Stadelmann, Heinrich

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Stadelmann, Heinrich (* Barthelmeßaurach, Mittelfr. 8. März 1830 † Schopfloch, Mittelfr. 1. Okt. 1875)



Inhaltsverzeichnis

Das Hohelied

Ein dramatisches Gedicht.

Metrisch bearbeitet / Metrisch verdeutscht von Heinrich Stadelmann

(Eichstätt u. Stuttgart: Verlag der Krüll'schen Buchhandlung 1870)

Leipzig: Dörffling & Francke 1875

Koph.png Wortstimme

"Halte gleich dem Siegelringe

Mich an Herz und Arm gepreßt!

Stark ist wie des Todes Schlinge,

Wie die Höll ist Liebe fest.

Ihre Gluten -- Feuerflammen,

Von Jehova's Blick entfacht!

Ström' und Meere allzusammen

Dämpfen nicht der Liebe Macht;

Mögen nimmer überfluten,

ob die ganze Welt versank,

Ihre Flammen, ihre Gluten --

Liebe stehet ohne Wank.

Gäb' ein Mann, Lieb' zu erringen,

Haus und Habe, Hof und Flur,

Liebe könnt ihr nicht erzwingen --

Man verschmäht' und höhnt' ihn nur."

Hohelied VIII
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Zum Buch:

Siehe: ⇒Delitzsch,_Franz_Julius

„Aber diese Begeisterung für den Stoff kommt ganz entschieden der Nachdichtung zu gut, die in ihrer Wärme, dem Flusse ihrer Verse, dem idealen Zuge, der das ganze durchweht, eine wohlthuende Empfindung gewährt. [...] Fern sei es aber von uns [...] einen Tadel aussprechen zu wollen: im Gegenteil wollen wir damit nur bekunden, dass Stadelmann dem Sänger des Hohen Liedes mit vollster Objectivität nachfühlte und nachdichtete.” (Blätter für das bayerische Gymnasialschulwesen, Bd. 6, 1870, S. 145)

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Biogramm:

http://www.pantoia.de/Anthologien/Stadelmann1854/vita.html