Psalmen–Einzeldarstellungen I

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PSALMEN: Einzeldarstellungen I – Nichtjüdische Übersetzungen



Inhaltsverzeichnis

Monatslosung November 2018

(Fortsetzung der Titelseite "Bereschit")

Weitere Übersetzungen der Monatslosung für November 2018:

Dann sah ich aus dem Himmel von Gott die heilige Stadt, das neue Jerusalem, herniederkommen.

wie eine Braut bereitet, für ihren Mnn geschmückt..

(Friedrich von der Ropp, Treu und wahrhaftig, {2. Teil} Die Besiegung des Satans. Evangelisch, 1940)


Und die heilige Stadt / ein neues Jerusaelm / Ich sah sie herniedersteigen aus dem Himmel von Gott /

Bereitet wie eine Braut die sich köstlich gekleidet für ihren Gatten.

(Roman Woerner, Αποκαλυψις / Das ist Offenbarung des Johannes. 1924)


Und die heilige Stadt Jerusalem sah ich neu herabsteigen aus dem Himmel von Gott her,

bereitet wie eine Braut, für ihren Mann geschmückt..

(Andreas Pangritz, Klijs H. Kroon, Der Sturz der Hure Babylon – Johannesapokalypse. 1988)


Und ich sah die heilige Stadt, ein neues Jerusalem, von Gott aus dem Himmel niedersteigen,

so herrlich wie eine für ihren Bräutigam geschmückte Braut.

(Ludwig Albrecht, Die Briefe des NT und die Offenbarung Johannis. Kath.– apostolisch. 1914)


Und aus dem Himmel, direkt von Gott, sah ich die heilige Stadt, das neue Jerusalem herabkommen,

vorbereitet und geschmückt wie eine Braut für ihren Bräutigam.

(Fred Ritzhaupt, Willkommen daheim. {Röm.– Kath.} Freikirchlich. 2015)


Und ich sah die Heilige Stadt, Jerusalem, neu aus dem Himmel von Gott herabschweben,

bereitet wie eine Braut und geschmückt für ihren Bräutigam.

(Silvester Birngruber, Licht aus Patmos. Röm.– kath. 1964)


Gesehen habe ich die Neue Stadt, das Heilige Jerusalem, herabgesunken, von Gott gesandt aus den Himmeln

und geschmückt wie eine Braut, ein schönes Kind, das seinen Bräutigam erwartet: Komm, Du! Laß mich nicht allein!

(Walter Jens, Das A und das O – Die Offenbarung des Johannes. 1989)


Und die Stadt, die heilige, Neu–Jerusalem sah ich, herabsteigend aus dem Himmel von Gott,

ein für allemal bereitet wie eine Braut, eine fertig geschmückte für ihren Mann.

(Adolf Pfleiderer, Das Neue Testament. Evangelisch / Landeskirchliche Gemeinschaft. 1980)


I, John, saw the holy city, New Jerusalem, come down out of heaven from God,

prepared as a bride, beautifully dressed to meet her husband.

(Jack J. Blanco, The Clear Word. Seventh Day Adventist. 2006)

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Der Herr ist mein Hirte. Psalmen Davids (Martin Luther)

Texte: [Martin Luther]

Mit Zeichnungen von Aage Jörgensen, Kopenhagen

Berlin: Furche - Verlag 1917

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Bewahre mich, Gott; / denn ich traue auf dich.

Ich habe gesagt zu dem Herrn: Du bist ja der Herr; / ich weiß von keinem Gute außer dir.

An den Heiligen, so auf Erden sind, und den / Herrlichen, an denen hab ich all mein Gefallen.

Aber jene, die einem andern nacheilen, / werden groß Herzeleid haben.

Ich will ihre Trankopfer mit Blut nicht opfern / noch ihren Namen in meinem Munde führen.

Der Herr aber ist mein Gut und mein Teil; / du erhältst mein Erbteil.

Das Los ist mir gefallen aufs Liebliche; / mir ist ein schön Erbteil geworden.

Ich lobe den herrn, der mir geraten hat; / auch züchtigen mich meine Nieren des Nachts.

Ich habe den Herrn allezeit vor Augen; / denn er ist mit zur Rechten, so werde ich fest bleiben.

Psalm 16


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Zum Buch:

Psalm 8 - 16 - 23 - 24 - 26 - 32 - 36 - 40 - 51 - 53 - 62 - 103 in der Verdeutschung von Martin Luther (ungenannt, Textstand: "neu durchgesehen" 1913). Das Heft hat 32 Seiten, ist in Oktav hergestellt und in einer großen herrschaftlichen Fraktur gedruckt. Jedem Psalm ist eine s/w Zeichnung vorangestellt. Siehe Abbildung links!

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Psalmenausgabe des Furche-Verlages, Berlin 1917.

Psalmen für den Gottesdienst (evangelisch, Stuttgart)

Probeausgabe

Ohne Ort: (Stuttgart): Evangelische Landeskirche in Württemberg 1982

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Fürwahr, er trug unsere Krankheit / und lud auf sich unsre Schmerzen.

Wir aber hielten hn für den, der geplagt / und von Gott geschlagen und gemartert wäre.

Aber er ist um unserer Missetaten verwundet / und um unsrer Sünde willen zerschlagen.

Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten / und durch seine Wunden sind wir geheilt.

Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, / ein jeder sah auf seinen Weg.

Aber der Herr warf unser aller Sünde auf ihn.

Jesaia 53:4–6 
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Zum Buch:

26 Psalmen, davon manche nur in Auswahl und Texte aus Jesaia 53: 4–6 sowie Luk. 1: 46–55 sind hier abgedruckt. Es gibt keinen Hinweis darauf, daß - obwohl selbstredend - der Luthertext von 1964 (AT) und 1956 (NT) verwendet wird; die revidierten Textpassagen von 1975 aus Lukas sind nicht mehr übernommen.

Das in dunkelgrünem Balacron eingebundene Heftchen mit 32 Seiten im Duodez- Format hat im Anhang lediglich das Verzeichnis der ausgewählten Bibelstellen, dann Vorschläge zur Verwendung der Psalmen, eine Gottesdienstordnung sowie "Der Lobpreis" mit Text und Noten abgedruckt.

Abgedruckte Kapitel (A= Auswahl): Pss 1 • 8 • 23 • 24 (A) • 27 (A) • 31 (A) • 34 (A) • 36 (A) • 42/43 (A) • 46 (A) • 51 (A) • 67 • 73 (A) • 84 (A) • 92 (A) • 98 • 100 • 103 (A) • 118 (A) • 121 • 126 • 130 • 139 (A) • 145 (A) • 146.

Das Tetragramm, in der Lutherbibel mit HERR wiedergegeben, kommt hier ohne Kapitaldruck.

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Backhaus, Franz Josef

(* Steinfeld, Oldenburg 24. April 1963) Priester

Psalm 7

in der hebräischen/ masoretischen Textfassung ■ in der griechischen Textfassung der Septuaginta

in: Bibel und Kirche 3/ 2011

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1 Ein Psalm von David, den er dem Herrn gesungen hat wegen der Worte Chusis, des Sohnes Jemenis.

2 Herr, mein Gott, auf dich habe ich meine Hoffnung gesetzt, / rette mich vor allen, die mich verfolgen, und errette mich,

3 damit er nicht wie ein Löwe meine Seele (mein Leben) reißt, / ohne dass jemand da ist, der (mich) befreit oder entreißt!

