Schierse, Franz Joseph: Unterschied zwischen den Versionen

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(Patmos - Synopse (1968))
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Die apokryphen Texte sind entnommen aus: Hennecke- Schneemelcher, Neutestamentliche Apokryphen. Verlag J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) Tübingen ³1959. Die Stellen aus den apostolischen Vätern aus: ''J. A. Fischer'', Die Apostolischen Väter, Kösel Verlag, München 1956.
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Die apokryphen Texte sind entnommen aus: ''Hennecke- Schneemelcher'', Neutestamentliche Apokryphen. Verlag J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) Tübingen ³1959. Die Stellen aus den apostolischen Vätern aus: ''J. A. Fischer'', Die Apostolischen Väter, Kösel Verlag, München 1956.
  
 
OStR Dr. h.c. ''Werner Trutwin'' schrieb hierzu eine vielseitige Einführung: Die literarische und theologische Eigenart der synoptischen Evangelien.
 
OStR Dr. h.c. ''Werner Trutwin'' schrieb hierzu eine vielseitige Einführung: Die literarische und theologische Eigenart der synoptischen Evangelien.

Version vom 27. Februar 2013, 19:01 Uhr

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Schierse, Franz Joseph (* Beuthen/ Oberschlesien 27. Mai 1915 † 19. Mai 1992 Niederbreitbach/ Wiedtal) Pater S. J. säkularisiert; Professor


Patmos - Synopse (1968)

Übersetzung der wichtigsten synoptischen Texte mit Parallelen aus dem Johannesevangelium, den apokryphen Evangelien und der frühchristlichen Literatur

Düsseldorf: Patmos Verlag 1968. 11. Aufl. 1978

Koph.png Wortstimme

Und herbeikam einer der Schriftgelehrten, der hatte gehört, wie sie stritten, (und weil er) wußte, daß ausgezeichnet er geantwortet hatte ihnen, fragte er ihn:

Welches ist (das) erste Gebot von allen?

Antwortete Jesus, daß (das) erste ist: „Höre Israel, ‚Herr´(ist) unser Gott, ‚Herr´ist ein einziger, und lieben sollst du (den) Herrn deinen Gott aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deiner ganzen Verstandeskraft und aus deiner ganzen Stärke."

Ein zweites (ist) dieses: „Lieben sollst du deinen Nächsten wie dich selber." Größer als diese ist kein anderes Gebot.

Markus 12: 28 - 31
Imprimatur: Coloniae 1968
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Zum Buch:

Die apokryphen Texte sind entnommen aus: Hennecke- Schneemelcher, Neutestamentliche Apokryphen. Verlag J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) Tübingen ³1959. Die Stellen aus den apostolischen Vätern aus: J. A. Fischer, Die Apostolischen Väter, Kösel Verlag, München 1956.

OStR Dr. h.c. Werner Trutwin schrieb hierzu eine vielseitige Einführung: Die literarische und theologische Eigenart der synoptischen Evangelien. (wird fortgesetzt...............)

Schul - Synopse

Übersetzung der wichtigsten synoptischen Texte mit Parallelen aus dem Johannesevangelium, den apokryphen Evangelien und der frühchristlichen Literatur

Hamburg: Furche Verlag 1970; © 1968 Patmos- Verlag Düsseldorf

Koph.png Wortstimme

So nun betet ihr:

Vater unser, der in den Himmeln, geheiligt soll sein dein Name!

Kommen soll deine Königsherrschaft!

Geschehen soll dein Wille, wie im Himmel auch auf Erden.

Unser Brot, das für morgen , gib uns heute Und erlaß uns unsere Schulden, wie auch wir erlassen haben unseren Schuldnern. Und sollst nicht hineinbringen uns in Versuchung, sondern bewahre uns vor dem Bösen. _______________________________________

†...so daß unser Sinn ist: „Unser morgiges" - das heißt zukünftiges - „Brot gib uns heute."

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Zum Buch:

Diese Hamburger Lizenzausgabe ist bis auf den Umschlag (gebunden in dunkelblau) identisch zur o. g. Düsseldorfer Ausgabe. Lediglich die Angaben zur Imprimatur und Zulassung als Schulbuch sind weggelassen.


Patmos - Synopse [neu & erweitert 1979]

Übersetzung der wichtigsten synoptischen Texte mit Parallelen aus dem Johannesevangelium, den apokryphen Evangelien und der frühchristlichen Literatur

Düsseldorf: Patmos Verlag. Neubearbeitete und erweiterte Auflage 1979 [= 12. Gesamtauflage]. 17. Aufl. 1984

[Die zur Zeit (2013) neueste Auflage ist ein Nachdruck der 28. Auflage 2008, verlegt vom Oldenbourg Schulbuchverlag]

Koph.png Wortstimme

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Imprimatur: Coloniae 1968
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Zum Buch:

Um dreizehn Textseiten (172 statt 159) erweitert erschien diese Synopse "in einer neuen, erweiterten und überarbeiteten Form", so F. J. Schierse in seinem nicht datierten und verorteten Vorwort zur 12. Gesamtauflage. Die bis dato (Anfang 2013) neueste unveränderte 28. Auflage wurde 2008 gedruckt (........)


Biogramm:

Nach dem Abitur und drei Semestern Jurastudium an der Universität Breslau trat F. J. Schierse 1934 in den Jesuitenorden ein (Noviziat der Ostdeutschen Provinz im niederschlesischem Mittelsteine, heute Ścinawka Średnia in Polen), dann, unterbrochen durch Reichsarbeitsdienst (RAD) und Wehrmacht, machte er die ordensüblichen Studien. Priesterweihe am 16. März 1941 in Wien, weitere Theologiestudien in Breslau, August 1944 bis Dez. 1945 Kaplan in Neiße, Oberschlesien. Danach wurde er zur Exegese bestimmt. Er absolvierte spezielle exegetische Studien in München von 1946 bis 1948, in Münster 1948/49 und am Pontificium Institutum Biblicum in Rom 1949/50. Er sollte danach an die Philosophisch- Theologische Hochschule nach Sankt Georgen in Frankfurt kommen, was jedoch am Veto des Generals scheiterte. Bevor er 1953 dann doch nach Sankt Georgen kam, war er schriftstellerisch tätig.

Weitere Stationen: 1950/51 in Berlin, 1951/52 in Innsbruck und 1952/53 in München. Schließlich wurde er doch Professor in Sankt Georgen und lehrte dort von 1953 bis 1961.

Im Gefolge eines von ihm verfassten Artikels über die Kindheitsgeschichten Jesu in "Bibel und Leben" wurde er als Professor abgesetzt, verließ den Orden und das Priestertum und heiratete*. Beruflich war er dann Autor und Übersetzer beim Patmos-Verlag. Seine bedeutendste Leistung ist die "Patmos-Synopse" (16 Auflagen von 1968 bis 1983).

* K. Schatz S.J.: Der Fall Schierse (1961). Ein vorkonziliarer Konflíkt mit tragischem Ausgang. Ihm wurde ein tiefreichender Mangel an katholischem Sinn attestiert. Erst 1967 wurde der Antimodernisteneid stillschweigend von der Kath. Kirche abgeschafft.