Winkler, T. & Siebel, W. A.

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Winkler, Thomas (* Freiburg im Breisgau 26. Febr. 1955) Dr. med.

Wohlschlegel, Hanspeter (* ) Dr. iur.

Siebel, Walter Alfred (* Simmern, Hunsrück 25. Okt. 1947) Berater, Forscher, Dozent


Das Kerygma Jesu (1° 1989)

Deutsche Übersetzung der kritisch-exegetisch aufbereiteten Texte des Neuen Testaments. [Von] Thomas Winkler

Langwedel/ Weser, Kr. Verden: Verlag Glaser 1989

Reihe: Wissenschaft und Logos - Beiheft 2

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Jakobus, Gottes und des Kyrios Jesus Knecht, grüßt die Zerstreuten im 12–Städte–Bund.

Alle Freunde, meine Geschwister, bringt auf, wenn ihr durch Versuchungen umzufallen droht,

wissend, daß die Bewährung eures Glaubens entsprechen Standhaftigkeit bewirkt.

Der Standhaftigkeit sei konsequentes Tun, damit ihr konsequent und beherzt seid, euch also nicht selbst im Stich laßt.

Wenn jemand von euch die Weisheit im Stich läßt, fordere er sie vom Geber wieder, der allen einfach so gibt, ohne zu schimpfen, und ihm wird gegeben werden.

Er fordere im Glauben, ohne Grübelzweifel: Denn wer zeifelt, gleicht einer Woge des Meeres, die vom Wind gejagt und hin und her getrieben wird.

Ein Zweifler ist unbeständig, in allen seinen Wegen. Selig ist ein in der Versuchung standhafter Mensch, da ihm die Bewährung so wird, daß er die Liebeserklärung des Lebens annehmen wird; so erklärte unser Kyrios (Jesus) es uns, die wir ihn lieben.

Jakobus 1. Kapitel
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Zum Buch:

Gebundener Oktavband, Gadenheftung; 97 & (3) S. Schrifttexte einspaltig gesetzt mit eigener (abweichender) Beversung, die jedoch im Bibelstellenverzeichnis auf S. 87 aufgelöst werden. Zu vielen Texten sind Anmerkungen geschrieben.

Das Buch enthält Auswahltexte aus: Matthäusevangelium, Jakobusbrief (große Auswahl), Judasbrief (große Auswahl), Johannesevangelium und Verse aus dem 1. Johannesbrief.

Thomas Winkler schrieb, datiert Völkersen [Kr. Verden/ Aller], den 18. 8.1989, ein einseitiges Vorwort; darin heißt es u. a.:

»In deutescher Übersetzung erscheinen die Texte des Neuen Testaments, die den Anspruch auf authentische Nähe zur Verkündigung Jesu erheben dürfen. (…) Mein Wunsch an den Leser ist, daß er die von mir gewählte Übersetzungsart verstehen möge als eine Hilfe, fast 2000 Jahre Sprach– und Kulturentwicklung nicht einfach zu übergehen. Da ich in der Regel den griechischen Duktus auch im Deutschen wiedergegeben habe, möchte der ungewohnte Stil diesen Respekt eben auch zum Ausdruck bringen. Die deutschen Übersetzungen hebräischer Original in den neutestamentliche Zitaten besorgte Hanspeter Wohlschlegel, der die gleichen Übersetzungsregeln angewandt hat.«

(Anm.: Die Interpretation der Übersetzung ist ein Gegenentwurf zu den kirchlichen Varianten; eine Anmerkung zum Überantworter Judas Iskariot: »Judas nun, wegen seiner Kontakte zu den Untergrundbewegungen, hatte Gelegenheit, Informationen über die bevorstehende Festnahme Jesu zu erhalten. Er wollte Jesus warnen, kam jedoch zu spät. Das Zusammentreffen der Ereignisse machte ihn dann für die kirchliche Tradition zum idealen Sündenbock. Die "Schuld" der übrigen Jünger wurde signifikant geringer, wenn es die Quantifizierungsmethode der Schuldfrage zu leisten in der Lage ist.«

Wem mit solch einer Art der Auswahl von Texten gedient ist, außer ein paar Spezialisten, erschließt sich mir nicht!)

