Ropp, Friedrich von der

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von der Ropp, Friedrich Baron (* Gut Dauzogir/ Baltenland, Litauen 9. Okt. 1879 † 21. Febr. 1964 Bad Godesberg/ Rhein) Dipl.-Ing., Schriftsteller Evangelist, Akademieleiter


Treu und Wahrhaftig (Erster Teil:)

Die geschichtlichen Berichte über Christus,

zusammengestellt und in heutiger deutscher Sprache mitgeteilt durch Friedrich von der Ropp

Bad Blankenburg, Thüringerwald: Harfe= Verlag u. Druckerei K. Reum & Co., Kom.= Ges.

Zweite, neu bearbeitete Auflage (sechstes bis zehntes Tausend) 1940

Die 1. Auflage erschien unter dem Titel "Das Evangelium" (als Privatdruck) im Selbstverlag des Verfassers [wann?].


Koph.png Wortstimme

"Im Anfang war das Schöpferwort, und das Wort war bei Gott,

und Gott war das Wort. Im Urbeginn war es bei Gott.

Durch dieses Wort ist alles geschaffen, und ohne dieses entstand auch nicht ein Geschöpf.

In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.

Das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht überwältigt."

Der Bericht des Johannes. Erstes Kap.
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Zum Buch:


Der Oktavband, gebunden, fadengeheftet und mit SU versehen (226 & [2] S.)bringt in Frakturschrift eine "ausschließliche und ungekürzte" Evangelienharmonie. Alle Ereignisse und Gleichnisse sind mit sinngebenden Überschriften versehen. Unterhalb des einspaltig gesetzten Textes sind die relevanten Textstellen bezeichnet. Verweise zum AT innerhalb des Bibeltextes gibt es nicht. Auf etwa 215 Seiten Harmonie folgt ein Textstellen- sowie ein Inhaltsverzeichnis.

Das Vorwort schrieb Friedrich von der Ropp undatiert in Grünheide i. d. Mark.
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In vierjähriger Arbeit hat er, nach einer Zeit der Entfremdung von Christus, zunächst für sich die Evv zusammengefügt und als Privatdruck erscheinen lassen. Bald wurden die Manuskripte jedoch für Unterrichtszwecke verwendet. In der vorliegenden Form sind die Texte noch einmal durchgearbeitet und für den Buchdruck fertiggestellt worden. Aus dem Vorwort: "In den Ausdrücken bin ich unserer heutigen Sprache und ihrer Art gefolgt, von dem Bestreben geleitet,diese Botschaft, getreu der Urschrift, dem Deutschen, so wie er heute redet und denkt, einfach, vollständig und deutlich darzubieten."

Treu und Wahrhaftig (Zweiter Teil)

Die Besiegung des Satans. Die Offenbarung des Johannes

im heutigen Deutsch wortgetreu übersetzt von Friedrich von der Ropp

Bad Blankenburg, Thüringerwald: Harfe= Verlag u. Druckerei K. Reum & Co., Kom.= Ges. 1940

Koph.png Wortstimme

"Ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde.

Denn der erste Himmel und die rste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.

Dann sah ich aus dem Himmel von Gott die heilige Stadt, das neue Jerusalem, herniederkommen, wie eine Braut bereitet, für ihren Mann geschmückt.

Und ich hörte eine machtvolle Stimme, die sprach vom Throne her:

„Siehe, die Wohnstätte Gottes bei den Menschen! Er wird bei ihnen wohnen, sie werden Seine Völker sein, und Er selbst, ihr Gott, wird bei ihnen sein.

Jede Träne wird er aus ihren Augen tilgen, es wird kein Tod mehr sein, kein Leid, keine Klage und keine Mühsal, denn das Erste ist vergangen."

