Wilckens, Ulrich

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Wilckens, Ulrich (* Hamburg 5. Aug. 1928 ) Bischof, Prof. Dr.



Das Neue Testament (1970)

übersetzt und kommentiert von Ulrich Wilckens,

beraten von Werner Jetter, Ernst Lange und Rudolf Pesch

Hamburg: Furche Verlag H. Rennebach 1970.

Gemeinschaftsausgabe des Furche- Verlags mit dem Benziger Verlag Köln/ Zürich und dem Zwingli Verlag Zürch

Koph.png Wortstimme

Wir aber sind Gott euretwegen immerwährenden Dank schuldig,

daß Gott euch, vom Herrn geliebte Brüder, als erste zum Heil erwählt hat.

So seid ihr durch den Glauben geheiligt und zum Glauben an die Wahrheit gekommen.

Dazu hat er euch durch unsere Heilsverkündigung berufen:

daß ihr die Herrlichkeit durch unseren Herrn Jesus Christus erlangen sollt. So seid nun standhaft, Brüder, und haltet fest an dem, was wir euch als christliche Lehre überliefert haben, in mündlicher Rede wie auch in unserem Brief.

Er selbst aber, unser Herr Jesus Christus und Gott, unser Vater, der uns seine Liebe zugewandt und uns in seiner Gnade ewigen Trost und eine gute Hoffnung gegeben hat, er tröste eure Herzen und stärke euch in allem guten Werk und Wort.

2.Thes 2: 13 - 17
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Zum Buch:

Gebundener Kleinoktavband mit Fadenheftung und SU; 928 S. Schrifttext einspaltig fortlaufend gesetzt und in Sinnabschnitte unterteilt, Kommentare und Verweisstellenapparat in den Fußnoten. Jedes biblische Buch ist eingeleitet.

Ulrich Wilckens schrieb zu Hamburg, im Mai 1970, sein vierseitiges Vorwort. Zur Übersetzung ist dazu gesagt:

»Die vorliegende Übersetzung ist in jahrelanger, mühevoller Arbeit entstanden, in deren Verlauf sich der Text im ständigen Kampf zwischen exegetischem Wissen und sprachlichen Ausdruck immer wieder veränderte, bis er die Gestalt gefunden hat, in der er nun veröffentlicht wird. Das Ziel war: Größtmögliche Nähe zum griechischen Original zu erreichen, aber die Fach– und Gelehrtensprache zu vermeiden; zu größtmoglicher Verständlichkeit zu gelangen, aber Verständlichkeit auf Kosten der Richtigkeit sich zu versagen. Weder das Bestreben, den griechischen Text unter allen Umständen Wort für Wort und Wendung für Wendung wiederzugeben, noch vor allem auch die Meinung, eine Wiedergabe der »Sache« des Textes gestatte eine unbekümmerte Freiheit gegenüber seinem Wortlaut, können eine sachgerechte Übersetzung bestimmen. Vielmehr muß in jedem Fall der Wortlaut verpflichtend sein; und nur in den Fällen kann von ihm abgewichen werden, wo die deutsche Sprache dies verlangt oder Begriffe und Wendungen des griechischen Textes uns heute schlechthin unverständlich geworden sind. (wie z. B. das Wort «Fleisch»). (…) Diesem [Text ist] ein fortlaufender Kommentar beigegeben, der im Ganzen etwa denselben Raum einnimmt wie der übesetzte Text des Neuen Testamentes selbst.« 

Auf die Einleitung und das Inhaltsverzeichnis folgen zwei Seiten "Hinweise für die Benutzung dieser Ausgabe". Eine exakte Angabe zur Urtextvorlage ist nicht gemacht; es ist in jedem Fall ein kritischer wie der von Nestle & Aland, da Mat. 17:21 z. B. in die Fußnote gesetzt ist, die beiden alternativen Markus– Schlüsse 16:9–20 als “katechetische Überleferung der Kirche« und Joh. 7:53 – 8:11 als verschriftlichte mündliche Überleferung aus späterer Zeit vermerkt ist.

Das Neue Testament (revid. 1980)

übersetzt und kommentiert von Ulrich Wilckens

beraten von Werner Jetter, Ernst Lange und Rudolf Pesch Zürich / Einsiedeln / Köln: Benziger Verlag und

Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus Gerd Mohn © 1970. 6., neubearbeitete Aufl. 1980 (7. unveränderter Nachdruck 1983)

Koph.png Wortstimme

Vielfach und auf verschiedene Weise hat Gott einst durch die Propheten zu den Vätern geredet:

Am Ende dieser Zeiten redete er zu uns durch den Sohn.

