Weber, Georg Anton: Unterschied zwischen den Versionen

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(Die vier heiligen Evangelien)
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67 "Und Zacharias, sein Vater, ward voll des heiligen Geistes, weissagte und sprach:
  
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''Weber'' schreibt in seinem Vorwort, datiert Regensburg im Februar 1913, unter anderem: "Die erste Ausgabe ist ein Großfolioband mit 376 Seiten und vierthalbhundert Abbildungen,.... ein Prachtwerk... Die zweite Ausgabe tritt nun als Quartband vor das Auge — nicht so reich an Abbildungen, aber textlich sehr vermehrt." Nach welcher Textgrundlage übersetzt ist, wird nicht genannt; die erste Ausgabe von 1905 zumindest scheint eine Bearbeitung des Allioli- Werkes gewesen zu sein. Jedenfalls ist hier in der zweiten Ausgabe nach der Vulgata übersetzt.
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''Weber'' schreibt in seinem Vorwort, datiert Regensburg im Februar 1913, unter anderem: "Die erste Ausgabe ist ein Großfolioband mit 376 Seiten und vierthalbhundert Abbildungen,.... ein Prachtwerk... Die zweite Ausgabe tritt nun als Quartband vor das Auge — nicht so reich an Abbildungen, aber textlich sehr vermehrt." Nach welcher Textgrundlage übersetzt ist, wird nicht genannt; die erste Ausgabe von 1905 zumindest scheint eine Bearbeitung des ''Allioli''- Werkes gewesen zu sein. Jedenfalls ist hier in der zweiten Ausgabe nach der Vulgata übersetzt.
  
Der in Fraktur abgedruckte Bibeltext ist zweispaltig gesetzt. Verweisstellen auf das AT sind sehr selten, dafür werden in den nicht gerade üppig veranstalteten Anmerkungen Kirchenväter und Konzilsbeschlüsse häufig zitiert. Ein Perikopenverzeichnis findet sich am Schluß des 260 seitigen Buches.
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Der in Fraktur abgedruckte Bibeltext ist zweispaltig gesetzt. Verweisstellen auf das AT sind sehr selten, dafür werden in den nicht gerade üppig veranstalteten Anmerkungen Kirchenväter und Konzilsbeschlüsse häufig zitiert. Ein Perikopenverzeichnis findet sich am Schluß des in gr-8° hergestellten und 260 Seiten starken Buches. Auf das Vorwort folegn drei Seiten "Geographische Übersicht Palästinas“, drei S. "Zur Geschichte Palästinas" und eine farbige Landkarte von Palästina. Die Evv sind eingeleitet. Auf die Schrifttexte, die im übrigen nicht gerade sehr formtreu übersetzt sind, folgt ein "Verzeichnis der sonntäglichen und festtäglichen Evangelien".  
  
 
Zwölf Jahre später hat Dr. ''[[Niederhuber,_Johannes_Evang.]]'' die Ausgabe von ''Gg. A. Weber'' völlig neu bearbeitet und ebenfalls bei Josef Habbel in Regensburg herausgebracht.
 
Zwölf Jahre später hat Dr. ''[[Niederhuber,_Johannes_Evang.]]'' die Ausgabe von ''Gg. A. Weber'' völlig neu bearbeitet und ebenfalls bei Josef Habbel in Regensburg herausgebracht.
 
   
 
   
 
 
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''GEORG ANTON WEBER'', Sohn des Hammelburger Färbers ''Kaspar Weber''. Studium der Philosophie, Philologie und Theologie in Würzburg. 1869 Priesterweihe. 1884 Promotion. 1870-89 Lehrer in Würzburg, Augsburg und Amberg. 1889 Professor am Regensburger Lyzeum. 1902 Geistlicher Rat. Verfasser zahlreicher Werke über Kirchengeschichte und christliche Kunstgeschichte.  
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''Georg  Anton Weber'', Sohn des Hammelburger Färbers ''Kaspar Weber''. Studium der Philosophie, Philologie und Theologie in Würzburg. 1869 Priesterweihe. 1884 Promotion. 1870-89 Lehrer in Würzburg, Augsburg und Amberg. 1889 Professor am Regensburger Lyzeum. 1902 Geistlicher Rat. Verfasser zahlreicher Werke über Kirchengeschichte und christliche Kunstgeschichte.  
 