Kap. 22


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Zum Buch: Der zweite Teil, der am Schluß des ersten bereits angekündigt wurde, ist in graues Karton gebunden und sieht eher einer Wehrmachtsfibel ähnlich, ganz im Gegensatz zum vergleichsweise nobel ausgestatteten Umschlag des ersten Bandes. Der Schriftsatz ist identisch zu den Evv, die Kapitel und Verse sind nur in der Fußnote gezählt, Verweisstellen auf das AT gibt es keine. Am Anfang des Buches findet sich eine Inhaltsangabe und eine einseitige Einleitung zur Apokalypse.
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Das Evangelium - Die vier Evangelien

vollständig und wortgetreu übersetzt, zusammengefügt und in heutiger Sprache mitgeteilt

[Von] Friedrich von der Ropp

Göttingen: Verlag von Vandenhoeck & Ruprecht. Dritte, neu durchgearbeitete Auflage 1946

Koph.png Wortstimme

"Der Vater Zacharias aber, erfüllt vom Heiligen Geist, brach in Weissagung aus und sprach:

„Gepriesen sei der HErr, der Gott Israels. Denn er hat Seines Volkes gedacht
und bringt ihnen die Erlösung.
Sichtbar richtete er das Heil im Hause seine Knechtes David auf
so wie Er durch den Mund seiner heiligen Propheten von alters her versprochen hat.
Er bringt uns Rettung vor unseren Feinden und aus der Hand all derer, die uns hassen.
Er erweist Erbarmen unsern Vätern, gedenkt an seinen heiligen Bund, an seinen Eid
den Er unserem Vater Abraham geschworen hat.""
Luk 1


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Zum Buch:

Der kleine Band in Duodez gebunden hergestellt unterscheidet sich von der Vorkriegsausgabe äußerlich erheblich. Das hat seinen Grund, denn dieses Buch ist sozusagen in Göttingen fremdgedruckt: "Die dritte vorliegende Auflage wird für den Harfe - Verlag herausgegeben, da dieser z. Zt. das Buch nicht erreichbar verlegen kann", so auf der Titelseite zu lesen. Von der Ropp schreibt in einer Bemerkung:

"Die Übersetzung geschah unter Benutzung des griechischen Textes und einiger Übersetzungen, genau nach dem Urtext in einfachem Deutsch, so wie wir heute denken und reden." Dem heutigen Leser wird die Lektüre durch verwendung des Antiquadruckes erleichtert. Ansonsten sind die Art der Textverteilung und die Beigaben gleich geblieben.

¶ Das Evangelium - Die vier Evangelien,

vollständig und wortgetreu übersetzt, zusammengefügt und in heutiger Sprache mitgeteilt

[Von] Friedrich von der Ropp

Berlin: Evangelische Verlagsanstalt. Vierte (unveränderte) Auflage 1958

Herausgegeben vom Evangelisch- Kirchlichen Gnadauer Gemeinschaftswerk

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Zum Buch:

Diese letzte in der DDR erschienene Auflage befindet sich als Titel im Archiv des Kollegen Vegelahn. Wie aus der Titelseite ersichtlich, handelt es sich wohl um einen unveränderten Nachdruck als Lizenz des Harfe- Verlages, denn Buchgröße und Anzahl der Seiten sind (nahezu) identisch.



Biogramm:

Einen großen Teil seiner Jugend verbrachte Friedrich von der Ropp, bekannt als Politiker wie als Evangelist, in Deutschland. Er studierte in Freiberg (Sachsen) das Bergfach, wurde 1903 Diplom-Ingenieur, bereiste als Berg-Ingenieur und Hüttendirektor die Welt und lernte viele Völker und manche Sprachen kennen. Kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges aus dem Kongo zurückgekehrt, zog er nach Dauzogir, das er von seinem Vater geerbt hatte, verließ jedoch während des Krieges die Heimat und ging über Skandinavien nach Deutschland, wo er seine Dienste für eine Friedensvermittlung anbot und mit seiner Frau, mit russischen Pässen versehen, zweimal nach England reiste. Seine Mission erwies sich jedoch als vergeblich. 1916 nach Deutschland zurückgekehrt, widmete er sich der Ostpolitik, wobei ihm nach einer Niederlage Rußlands der Aufbau eines Völkerbundes im Osten vorschwebte, wobei die Fremdvölker Rußlands selbständig werden sollten. Er wurde Generalsekretär der „Liga der Fremdvölker Rußlands“, zog sich nach dem Zusammenbruch jedoch gänzlich aus der Politik zurück und wandte sich der Evangelisation zu, der er sich fortan widmete. In Berlin unterhielt er jahrelang eine Schule für die Seelsorge der Arbeiterschaft und gründete eine Christliche Kampfschar. Seit 1947 leitete er in Rottland im Rheinland eine Helferschule. Seine Lebenserinnerungen erschienen 1961 unter dem Titel „Zwischen gestern und morgen. Erfahrungen und Erkenntnisse“.

(Quelle: ostdeutsche-biographie.de)