Reden, Otto von

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von Reden, Otto (* Geldern, Niederrhein 3. Nov. 1877 † 6. Dez. 1962 Schlossgut Wendlinghausen, Lippe)


Inhaltsverzeichnis

Das Johannes=Evangelium

[von] Otto von Reden.

[Schrifttext ungenannt: "Neu durchgesehener" Luthertext, bearbeitet]

Gladbeck i. W.: Schrifenmissions=Verlag 1950


Koph.png Wortstimme

...

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Zum Buch:

Broschierter Oktavband mit SU, 280 Seiten, Frakturdruck. Bearbeiteter Luthertext, "neu durchgesehen".

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Biogramm:

Otto von Reden verfasste unter anderem Andachtsbücher und eine Auslegung des Johannes-Evangeliums.

Im 1. Weltkrieg war Otto v. Reden Offizier. Am 29. Juli 1916 erlebte er seinen persönlichen Wendepunkt und fand zu Gott. Er, der bis dahin pflichtgetreu seinen Dienst als Gutsbesitzer und Offizier tat wurde nun ebenso pflichtgetreu ein Prediger und Evangelist. Er wurde Mitglied im Presbyterium seiner Kirchengemeinde. Ab ca. 1919 war sein Name eng mit dem Lippischen Gemeinschaftsbund verbunden. 1923 richtet er im Schloss Wendlinghausen “Brüdertage” ein. Als am 1. März 1924 der Lippische Gemeinschaftsbund gegründet wurde, wurde er deren 1. Vorsitzender. Am 12. Dezember 1925 vereinigten sich die “Lemgoer Brüderkonferenz” und der “Lippische Gemeinschaftsbund”. Von Reden erhielt wiederum das Amt des 1. Vorsitzenden. Im Schloss Wendlinghausen fanden Bibelkurse und Freizeiten statt. Nachdem der Nationalsozialismus immer dunklere Schatten warf, hielt Otto von Reden am 20. Oktober 1933 ein wegweisendes Referat. Im darauffolgenden Jahr gab er den Mitgliedern des Gemeinschaftsbundes und Jugendbundes folgende Rat:

Habt keinerlei Arbeitsgemeinschaft mit den Deutschen Christen.
Unterstützt und unterschreibt die Erklärung der Bekennenden Kirche.
Stellt euch im Kampf um das Evangelium eurem Pfarrer als Mitarbeiter zur Verfügung.
Sorgt für weitere Aufklärung über das Wesen der Bekenntniskirche und der deutsch-christlichen Reichskirche.

Nachdem die Macht der Nationalsozialisten sich ausweitete, erteilte die Geheime Staatspolizei am 17. März 1939 Otto von Reden Redeverbot für das Gebiet Lippe, Schaumburg-Lippe und Minden-Ravensberg. Im Juni 1940 wurde das Redeverbot gegen ihn auf das gesamte Deutsche Reich ausgeweitet. Er musste nun das Amt als Vorsitzender des Lippischen Gemeinschaftsbundes niederlegen. Superintendent Tölle wurde am 27. Juli 1940 an seiner Statt zum 1. Vorsitzenden gewählt. Im Herbst 1945 legte Superintendent Tölle sein Amt aus Altersgründen nieder und Otto von Reden übernahm wiederum dieses Amt. Im April 1949 wurde auf Schloss Wendlinghausen das Jubiläum “25 Jahre Brüdertage” gefeiert. In der Bundesversammlung des Gemeinschaftsbundes übergab von Reden am 27. Januar 1951 sein Amt an Landwirt Friedrich Döldissen. O. v. R starb im Spätherbst 1962.