Schmidt, Heinrich

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Schmidt, Heinrich (* Heubach, Thüringen 18. Dez. 1874 † 2. Mai 1935 Jena, Thür.) Prof. Dr. phil. Archivar


»Bei Alfred Kröner ließ Wilhelm >Michaelis, Prof. in Bern, eine zweibändige Übersetzung mit knappem Anmerkungsapparat erscheinen - in derselben Reihe der Krönerschen Taschenausgaben, die unter ihrem weiträumigen Dach auch sonst sehr verschiedene Geister beherbergt, war 1923 eine Übersetzung der Evangelien von dem Häckel–Schüler und monistischen Wanderprediger Heinrich Schmidt erschienen.« 

Die vier Evangelien (1° 1910)

Deutsch, mit Einleitung und Anmerkungen von Heinrich Schmidt

Leipzig, Sachsen: Alfred Kröner Verlag o. J. (1910)

Reihe: Kröners Taschenausgabe Band 6


Koph.png Wortstimme

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Zum Buch:


Daten: Gebundener Kleinoktavband, VI & 200 S. Farkturdruck. Evangelientext zweispaltig ohne Extras.

Angabe zum zu Grunde gelegten Urtext: »Der deutsche Text der vorliegenden Ausgabe ist nach Nestles Ausgabe des griechischen Textes (=NT Graece Ed. Nestle 1908) unter Berücksichtigung der im Literaturverzeichnis angeführten Kommentaer usw. bearbeitet« (= z. B. Luther, Weizsäcker 1904, Joh. Weiß 1907, Wellhausen 1904–´09)

Heinrich Schmidt schrieb zu Jena, am 3. Februar 1910, vier Seiten Vorbemerkungen. Im Anschluß an die Evangelientexte sind weitere 24 Seiten Anmerkungen und ein Literaturverzeichnis angefügt.

Im Johannes – Evangelium sind diverse Umstellungen und einige Kürzungen vorgenommen: Nicht enthalten sind Kap. 2:13–25 ; 3:31-36; 4:41–46; und 21. Die Erzählung über die ehebrecherische Frau Kap. 8: 3–11 ist im Anhang nachgetragen, da »in den ältesten und besten Handschriften nicht enthalten«.

Die vier Evangelien (2° 1923)

Deutsch, mit Einleitung und Anmerkungen von Heinrich Schmidt. Mit einem Titelbild

Leipzig, Sachsen: Alfred Kröner Verlag o. J. (2. umgearbeitete Auflage 1923)

Reihe: Kröners Taschenausgabe Band 6

Koph.png Wortstimme

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Bookmitband.gif
Zum Buch:

Daten: Gebundener Kleinoktavband, (10), 232 & (24) S. Frakturdruck. Evangelientext einspaltig ohne Extras; Keine Versangaben. Titelbild: Miniatur ´Der Evangelist Marcus` aus dem Codex Aureus

Heinrich Schmidt schrieb zu Jena, im Juni 1923, eine einseitige Vorbemerkung. Darin steht unter anderem:

»Ich bin Monist, aber ich liebe die Evangelien, wie ich die Märchen- und Geschichtenbücher meiner Kindheit liebe. (…) Darum habe ich mir die Evangelien auch selbst übersetzt. (…) Auch die Evangelien selbst, die Geschichten von Rabbi Jesus von Nazareth, mögen sich mit diesem Spruch auf die Wanderung begeben, nachdem sie sich von der Stiefmutter Kirche losgelöst.«

Ab S. 200 sind 30 Seiten "Einleitung und Anmerkungen" gesetzt, danach ein Literaturverzeichnis. Zusätzich zu den in der ersten Ausgabe aufgeführten Grundtextausgabe (7° NT graece ed. Nestle) und Übersetzungen ist neu gelistet: Wörner [ = R. Woerner], Die frohe Botschaft, 1922.

Zu den Umstellungen und Auslassungen in Evangelium Johannes siehe die erste Ausgabe.




Biogramm:

http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Schmidt_(Philosoph) // http://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Monistenbund

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