Veerhoff, Eduard Arnold

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Veerhoff, Eduard Arnold (* Rheda, Westf. 10. April 1838 † 6 Febr. 1908 Goldberg, Schlesien ) Pastor und Rektor

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Inhaltsverzeichnis

Das Neue Testament

unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi,

nach der deutschen Übersetzung D. Martin Luthers. Neu revidiert von Veerhoff, Pastor em.

Goldberg in Schlesien: Selbstverlag des Verfasses. 1896.

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...

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Zum Buch:

Das eineinhalbseitige Vorwort verfasste P. em. Veerhoff zu Goldberg i. Schl. , im April 1896. Zitiert ist eine Empfehlung des Dompredigers aus Naumburg a. S., Ernst Mühe, geschrieben im Januar 1896. (...)

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Buchdaten: Gedruckt wurde das 300 Seiten umfassende Buch bei der  »Buchdruckerei der Schreiberhau- Diesdorfer Rettungsanstalten, Diesdorf bei Gäbersdorf, Kr. Striegau«. Gesetzt ist es in Frakturschrift; Bibeltext zweispaltig mit Verweis- und Parallelstellen.

Zitat eines Kommentars zum NT:

»Bei uns geht der emeritirte Pastor Veerhoff mit Ersetzung veralteter Ausdrücke etwas herzhafter vor, als die Commission in Halle für gut gefunden hatte.« (Theologischer Jahresbericht, 1896 Heft 16)


Zur Person:

Ob Heinrich Ludwig oder Bruder Eduard Arnold mit dem Übersetzer, der seinen Vornamen nicht preisgibt, gleichzusetzen sind, ist nicht mit letzter Sicherheit geklärt. Recherchiert wurde, daß Heinrich Ludwig Pastor in Herford (Westf.) war. Er war klein und verwachen und vermutl. unverheiratet. In Frage kommt jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit dessen Bruder Eduard Arnold, der Pastor und Rektor in Leitzkau/ Fläming war.

Beider Eltern waren Ludwig Heinrich V., Leinenhändler und Bleichereibesitzer aus Rheda, Westf., genannt "Wandstöckchen", verheiratet mit Catharina Elisabeth, geb. Barkey. Ein späterer Verwandter derselben war z. B. der sog. Reichsbischof "Reibi" Ludwig Müller (* Gütersloh, Westf. 3. Juni 1883 † 31. Juli 1945 Berlin), Berlin.

Eduard Arnold Veerhoff:

Besuch des Gymnasiums in Gütersloh bis 1858, Studium der ev. Theologie 1858/59 an der Univ. Halle sowie 1859 bis 1861 an der Uni Tübingen, 1. Examen Ostern 1963 in Münster, 2. Examen 1865 ebd.; zwischen 1863 und 1865 Lehrer am Diakonissenhaus in Duisburg, Rhein; vor 1867 Kadettengouverneur in Kulm/ Weichsel und Hauslehrer in Pommern. Am 15. Dez. 1867 Ordination* in St. Louis, MO (U.S.A.), 1867-1871 Prediger daselbst. 1871 bis 1872 Rektor und Nachmittagsprediger in Doberlug, Brandenburg, 1872-1873 Rektor in Hadmersleben, Börde/ Anhalt, 1873-1875 Rektor und Hilfsprediger in Leitzkau, Anhalt. 6. Juli 1873 Heirat mit Emilie Marie Henriette Witzel, 1875 bis 1880 Pfarrer in Kröbeln/ Elbe–Elster . Zum 1. Nov. 1880 wurde er emeritiert. Danach war er von 1884 bis 1889 Aushilfspastor in Konradswaldau, Niederschlesien, Kirchenkreis Schönau an der Katzbach. Nicht bekannt ist, was ihn nach Goldberg führte, wo er starb.

  • |* Bei der Ordination in St. Louis, MO kann man davon ausgehen, dass sie im Concordia-Seminar [1] geschah. Er hat dann wohl auch im Bereich der Synode in Missouri gepredigt. Pfarrer die zu jener Zeit in Deutschland in diese konservative Richtung tendierten, ließen sich sogar teilweise in St. Louis zum Pfarrer ausbilden, da es hier in Deutschland zu der Zeit keine Ausbildungsstätte für sie gab. In Deutschland ist das die ELFK [2]