Vischer, Wilhelm

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Vischer, Wilhelm Eduard (* Davos, Ct. Graubünden 30. April 1895 † 27. Nov. 1988 Montpellier, Hérault) Pfarrer, Prof. Dr. h.c. theol.



Der Prediger Salomo

übersetzt mit einem Nachwort und Anmerkungen von Wilhelm Vischer

München: Chr. Kaiser Verlag / 1926

Reihe: Eine alttestamentliche Schriftenreihe


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Ich sah die Plage, die Gott den Menschenkindern gegeben, sich damit zu plagen:

Gott tut alles fein zu seiner Zeit, hat ihnen auch die Ewigkeit ins Herz gegeben, ohne daß der Mensch durchschauen könnte das Tun, das Gott vom Anfang bis zum Ende tut.

Ich erkannte:

es gibt für sie nichts Gutes,
als fröhlich zu sein und sich gütlich zu tun im Leben.

Aber auch:

wo immer ein Mensch ißt und trinkt
und das Leben genießt für all seine Mühe,
da ist es Gottes Gabe.

Ich erkannte:

alles was Gott tut, steht für ewig fest,
man kann nichts dazu noch davon tun.

Gott hat das so gemacht, daß man sich vor ihm fürchte.

Was ist, war längst, was sein wird, ist längst schon,
und Gott bringt das Entschwundene wieder.
3:10- 15
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Zum Buch:

Kartonierter Oktavband mit Fadenheftung, 70 Seiten, Frakturdruck. Schrifttext einspaltig versweise. Sinnabschnittsüberschriften. Verweisstellen und Hinweise zum Nachwort in den Fußnoten. Verszählung ist vorgenommen. Das 16- seitige Nachwort, bestehend aus sieben Punkten, ist nicht datiert und verortet. Ab S. 65 finden sich Anmerkungen zum Text.

Vischer schreibt im Nachwort u. a.:

»Zur Übersetzung ist zu bemerken, daß sie schlecht und recht Übersetzung, also nicht Umdichtung sein will. Dementsprechend versucht sie, allen Eigenheiten des originals zu folgen, mit ihm je nach dem prosaisch oder poetisch, knapp oder umständlich, einfach oder zweideutig im Ausdruck zu sein.«

Daß der Davidsohn Salomo nicht der Verfasser des Buches sein könne, begründet Vischer auch mit den Einschätzungen von Oetinger und Delitzsch, unter anderem belegt durch eine "rabbinischen" Geschmack und einen kräftigen Hauch griechischen Geistes.

Hiob • ein Zeuge Jesu Christi

[in kleiner Auswahl übersetzt von] Wilhelm Vischer

München: Chr. Kaiser Verlag / 1938. 4. Auflage

Reihe: Schriftenreihe Bekennende Kirche, heausgegeben von Th. Ellwein und Chr. Stoll. Heft 8

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„Kannst du die Tiefen Gottes ergründen?

Oder die Vollkommenheit des Allmächtigen finden?

die höher ist als der Himmel — was willst du machen?

tiefer als die Hölle — was willst du verstehen?

weiter als die Erde und breiter als das Meer."

Kap. 11

„Daß meine Worte doch geschrieben würden, Verzeichnet in ein Buch.

mit eisernem Griffel und mit Blei auf ewig in den Felsen eingegraben!

Und ich, ich weiß, mein Löser lebt.

Zu allerletzt wird er sich über dem Staub erheben.

Und nachdem meine Haut geschunden ist, werde ich, ohne mein Fleisch, Gott schauen, ich — ihn — mir — schauen,   m e i n e   Augen sehen, nicht ein Fremder!"

Kap. 19
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Zum Buch:

Kartonierter Oktavband mit Klammerheftung, 36 S. Frakturdruck. Schriftexte sind nur in wenigen Auszügen vorhanden und innerhalb des verschriftlichten Vortrags eingebettet.

Theodor Ellwein und Christian Stoll schrieben ein kurzes Vorwort, das undatiert und unverortet ist. Darin ist zu lesen, dieses Heft der Schriftenreihe sei aus einem Vortrag, den Wilhelm Vischer am 27. Oktober 1932 zu Augsburg vor einem Kreis von "Gebildeten" gehalten hatte, erwachsen. Dieser sei zuerst in der Zeitschrift „Zwischen den Zeiten", Jahrgang 1933, Heft 5, erschienen.

Der Prophet Habakuk

[übersetzt und ausgelegt von] Wilhelm Vischer

Neukirchen Kreis Moers, Niederrh.: Verlag der Buchhandlung des Erziehungsvereins

Reihe: Schriftenreihe „Biblische Studien" Heft 19; herausgegeben von Otto Weber, Helmut Gollwitzer und Hans- Joachim Kraus

Koph.png Wortstimme

Denn der Feigenbaum sproßt nicht, am Weinstock ist kein Ertrag, es versagt das Gewächs des Ölbaums, und der Acker bringt keine Nahrung.

