Weizsäcker, Carl: Unterschied zwischen den Versionen

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(Das Neue Testament [6° u.7° 1894])
([K. Aland:] Das Evangelium)
 
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Aktuelle Version vom 28. November 2019, 09:02 Uhr

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von Weizsäcker, Carl Heinrich (* Öhringen, Württ. 11. Dez. 1822 † 13. Aug. 1899 Tübingen, Württ.) D. theol.


Das Neue Testament [1° 1875]

Uebersetzt von Carl Weizsäcker, D. Th.

Tübingen/ Württ.: Verlag der H. Laupp'schen Buchhandlung. 1875.

Koph.png Wortstimme

Und es erschien ein großes Zeichen am Himmel, ein Weib, gekleidet in die Sonne, der Mond zu ihren Füßen, und auf ihrem Kopf einen Kranz von zwölf Sternen, und sie war schwanger und schrie unter den Wehen und Qualen der Geburt.

Und es erschien ein anderes Zeichen am Himmel, siehe ein großer feuriger Drache mit sieben Köpfen und zehn Hörnern, und auf seinen Köpfen sieben Diademe, und sein Schweif fegte den dritten Teil der Sterne des Himmels weg und warf sie auf die Erde.

Und der Drache stand vor der Frau, die im Begriff war zu gebären, um das Kind, wenn sie es geboren, zu verschlingen. Und sie gebar einen Knaben, der soll weiden alle Völker mit eisernem Stab, und ihr Kind ward weggenommen zu Gott und dessen Thron.

Und das Weib floh in die Wüste, wo sie eine Städte von Gott bereitet hat, sich dort pflegen zu lassen eintausendzweihundertsechzig Tage.

Offenbarung Johannis 12:1–6
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Zum Buch:

Grundtextangabe: 8° Ausgabe des NTG von K. v. Tischendorf.

Daten: Oktavband, gebunden und fadengeheftet; VIII & 328 S. Frakturdruck. Schrifttexte im Fließdruck mit wenigen Abschnitten gesetzt. Versangaben am Rand, wenige Anmerkungen in Fußnoten. Keine Anhänge.

Die Abfolge der Bücher ist anders als üblich; auf die Evangelien folgen die Apg und die katholischen Briefe, darauf die des Paulus einschl. Hebräer, gefolgt von der Offenbarung. In die Fußnoten verwiesen, aber übersetzt, sind der lange Markus–Schluß 16:9–20 und die Perikope der Ehebrecherin (Joh. 7:53–8:11)

Knapp zwei Seiten lang ist die Vorrede, datiert Tübingen, im November 1874. C. Weizsäcker schreibt u.a.:

»Ich habe aus Gründen, die für solche Arbeit jeder Sachkenner billigen wird, den griechischen Text von Tischendorfs achter Ausgabe als der besten, welche wir jetzt besitzen, zu Grunde gelegt, dabei aber in manchen Fällen abweichender eigener Ansicht folgend, wie dies kaum anders möglich ist. Solche Stellen, welche aus guten Gründen in unseren griechischen Ausgaben nicht mehr zum Texte gerechnet werden, habe ich, wie man ist dort zu thun pflegt, in Anmerkungen verwiesen; ganz Verwerfliches auch ganz ausgelassen. (…)
Eine Übersetzung in die Sprache der Gegenwart muss an Kraft immer hinter Luthers kernigem Worte zurückbleiben, aber sie soll befördern, daß wir den ursprünglichen Sinn und Zusammenhang leichter verstehen, daß wir annähernd lesen, wie die ersten Leser es konnten. In strengem Anschlüsse an das griechische Wort kann sie die einzelnen Schriften und Schriftsteller mehr in ihrer besonderen Eigenart erkennen helfen. Soweit als dieses Ziel führt, muss die Uebersetzung als Erklärung dienen, weiter nicht; und doch kann damit schon viel geschehen.«


Das Neue Testament [2° 1882]

übersetzt von Carl Weizsäcker D Th

Freiburg i/ B. und Tübingen/ Württ.: Akademische Verlagsbuchhandlung von J. C. B. Mohr (Paul Siebeck). Zweite neu bearbeitete Auflage. 1882

Koph.png Wortstimme

Und ich sah inmitten des Thrones und der vier Thiere und der Aeltesten ein Lamm stehen als wie geschlachtet, mit sieben Hörnern und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, ausgesandt auf die ganze Erde; und es trat herzu und empfieng es aus der rechten dessen, der auf dem Throne saß.