:(Quelle: hdbg.eu/ch)
 
:(Quelle: hdbg.eu/ch)
  

Aktuelle Version vom 14. Juli 2019, 17:04 Uhr

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Weber, Georg Anton (* Hammelburg, Ufr. 27. Juni 1846 † 1. März 1915 Regensburg, Obpf.) Lyzealprof. Dr. phil. Geistl. Rat, Kirchen- und Kunsthistoriker


Inhaltsverzeichnis

Die vier heiligen Evangelien

Mit geographischem und geschichtlichem Überblicke Palästinas, Einleitungen und Erklärungen sowie einem Verzeichnisse der Sonn= und Festtagsevangelien. Herausgegeben von Georg Anton Weber

Mit einer Karte Palästinas und zahlreichen Abbildungen.

Regensburg, Obpf.: Druck und Verlag von J. Habbel. (1905) Zweite, vermehrte Auflage 1914

Imprimatur: Ratisbonae 1913
Koph.png Wortstimme

67 "Und Zacharias, sein Vater, ward voll des heiligen Geistes, weissagte und sprach:

68 Gepriesen sei der Herr, der Gott Isarels! Denn er hat sein Volk heimgesucht und ihm Erlösung verschafft.

69 Ein Horn des Heils hat er uns aufgerichtet im Hause Davids, seines Knechtes; 70 wie er es durch den Mund seiner heiligen Propheten zu allen Zeiten verheißen hat: 71 uns zu erlösen von unsern Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen;

72 an unseren Vätern Barmherzigkeit zu tun und eingedenk zu sein seines heiligen Bundes, 73 des Eides, den er unserm Vater Abraham geschworen hat, uns zu verleihen,

74 daß wir, aus der Hand unserer Feinde erlöst, fuchtlos ihm dienen 75 in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor ihm alle Tage unseres Lebens.

76 Und du, Kind! wirst ein Prophet des Höchsten genannt werden; denn du wirst vo dem Angesichte des Herrn hergehen, um ihm den Weg zu bereiten."

Lukas 1
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Zum Buch:

Weber schreibt in seinem Vorwort, datiert Regensburg im Februar 1913, unter anderem: "Die erste Ausgabe ist ein Großfolioband mit 376 Seiten und vierthalbhundert Abbildungen,.... ein Prachtwerk... Die zweite Ausgabe tritt nun als Quartband vor das Auge — nicht so reich an Abbildungen, aber textlich sehr vermehrt." Nach welcher Textgrundlage übersetzt ist, wird nicht genannt; die erste Ausgabe von 1905 zumindest scheint eine Bearbeitung des Allioli- Werkes gewesen zu sein. Jedenfalls ist hier in der zweiten Ausgabe nach der Vulgata übersetzt.

Der in Fraktur abgedruckte Bibeltext ist zweispaltig gesetzt. Verweisstellen auf das AT sind sehr selten, dafür werden in den nicht gerade üppig veranstalteten Anmerkungen Kirchenväter und Konzilsbeschlüsse häufig zitiert. Ein Perikopenverzeichnis findet sich am Schluß des in gr-8° hergestellten und 260 Seiten starken Buches. Auf das Vorwort folegn drei Seiten "Geographische Übersicht Palästinas“, drei S. "Zur Geschichte Palästinas" und eine farbige Landkarte von Palästina. Die Evv sind eingeleitet. Auf die Schrifttexte, die im übrigen nicht gerade sehr formtreu übersetzt sind, folgt ein "Verzeichnis der sonntäglichen und festtäglichen Evangelien".

Zwölf Jahre später hat Dr. Niederhuber,_Johannes_Evang. die Ausgabe von Gg. A. Weber völlig neu bearbeitet und ebenfalls bei Josef Habbel in Regensburg herausgebracht.

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Biogramm:

Georg Anton Weber, Sohn des Hammelburger Färbers Kaspar Weber. Studium der Philosophie, Philologie und Theologie in Würzburg. 1869 Priesterweihe. 1884 Promotion. 1870-89 Lehrer in Würzburg, Augsburg und Amberg. 1889 Professor am Regensburger Lyzeum. 1902 Geistlicher Rat. Verfasser zahlreicher Werke über Kirchengeschichte und christliche Kunstgeschichte.

(Quelle: hdbg.eu/ch)