Westphal, Alexander: Unterschied zwischen den Versionen

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(Jesus von Nazareth – Evangelienharmonie)
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Eine Art Vorwort mit knapp fünf Seiten mit dem Titel "An die, welche kämpfen und hoffen", verfasst von ''Alexander Westphal'' und datiert Lausanne, im August 1915, läßt uns u. a. folgendes wissen:  
 
Eine Art Vorwort mit knapp fünf Seiten mit dem Titel "An die, welche kämpfen und hoffen", verfasst von ''Alexander Westphal'' und datiert Lausanne, im August 1915, läßt uns u. a. folgendes wissen:  
 
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»Wir haben weder eine einzige Episode aus den Erzählungen ausgelassen, noch eine Zeile, eine Schlußfolgerung hinzugefügt. Wir haben die Worte der Evangelisten reden lassen in dem einzigen Bestreben: Die treueste Übersetzung in der modernsten und unserer Zeit angemessenste Sprache zu geben. Wir habe uns bemüht, in den Fußnoten, die zur Erklärung einiger Fachausdrücke in Erdkunde, Geschichte oder Lehrsätzen dienen sollen, jedes Wort zu vermeiden, das die religiösen Überzeugungen irgend eines Christen kränken könnte. Unser Wunsch ist gewesen, uns dauernd über den Grenzen zu halten, welche die verschiedenen Kirchen trennen. Das Ziel unseres Strebens ist die völlige wissenschaftliche Unparteilichkeit und evangelische Brüderlichkeit.«  
 
»Wir haben weder eine einzige Episode aus den Erzählungen ausgelassen, noch eine Zeile, eine Schlußfolgerung hinzugefügt. Wir haben die Worte der Evangelisten reden lassen in dem einzigen Bestreben: Die treueste Übersetzung in der modernsten und unserer Zeit angemessenste Sprache zu geben. Wir habe uns bemüht, in den Fußnoten, die zur Erklärung einiger Fachausdrücke in Erdkunde, Geschichte oder Lehrsätzen dienen sollen, jedes Wort zu vermeiden, das die religiösen Überzeugungen irgend eines Christen kränken könnte. Unser Wunsch ist gewesen, uns dauernd über den Grenzen zu halten, welche die verschiedenen Kirchen trennen. Das Ziel unseres Strebens ist die völlige wissenschaftliche Unparteilichkeit und evangelische Brüderlichkeit.«  
  

Version vom 24. November 2020, 14:27 Uhr

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Kreuz7.gif

Westphal, Alexander Emilien Henri Gaston Alexandre (* Lausanne, Waadt 1. Juli 1861 † 29. Juli 1951 Messery, Haute-Savoie (Frankreich)) Prof. Dr. theol.


Jesus von Nazareth – Evangelienharmonie

nach den vier Evangelien, mit 4 Karten und einem Plan / von Alexander Westphal

Deutsche Ausgabe

Genf (Schweiz): Herausgegeben von dem Welt=Komite der christlichen Jünglingsvereine für die Kriegsgefangenen und Internierten deutscher Zunge. o. J. (1915)

Koph.png Wortstimme


Bookmitband.gif
Zum Buch:

Kartonierter kl.–8°- Band, Fadenheftung; XIV, (2), 4 Karten–, 290 & (2) S. Frakturdruck. Schrifttexte einspaltig gesetz mit breitem Rand, dort die Abschnittsüberschriften und Inhaltsangabe samt vermuteter Datierung. Kurzerklärungen in Fußnoten. Die Übersetzung ist durchaus kommunikativ, Anklänge zum Luthertext sind nicht vernehmbar. Über die Evv hinaus sind noch folgende Texte vorhanden:

  • Apg 1 & 2 • Röm. 8 • 1. Kor 15:25–28. 54–55 • 2 Kor 5:17 • Phil 2:5–11 • 1. Tim. 1:17 • Hosea 13:14 • Jes 25:8 • 50:8–9

Eine Art Vorwort mit knapp fünf Seiten mit dem Titel "An die, welche kämpfen und hoffen", verfasst von Alexander Westphal und datiert Lausanne, im August 1915, läßt uns u. a. folgendes wissen: 7px|left »Wir haben weder eine einzige Episode aus den Erzählungen ausgelassen, noch eine Zeile, eine Schlußfolgerung hinzugefügt. Wir haben die Worte der Evangelisten reden lassen in dem einzigen Bestreben: Die treueste Übersetzung in der modernsten und unserer Zeit angemessenste Sprache zu geben. Wir habe uns bemüht, in den Fußnoten, die zur Erklärung einiger Fachausdrücke in Erdkunde, Geschichte oder Lehrsätzen dienen sollen, jedes Wort zu vermeiden, das die religiösen Überzeugungen irgend eines Christen kränken könnte. Unser Wunsch ist gewesen, uns dauernd über den Grenzen zu halten, welche die verschiedenen Kirchen trennen. Das Ziel unseres Strebens ist die völlige wissenschaftliche Unparteilichkeit und evangelische Brüderlichkeit.« 

Ab S. 281 sind Anhänge: "Die Werke Jesu • Die Worte Jesu • Die vier Quellen des evangelischen Zeugnisses (Inhalt nach Stellen • Inhaltsverzeichnis.

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Biogramm:

Emilien Henri Gaston Alexandre Westphal war reformierter Pfarrer, Dr. theol., Prof. hon. für biblische Theologie und Direktor am Seminar an der Universität Toulouse - Außenstelle Montauban, sowie Mitarbeiter an der Missionsschule in Paris. Er war ein bedeutender Theologe seiner Zeit und Autor mehrerer Bücher, darunter: Enzyklopädisches Wörterbuch der Bibel, Die Gebete der Bibel, Die Charaktere der Bibel, Jesus von Nazareth, Harmonie der vier Evangelien. Er ging auch auf die Frage nach der Offenbarung des Namens Gottes im Alten Testament ein. (erschienen in französischer Sprache und teilweise in englisch und deutsch übersetzt) Er wuchs in einer gebildeten Familie in Montpellier auf, wo Französisch, Deutsch und Provencal gesprochen, sowie Kunst, Literatur und Musik gepflegt wurden. In seiner Familie war das zur Gemeinde gehen, das Bibel lesen und das Gebet selbstverständlich. Seine theologischen Lehrer waren Secretan, Delitzsch und Wellhausen.

1880-1886 Studium der ev. Theologie in Montauban (einer Außensteller der UNI Toulouse) und Göttingen, 1887-1891 Pastor der unabhängigen reformierten Gemeinde in Vauvert (Dep. Gard Languedoc-Roussillon, Frankreich), 1891-1908 Prof. für bibl. Theologie an dem damals neugeschaffenen Lehrstuhl in Montauban, wo er auch Direktor des Seminars war. 1908 Pfarrer der unabhängigen reformierten Gemeinde in Lausanne. Diesen Dienst hatte er bis Ende des 1. Weltkrieges inne. Nach dem 1. Weltkrieg Krieg ging er 1919 nach Paris zur Verstärkung der Evangelical Missionary Society, wo er zehn Jahre lang wirkte. Diese Zeit war stark geprägt durch die Verhängung des Ausnahmezustands in der missionarischen Arbeit. Aus dieser Zeit stammen seine Publikationen über Die Gebete der Bibel und das Pendant, Die Charaktere der Bibel. 1929 verließ er die Missionsschule und ging in den Ruhestand.