4 Herr, mein Gott, wenn ich dies (nachfolgende) getan habe, / wenn Unrecht in meinen Händen ist,

5 wenn ich denen vergolten habe, die mir Böses vergelten, / so möge ich, von meinen Feinden (bedrängt), ohne weiteren (Grund) untergehen,

6 so möge der Feind meine Seele (mein Leben) verfolgen und ergreifen. / Und er möge mein Leben zur Erde niedertreten und meine Ehre möge er im Staub wohnen lassen. MUSIKALISCHES ZWISCHENSPIEL

7 Steh auf, Herr, in deinem Zorn, erhebe dich (bis) an den Enden (der Erde) über meine Feinde! / Steh auf, Herr, mein Gott, in der Anodnung, die du geboten hast!

8 Und die Versammlung der Völker wird dich umgeben, / und über diese kehre zurück zur Höhe!

Psalm 7 in der griechischen Textfassung der Septugainta
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Zum Buch:

2 Seiten hebr. / griechisch parallel.

Biogramm:

http://kirchensite.de/aktuelles/bistum-aktuell/bistum-aktuell-news/datum/2009/09/28/backhaus-wird-direktor-des-katholischen-bibelwerkes/?type=98&cHash=18da2b7998

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Bail, Ulrike

(* Metzingen Kr. Reutlingen, Württ. 28. Mai 1960) apl. Prof. Dr.

Die Klage einer Frau. Zu sprechen gegen das Schweigen

Eine feministisch- sozialgeschichtliche Auslegung von Psalm 55. Übersetzung Ulrike Bail.

in: Bibel und Kirche 51. Jg. 3/1996

Stuttgart: Katholisches Bibelwerk e. V. 1996

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17 Ich, zu Gott rufe ich, / und GOTT wird mich retten.

18 Abends und morgens und mittags klage und stöhne ich, / und er wird meine Stimme hören.

19 Er wird retten zum Heil meine Leben / aus dem Streit wider mich, / denn zu vielen sind sie um mich.

20 Gott wird hören und sie demütigen, / er, der thront seit der Urzeit, / denn sie kennen keine Verpflichtung und fürchten Gott nicht.

21 Er erhebt seine Hände gegen seine Wohlgesinnten, / er entweiht seinen Bund;

22 glatter als Butter schmeichelt sein Mund, aber Streit liegt ihm am Herzen; / weicher als Öl fließen seine Worte, aber sie sind Dolche (gezückte Schwerter).

23 Wirf auf GOTT dein Begehren, / und er, erwird dich aufrecht halten, / er läßt es auf ewig nicht zu, / daß der Gerechte wankt.

24 Du aber, Gott, / möchtest du sie fahren lassen in die tiefste Grube, / die Männer des Blutes und des Truges mögen nicht erreichen die Hälfte ihrer Tage. / Ich aber, ich vertraue auf dich.

Ps 55
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Zum Buch:

Aufsatz, zwei Seiten.

Gerechtigkeit in der Mitte des Segens ■ Psalm 67

Die Kirchentags–Übersetzung Psalm 67. Übersetzung: Ulrike Bail.

in: Bibel und Kirche 58. Jg. 2. Quartal 2/2003

Stuttgart: Katholisches Bibelwerk e. V. 2003

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1 Für die musikalische Auführung, / mit Saitenspiel, ein Psalm, ein Lied.

2 Gott, sie schenke uns ihre Zuneigung und segne uns. / Er lasse sein Angesicht leuchten bei uns. Sela

3 Damit man auf der Erde deine Wege erkenne, / unter allen Völkern dein Befreien.

4 Völker sollen dich lobpreisen, Gott / Völker sollen dich lobpreisen – alle zusammen.

5 Nationen sollen sich freuen / und ihre Freude laut in die Luft werfen, / ja, du ermöglichst den Völkern als Richter Gerechtigkeit. / Den Nationen auf der Erde zeigst du deinen Weg. Sela

6 Völker sollen dich lobpreisen, Gott / Völker sollen dich lobpreisen – alle zusammen.

7 Die Erde hat ihren Ertrag gegeben. / Es segne uns Gott, unser Gott.

8 Es segne uns Gott. / Es sollen Gott fürchten alle Enden der Erde.

Psalm 67
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Zum Buch:

Aufsatz, acht Seiten. – Die Üs könnte als Urform des später in der "Bibel in gerechter Sprache" in bearbeiteter Form erschienenen Ps 67 gedient haben. 2006 hat der V. 2 ein doppeltes feminines Antlitz bekommen.

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Becker, Gerhold K.

(* Bad Salzschlirf, Osthessen 22. Juli 1943) Religionswissenschaftler, Philosoph

Die Ursymbole in den Religionen

[Von] Gerhold Becker

Graz, Steiermark: Verlag Styria 1987

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Groß ist der Herr und hoch zu preisen in unseres Gottes Stadt.

Sein heiliger Berg, die herrliche Höhe, ist die Freude der ganzen Welt.

Der Sionsberg, der nach Norden schaut, er ist des großen Königs Stadt (Festung).

Gott hat in seiner Burg als sicherer Schutz sich bezeugt (oder: Gott erweist sich in ihren Palästen als Schutzburg).

Siehe, Könige kamen zusammen, stürmten gemeinsam heran.

Aber sie hatten kaum auf die Stadt geblickt, da erstarrten sie, wurden verstört und wendeten sich zur Flucht. (…)

Was wir nur vom Hören gekannt, / haben wir nun mit Augen gesehen, / in der Stadt des Herrn der Scharen, / in unseres Gottes Stadt:

Er macht sie fest für alle Zeit (oder: auf ewig hat Gott sie gegründet).

Wir denken, o Gott, deiner Gnade in deines Tempels Hallen (…)

Umschreitet den Sionsberg, umwandert die Stadt / und zählt ihre Türme.

Laßt die Augen über die Wälle gehen und schreitet durch ihre Paläste!

Dann könnt ihr den zukünftigen Geschlechtern erzählen: /

`Ganz so ist der Herr, unser Gott, für immer und ewig! / Er wird uns führen in Ewigkeit!´

48


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Zum Buch:

Enthalten ist der Text des Psalms 48, in Anlehnung an die Übersetzung von ⇒ Guardini,_Romano


Biogramm:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhold_K._Becker

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Becker, Joachim

Josef (* Fussingen, Westerwald 1931) Pater SSCC

Israel deutet seine Psalmen

Urform und Neuinterpretation in den Psalmen. [Von] Joachim Becker]]

Stuttgart: Verlag Katholisches Bibelwerk 1966

Reihe: Stuttgarter Bibelstudien 18

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Zum Buch:

Kartonierter Oktavband, klebegebunden, 98 S.

Vollständig übersetzt sind die Pss 25 und 45;


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Beckh, Hermann

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Beckh, Hermann Christoph Eugen (* Nürnberg, Mittelfr. 4. Mai 1875 † 1. März 1937 Stuttgart, Württ.)


Der 23. Psalm

Übersetzt von Hermann Beckh (1935)

in: Das Gebet, Übung und Erfahrung. [Von] Hans–Werner Schroeder

Stuttgart: Verlag Urachhaus 1977

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Der 23. Psalm
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Zum Buch:

Gebundener, fadengehefteter kl.–8°–Band. 116 S.