Und wie es das Buch nahm, fielen die vier Thiere und die vierundzwanzig Aeltesten nieder vor dem Lamm; jeder hatte eine Cither und goldene Schalen von Weihrauch, das sind die Gebete der Heiligen. Und sie singen ein neues Lied, also:

Würdig bist du zu nehmen das Buch und zu öffnen seine Siegel; denn du wardst geschlachtet und hast für Gott erkauft durch dein Blut Leute von jedem Stamm und Sprache und Volk und Nation, und hast sie unserem Gott gemacht zu einem Königthum und zu Priestern, und sie werden herrschen auf der Erde.
Offenbarung Johannes 5
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Zum Buch:

Grundtextangabe: "eigenes Urteil" sowie GNT von Westcott & Hort

Gebundener Klein-8°– Band, Fadenheftung; XII & 466 S. Frakturdruck. Schrifttexte einspaltig im Fließtext, jedoch mit Abschnitten, gesetzt. Kapitel– und Versnummerierung nur übersichtsweise pro Seite oben; kein Verweis– bzw. Parallelstellenapparat. Ein Inhaltsverzichnis zeigt die unübliche Reihenfolge der biblischen Bücher (siehe 1° 1875). Neu ist das 16–seitige Register am Buchschluß.

Das Vorwort zur ersten Auflage ist abgedruckt; im Vorwort zur zweiten A., datiert Tübingen, Ostern 1882, schreibt C. Weizsäcker u. a.:

»Als die Notwendigkeit einer zweiten Auflage dieser Uebersetzung des Neuen Testamentes an mich herantrat, konnte sie mir nur willkommen sein, weil ich ihn ganz neuer Bearbeitung Gelegenheit hatte, manche Ungenauigkeiten der ersten Arbeit zu verbessern und dem Zwecke des Unternehmens so viel als möglich näher zu kommen. Die Uebersetzung ist Erklärung; ich nehme daher für eine neue Bearbeitung dieselbe Freiheit des eigenen Fortschrittes in Anspruch, wie der Erklärer; aber auch die Freiheit den eigenen Weg zu gehen, wobei ich freilich mich im Nachtheil befinde, weil ich meine Ansicht nur aufstellen, nicht aber beweisen kann. (…)
Was den griechischen Text betrifft, so habe ich mich nicht wie das erste Mal an die letzten Tischendorfische Ausgabe gebunden, sondern dem eigenen Urteil Raum gegeben. Vielfache Förderung ist mir durch die treffliche Ausgabe von Westcott & Hort (Cambridge und London, Macmillan und Co. 1881) geworden. Wesentliche Veränderungen, die zur Sache gehören, sind auch im Druck eingetreten. Die Kapitel und Verse habe ich ganz aus dem Text verwiesen, um alle Störung des Lesers zu entfernen; die Angabe in der Ueberschrift der Seiten wird genügen für das Aufsuchen und Vergleichen.« 

Das Neue Testament [3°/4° 1888]

übersetzt von Carl Weizsäcker D Th

Freiburg i. B.:: Akademische Verlagsbuchhandlung von J. C. B. Mohr (Paul Siebeck). Dritte und vierte neu bearbeitete Auflage. 1888

Koph.png Wortstimme

Ich rede die Wahrheit in Christus, ich lüge nicht – mein Gewissen bezeugt es mir in heiligem Geist – wenn ich sage, daß ich einen großen Kummer und beständigen Schmerz im Herzen trage.

Wünschte ich doch lieber selbst verbannt zu sein von Christus zum besten meiner stammverwandten Brüder nach dem Fleische, die da sind Israeliten, denen die Kindschaft gehört und die Herrlichkeit, die Bündnisse, die Gesetzgebung, der Gottesdienst und die Verheißungen, welche die Väter für sich haben und aus welchen der Christus stammt nach dem Fleische – der Gott, der da ist über allem, sei hoch gelobet in Ewigkeit. Amen.

