Schlatter, Theodor

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Schlatter, Theodor (* Bern (Schweiz) 2. Juni 1885 † 13. Jan. 1971 Ludwigsburg/ Neckar) Prälat D. Dr.


Das Neue Testament • „Stuttgarter Schlatter – Testament"

unsres Herrn und Heilandes Jesus Christus.

In einem erneuerten Luthertext bearbeitet von Theodor Schlatter

Stuttgart: Privilegierte Württembergische Bibelanstalt o. J. (1958)

Koph.png Wortstimme

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Zum Buch:

Gebundener, fadengehefteter Oktavband, (4), 676 & (2 Karten–) S.; moderne Fichte – Fraktur; Schrifttexte fortlaufend einspaltig abschnittsweise gesetzt mit Abschnittsüberschriften; Verweisstellen am Außenrand, wenige Fußnoten. Ab S. 639: "Ein Nachwort", darauf Anhänge: Zeittafeln • Maße & Gewichte • Sach– und Worterklärungen • Von der Entstehung des NT • Wie lesen wir die Bibel • Bibellesetafel • Landkarten.

Im Nachwort, unterzeichnet von D. Theodor Schlatter, ist u. a. gesagt:

»Diese Augabe des Neuen Testaments hat darin ihre Eigenart, daß in ihr Martin Luthers Text stärker überarbeitet ist als es in der Textfassung geschah, die im Jahr 1956 vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland im Einvernehmen mit dem Verband der Bibelgesellschaften in Deutschland amtlich genehmigt wurde. Aus der Sorge heraus, daß Luthers Übersetzung weithin nicht mehr verstanden und vielfach durch neue Übersetzungen verdrängt werde, hatte im Jahr 1922 der Vorstand der Württembergischen Bibelgesellschaften den Antrag gestellt, Luthers Bibel neu zu überarbeiten; es ging ihm darum, unserem Volk den Schatz der Lutherbibel zu erhalten. Für diese Arbeit an Luthers Übersetzung wollte und will diese Augabe des Neuen Testaments ein Beitrag sein. (…)«


1954 zuerst erschienen als "Erneuertes Luther- Testament"; illustrierter Prachtband mit Bildern von Wilhelm Steinhausen.
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1958 verkleinerte "billigere" Ausgabe, beide in Frakturschrift.

Siehe auch Martin Luther: Revision "in einem erneuerten Luthertext".


Eine Handvoll Dynamit - Der Brief des Paulus an die Römer

übersetzt von Martin Luther (Übersetzung letzter Hand von 1545), Karl Barth, Theodor Schlatter und Rudolf Alexander Schröder

Stuttgart: Württembergische Bibelanstalt MCMLXXII

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Zum Buch:

Johann Christoph Hampe verfaßte das gut zweiseitige Vorwort zu diesem Quartband, der als Weihnachtsgabe 1962 von der WB zum 150. Jahr ihres Bestehens herausgebracht wurde:

"Sie lesen viermal den gleichen Text, und dennoch ist es viermal ein anderer", schreibt Hampe. Der Römerbrief wurde um seiner Sperrigkeit, Widersprüchlichkeit und Kühnheit gewählt, und, weil von ihm mehr als einmal eine Bewegung ausgegangen ist, die die Kirche fortriß zu anderen Ufern.

Auf je einer Buchseite sind zwei Übersetzungen parallel abgedruckt, von links in "Alte Schwabacher Fraktur" die von Martin Luther (1545), dann in "Walbaum Antiqua" die von Theodor Schlatter, rechts die von R. A. Schröder sowie die von Karl Barth. Kapitel- und Verszahlen sind nur zusammenfassend angegeben. Überschriften sind, sofern vorhanden, aus der Originalausgabe übernommen.

Biogramm:

http://www.auferstehungskirche-ludwigsburg.de/fileadmin/user_upload/archiv/artikel/lkz_19710115.pdf