Vollständig übersetzt im Buch sind der 23. Psalm von Hermann Beckh und der 103. Psalm von Frieling,_Rudolf; weiterhin "Das Vaterunser", Mat. 6:9–13, von Hans–Werner Schroeder.

Dieser 23. Psalm wurde von H. Bechk erstmals 1935 veröffentlicht in Der 23. Psalm aus dem Urtext übersetzt und in Musik neu übertragen, Stuttgart, (bei ?Schulze & Galling?)

Biogramm:

Hermann Christoph Eugen Beckh: http://biographien.kulturimpuls.org/detail.php?&id=48

Hans–Werner Schroeder (* Frankfurt/ Oder 24. Aug. 1931 † 17. Sept. 2016 Stuttgart) https://anthrowiki.at/Hans-Werner_Schroeder

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Braulik, Georg

Peter (* Wien (Austria) 20. Juni 1941) Pater OSB Prof. DDr. theol.

Psalmen beten in Freude und Leid

[Von] Georg Braulik OSB

Wien (Austria): Herder & Co. 1982

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Ich will dich erheben, Herr, / denn du hast mich emporgewunden / und meine Feinde sich meiner nicht freuen lassen.

Herr, mein Gott, / als ich zu dir um Hilfe rief, / da hast du mich heil gemacht.

Herr, heraufgeholt hast du mich aus dem Totenreich, / belebt mich aus den ins Grab Gesunkenen.

Preist den Herrn, ihr seine Frommen, und dankt zu seinem heiligen Gedächtnis.

Ein Augenblick kann unter seinem Zorn stehen, / das Leben steht unter seiner Güte.

Am Abend mag Weinen zu Gast kommen, / doch am Morgen kehrt Jubel ein.

Ich aber, ich wähnte in meiner Sicherheit: / Niemals werde ich wanken!

Herr, in deiner Güte / hattest du meinem Glanz festen Bestand verliehen. / Du verbargst dein Antlitz, / da war ich betroffen.

Psalm 30
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Zum Buch:

Kartonierter Oktavband, klebegebunden, 78 & (2) S.

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Vollständig übersetzt sind lediglich Ps. 30 sowie Jeremia 20:7–13

Ein gut allgemein gehaltenes dreiseitiges Vorwort schrieb der Verfasser undatiert. Der Inhalt teilt sich in 1) »Psalmen beten aus den Erfahrungen des Lebens« und 2) »Jubel inmitten des Leids«.

Am Buchschluß ist eine Art Essay von Norbert Lohfink SJ zu Brauliks Buch (1 Seite) geschrieben aus: „Entschluß“ 1982.

Biogramm:

http://stipendien.oeaw.ac.at/de/georg-p-braulik-2014

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Butting, Klara

(* 1959) Pastorin, Prof. Dr. theol.

Psalm 22: Antwort in Spiegelschrift

[Von] Klara Butting

in: Junge.Kirche 1/ 12

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Zum Buch:

Psalm 37: Gott – lieb oder gerecht?

Neue Impulse für unser Reden von Gott von Klara Butting

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Ebach, Jürgen

(* Kirchen an der Sieg 28. Februar 1945)

Beobachtungen an Psalm 1 ■ Eine Verdeutschung von Psalm 1

Freude an der Tora von Jürgen Ebach

in: Bibel und Kirche 55. Jahrgang 1/2000

Stuttgart: Katholisches Bibelwerk. e V. 2000

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1 Glücklich der Mensch, der entschieden nicht geht nach dem Rat der Frevler / und auf dem Weg der Sünder nicht steht / und am Platz der arroganten Spötter nicht sitzt,

2 sondern an der Tora Adonajs seine Lust hat / und über seine Tora murmelt tags und nachts.

3 Und er wird sein wie ein Baum, verpflanzt an Wasserbäche, / der seine Frucht bringt zur Zeit, / und sein Laub welkt nicht. / Und alles, was er tut – es gelingt.

4 Nicht so die Frevler! / Sondern sie sind wie die Spreu, die ein Wind verweht.

5 Darum werden die Frevler keinen Bestand haben im Gericht / und die Sünder nicht in der Versammlung der Bewährten.

6 Ja, es kennt Adonaj den Weg der Bewährten, und der Weg der Frevler verliert sich.

Psalm 1
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Zum Buch:

Aufsatz, vier S.: "Psalm 1 als Wegweisung • Wie die Tora Adonajs zur eigenen Tora wird • Gut und Böse oder: Die Guten und die Bösen• Nur ein Weg.

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Gärtner, Judith

(* Korbach Kr. Waldeck–Frankenberg, Hessen ... 1972) Prof. Dr. theol., ev.

Die Geschichtspsalmen

Eine Studie zu den Psalmen 78, 105, 106, 135 und 136 als hermeneutische Schlüsseltexte im Psalter

[Von] Judith Gärtner

Tübingen/ Neckar: ⓒ Mohr Siebeck. 2012

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1 Ein Maskil. Von Asaf. // Höre, mein Volk meine Weisung/Lehre, // neigt euer Ohr den Worten meines Mundes!

2 Ich will öffnen meinen Mund mit einem (Mahn–)Spruch, // ich will verkünden Rätsel aus (der) Vorzeit,

3 die wir gehört haben und verstanden // und (die) unsere Väter uns erzählt haben.

4 (Sie) wollen wir nicht unseren Kindern verbergen, // einer nachkommenden Generation erzählen: / die Ruhmestaten Jhwhs und seine Macht // und seine Wundertaten, // die er getan hat.

5 Und er stellte ein Zeugnis auf in Jakob, // und eine Weisung/Gesetz hat er in Israel eingesetzt, // die/das er befohlen hat unseren Vätern, // damit sie (unsere Väter) ihren Kindern bekanntmachen.

6 auf dass eine nachkommende Generation erkenne, // Kinder – sie werden (erst) geboren – aufstehen. // und (sie/es) ihren Kindern erzählen

7 und auf Gott ihre Zuversicht setzen // und die Taten Gottes nicht vergessen // und seine Gebote bewahren

8 und nicht werden wie ihre Väter, // eine widerspenstige auf aufrührerische Generation, // eine Generation, die ihr Herz nicht gefestigt hat // und deren Geist Gott nicht treu gewesen ist.

Ps 78
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Wissenschaftliche Studie. Die angegebenen Psalmen sind hebräisch nach der Masorah und deutsch parallel versweise abgedruckt.

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Gerstenberger, Erhard

(* Hochemmerich/ Niederrh. 20. Juni 1932 ) Prof. Dr.

Predigt in den Psalmen ■ Psalm 50,7–23

„Höre, mein Volk, lass mich reden!“ Übersetzung von Erhard S. Gerstenberger

in: Bibel und Kirche 56. Jg. 1. Quartal 1/ 2001

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7 Höre, mein Volk, ich will reden. / Israel, ich will gegen dich zeugen. / Ich, dein Gott!/

8 Ich rüge nicht deine Schlachtopfer, / noch deine ständigen Brandopfer für mich./

9 Ich hole dir nicht den Stier aus dem Stall, / oder die Böcke aus den Pferchen./

10 Mir gehört doch alles Wild im Dickicht, / und das Getier auf den großen Gebirgen./

11 Ich kenne alle Vögel auf den Höhen,/ was sich regt auf dem Feld, ist mein./

12 Habe ich Hunger, brauche ich dir nichts zu sagen. / Mir gehört alles auf dieser Erde./

13 Soll ich etwa Rindfleisch essen/ und das Blut der Böcke trinken?

14 Bringe Gott ein Dankeschön / Erfülle dem Höchsten deine Gelüdbe./

15 Rufe mich an in der Not, / dann rette ich dich, und du kannst mich ehren.

Psalm 50 
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Zum Buch:

Aufsatz über fünf Seiten.