Römer 9:1f
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Zum Buch:

Grundtextangabe: Keine Änderung zur 2. Auflage

Gebvundener Klein–8° Band, fedengeheftet; XII & 473 S. Frakturdruck. Schrifttexte einspaltig abschnittsweise gesetzt; keine Überschriften, wenige Fußnoten mit Lesarten aus dem TR etc. AB S. 452 ein Register, 20 S.

Abgedruckt sind die Vorworte aus der ersten, der zweiten und zur hier gebotenen dritten und vierten Auflage; diese ist zu Tübingen geschrieben und Pfingsten 1888 datiert. C. Weizsäcker bemerkt u. a.

»In diesem Sinne ist auch diese neue Doppelauflage gearbeitet, und in derselben wiederum Vieles berichtigt. Ich bin dabei aufmerksam den neuesten Erklärungen, insbesondere aber den Beurteilungen meines Textes nachgegangen, habe manches angenommen, manches nicht. Die meisten Veränderungen sind aus eigener neuer Prüfung hervorgegangen.« 


Das Neue Testament [5° 1892]

übersetzt von Carl Weizsäcker D Th

Freiburg i. B.: Akademische Verlagsbuchhandlung von J. C. B. Mohr (Paul Siebeck). Fünfte neu bearbeitete Auflage. 1892


Koph.png Wortstimme

Das eine aber möge euch nicht verborgen bleiben, Geliebte, daß ein Tag bei dem Herrn wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag. Der Herr ist nicht langsam mit der Verheißung, wie es einige für Langsamkeit halten, sondern er ist langmütig für uns, und will nicht daß etliche verloren gehen, sondern daß alle zur Buße gelangen.

Es wird aber der Tag des Herren kommen, wie ein Dieb, wo die Himmel mit Krachen verschwinden, die Elemente im Brand sich auflösen, ebenso die Erde, und es wird sich zeigen, welche Werke auf ihr sind. Wenn nun dies alles sich auflöst, wie müssen sich in heiligem Wandel und Frömmigkeit halten, die da erwarten und ersehnen die Ankunft des Tages Gottes, um deswillen die Himmel im Feuer vergehen und die Elemente im Brande schmelzen werden, wir aber gemäß seiner Verheißung auf neuen Himmel und eine neue Erde warten, in welchen Gerechtigkeit wohnt.

Darum, Geliebte, indem ihr solches erwartet, trachtet unbefleckt und ohne Fehl bei ihm erfunden zu werden im Frieden; und achtet die Langmut des Herrn für Heil, wie auch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit an euch geschrieben hat, ebenso wie in allen seinen Briefen, da er von diesen Dingen redet, worin wohl einiges schwerverständliche vorkommt, was die Ungelernten und Unbefestigten verdrehen wie auch die übrigen Schriften, zu ihrem eigenen Verderben.

Petrus II, 3:10–16
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Zum Buch:

Grundtextangabe: keine Änderung zur 2. Auflage

Daten: Gebundener, fadengehefteter Kl.–8°– Band; VIII & 471 S. überwiegend Frakturdruck, gothische Schrift bei Citaten aus dem AT. Anordnung der Schrifttexte wie bei der 3/4°. Beigaben: "Erklärung der Schriftzeichen“, Inhalt, Register am Buchende.

C. Weizsäcker verfasste ein knapp zweiseitiges Vorwort, datiert Tübingen, Mai 1892; darin schreibt er u. a.:

»Die deutsche Übersetzung des neuen Testamentes durch Martin Luther ist zu einem Volksbuche im wahren Sinne geworden. Sie hat damit ein wohlbegründetes Recht an den kirchlichen Gebrauch, und ist mit dem ganzen Dasein der deutschen evangelischen Kirche verwachsen. Wir können uns nicht denken, daß sie in der Kraft der Erbauung durch eine neue Arbeit übertroffen und ersetzt würde. (…) In diesem Sinne ist die gegenwärtige Uebersetzung im Jahr 1874 unternommen worden, und der bisherige Erfolg hat es möglich gemacht, daß sie von einer Auflage zur andern verbessert werden konnte. Auch diese neue Auflage enthält eine nicht unerhebliche Anzahl von Veränderungen, welche der fortgesetzten Bemühung im gleichen Sinne ihren Ursprung verdanken. Die heutige Kenntnis des Urtextes bringt es mit sich, dass einzelne Stellen, als spätere Zusätze, ausgelassen, andere wenigstens nur als Anmerkungen aufgenommen sind.«