Ihn hat er zum Erben des Weltalls eingesetzt,
durch ihn hat er auch die Welten erschaffen.
Er ist's, durch den Gottes Herrlichkeit ihren Glanz erstraheln läßt,
und in dem sein Wesen sich eingeprägt hat.
Er trägt das Weltall durch sein allmächtiges Wort.
Reinigung von den Sünden hat er geschaffen
und PLATZ GENOMMEN ZUR RECHTEN der Majestät in der Höhe.

Viel erhabener ist er also geworden als die Engel; denn er hat einen Namen zum Erbe erhalten, der sich von den ihrigen bei weitem unterscheidet.

Hebräer 1: 1- 4
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Zum Buch:

Gebundener Kleinoktavband mit Fadenheftung und SU; 928 S. Schrifttext einspaltig fortlaufend gesetzt und in Sinnabschnitte unterteilt, Kommentare und Verweisstellenapparat in den Fußnoten. Jedes biblische Buch ist eingeleitet.

Dem Vorwort zur ersten Ausgabe 1970 ist eines zur 6., neubearbeiteten Auflage 1980 beigegeben, datiert Hamburg, im Februar 1980. Darin shreibt Ulrich Wilckens:

»Die (…) Möglichkeit einer Neubearbeitung habe ich dankbar ergriffen, um nicht nur die (hoffentlich) letzten Fehler auszumerzen, sondern auch überalldort Formulierungen zu ändern, wo die erfreulich vielfache Kritik in meine Augen recht hat. Ich habe mir dabei vor allem zu Herzen genommen, was von jüdischer Seite als neuerliche Hindernisse des Verstehens beklagt worden ist. (…) Ich hoffe, daß die neubearbeitete Fassung für jüdische Leser weniger anstößig ist, als sie es in derbisherigen Fassung (wie ich habe lernen müssen) gewesen ist.

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SU der Lizenzausgabe EHBG Berlin

Studienbibel Neues Testament (2015)

[Von] Ulrich Wilckens

Mt einem Vorwort von Kardinal Lehmann und einem Geleitwort von Roland Werner

Basel (Schweiz): Fontis – Brunnen ⓒ 2015

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Zum Buch:

Oktavband, gebunden und fadengeheftet; 926 & (2) S. Schrifttexte einspaltig anschnittsweise gesetzt mit Außenrahmen.

Rolnad Werner, Marburg, schrieb ein knapp vierseitiges Geleitwort. (…)

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Links: Ausgabe 1983, rechts Ausgabe 2015

Das Neue Testament (TB 1972)

übersetzt von Ulrich Wilckens

beraten von Werner Jetter, Ernst Lange und Rudolf Pesch

TASCHENAUSGABE OHNE KOMMENTAR

Hamburg: Furche Verlag H. Rennebach 1972

Gemeinschaftsausgabe des Furche- Verlags mit dem Benziger Verlag Köln/ Zürich und dem Theologischen Verlag Zürich

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Zum Buch:

Kartonierter Kleinoktavband, Klebebindung (minderer Qualität), 572 & (4) S.; sonst wie kommentierte Ausgabe.

Ulrich Wilckens hat zu dieser Taschenausgabe ein extra Vorwort verfaßt zu Hamburg, im Januar 1972, darin steht: »Die Taschenausgabe [ist] für den einfachen Umgang mit dem biblischen Text [bestimmt].« Das Vorwort zur Hauptausgabe ist auszugsweise abgedruckt. Parallelstellen sind vorhanden.

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Taschenausgabe 1972 (excl. Aufkleber)

Das Neue Testament (TB 1976)

übersetzt von Ulrich Wilckens / beraten von Werner Jetter, Ernst Lange und Rudolf Pesch

Taschenausgabe ohne Kommentar

Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus Gerd Mohn / und

Einsiedeln, Schwyz: Benziger Verlag. 2. Auflage des Taschenbuchs 1976. GTB Siebenstern TB 199

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Zum Buch:

Kartonierter Kleinoktavband, Klebebindung, 572 & (4) S.; sonst wie kommentierte Ausgabe (identisch zum 72er TB, bis auf den Umschlag).