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Görg, Manfred

(* Blankenfelde Kr. Teltow, Fläming 8. Sep. 1938 † 17. Sep. 2012 München) Prof. Dr. theol.

Der biblische Psalter. Sein Werden und seine Gestalt

Psalm 117 [Von] Manfred Görg

in: Das Zeugnis der Psalmen – Bibel im Jahr ´90

Stuttgart: (Hgbr.): Katholisches Bibelwerk e. V. 1989

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Lobet Jahwe, alle Völker, / Preis ihn, alle Nationen:

Stark ist über [uns] seine Huld, / und die Treue Jahwes bleibt in Ewigkeit.

Ps 117
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Biogramm:


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Güte, Heinrich Ernst

Einleitung in die Psalmen

Halle/ Saale: Trampen 1803

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Nur Einleitung oder auch Übersetzung bzw. Bearbeitung seiner ""Neue Übersetzung der Psalmen, Sprüche Salomos und Klagegesänge Jeremiä nach d. Ebräischen Text mit Zuziehung d. griech. Version"",

Halle/ Saale: Waisenhaus 1783 ?

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Hartberger, Birgit

(* ....1954) Dr. theol. [röm.–kath.]

„An den Wassern von Babylon ...“ (Psalm 137)

Psalm 137 auf dem Hintergrund von Jeremia 51, der biblischen Edom–Traditionen und babylonischer Originalquellen. [Von] Birgit Hartberger

Frankfurt am Main / Bonn am Rhein: Verlag Peter Hanstein. 1986

Reihe: Bonner Biblische Beiträge. Band 63

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1) An den Kanälen Babylons, dort saßen wir, / weinten sogar bei unserer Erinnerung an Zion.

2) An den Euphrat–Pappeln in seiner Mitte / Hatten wir unsere Leiern aufgehängt.

3) Denn dort verlangten unsere Deportierer Gesang / und unsere verweinten (Landsleute) Ermunerung: Singt uns ein Zionslied!

4) Woie sollen wir das Gotteslied singen auf fremdem Boden?

5) Wenn ich dich vergesse, Jerusalem, / soll (sich) meine Rechte vergessen!

6) Soll meine Zunge an meinem Gaumen kleben, / wenn ich deiner gedenke! / Wenn ich nicht Jerusalem an die Spitze meiner Freude setze!

7) Gedenke, Gott, den Söhnen Edoms den Tag Jerusalems, / als sie sprachen: Legt bloß, legt bloß bis zum Grund (allws) in ihr!

8) Tochter Babels, du Verdorbene! / Glücklich zu schätzen ist, wer dir heimzahlt dein "Entgelt", / das su uns "entgolten" hast!

9) Glücklich zu schätzen ist, wer deine Kinder packt / und an dem Felsgestein zerschlägt!

Psalm 137
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Zum Buch:

Gebundener Großoktavband, Fadenheftung; X & 306 S. Schrifttexte (z. Tl. hebräisch) einspaltig und versweise gesetzt. Jeremia 51:1–58 ist selbstverständlich komplett verdeutscht. Gewidmet ist diese Arbeit der Dormition Abbey in Jerusalem, an deren theologischen Fakultät die Autorin zwei Semester studieren durfte „und die entscheidend dazu beigetragen hat, daß der 6. Vers des 137. Psalms auch für mich bedeutsam wurde.“ (Zitiert aus dem undatierten Vorwort)

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Jankowski, Gerhard

(* ..., Masuren (?) 1937)

Die große Hoffnung ▮ Paulus An die Römer

Eine Auslegung [samt Übersetzung]. [Von] Gerhard Jankowski

Berlin: ⓒ Alektor Verlag. 1998


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Zum Buch:

Kartonierter Großoktavband, Fadenheftung; 336 S. Schrifttexte durch Kursivdruck von der Auslegung abgehoben, kolometrisch versweise gesetzt.

Weitere übersetzte Schrifttexte, unter anderem aus den Psalmen davon vollständig: 14 und 117.

Jankowski,_Gerhard


Rom • Apostelgeschichte (III) 21,15 – 28,31

Die Apostelgeschichte des Lukas / Dritter Teil – Eine Auslegung [samt Übersetzung von] Gerhard Jankowski

Berlin: Lehrhaus e. V. 2004

<u>Reihe: Texte & Kontexte, exegetische Zeitschrift. Herausgegeben vom Verein für politische und theologische Bildung LEHRHAUS e. V., 1978 begründet von Ton Veerkamp. Nr. 101/102. / 27. Jahrgang Heft 1–2

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1 Als der NAME kehren ließ, Wiederkehr nach Zion, ist es uns wie im Traume,

2 ja, voll des Lachens unser Mund, voll des Jubelns unsere Zunge.

Ja, dann wird man unter den Volksmächten sagen »Großes hat der NAME an diesen getan.«

3 Großes hat er an uns getan, Freude ist uns geworden.

4 Lasse, Ewiger, uns kehren, wie die Wasserläufe im Negev.

5 Die säen in Tränen, jubeln beim Ernten,

6 Wer gehen mußte, ging weinend aus, trug Samenlast;

Wer kommt kommt jubelnd zurück, trägt Garben ein.

Ps 126
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Zum Buch:

(Siehe:) ⇒ Texte_&_Kontexte

Einige Texte aus dem AT und den Psalmen sind übersetzt, unter anderem der Psalm 126 vollständig, weiterhin Pss 40:7f, 45:11, 98:1–3.

Janowski, Bernd

(* Stettin, Pommern 30. April 1943) Prof. Dr.

Was ist der Mensch: Psalm 8 und 42/43

in: Bibel und Kirche

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1 Dem Chormeister. Nach der Gittit. Ein Psalm Davids.

2 JHWH, unser Herr, wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde! / Der du deine Hoheit gelegt (gegeben) hast auf den Himmel.

3 Aus dem Mund von Kindern und Säuglingen hast du eine macht gegründet / um deiner Bedränger willen, um zum Aufhören zu bringen Feind und Rächer.

4 Wenn ich sehe deinen Hmmel, / das Werk deiner Finger, / (den) Mond und (die) Sterne, / die du befestigt hast –

5 Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, / und der eizelne Mensch, / dass du nach ihm siehst?

6 Du hast ihm wenig fehlen lassen im Vergleich mit Gott, / und mit Ehre und Pracht hast du ihn gekrönt.

7 Du hast ihn zum Herrscher gesetzt über das Werk deiner Hände, / alles hast du gelegt unter seine Füße:

8 Kleinvieh und Rinder, sie alle, / und auch die (wilden) Tiere des Feldes,

9 die Vögel des Himmels und die Fische des Meeres, / was durchzieht die Pfade der Meere.

10 JHWH, unser Herr, wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde!

Psalm 8 



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„Ein großer König über die ganze Erde" (Ps 47,3)

in: Bibel und Kirche 2/2007

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1 JHWH ist König (geworden) (mālak), / mit Hoheit ist er bekleidet. / Bekleidet ist JHWH, / mit Macht hat er sich umgürtet.

