Weiß, Bernhard

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Weiß, Bernhard (* Königsberg, Ostpreußen 20. Juni 1827 † 14. Jan. 1918 Berlin) Prof. D. Wirklicher Geheimer Oberkonsistorialrat

Hilty, Carl (* Werdenberg, St. Gallen 28. Febr. 1833 † 12. Okt. 1909 Clarens, Waadt) Prof. Dr. jur. utriusque; Laientheologe


Das Neue Testament mit Erläuterung (1904)

Nach D. Martin Luthers berichtigter Übersetzung mit fortlaufender Erläuterung versehen von D. Bernhard Weiß

Leipzig, Sachsen: J. C. Hinrichs'sche Buchhandlung

Erste Hälfte: Evangelien und Apostelgeschichte

mit kurzer Entstehungsgeschichte des Neuen Testaments

Leipzig: wie oben 1904

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Zum Buch:



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Zweite Hälfte: Briefe und Offenbarung Johannis

Leipzig: wie oben 1904

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Zum Buch:

Die Bände sind in 8°- Format hergestellt und in Fraktur gedruckt. Band 1: XX & 568 S.; Bd. 2 548 S. Der Bibeltext ist fortlaufend in Fraktur und etwas größer gedruckt als die umfangreichen Erklärungen, die die Hälfte des Gesamtumfangs einnehmen.

"In der vorliegenden Ausgabe des NT mußte unsere herrliche Luthersche Bibelübersetzung überall da geändert werden, wo sie einem andern griechischen Text folgt als dem, welchen wir mit unsern heutigen Mitteln als den ältesten zu erkennen vermögen." So Bernhard Weiß in den umfangreichen Vorbemerkungen zum ersten Band. Einen griechischen Text hatte er bereits selbst angefertigt.

Die Erklärungen sind eher vom Umfang eines umfangreichen Kommentars, aber nicht sprachlichr Art, sondern dienen der ernshaften biblischen Unterweisung. Die Sprache ist - wie man es aus der Feder jener Zeit erwartet - anspruchsvoll.

Das Neue Testament mit Erläuterung (1907)

Nach D. Martin Luthers berichtigter Übersetzung mit fortlaufender Erläuterung versehen von D. Bernhard Weiß

Leipzig, Sachsen: J. C. Hinrichs'sche Buchhandlung


Erste Hälfte: Evangelien und Apostelgeschichte

mit kurzer Entstehungsgeschichte des Neuen Testaments

Leipzig: Wie oben. Zweite verbesserte Auflage 1907

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Zum Buch:


Zweite Hälfte: Apostolische Briefe • Offenbarung Johannis

Leipzig: Wie oben. Zweite verbesserte Auflage 1907

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Zum Buch:

"Es ist mir vergönnte gewesen, mein deutsches Neues Testament noch einmal im ganzen Umfange zu revidieren", schreibt D. Bernhard Weiß im undatierten Vorwort zur zweiten Auflage.

Äußerlich sind die beiden Bände unverändert geblieben. Bd. 1: XXII & 568 S.; Bd. 2 544 S. Der dem Bibeltext samt Erklärungen vorgeschaltete Aufsatz zur Entstehung des NT umfaßt 14 Seiten.



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Das Neue Testament (Taschenausgabe 1909)

in Luthers Übersetzung nach dem Grundtext berichtigt und verbessert. Taschenausgabe mit Parallel- und Belegstellen von D. Bernhard Weiß

Leipzig, Sachsen: J. C. Hinrichs'sche Buchhandlung 1909

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Zum Buch:

D Bernhard Weiß schreibt in seinem Vorwort, datiert Berlin, Herbst 1908: "Bei nochmaliger Durcharbeitung (der 2. vebesserten Auflage 1907 [d. Vf.]) aber glaubte ich noch weiter gehen zu dürfen, um den, unendlich vielen so lieb gewordenen, Luthertext, soweit nicht sachliche Gründe entgegenstanden, beizubehalten und nur durch oft kaum bemerkbare Korrekturen an zahlreichen Stellen lesbarer und verständlicher zu machen."

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Die Taschenausgabe ist ebenfalls in Oktav- Format hergestellt und umfaßt (4) & 384 S. Der Text einspaltig fortlaufend in Fraktur gesetzt. Versangaben sind am Rand, spärliche Beleg- und Parallelstellen in den Fußnoten angeordnet.


Das Evangelium Christi (C. Hilty)

Mit einigen erläuternden Anmerkungen von Prof. Dr. Carl Hilty

»Bestimmungsgemäß nach Prof. Hiltys Tod herausgegeben von A. R. "

Leipzig; Sachsen: J. C. Hinrichs'sche Buchhandlung. 1910 (und)

Frauenfeld/ Zürich (Schweiz): Huber & Co. Verlag

»Der Evangelientext folgt mit geringen Abweichungen der Taschenausgabe nach D. Bernhard Weiß (Leipzig 1909)«
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Zum Buch:

Kleinoktavband mit XVI & 320 S. in Frakturdruck. Der Evangelientext ist fortlaufend gesetzt und in 113 Abschnitte unterteilt. Zusätzlich sind folgende weitere Texte vorhanden: Apg 1: 1-11; Offenbarung Johannis 1: 9-20; 2; 3: 1-20; 22:17. Erläuterungen zu vielen Texten sind in Fußnoten abgedruckt. Im Anhang findet sich weiterhin ein "Verzeichnis der ebgedruckten Bibelstellen und der Parallelen".

Hilty schreibt in seiner vielseitigen Vorrede, er habe »(...) nichts dagegen, daß diese (wesentlich im Jahre 1892, zu eigenem Gebrauche, entstandene) Zusammenstellung der Evangelien nebst einigen erläuternden Bemerkungen solchen Suchenden mitgeteilt werde.« Am Ende gibt er Hinweise über bereits erschienene Kommentare zu den Evangelien und läßt wissenschaftliche und mystische unterscheiden: Zu letzteren gehörten besonders die sogenannte Berleburger Bibel von Haug (1726 - 42), auch die Marburger- und Ebersdorfer=Bibel; (Zitat:) »Etwas ähnliches sei der viel bekanntere „Gnomon" von Bengel. Die ungewöhnlichste und unbekannteste Erklärung dieser Richtung ist das „große Evangelium St. Johannis" von Jakob Lorber (gest. in Graz 1864 [siehe hier unter >Tafel, Leonhard]). ein Versuch einer ausführlichen Lebensbeschreibung unseres Herrn in Ergänzung der Erzählung des Johannes, aufgrund von Eingebungen gänzlich mystischer Art. Alle diese Schriften sind kaum jemand zum Lesen anzuraten, der nicht, neben seinem Verständnis dafür, historische und philosophische Bildung genug besitzt, um dagegen, soweit es nötig ist, auch gänzlich unbeeinflußt zu bleiben.« 

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Biogramm::

Bernhard Weiss: http://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Weiß_(Theologe)

Carl Hilty: http://www.edimuster.ch/alkoholgeschichte/carlhilty.htm // http://www.stab-ch.org/uploads/file/Rundbriefe/RB%20167%20Carl%20Hilty%20uns%20seine%20Suche.pdf // http://www.kirchenbote-sg.ch/?topic_id=2096&m=2096&g=2083