Smend, Rudolf

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Smend, Rudolf (* Lengerich, Westf. 5. Nov. 1851; † 27. Dez. 1913 Ballenstedt, Anhalt) Prof.


Die Weisheit des Jesus Sirach ● ספר חכמת ישוע בן אלעזר בן סירא

Hebräisch und deutsch herausgegeben von Rudolf Smend / Mit einem hebräischen Glossar

Berlin: Verlag von Georg Reimer 1906

Koph.png Wortstimme

34 b. Anders, wer sich der Gottesfurcht widmet, / und der Erforschung des Gesetzes des Höchsten,

1. der die Weisheit aller Altvordern ergründet, / und an die alten Prophetien sich wendet,

2. der auf die Vorträge berühmter Männer Acht gibt, / und in die Wendungen der Sprüche eindringt,

3. den verborgenen Sinn der Sprüchwörter ergründet, / und die Rätsel der Sprüche erforscht,

4. der inmitten der Herrscher dient, / und vor den Fürsten erscheint, / der die Länder der Völker durchwandert, / Gutes und Böses unter Menschen erprobt,

5. der bedacht ist, zu seinem Schöpfer zu flehen, und vor dem Höchsten Erbarmen erbittet, / der seinen Mund mit Gebet auftut, / und wegen seiner Sünden um Gnade fleht.

6. Wenn es dem höchsten Gott gefällt, / wird er mit dem Geist der Einsicht erfüllt.

Er selbst sprudelt zwiefältig von weisen Sprüchen, / und gibt dem Herrn Bekenntnis im Gebet.

7. Er selbst lehrt Rat und Weisheit, / und versteht ihre Geheimnisse.

8. Er selbst trägt einsichtsvolle Lehre vor, / und rühmt sich des Gesetzes des Herrn.

Sirach 38 / 39 
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Zum Buch:

Gebundener Oktavband, Fadenheftung, VI & 96 (deutscher); XXII & 82 S. (hebräischer Text). Antiquadruck (betreffs des Deutschen). Deutscher Schrifttext einspaltig versweise, unpunktierte Hebraica in Doppelspalte mit Fußnoten. Wörterverzeichnis. Die deutsche Üs ist vollständig vorhanden, samt Vorwort des griechischen Uebersetzers; der hebräische Text soweit vorhanden und rekonstruiert.

Rudlof Smend verfasste zu Göttingen, im Mai 1906, eine knapp zweiseitige Vorrede. Darin erklärt er sein Bemühen, den Ende des 19. Jhdts entdeckten hebräischen Text und die beiden recht unterschiedlichen Originalübersetzungen, den Griechen und den Syrer, miteinander zu harmonisieren: »(…) denn diese beiden Uebersetzer hatten nicht nur verschiedene hebräische Texte vor sich, an manchen Stellen haben sie ihre Vorlagen auch sehr schlecht wiedergegeben. Man muß deshalb bald dem einen, bald dem andern folgen, und zuweilen versagen sie beide.«


Biogramm:

https://www.deutsche-biographie.de/sfz122471.html // http://www.perlentaucher.de/autor/rudolf-smend.html