Fürwahr: Festgegründet ist der Erdkreis, / nicht gerät er ins Wanken.

2 Festgegründet ist dein Thron von Anbeginn, von fernster Zeit her bist du.

3 Erhoben haben Ströme, JHWH, / erhoben haben Ströme ihr Brausen, / es erheben Ströme ihr Tosen.

4 Mehr als das Brausen mächtiger Wasser, / gewaltiger als die Brecher des Meeres, / gewalig in der Höhe ist JHWH.

5 Deine Zeugnisse sind sehr verlässlich, / deinem Haus gebührt Heiligkeit, / JHWH, für die Dauer der Tage.

Psalm 93 
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Folgende Pss hat Janowski hier übersetzt: 23:1-4 • 47:2-10 • 93:1-5 • 145:7-16 • 146:5-9. Außerdem Jes. 6:1–5

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Kahler, Wolfgang

(* ) Jugendreferent

Psalmgebet: nachempfunden mit Worten aus Psalm 74

Bretten, Kraichgau: Manuskript. 2013

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Gott warum? / Hast du uns verlassen oder gar verstoßen? / Gott, warum? / Bist du zornig auf uns?

Wir gehören doch zu dir. Denk an uns. Du hast uns seit langem zu deinem Volk gemacht. / Immer wieder hast du uns befreit. Wir sind dein Eigentum.

Jerusalem hast du zu deiner Stadt erklärt. Deine Gegenwart haben wir im Hause Gottes erlebt.

Doch nun, sieh hin, alles liegt in Trümern. Die, die dich nicht achten, haben alles verüstet.

Sie brüllen wie von Sinnen. Sie zeigen ihre Macht und stellen ihre Zeichen auf. / Dein Haus, das fest steht, machen sie nieder. / Sie schlagen wie verrückt darauf los und brennen es nieder.

Sie sprechen in ihrem Herzen: Wie werden das Volk unterdrücken, dein Volk Israel, dein Eigentum vernichten.

nach Psalm 74
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Manuskript 1 Seite

Biogramm:

Bezirksjugendreferent ev. Kirchenbezirk Bretten – Bruchsal

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Krämer, Ernst–Gust

(* Köln am Rhein 20. Febr. 1930)

Alphabetische Psalmen / Akrostichen: Pss 111, 119 und Sprüche Kap. 31

in: Manuskript. August 2007

Koph.png Wortstimme

10 א An einer tapf´ren Frau hat mehr ein Mann / als schönster Perlen Schatz ihm wert sein kann.

11 ב Bedenkenlos vertraut er ihr allein. / Bald bringt sie überreich Gewinne ein.

17 ה Charakter zeigt sich, wo sie wirkt und schafft / gegürtet scheinen Hüft´ und Arm mit Kraft.

13 ד Denn mit der Wolle wie auch mit dem Flachse / Die Hand sie fleißig rührt, dass Wohlstand wachse.

25 ע Es kleidet Kraft und Schönheit sie. Was macht / Erwartung künft´ger Tage ihr? Sie lacht!

15 ו Früh steht sie auf, den Ihren ohn´ Verweilen / ein erstes Mahl und Arbeit zuzuteilen.

12 ג Genug an Freud´ und Liebe – sie tut beides / gar oft dem Gatten an, und nie ein Leides.

14 ה Heim – wie mit Seemanns Kauffahrtei–Erfahrung – / holt sie vom fernen Markte her die Nahrung.

19 י Je mehr zu tun am Rocken ist: Man sieht, / wie oft die Lust sie an die Spindel zieht.

20 כ Kein Bettler je von ihrer Schweele weicht, / dem sie nicht das, was ihm vonnöten, reicht.

Salomonische Sprüche 31 

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Manuskriptdrucke.

Biogramm:

?(Geburtsdaten nicht bestätigt)?

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Krüger, Thomas

(* ) Prof. Dr.

Psalm 90 und die Vergänglichkeit des Menschen

[Von Thomas Krüger]

in: theologie.uzh.ch

Koph.png Wortstimme

1 Ein Gebet Moses, des Gottes–Mannes.

Herr, ein Versteck bist du selbst für UNS gewesen / In GENERATION um GENERATION.

2 Bevor Berge geboren worden sind / und (dann) Erde und Festland hervorgebracht wurde(n) / und seit fernster Zeit bis in fernste Zeit bist du Gott.

3 Du hast (immerwieder) einen MNSCHEN zu Staub ZURÜCKKEHREN lassen / und hast ([dann] immer wieder) gesagt: KEHRT ZURÜCK, MENSCHEN–KINDER!

4 Ja: 1000 Jahre sind in deinen Augen / wie ein gestriger Tag, wenn er vorübergeht, / oder eine Nachtwache in der Nacht.

5 Hast du sie dahingerafft, / sind sie ein Schlaf am Morgen – / wie das Gras, das (immer wieder) nachwächst/vergeht:

6 Am Morgen blüht es auf / und wächst nach, / Gegen Abend verwelkt es / und vertrocknet.

Ps 90
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Studie, ausgedruckt 24 DIN_A4 Seiten.

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Kuckhoff, Antonius

(* 1974) Frater Dr. O.S.B.

Psalm 6 und die Bitten im Psalter

Ein paradigmatisches Bitt- und Klagegebet im Horizont des Gesamtpsalters

Göttingen: Bonn University Press / V&R Unipress 2011

Reihe: Bonner Biblische Beiträge Band 160

Koph.png Wortstimme

1 Für den Chormeister. Mi Saitenspiel auf der Achten. / Ein Psalm [mizmor] Davids.

2 JHWH! Nicht in deinem Zorn weise mich zurecht / und nicht in deiner Erregung unterweise mich!

3 Sei mir gnädig, JHWH, denn verdorrt (bin) ich. / Heile mich, JHWH, den schreckensstarr sind meine Gleier.

4 und meine nǣfǣš ist sehr schreckensstarr. / Aber du, JHWH, – bis wann?

5 Kehre bitt um, JHWH! Rette meine nǣfǣš! Hilf mir gemäß deiner Liebe {ḥǽsǣḍ}

6 Denn es gibt nicht im Tod dein Gedenken! / In der Unterwelt {sche'ol} – wer wird dich loben?

7 Ich bin müde (geworden) durch mein Seufzen, / Ich überschwemme in jeder Nacht mein Bett / mit meinen Tränen lasse ich mein Ruhelager überfließen.

8 Schwach geworden ist von Kummer mein Auge / es ist gealtert wegen all´ meiner Bedränger

9 Weicht ab von mir alle Täter des Unheimlichen, / denn gehört hat JHWH mein lautes Weinen.

10 Gehört hat JHWH mein lautes Flehen (um Gnade) / JHWH nimmt mein Gebet an.

11 Es werden/sollen zuschanden werden / und es werden/sollen sehr schreckensstarr werden alle meine Feinde

sie werden/sollen umkehren, zuschanden werden im Nu.

Psalm 6 


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Leder, Werner

(* Petersdorf Kr. Hirschberg, Schlesien ... 1939)

Inspirierte Psalmen

Lobgesänge in Reime gefasst. Psalm 1 bis Psalm 50. Ein spiritueller Ratgeber.

[Von] Werner Leder

Leipzig, Sachsen: Engelsdorfer Verlag. © 2012

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In diesem Buch bzw. E–Book ist lediglich der Psalm 1 frei übertragen.