Die Schafe sind aus der Hürde verschwunden, und in den Ställen steht kein Rind mehr.

Ich aber, in dem Herrn will ich frohlocken,

jauchzen will ich dem Gott meines Heils.

Gott der Herr ist meine Kraft.

Er macht meine Füße den Hinden gleich
und läßt mich auf Höhen schreiten,
daß ich singe auf meinem Saitenspiel.
Kap. 3: 18- 19a
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Zum Buch:

Broschiertes Oktavheft, 40 S. Antiquadruck. Schrifttext in Kursivdruck innerhalb der Auslegung gesetzt.

Im kurzen Nachwort ist festgehalten, daß diese Auslegung zuerst anläßlich einer Synode der jugoslawisch– reformierten Kirche als Vorlesung gehalten wurde, und zwar am 20. August 1957 in Laslovo, deutsch Senglasl, Komitat Branau.

Psalmen ausgelegt für die Gemeinde

[17 Psalmen übersetzt und ausgelegt von] Wilhelm Vischer

Basel (Schweiz): Verlag Friedrich Reinhardt o. J. (1945) Vierte Auflage 19..

Koph.png Wortstimme

Die Erde ist der HERRN, und was darinnen ist;

der Erdboden, und was darauf wohnet.

Denn Er hat ihn auf Meere gegründet

und auf Wasser gestellt.

Wer wird auf des HERRN Berg gehen?

Und wer wird stehen an seiner heiligen Stätte?

Der unschuldige Hände hat und reines Herzens ist,

der nicht Lust hat zu loser Lehre
und schwöret nicht fälschlich:

Der wird den Segen vom HERRN empfangen

und Gerechtigkeit vom Gott seines Heils

Das ist das Geschlecht, das nach ihm fraget,

das da suchet dein Antlitz, Gott Jakobs.

Machet die Tore weit und die Türen der Welt hoch,

daß der König der Ehren einziehe!
Der 24. Psalm

Der Erdkreis ist des HERRN allein, und alles, was drauf wohnt, ist sein, sein der Geschöpfe großer Heere.

Durch Bäch und Flüsse, die er führt, hat er die Erde schön geziert, er gründet sie auf tiefem Meere.

Wer darf zum HERRN auf Zion gehn, werd ort an heilger Stätte stehn, wo man ihn auf dem Thron verehret?

Nur wessen Hand und Herz rein ist, wer seines Bundes nicht vergißt, nie heuchelt und nicht fälschlich schwöret.

Der wird vom HERRN zu jeder Zeit viel Segen und Gerechtigkeit vom Gotte seines Heils empfangen.

So ist des Jakob fromm Geschlecht, das fraget stets nach Licht und Recht und bleibt an seiner Gnade hangen.

Ihr Pforten, hebt das Haupt empor, erweitre dich, uraltes Tor!

Der König kommt, der Fürst der Ehre.

Ps. 24; Deutsche Fassung des Hugenotten- Psalmes nach M. Jorissen
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Zum Buch:

Oktavband mit SU, gebunden und fadengeheftet, 201 & (3) S. Antiquadruck. Vischers Psalmtexte in Kursivdruck, Auslegung im Anschluß.

Folgende Pss hat W. Vischer ausgelegt: 1 - 2 - 3 - 5 - 8 - 9 - 10 - 22 - 24 - 32 - 51 - 73 - 91 - 100 - 103:13- 18 - 104:24.27- 30 - 110 - 150. Die Übersetzung ist in aller Regel die "neu durchgesehene" Ausgabe (1913) von Martin Luther. Einige Partien sind leicht bearbeitet, wie an der WS des 24. Psalms erkennbar ist.

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Weiterhin hat Vischer folgende bereimte Psalmen dazu übernommen: Nach Matthias Jorissen: 24 - 32 (Jorissen/ Ebrard) - 91. Nach der Hugenotten- Melodie: 5 - 8 - 22 - (24). Nach der Straßburger Melodie: Psalm 2.

N.B.:

Die Psalmenbereimung von ⇒Jorissen,_Matthias.

Das Christuszeugnis des Alten Testamentes

1. Band : Das Gesetz

München: Chr. Kaiser Verlag / (1934). 2. Auflage 1935

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„den durch die Himmel dir zu Hilfe Fahrenden.

Die Schirmburg ist der Gott des Ursprungs und unten (walten) die ewigen Arme."

Hymnus auf den Gott Jeschuruns; 5. M. 33 
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Zum Buch:

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Zweiter Teil: Die Propheten

Erste Hälfte: Die früheren Propheten.

Zollikon = Zürich (Schweiz): Evangelischer Verlag / 1946. 2. Auflage

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Zum Buch:

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Siehe auch >Refer,_Karl und >Simon,_Matthias

Biogramm:

http://www.dietrich-bonhoeffer.net/bonhoeffer-umfeld/wilhelm-vischer/