Das Neue Testament [6° u. 7° 1894]

übersetzt von Carl Weizsäcker D Th

Freiburg i. B.: Akademische Verlagsbuchhandlung von J. C. B. Mohr (Paul Siebeck). Sechste und siebente verbesserte Auflage. 1894

Koph.png Wortstimme

1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so trachtet nach dem, was droben ist, wo der Christus ist sitzend zur Rechten Gottes;

2 denket auf das, was droben ist, nicht auf das, was auf Erden ist;

3 denn ihr seid gestorben und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott;

4 wenn der Christus offenbart wird, euer Leben, dann werdet ihr auch offenbar werden in Herrlichkeit.

5 So töten nun die Glieder, die auf der Erde: Unzucht, Unreinigkeit, Leidenschaft, böse Lust, und die Habsucht, die da ist Götzendienst, um derentwillen der Zorn Gottes kommt, 7 worin auch ihr einst wandeltet, da ihr darin lebtet.

8 Nun aber leget auch ihr alles ab: Zorn, Ungestüm, Bosheit, Lästerung, Schandrede aus eurem Munde, lüget einander nicht an – nachdem ihr ausgezogen den alten Menschen mit seinen Thaten und angezogen den neuen, 10 der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Bilde seines Schöpfers.

Kolosser 3 
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Zum Buch:

Name auf dem Einband: K. Weizsäcker

Grundtextangabe: keine Änderung zur 2. Auflage

Daten: Gebundener, fadengehefteter Kl.–8°– Band; VIII & 471 S. überwiegend Frakturdruck, gothische Schrift bei Citaten aus dem AT. Anordnung der Schrifttexte wie bei der 3/4°. Beigaben: "Erklärung der Schriftzeichen“, Inhalt, Register am Buchende.

Abgedruckt sind die Vorworte zur fünften A. (Mai 1892) sowie ein neues Vorwort zur sechsten und siebenten Auflage, datiert Tübingen, Januar 1894; darin schreibt C. Weizsäcker:

»Diese neue A. ist gegenüber der fünften eine verbesserte. Ungerechnet einer kleineren Zahl von Druckfehlerberichtigungen sind 88 Stellen verändert, auf Grund teils eigener fortgesetzter Prüfung teils der Antegung anderer Forscher. (…).« 


Das Neue Testament [8° 1898]

übersetzt von Carl Weizsäcker D Th

Freiburg i. B.: Verlag von J. C. B. Mohr (Paul Siebeck). Achte, verbesserte Auflage. 1894

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Zum Buch:

Name auf dem Einband: K. Weizsäcker

Grundtextangabe: keine Änderung zur 2. Auflage

Daten: Gebundener, fadengehefteter Kl.–8°– Band; VIII & 471 S. überwiegend Frakturdruck, gothische Schrift bei Citaten aus dem AT. Anordnung der Schrifttexte wie bei der 3/4°. Beigaben: "Erklärung der Schriftzeichen“, Inhalt, Register am Buchende.

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Abgedruckt sind die Vorworte der fünften, sechsten & siebenten sowie eines “Zur achten Auflage“; letzteres ist datiert Tübingen, Dezember 1897. C. Weizsäcker schreibt:

»Die Verbesserung in dieser Auflage beschränkt sich im wesentlichen auf Druckfehlerberichtigungen.«


[E. Kautzsch] Textbibel des Alten und Neuen Testaments (NT 9° 1900)

in Verbindung mit zahlreichen Fachgelehrten herausgegeben von D. E. Kautzsch [⇒ Kautzsch,_E._/_Weizsäcker,_C.]

Tübingen/ Neckar: Verlag von J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) Zweite Ausgabe der ersten Auflage (5.- 8. Tausend) 1904

[darin:] Das Neue Testament

in der Übersetzung von Carl Weizsäcker D. Th. / nach der Originalausgabe der neunten Auflage

Tübingen, Württ.: wie oben, 3. revidierter Stereotydruck der 9. Auflage (1900) 1904.

Koph.png Wortstimme

18 Mit der Geburt des Jesus Christus aber verhält es sich so: Da seine Mutter Maria dem Joseph verlobt war, fand es sich, ehe sie zusammenkamen, daß sie schwanger war vom heiligen Geist.