Ulrich Wilckens hat zu dieser Taschenausgabe ein extra Vorwort verfaßt zu Hamburg, im Januar 1972, darin steht: »Die Taschenausgabe [ist] für den einfachen Umgang mit dem biblischen Text [bestimmt].« Das Vorwort zur Hauptausgabe ist auszugsweise abgedruckt. Parallelstellen sind vorhanden.

Im Anfang Er

Das Johannesevangelium • Der erste Johannesbrief

neu übersetzt von Dr. Ulrich Wilckens.

Ölbilder und Skizzen von Andreas Felger.

Mit Texten von Christmaria Schröter, Dr. Ulrich Wilckens, Wolfgang Grusnick, Oliver Kohler

Hünfelden: Präsenz- Verlag Gnadenthal: © 1991

Beilage: Indem ich gehe bist Du schon das Ziel

[Von] Christamaria Schröter und Wolfgang Grusnick

Hünfelden: wie oben. 1991

Koph.png Wortstimme

...

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Zum Buch:

Gebundener Quartband mit Fadenheftung und SU, 96 S. Als Beilage noch ein "Gebetsband zum Bildband", kartoniert in identischer Größe, 16 S.

Die Johannes–Texte sind je auf der rechten einer Doppelseite zweispaltig gesetzt, links die Erläuterungen mit abstrakten Zeichnungen angereichert. Die Ölbilder von Felger ab S. 49, dieselben erläutert ab S. 89.

Unter dem Titel „ICH BIN ES" schrieb Ulrich Wilckens zu Lübeck, am 17. Februar 1991 (Invocavit), ein vierspaltiges Vorwort. Darin heißt es u.a. zur Übersetzung:

»So muß sich aber (…) nun auch der Wortlaut der Übersetzung dieses Evangelium an den des Urtextes halten. Nur so erfüllt die Übersetzung ihre Aufgabe, die von der Predigt wohl zu unterscheiden ist. (…) Eine Übersetzung ist (…) in dem Maße gut, in dem es darin gelingt, in ihrer Sprache die Sprache des Evangelium selbst reden zu lassen und so den heutigen Leser hineinzunehmen in das Geheimnis der Gegenwart dessen, der in der Heiligen Schrift selbst spricht – als das Wort, das Fleisch geworden ist. Dies zu tun, habe ich mich inder vorliegenden Übersetzung nach Kräften bemüht. Es war mein Ziel, den Leser so nah wie möglich an der Hörerfahrung derer teilhaben zu lassen, die in der Lage sind, mit dem griechischen Urtext dieses Evangeliums umzugehen, als wäre es unsere eigene Muttersprache.«

Zur vorigen Auflage des NT (1980) ist diese Übersetzung komplett überarbeitet worden.

Griechisch–deutsche Synopse der Q– Überlieferungen

zu: Siegfried Schulz / «Q – Die Spruchquelle der Evangelisten»

Zürich (Schweiz): Theologischer Verlag Zürich tvz ⓒ 1972

[Griechische Vorlage: Synopse der drei ersten Evangelien. [Von] Albert Huck [griechisch]; / völlig neu bearbeitet von Hans Lietzmann. Tübingen/ Neckar, ¹⁰1950
Deutsche Vorlage: Das Neue Testament, übersetzt und kommentiert von Ulrich Wilckens. Hamburg: Furche Verlag H. Rennebach 1970.]
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Zum Buch:

Kartonierter Oktavband in Querformat, 106 S. Schrifttext in Doppel– oder Dreifachspalte: linke Seite griechisch, rechts Deutsch.

Der griechische Text folgt im Abdruck der Sypose der ersten drei Evangelien von A. Huck & H. Lietzmann, Tübingen 1950¹⁰, im deutschen Text der Übersetzung von Ulrich Wilckens, "Das Neue Testament übersetzt und kommentiert", Hamburg/ Köln/ Zürich, 1970.

Die dreiseitige Einführung ist nicht datiert. ⇒ Schulz,_Siegfried


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Aus dem Gesamtwerk "Das Neue Testament Deutsch" übersetzte und bearbeitete Ulrich Wilckens folgendes Buch:

¶ Das Evangelium nach Johannes

Übersetzt und erklärt

(Teilband 4)

Göttingen: 17. Auflage = 1. Auflage dieser neuen Bearbeitung 1998

(Die früheren Auflagen bearbeiteten Friedrich Büchsel, Hermann Strathmann und Siegfried Schulz)

Biogramm:

http://bischof-wilckens.de/