Ritzhaupt, Fred

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Ritzhaupt, Fred (* Seefeld, Tirol 24. Dez. 1944 ) Pater S. J. säkularisiert, Lic. phil., Mag. theol., Pastor



WILLKOMMEN DAHEIM (2009)

WILLKOMMEN DAHEIM. Eine Übertragung des Neuen Testaments, die den Verstand überrascht und das Herz berührt

Übertragung aus dem Griechischen von Fred Ritzhaupt. Überarbeitung: PD Dr. theol. habil. Marco Frenschkowski, Klaus Schönberg, Kai S. Scheunemann.

Asslar, Hessen: Gerth Medien in der Verlagsgruppe Random House 2009; 1. Auflage


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"Mit einem Gott, der euch liebt, könnt ihr sehr einfach sprechen. Etwa so:

Unser Vater im Himmel,

offenbare uns immer mehr, wer du bist.

Errichte deine Herrschaft in unserer Welt:

denn wo du herrschst, da ist der Himmel.

Versorge uns mit allem,

was wir Tag für Tag zum Leben brauchen.

Vergib uns, wo wir schuldig wurden,

so wie auch wir anderen vergeben haben.

Hilf uns, wenn wir durch Versuchungen hindurchmüssen,

und sei bei uns im Kampf gegen das Böse."

Matth. 6
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Zum Buch:

Oktavband, Hardcover mit Klebebindung; 784 S. Schrifttext einspaltig abschnittweise gesetzt mit Überschriften, daneben auch zusmmengefasst die Kapitel – und Verszählung. Jedes Buch ist kurz eingeführt. Verweisstellen in Fußnoten. Kernstellen grau hinterlegt. Ab S. 782 Pressestimmen.

"Wie? Noch eine Übersetzung des Neuen Testaments!?" überschreibt der Autor ein eineinhalbseitiges Vorwort. Er beantwortet die Frage damit, daß man eine Einladung ins Konzert ja auch nicht mit: "Nein danke, ich war schon mal in einem!" zurückweisen muß. "Diese Übersetzung soll sich lesen wie ein ganz normales Buch, weshalb nicht nur auf die Verszählung verzichtet wurde, sondern um des besseren Verständnisses willen, manchmal auch ein oder zwei Sätze eingefügt wurden (meistens in Klammern gesetzt). Ritzhaupt beabsichtigt, daß dieses NT gleichzeitig gelesen und verstanden werden soll, ohne daß nebenbei ein Kommentar zu Rate gezogen werden muß; so das erklärte Ziel dieser eher freien Übertragung.

Als Grundlage "wurde nur der griechische Urtext (Nestle) verwendet, der an entscheidenden Stellen wortwörtlich übersetzt wurde." Ganz im Sinne des sehr sinnigen Buch-ZWISCHEN-Titels »KOMM HEIM« sind dann auch solche Textpassagen grau hinterlegt, die den "Schritt über die Schwelle", den Eintritt in das Haus des Vaters erleichtern sollen. Der ehemalige Jesuit P. Ritzhaupt ist mt Sicherheit prädestiniert, hier den Eingang in die biblischen Mysterien zu weisen. Dies wird besonders deutlich, wenn man die Bergpredigt liest >Matthaus 5 !!

Dem Verlagshaus sei es gedankt, daß dieses NT gebunden und nicht kartoniert auf den Markt kam. Es wurde zwar auf aufwendige Fadenheftung verzichtet, dafür ist "FSC- zertifiziertes Papier EOS" verwendet, das nicht ganz so grau und "recyclig" daher kommt wie manche preisgünstigen Ausgaben der »Gute Nachricht« oder der »Lutherbibel«.

Die traditionelle Ordnung des neutestamentlichen Kanon ist eingehalten. Das Land des Wirkens des Nazareners wird dem Leser nicht in Kartenform nahegebracht. (Tipp des Vf.: Wer auf Kartenmaterial in einer Bibel nicht verzichten mag, der kann vor Weihnachten aus den einschlägigen Ausgaben der bekannten Medienmagazine Focus, Spiegel oder Stern die bunten Landkarten von "Palästina" herausschneiden, folieren und als Lesezeichen benutzen......wenn nicht, dann mir zu als Geschenk zu Weihnachten schicken!!)