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Lieb, Christa

(* )

Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt

Zu Psalm 30.

[Von] Christa Lieb

In: Das Zeugnis der Psalmen. Bibel im Jahr ‘90

Stuttgart: Katholisches Bibelwerk e. V. 1989

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Ich will dich rühmen, Herr, / denn du hast mich aus der Tiefe gezogen.

Du hast mich befreit aus einem Leben, / das nur noch ein Schrei war.

Herr, mein Gott, ich habe zu dir geschrien, / und du hast mich geheilt.

Herr, du hast mich herausgeholt aus den dunklen Gedanken, / aus dem Reich des Todes mich zum Leben gerufen.

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Lohfink, Norbert

(* Frankfurt am Main 28. Juli 1928) Pater S. J. Lic. phil & theol. Prof. Dr. in re biblica, Dr. h.c.

»Der den Kriegen einen Sabbat bereitet« ■ Psalm 46 – ein Beispiel alttestamentlicher Friedenslyrik

in: Bibel und Kirche 44. Jg./ 4. Quartal 1989

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2 Ein Gott ist uns Zuflucht und Festung / als Hilfe in Bedrängnis von alters her wahrgenommen.

3 Daher müssen wir nocht davor bangen, daß etwas die Erde umstülpt / daß Berge taumeln in die Tiefe des Meeres.

4 Es tosen, es schäumen seine Wasser / die Berge zittern davor, daß es sich aufrichtet.

5 Ein Strom! Seine Arme erfreuen die Gottesstadt / den Heiligkeitsbereich der Wohnung des Allerhöchsten.

6 Gottheit in ihrer Mitte – sie kann nicht taumeln / helfen wird ihr Sonnengottheit im Morgenaufgang.

7 Als Völker tosen, als Herrschaften taumelten / hat Er seine Stimm erhoben, daß die Erde schwankte.

8 Jahwe der Heerscharen ist mit uns / eine Burg ist für uns der Gott Jakobs.

Psalm 46
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Bibelarbeit, 3 Seiten, zweispaltig.


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Muckle, Friedrich

(* Zuzenhausen b. Sinsheim, Kraichgau 8. Jan. 1883 † zw. 1941 und 1944 Basel (Schweiz)) Nationalökonom, Dr. phil. Dozent

Die Psalmen

in: Der Geist der jüdischen Kultur und das Abendland

Wien (Austria): Rikola Verlag 1923

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"Wenn Jahwe Zion herstellt,

Wie Träumende sind wir,

Dann füllt die Lippen Lachen,

Die Zunge Jubel.

Dann wird man sagen: Großes

Tat Jahwe diesen;

Dann tat uns Jahwe Großes,

Dann sind wir fröhlich!

O stell' uns, Jahwe, her,

Wie Südlands Bäche!

Laß, die mit Tränen säen,

Mit Freuden ernten!

Man geht und geht mit Weinen,

Den Samen werfend,

Kommt heim, kommt heim mit Jubel,

Die Garben tragend."

(Ps 126, übersetzt von Bernhard Duhm)


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Neun Seiten umfaßt der in Antiqua gedruckte Aufsatz über die Psalmen. Muckle hat darin folgende Psalmen aus existierenden Übersetzungen übernommen, von Bernhard Duhm und Emil Kautzsch. (A = Auswahl): 22 (A) - 23 - 24 (A) - 42 - 121 - 122 - 126 - 131.

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Orthodoxes Gebetbuch [I]_(B. Schneider)

Bearbeitet und veröffentlicht von P. Benedikt Schneider

Neu–Eichenberg, Werra–Meißner // Göttingen: www.orthodoxia.de ___ pfarre.rugraz.net

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Erbarme Dich meiner, o Gott, nach Deiner großen Barmherzigkeit, und nach der Fülle Deiner Erbarmung tilge meine Missetat. Mehr und mehr wasche ab meine Missetat, und von meiner Sünde reinige mich. Denn meine Missetat erkenne ich, meine Sünde steht mir immer vor Augen.

Gegen Dich allein hab ich gesündigt, und Böses vor Dir getan: auf daß Du gerecht erfahren wirst in Deinen Worten, und den Sieg erhältst, wenn man über Dich urteilt.

Denn siehe, in Ungerechtigkeit bin ich empfangen, in Sünden hat mich meine Mutter geboren. Siehe, die Wahrheit hast Du geliebt, die heimlichen und verborgenen Dinge Deiner Weisheit mir geoffenbart.

Besprenge mich mit Hysop, so werde ich gereinigt; wasche mich, so werde ich weißer als Schnee. Gib meinem Gehör Freude und Wonne, so werden frohlocken die gedemütigten Glieder. Wende ab Dein Angesicht von meinen Sünden, und all meine Mis- setaten tilge.

Ein reines Herz erschaffe in mir, o Gott, und den rechten Geist erneuere in meinem Innern. Verwirf mich nicht von Deinem Angesicht, und Deinen heiligen Geist nimm nicht von mir.

50 (LXX)
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In diesem online- Gebetbuch sind folgende Psalmen, gezählt nach der Septuaginta, abgedruckt:

22 • 23 • 50 • 115.

Die Psalmen 22, 23 und 115 sind bearbeitete Luther–texte, der 50. Psalm ein bearbeiteter Allioli– Text.

Weshalb hier drei Psalmen nach Luther übernommen wurden und nicht aus der LXX oder einem der drei Orthodoxen Psalmenbücher, erschließt sich mir nicht.

Orthodoxes Gebetbuch [II] (B. Schneider)

Kirchenslawisch und Deutsch

Bearbeiter: Mönchspriester Benedikt (Schneider)

Berlin: Russisch–Orthodoxe Diözese von Berlin und Deutschland. 2014. www.orthodoxia.de

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In diesem [online-] Gebetbuch sind folgende Psalmen, gezählt nach der Septuaginta, abgedruckt:

22 • 23 • 50 • 115. Bis auf Psalm 50 sind die Texte von M. Luther, leicht bearbeitet, übernommen. Die Texte sind identisch mit dem o. g. Gebetbuch (I) von P. Benedikt Schneider.

Weshalb hier drei Psalmen nach Luther übernommen wurden und nicht aus der LXX oder einem der drei bereits existierenden Orthodoxen Psalmenbücher, erschließt sich mir nicht.

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Der genannte 50. Psalm, nach Allioli bearbeitet, ist auch als einziger Psalm übernommen und eingebunden in das .......s. u.

Gebetbuch der Katholisch Orthodoxen Einigkeitskirche

– Teilkirche der Keltischen Kirche in Deutschland

Herausgegeben von Rev. Kerstin McNiesh, Priorin des Ordens Hl. Sebastian, St. Junia Gemeinde

Sulzbach– Rosenberg, Obpf.: www.keltischekirche.de

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Inhalt aus dem Buch der Psalmen: Der 50. Psalm, nach Allioli bearbeitet; übernommen wohl aus »Orthodoxes Gebetbuch« von P. Benedikt Schneider (oben).

Remmert, Hans–Joachim

Hast du mich verlassen? Psalm 22

[Von] Hans–Joachim Remmert

in: Das Zeugnis der Psalmen – Bibel im Jahr ´90

Stuttgart: (Hgbr.): Katholisches Bibelwerk e. V. 1989

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Biogramm

Hans – Joachim Remmert (* ... 1961) Dipl. Theologe

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Sauer, Charlotte

(* ... 28. Juli 1901 † 31. Mai 1970 Schöneiche b. Berlin) Schriftstellerin

Psalm 23

»Der Herr, mein Hirte, führet mich«. Von Charlotte Sauer

(ohne Ort): 1954

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1) Der Herr, mein Hirte, führet mich. Fürwahr, nichts mangelt mir. / Er lagert mich auf grünen Au´n / bei frischem Wasser hier.