19 Joseph aber, ihr Gatte, der ein rechtschaffener Mann war, und der sie doch nicht an den Pranger stellen wollte, gedachte sie in der Stille aufzugeben.

20 Wie er aber damit umgieng, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sprach: Joseph, Sohn Davids, scheue dich nicht, Maria, dein Weib, zu dir zu nehmen; denn ihre Leibesfrucht ist vom heiligen Geiste.

21 Sie wird aber einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden.

22 Das alles aber ist geschehen, damit in Erfüllung gehe, was der Herr durch das Wort des Propheten gesprochen hat:

23 Siehe, die Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben, was in der Übersetzung heißt, Gott mit uns.
Matthäus 1
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Zum Buch:

Enthalten im Großoktavband der "Textbibel", (4) & 288 S. Frakturdruck; Schrifttexte einspaltig abschnittsweise gesetzt; einige Fußnoten mit Lesarten, keine Verweisstellen; Zitate aus dem AT durch gothische Schrift gekennzeichnet. Kein Vorwort, doch Auflageninformation im Impressum. Ab S. 283 "Erklärung der in der Textbibel vorkommenden Fremdwörter etc".

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Aus dem Vorwort zur neunten Auflage, besorgt von H. Bilfinger, datiert Stuttgart, im Januar 1900:

»Die letzte Druckrevision dieser Auflage hat er nicht mehr selbst besorgt. Dagegen ist die Bearbeitung derselben noch ganz sein Werk. Wohl keine der früheren ist so reich an Aenderungen und Verbesserungen. Die neueren Textforschungen sind dabei benützt, soweit sie nach seiner Ansicht wirkliche Sicherheit geben. Insbesondere ist er aufs Neue bemüht gewesen mit dem deutschen Ausdruck dem Sinne der biblischen Schriftsteller so nahe wie möglich zu kommen. (…)«

Vorbemerkungen der Verlagsbuchhandlung J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) zur zehnten Auflage, datiert Tübingen, Ostern 1912:

»Die neunte Auflage wurde mit dem elften und zwölften Stereotypdruck vom Jahre 1910 letztmals ausgegeben. Die zehnte Auflage unterscheidet sich von den früheren Auflagen dadurch, dass die Vers– und Kapitelzahlen sowohl beim Text als bei den Überschriften an den äußeren Rand gestellt worden sind. (…) Da die zehnte Auflage neu gesetzt wurde, ist in ihr erstmals die neue Rechtschreibung zur Durchführung gelangt. (…) Die Weizsäckersche Uebersetzung des Neuen Testaments dient Studien– wie Erbauungszwecken. (…) Die Vorbereitung des Druckes der zehnten Auflage und seine Überwachung wurde auf Antrag der Verlagsbuchhandlung von Herrn Professor D. Eberhard Nestle in Maulbronn übernommen (…).

Das Neue Testament [11° 1927]

übersetzt

Tübingen/ Württ.: Verlag von J. C. B. Mohr (Paul Siebeck). Elfte Auflage. 1927 [12. Auflage 1937]

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Zum Buch:

Grundtextangabe: keine Änderung zur 2. Auflage.

Daten: Kleinoktavband, Fadenheftung; XII, 458 & (2 Werbe–) S. Frakturdruck. Abgedruckt sind die Vorworte zur elften und fünften Auflage (Mai 1892), sowie ein Auflagen–, ein Inhaltsverzeichnis sowie die Erklärung der Schriftzeichen. Diese Ausgabe hat Verweis– und Parallelstellen am Außenrand; Textabschnitte, die nur in den Byzantinischen Versionen vorkommen, sind in Fußnoten abgedruckt. Neu ist das Vorwort zur elften Auflage, verfasst von Adolf Risch [1869–1940] zu Landau (Pfalz), im Herbst 1927; darin schreibt er u. a.:

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Titel der Ausgabe 1906
»Weizsäcker nahm grundsätzlich keine Rücksicht auf das Lutherwort. Bei voller Anerkennung des unüberbietbaren Wertes der Lutherbibel als Erbauung und Kirchenbuch hielt er doch daneben noch eine ganz anders geartete Uebersetzung nicht nur für möglich, sondern auch für notwendig. Er wollte vor allem den Grundtext selbst zu Wort kommen lassen. (…)
Im Unterschied von Luther, Stage, Albrecht und andern tritt darum in seiner Arbeit die Persönlichkeit des Übersetzers ganz zurück. Um ja nie selbst zwischen dem Texte und seinen Lesern zu stehen, verzichtet er auf Kapitelüberschriften. (…) Weizsäcker hat viele Nachfolger gefunden. Jeder ist wieder seinen eigenen Weg gegangen. Alle haben von ihm dankbar gelernt. Seine Arbeit behauptet in der Fülle neuerer Übersetzungen auch heute noch ihren Wert. Hatte er sich zuerst im griechischen Urtext an Tischendorf gebunden, so gab er in den späteren Auflagen in ständiger Auseinandersetzung mit der fortschreitenden Text kritischen Arbeit dem eigenen Urteil mehr Raum.«

[A. Huck:] Deutsche Evangelien= Synopse

mit Zugrundelegung der Uebersetzung Carl Weizsäckers

Ununterbrochener Text mit den Parallelen in vollem Wortlaute. Unter Beifügung johanneischer und außerkanonischer Seitenstücke und der wichtigsten Varianten in der Ueberlieferung des Textes von Lic. Albert Huck ___ ⇒ Huck,_Albert

Tübingen am Neckar: Verlag von J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1908.

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Biogramm:

Albert D. Huck: (* Bischweiler, Elsaß 8. Nov. 1867 † 31. Mai 1942 Balbronn, Elsass)

Dr. theol. Albert D. Huck, evangelischer Theologe; 1885 bis 1889 Studium der ev. Theologie in Straßburg, am 10. Mai 1891 ordiniert, 1889 bis 1892 Vikar in Mietesheim, Elsass bei Pfarrer Jäger, 1892 bis 1898 Pfarrer in Postdorf, Lothringen, 1898 bis 1901 Pfarrer in Wangen, Elsass, 1906 Lic. theol. h.c., 1901 bis 1919 Pfarrer in Schiltigheim, Elsass, in dieser Zeit war er Gehilfe von Albert Schweizer bei der Geschichte der Paulinischen Forschung; 1919 bis 1929 Pfarrer in Wingen bei Lembach, Elsass, 12. März 1928 Dr. theol. h.c. in Halle, 1929-1940 Pfarrer in Lembach, Elsass, während dieser Zeit (30er Jahre) war er Präsident der Elsass-Lothringischen Wissenschaftlichen Gesellschaft [siehe Jahrbuch der Elsass-Lothringischen Wissenschaftlichen Gesellschaft zu Strassburg Band 11, hier Seite 253 der Artikel Pfarrer D. Albert Huck zum 70. Geburtstage]. Evakuiert während des Krieges 1939/40 in Balledent (Haute-Vienne) und dann in Limoges (Haute-Vienne); im Ruhestand ab dem 1. Jan. 1941, bediente aber noch die Pfarrei Scharrachbergheim, Elsaß.


[K. Aland:] Das Evangelium

Urtext und deutsche Übertragung

Eine Auswahl aus dem Neuen Testament bearbeitet von Kurt Aland

München: Ernst Heimeran Verlag 1940

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Zum Buch:


Kurt Aland: (* Steglitz b. Berlin 28. März 1915 † 13. April 1994 in Münster i. Westf.)

Das Buch im Format kl. 8° enthält den griechischen Text von Nestle, Stuttgart 1936 und den deutschen Text einiger wichtiger Abschnitte der Evangelien. Der Übersetzung ist derjenige von Carl Weizsäcker (12. Auflage 1937) zugrunde gelegt, mit Änderungen bald größerer, bald kleinerer Art.

Der Bibeltext ist parallel gesetzt. Auf dem linken Blatt der griechische Urtext, auf dem rechten die Übersetzung in Antiqua (!). Aland schrieb -undatiert- ein zweiseitiges Nachwort. Am Schluß des Buches findet sich auch ein Anhang mit Anmerkungen zum Text sowie ein Stellenverzeichnis.

Wem mit solch einer Textauswahl geholfen ist, bleibt allerdings offen. Siehe unter >Aland,_Kurt

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Biogramm:

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