Dafür wird die Übertragung im Anhang von diversen Personen nicht nur als Einsteigerbibel positiv beurteilt: das Spektrum der Rezensenten reicht von der Herausgeberin der Frauenzeitschrift "Lydia" über einen Dozenten für Neues Testament der Uni Mainz bis zum christlichen Musiker und Produzenten. Bis auf eine einzige katholische Stimme entammen alle anderen dem evangelischen oder freikirchlichen Raum; das verwundert wohl bei der Vita des Aussteigers auch nicht......


Willkommen daheim (2015, [beverst])

Willommen daheim. Eine Übertragung des Neuen Testaments, die den Verstand überrascht und das Herz berührt

Übertragung aus dem Griechischen von Fred Ritzhaupt. Überarbeitung: PD Dr. theol. habil. Marco Frenschkowski, Klaus Schönberg, Kai S. Scheunemann.

Asslar, Hessen: Gerth Medien in der Verlagsgruppe Random House Ⓒ 2009; [unveränderte] 1. Auflage mit Verszählung 2015.


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Zum Buch:

Oktavband, Hardcover mit Klebebindung; 784 S. Schrifttext einspaltig abschnittweise gesetzt mit Überschriften, daneben auch zusmmengefasst die Kapitel – und Verszählung, weitere differenzierte Versählung am Außenrand. Jedes Buch ist kurz eingeführt. Verweisstellen in Fußnoten. Kernstellen grau hinterlegt. Ab S. 782 Pressestimmen.

Das Vorwort wurde nur leicht verändert, da die nun dazugekommene Beversung eine Veränderung der Wortwahl nach sich zog. Sonst – soweit verglichen – wurden keine Veränderungen vorgenommen. (Berichtigungen willkommen!)

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von links: NT 2009, NT 2015, Die Geschichte


Die Geschichte

Die Bibel als fortlaufende Geschichte Gottes mit uns

[Von] Randy Frazee und Fred Ritzhaupt

Asslar, Hessen: Gerth Medien in der Verlagsgruppe Random House © 2012. 1. Auflage

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Doch Mose fragte weiter: „Wenn ich nun zu den Israeliten komme und ihnen sage, dass der Gott ihrer Väter mich zu ihnen gesandt hat, dann werden sie mich fragen: ,Wie ist denn sein Name?` Was soll ich dann antworten?"

Da sagte Gott zu Mose: „Ich bin der ,Ich-bin-da`. Wenn sie dich also fragen sollten, dann gib den Nachkommen Israels zur Antwort: ,Der Ich-bin-da hat mich zu euch geschickt.'"

Und er fügte noch hinzu: „Sage den Israeliten, dass ich, der Ewige, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs dich zu ihnen gesandt hat. Das ist mein Name für ewig, und alle kommenden Generationen werden mich so nennen."

2. Mose/ Exodus 3

Übersetzung der biblischen Texte des Alten und Neuen Testaments sowie der Zwischentexte: Fred Ritzhaupt

Das Original erschien unter dem Titel: ”The Story. NIV".

Grand Rapids, MI (U.S.A.): by Zondervan

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Zum Buch:

»Die Geschichte« näher unter die Lupe genommen: Die Idee stammt- wie so oft - aus den USA und heißt »The Story, NIV«, daher auch der Name des Co- Autors Randy Frazee, der die Texte wohl aus der amerikanischen New International Version (NIV) ausgesucht und zusammengestellt hat. Bei der Übersetzung der Bibeltexte handelt es sich aber nicht um eine Verdeutschung der NIV (das hatte ja schon Thomas Mayer mit seiner bisher unvollendet gebliebenen NDÜ in Angriff genommen), sondern um Ritzhaupts eigenes Unterfangen.

Von den knapp 600 Seiten Schrifttext, unterteilt in 31 Kapitel, gehören etwa 350 zum Alten, das übrige dem Neuen Bund. Wichtige Teile des AT sind auszugsweise (!) in die "Geschichte" einbezogen. Von folgenden Büchern sind jedoch keine Texte vorhanden:

Leviticus, Prediger und von acht “Kleinen Profeten“; die einzige Schrift, die bis auf die vier letzten Verse (nahezu) vollständig erzählt wird, ist die der Moabiterin Ruth. Ritzhaupt hat außerdem 4 Psalmen mitgeliefert: 23, 32, 51 und

57, letzterer in Auswahl.