2) Erquickung schenkt er meiner Seel' und führet gnädiglich / um seines hohen Namens Ehr / auf rechter Straße mich.

3) Geh ich durch's dunkle Todestal, ich fürcht´ kein Unglück dort. / Denn du bist da, dein Stecken und Stab sind Tröstung mir und Hort.

4) Den Tisch bereitest du vor mir, selbst vor der Feinde Schar. / Mein Haupt salbst du mit deinem Öl, mein Kelch fließt über gar.

5) Ja, deine Güte folget mir mein ganzes Leben lang, / und immerdar im Haus des Herrn ertönt mein Lobgesang.

Ps 23
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Schaube, Werner

(* )

Nach Psalm 23

[Freie Übertragung von] Werner Schaube

(ohne Ort): o. J.

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Der Herr ist dein Hirte, / dir wird nichts fehlen.

Er gibt acht auf dich, / wo immer er dich hinschickt.

Er ist es, der dich auf seinen Wegen führt.

Kein Unheil brauchst du fürchten, denn er geht mit dir.

Er schützt dich, läßt dich zufrieden sein, gibt dir Frieden.

Seine Freundlichkeit umgibt dich alle Tage deines Lebens.

Er gibt dir ein Zuhause jetzt und ewig.

nach Psalm 23
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Sölle, Dorothee

Steffensky– Sölle, Dorothee, geb. Nipperdey (* Köln am Rhein 30. Sept. 1929 † 27. April 2003 Bad Boll, Schwäb. Alb) Prof. Dr. phil.

Psalm 139

In: Die Hinreise. Zur religiösen Erfahrung. Texte und Überlegungen

[Von] Dorothee Sölle

Stuttgart: Kreuz Verlag 1975. 9. Auflage (51.-53. Tausend) 1988

Koph.png Wortstimme

1 »Ein Psalm David. / Herr, du erforschst mich und kennest mich.

2 Ich sitze oder stehe, du weißt es; / du verstehst meine Gedanken von ferne.

3 Ich gehe oder liege, du ermissest es, / mit all meinen Wegen bist du vertraut.

4 Ja, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, o Herr, nicht wüßtest.

5 Du hältst mich hinten und vorn umschlossen, / hast deine Hand auf mich gelegt.

6 Zu wunderbar ist es für mich / und unbegreiflich, / zu hoch, als daß ich es faßte.

7 Wohin soll ich gehen vor deinem Geiste? / Wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht?

8 Stiege ich hinauf in den Himmel, / so bist du dort; / schlüge ich mein Lager in der Unterwelt auf – auch da bist du.

9 Nähme ich Flügel der Morgenröte / und ließe mich nieder zuäußerst am Meer,

10 so würde auch dort deine Hand mich greifen / und deine Rechte mich fassen.

Ps 139


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Religionsphilosophisches Essay, 9 Seiten.

Biogramm:

http://www.dorothee-soelle.de/über-dorothee-sölle/biographisches/ –– http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/persoenlichkeiten/S/Seiten/DorotheeSölle.aspx

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Thier, Ludger

Thier, Ludger (* ) Pater OFM

Unterwegs mit dem Pilger

Deutung des Psalms 119 (118). [Von] Ludger Thier

[Selm, Münsterland]: Copyright beim Autor. [Im Selbstverlag] 2005. (Überarbeitete, zweite Ausgabe 2012)

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Gebundener Oktavband, Fadenheftung; 877 & (3) S. Schrifttexte versweise einspaltig gesetzt.

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Erster Teil: Struktur und Inhalt des Psalms 119 • Zweiter Teil: Der Psalm als persönlicher Pilgerweg (ab S. 609). •• Geleitwort (2 S.); Schlußwort (6 S.); Literaturverzeichnis (3 S.).

Das Geleitwort ist datiert Selm (Westfalen), im Herbst des Jahres 2005; darin ist u. a. gesagt:

»Dieses Buch ist in erster Linie nicht für Fachgelehrte geschrieben, auch wenn die zahlreichen auf exegetische und andere Forschungen Bezug nehmenden Anmerkungen (Fußnoten) es so scheinen lassen. Vielmehr ist an einen breiten Leserkreis gedacht, weshalb bei der Darstellung so weit wie möglich auf den Gebrauch von Fachbegriffen verzichtet wurde. (…) Die hier gegebene Deutung des Psalms 119 (118) als individueller, gemeinschaftlicher und geschichtlicher Pilgerweg ist einem zentralen Schlüssel vergleichbar, der nicht nur das Tor zu enem umfassenden Verständnis der Psalmen und der Welt der Bibel, sondern auch zur gesamten Heilsgeschichte aufschließt.«

Biogramm:

http://www.lambertuspfarre.de/seite/166133/franziskanerkloster.html ________ https://franziskaner.net/haeuser/duesseldorf/

P. Ludger Thier wohnt in Xanten/ Niederrhein (Stand: Anfang 2018)


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Uehlinger, Christoph

(* Zürich (Schweiz) 1. Okt. 1958) Prof. Dr.

Der (Literatur–) archäologische Beitrag: Antiker Tell, lebendiges Stadtbild

Psalm 58 [Übersetzung: Christoph Uehlinger]

in: Bibel und Kirche. 56. Jg. 3. Quartal 1/ 2001

Stuttgart: Katholisches Bibelwerk e. V. 2001

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1 Für den ‘Stimmführer‘: „Zerstöre nicht“. Von David. Ein Miktam.

2 Sprecht ihr ‘Götter‘ wirklich recht? / Richtet ihr in Geradheit die Menschen?

3 Nein, vorsätzlich begeht ihr Unrecht auf Erden. / Gewalttat plant ihr eigenhändig.

4 Fehlgegangen sind die ‘Frevler‘ vom Mutterschoß an, / abgeirrt sind vom Mutterleib an, die ‘Lügen‘ reden

5 Sie haben Gift gleich wie Schlangengift, / wie eine taube Otter, die ihr Ohr verstopft,

6 die nicht hört auf die Stimme der Beschwörer / des ausgebildeten Zaubersprechers

7 Gott zermalme ihnen die Zähne im Maul, / das Gebiss der Junglöwen, zerschlage es, JHWH!

Psalm 58
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Aufsatz, vier Seiten.

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Vette, Joachim

(* 1970 † ....)

„Who is Who“ im königlichen Palast?

Ein literaturwissenschaftlicher Ansatz zum Verständnis von Psalm 45, von Joachim Vette

in: Geschichten vom Tod, der Liebe und dem Leben. Neue Zugänge zur Bibel. Herausgegeben von Klaus Nagorni & Manfred Oehming.

Karlsruhe, Baden: Evangelische Akademie Baden. 2003 / Herrenalber Forum. Band 39

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Der Aufsatz umfasst 18 Seiten einschließlich einer Übersetzung des Psalm 45.