Das Kerygma Jesu (2°, erweiterte 1996)

Eine andere Rekonstruktion der Worte Jesu und ihre religionsgeschichtliche Bedeutung

[Griechisch und hebräisch (z. Tl. hebräisch) /deutsch von] W. A. Siebel und Thomas Winkler

Wiesbaden/ Rhein–Main: Glaser Verlag 1996; 2. völlig neu überarbeitete und erweiterte Auflage.

Reihe: Glasers sozialanthropologische Reihe / Bd. 8

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1 Gott meiner Väter und Herr des Erbarmens, der du alle Dinge durch dein Wort geschaffen

2 und den Menschen durch deine Weisheit bereitet hast, damit er herrschen soll über die Geschöpfe, die von dir gemacht wurden,

3 und die Welt in Heiligkeit und Gerechtigkeit regieren und mit aufrichtigem Herzen Gericht halten soll:

4 gib mir die Weisheit, die bei dir auf deinem Thron sitzt, und verwirf mich nicht aus der Schar deiner Kinder.

5 Denn ich bin dein Knecht und der Sohn deiner Magd, ein schwacher Mensch, der nur ein kurzes Leben hat und dem es an Einsicht fehlt für Recht und Gesetz.

6 Denn selbst wenn einer unter den Menschenkindern vollkommen wäre, so wird er doch nichts gelten, wenn ihm die Weisheit fehlt, die von dir kommt.

9 Und bei dir ist die Weisheit, die deiner Werke kennt und die dabei war, als du die Welt schufst, und die weiß, was dir wohlgefällig und was recht ist nach deinen Geboten.

Weisheit Salomos 9

Im Anfang war der Logos, und der Logos war bei „theos", und „theos“ war der Logos.

Alles ist durch ih geworden, und ohne ihn ist nichts geworden, was geworden ist.

Und aus seiner Fülle haben wir alle empfangen Anmut.

In ihm (dem Logos) war Leben und das Leben war das Licht der Menschen

Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht ergriffen.

Prolog des Johannes
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Zum Buch:

Kartonierter Oktavband, Fadenheftung; XIV, 410 & (8) S. Schrifttexte in rot markierten Seiten griechisch (z. Tl. hebräisch) / deutsch mit Anmerkungen:

Texte aus Weisheit 6 • 9 ••• Sprüche 1 • 3 • 8 ••• Jeremia 51:15.
Texte aus Matth. 4 • 5 • 6 • 7 • 8 • 12 • 13 • 16 • 18 • 19 • 20 • 21 • 22 • 23 • 26 • 27.
Jakobusbrief ••• Judasbrief ••• JohannesEv (Auszüge aus:) 1 • 3 • 4 • 6 • 7 • 8 • 12 bis 16 • 18 bis 20 ••• 1. Joh 4.

Das 1 ¹/₂ seitige Vorwort zur 2. Auflage ist von Dr. med. Thomas Winkler zu Wiesbaden, 09. 04. 1996, geschrieben; darin heißt es u. a.:

»In aller Regel wird die Tatsache, daß es Kirche vor ihrem „Neuen Testament“ gegeben hat, unterschätzt oder gar nicht erst zur Kenntnis genommen. Dieser Teil der Bibel ist ein Produkt kirchlicher Entwicklung und Dogmenbildung. In den Anmerkungen zu den deutschen Texten soll dies immer wieder deutlich werden. Das Neue Testament „ist eine Sammlung der siegreichen Partei, die nach altbewährtem Rezept die Dokumente der unterlegenen Partei ausgeschieden, unterdrückt und schließlich mitsamt ihren Verteidigern ausgerottet hat“ (Gerd Lüdemann) [...] [Die Heilige Schrift] ist, “pointiert gesagt, Menschenwort (und nicht Gotteswort)“.

Die Einleitungen zu den Texten besorgte W. A. Siebel.

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Biogramme:

Thomas Winkler: https://www.dr-thomas-winkler.de/Portrait.htm

Hanspeter Wohlschlegel:

Walter Alfred Siebel: https://wasconsult.secu.net ___ https://www.agpf.de/Siebel.htm