Nun zum NT:

Ritzhaupts Texte aus »Willkommen Daheim« sind für diese Auswahl bearbeitet, also nicht wörtlich übernommen. Hauptgewicht liegt auf den Evangelien- Berichten. Texte aus folgenden Briefen kommen nicht vor:

2. Korinther, Philipper, Kolosser, 2. Thess., 1. Timotheus, Titus, Philemon, sowie die allgemeinen Briefe des Judas, Jakobus, Petrus und Johannes.

Buchdaten: Oktavband klebegebunden mit SU, 640 pp. Zwei gezeichnete Karten. Inhalt ist chronologisch geordnet, wobei erläuternde NT- Texte eingestreut sind. Max Lucado und Randy Frazee verfaßten ein "Willkommen". Darauf folgt eine Zeittafel. Die Schrifttexte sind ohne Beigaben abgedruckt, Pastor Fred hat kurze Erklärungen dazu geschrieben. Ein "Zu guter Letzt" beschließt die biblische Geschichte. Spannend wirds im darauf folgenden Artikel "Wie wörtlich muss man die Bibel nehmen":

Hierin erklärt Ritzhaupt, die Bibel selbst sei nicht daran interessiert, wörtlich genommen zu werden, auch die Zahlenangaben seien von den wenigsten damaligen Lesern wörtlich genommen worden, das sei klar. Das weitaus sinnvollere sei, die Bibel ernst zu nehmen; dazu zitiert der freikirchliche Pastor den US-amerikanischen Franziskanerpater Richard Rohr, der sinngemäß meint, beides, das “wörtlich“ und das “ernst“ nehmen solle man nicht verwechseln. Ritzhaupt ergänzt: »Ich würde sogar sagen, dass jeder, der meint, den Schrifttext wörtlich nehmen zu müssen, ihn in Wirklichkeit nicht ernst nimmt«, wer darauf beharre, fände sich auf dem untersten und ungeeignetsten Level wieder und irre sehr (bezugnehmend etwas auf die Fundamentalisten der späten Neuzeit).

Die letzten Seiten beinhalten ein Personenverzeichnis mit Kurzdaten sowie zwei Stellenverzeichnisse zum Auffinden der Textauswahl.

Für den Religionsunterricht ist dieses Buch sicherlich gut zu nutzen, auch weil die Übertragung biblischer Kernstellen das Praedikat "leicht lesbar" erhält.


Biogramm:

Fred Ritzhaupt legte 1965 sein Abitur am Humanist. Gymnasium Garmisch-Partenkirchen ab, trat danach in ein römisch- katholisches Priesterseminar der Jesuiten ein mit anschließendem Noviziat; er gehörte diesem Orden 25 Jahre an. Ein Aufbaustudium "Philosophie" schloß er 1971 mit dem Lic. phil. ab.

Von 1971 bis '75 studierte er Theologie in Innsbruck; er wurde 1975 im badischen Mannheim zum Priester geweiht. Sein persönliches "metanoia" erlebte er bei Exerzitien nach Ignatius von Loyola. Bis 1977 war er Dekanatsjugendseelsorger in Hof/ Saale; in jenem Herbst unternahm er ein Aufbaustudium Theologie in Innsbruck mit Abschluss des Mag. Theol.

Während seiner Arbeit als Jugendseelsorger 1979 bis '81 entstand in Ravensburg die zum Jesuitenorden gehörende Gemeinschaft Immanuel.

1981 bis 1992 war er Schulseelsorger im Bildungszentrum St. Konrad und in der Mädchenrealschule "Klösterle" sowie in der Pfarrei Liebfrauen. Als 1992 seine Versetzung anstand, verließ er den Jesuitenorden und heiratete. Dem Zölibat steht er kritisch gegenüber. Nach seinem Rückzug als r.-k.- Priester arbeitete Ritzhaupt zunächst als Lektor im Verlag "Projektion J".

Im Jahr 1996 stellte ihn die evangelische Andreas-Gemeinde im Eschborner Stadtteil Niederhöchstadt nahe Frankfurt für drei Jahre als Pastoralassistent ein - ohne dass er zunächst zum Protestantismus übergetreten wäre. Da er es aber nicht länger verantworten konnte, als Katholik weiterhin lutherische Gottesdienste zu feiern, konvertierte er.

Ein Angebot, als Pastor im freikirchlichen "Christlichen Gemeindezentrum Albershausen" (Kr. Göppingen) zu arbeiten, nahm er im Jahr 2000 an. Dort wohnt er auch mit seiner Familie.

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