen.

(Quelle: J. M. Wirth, Freundschaft im Geiste der heiligen Schrift. Nördlingen 1834)