Biogramm:

Pfarrer Dr. Joachim Vette: Studium der Philosophie, Theologie und Musik in Canada, Israel und Deutschland. 2002 A-Prüfung in Kirchenmusik. 2005 Promotion im Fach Theologie. 2007 bis 2012 Akademischer Rat für Altes Testament und Lehrtätigkeit an der Universität und Pädagogischen Hochschule in Heidelberg. Verheiratet und Vater von zwei Kindern. (Quelle: sanctclara.de)

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Wagner, Bettina

(* .....) Dipl. Theologin

Psalm 92 – Ein Sabbatpsalm

Mit den Augen jüdischer Schriftauslegung. [Von] Bettina Wagner

in: Bibel heute (KBw)

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1 Ein Psalm. Ein Lied. Für den Sabbattag.

2 Gut ist es, JHWH zu preisen, und zu singen deinem Namen, Höchster.

3 zu erzählen am Morgen von deiner Güte und von deiner Treue in den Nächten,

4 zum zehnsaitigen Instrument und zur Harfe, zum Klingen auf der Zither:

5 Denn du hast mir Freude gemacht, JHWH, durch deine Taten, / über die Werke deiner Hände juble ich!

6 Wie groß sind deine Eerke, JHWH, sehr tief deine Gedanken!

7 Ein Unverständiger erkennt nicht, und ein Tor versteht dieses nicht.

8 Wenn das Wachsen der Frevler dem Gras gleicht und alle Übeltäter blühen, / dann, damit sie vernichtet werden für immer.

9 Du aber, du bist hoch in Ewigkeit, JHWH! 10 Den siehe, deine Feinde, JHWH, denn siehe, deine Feinde verschwinden, es zerstreuen sich alle Übeltäter.

Psalm 92
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Aufsatz, 2 S., mit Kommentar, illustriert.

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Wehrle, Josef B.

„Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit“. Weisheit in den Psalmen

Psalm 111. [Von] Josef B. Wehrle

in: Das Zeugnis der Psalmen – Bibel im Jahr ´90

Stuttgart: (Hgbr.): Katholisches Bibelwerk e. V. 1989

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Biogramm:

Josef B. Wehrle (* ) Prof. Dr. Dr. theol.

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Wolf, Christian

(* ..... ca. Juni 1932)

Psalm 74

Baptistengemeinde Berlin–Köpenick. www.hof-kirche.de / 9. 2006


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1 Ein Maskil. Von Asaf.

Warum, Gott, hast du für immer verstoßen?

(Warum) raucht dein Zorn gegen die Herde deiner Weide?

2 Denk an deine Gemeinde! Du hast (sie) vorzeiten erworben,

freigekauft als Stamm deines Erblandes, des Zionbergs,

auf dem du (deinen) Wohnsitz genommen hast.

3 Lenke deine Schritte hinauf zu den ewigen Trümmern!

Alles hat der Feind im Heiligtum verwüstet.

4 Siegesgebrüll haben deine Gegner angestimmt mitten in deiner Versammlungsstätte.

Sie stellten dort ihre (Feld)zeichen als (Sieges)zeichen auf.

5 Es sah aus, wie wenn man im Dickicht des Waldes die Äxte (zum Schlag) erhebt.

6 Und nun: Ihre (der Gemeinde) ganzen Holzschnitzereien zerschlugen sie mit Beilen und Hämmern.

7 Sie legten Feuer in deinem Heiligtum, bis zum Erdboden entweihten sie die Wohnung deines Namens.

8 Sie sagten sich: “Wir unterjochen sie alle zusammen!”

Sie verbrannten alle Gottesdienststätten im Land.

9 Unsere Zeichen haben wir nicht mehr gesehen; es gab keinen Propheten mehr.

10 Wie lange, Gott, darf der Gegner höhnen? Wird der Feind deinen Namen für immer schmähen?

11 Warum ziehst du deine Hand und deine Rechte zurück?

Aus dem Bausch deines Gewandes heraus vernichte (sie)!

12 Dennoch! Gott ist mein König von Urzeiten her, Rettungstaten vollbringt er direkt auf der Erde.

Ps 74
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Ob die Übersetzung von Chr. Wolf stammt, ist nicht ausgemacht. Sie stimmt jedenfalls nicht mit den bisher verglichenen  »Gute Nachricht Bibel«, der »Elberfelder 1905 / 1974 / 1992«, der Schlachter– Bibel 1951 / 2002, der Luther– Bibel 1964, der Menge – Bibel (1949) oder der r.k. »Einheits–Übersetzung« (1980) überein.

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Worschech, Udo

(Worschech, Udo Franz (* Verden/ Aller 8. Juli 1942))

Die frohe Botschaft der Psalmen

[Von] Udo Worschech

Hamburg: Advent–Verlag. o. J. (1983)

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Kartonierter Oktavband, 80 S. Worschech hat Auswahltexte aus 25 Psalmen in der Übersetzung von M. Luther (1964) übernommen; vollständig sind nur die Kap. 15 und 100. Weiterhin abgedruckt sind vier kurze Texte aus Jesaia 9 und 55, Jer. 23 und Hosea 9. Dieses Büchlein ist eine wertvolle Hilfe als Einführung in das Buch der Psalmen.

Biogramm:

https://de.wikipedia.org/wiki/Udo_Worschech ___ http://deacademic.com/dic.nsf/dewiki/1527935

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Krülow, Iwan Andrejewitsch = Крылов, Иван Андреевич

(* Moskau (Rußland) 2. Febr. (jul.) / 13. Februar (greg.) 1769 † 9. Nov. (jul.) / 21. Nov. 1844 (greg.) Sankt Petersburg (Rußland)) Dichter

¶ "Psalmen metrisch"

Nachahmungen Der Psalmen Davids

Aus dem Russischen. Metrisch ins Deutsche übersetzt von Dr. Franz X. Britzger

(* Weissenborn, welches ? 1. Dez. 1808 † ......) röm. kath. Priester, Prof. Dr.

Berlin: Schultze 1860


Paraphrase

KrülowPss.png

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Das Photo in der "Paraphrase" wurde mir zu Anschuungszwecken liebenswerterweise von einem Antiquariat zugeschickt. Ich kann den deutschen Text des abgebildeten "Ps 93" nur sehr entfernt dem 93. (slawonisch, 94 Hebr.) Psalm zuordnen, weswegen ich von einem Kauf des Buches bisher abgesehen habe. Da ich das Russische nicht beherrsche, kann ich auch nichts zu diesem Text sagen, leider.

Scholl, .......

¶ "Psalmen"

von Scholl:

Leipzig, Sachsen (?): bei Verlag A. Deichert

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...


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Seel, Wilhelm Heinrich

(* ... † ....)

¶ Die Psalmen Davids

nach einer neuen Uebersetzung von Seel, Wilhelm Heinrich

Herborn, Nassau: gedruckt und verlegt von J. C. Krieger (1787) 1814

Biogramm:

Der Verfasser war "vormaliger Fürstl. Oranien–Nassauischer Ober–Consistorialrath und Oberprediger zu Dillenburg."

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Weber, Robert

(* .... † ....}

¶ "Psalmen"

in der "Biblia Sacra Vulgata"

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Witz – Oberlin, C. A. & Loerven, G. M.

¶ Die Psalmen

Herausgegeben von D C[arl] A[lphons] Witz–Oberlin und G. M. Loerven (mit Ḥananjâ Berliner)

Bad Nassau/ Lahn: Verlag der Zentralstelle zur Verbreitung guter deutscher Literatur. 1916

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Biogramme: