Priesterbruderschaft St. Petrus

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Priesterbruderschaft St. Petrus (* gegr. Rom (Italien) 6. Juli 1988)

Martin Ramm (* Bendorf am Rhein ....1971 ) Pater F.S.S.P.

Neue Übersetzungen nach der (lateinischen) Vulgata haben heutzutage Seltenheitswert. Lediglich gewisse traditionsorientierte Gruppen innerhalb des römisch- katholischen Spektrums, die das Lateinische im privaten und öffentlichen Gottesdienst pflegen – etwa Liebhaber der tridentinischen Messe etc. – legen darauf größten Wert. Nun ist nicht jeder Beter auch des Lateinischen mächtig; dem will diese Arbeit einen Dienst erweisen. So ist es in der Tat eine Besonderheit und im deutschen Sprachraum eine Rarität, daß in diesen Tagen eine solche Psalmenübersetzung angefertigt wurde. Dieses Diurnale und der Folgeband Nocturnale greifen auf das Psalterium Gallicanum zurück.

Etwa zur gleichen Zeit hat der schweizer Kirchenmusiker ⇒ Wenger,_Robert (vorerst nur im Internet) ein weiteres Brevier- Projekt ”Thysus" begonnen, ebenfalls mit einer neuen Pss- Übersetzung aus der Vulgata. Es lohnt sich, diese beiden Übersetzungen anhand der Wortstimme von Psalm 89 (V) zu vergleichen.



Komplet für alle Tage (1° 2010)

nach der außerordentlichen Form des römischen Ritus

Herausgeber: P. Martin Ramm FSSP

[Darin: 16 Ausgewählte Psalmen, übersetzt nach der Vulgata des Breviarium Romanum 1962]

Thalwil, Zürich: Priesterbruderschaft St. Petrus 2010


Pe.png Wortstimme

Wer in der Hilfe des Allerhöchsten wohnt, weilt unter dem Schutz des Gottes des Himmels. Der spricht zum Herrn:

Du bist es, der mich aufnimmt, meine Zuflucht, mein Gott, auf den ich hoffe.

Denn er hat mich befreit aus der Schlinge der Jäger, und von dem schroffen Wort.

Mit seinen Schwingen bedeckt er dich, unter seinen Flügeln wirst du hoffen.

Als Schild wird seine Wahrheit dich umgeben, du mußt nicht bangen vor dem Schrecken der Nacht, vor dem schwirrenden Pfeil bei Tage,vor dem Unheil, das im Finstern schleicht, vor dem Ansturm und dem Dämon am Mittag.

Psalm 90 (V)


Wohlan, nun preist den Herrn, all ihr Diener des Herrn, die ihr steht im Hause des Herrn, in den Höfen des Hauses unseres Gottes.

In den Nächten erhebt eure Hände zum Heiligtum und preiset den Herrn.

Es segne dich der Herr von Sion her, der Himmel und Erde gemacht hat.

Psalm 133 (V)
Imprimatur: Friburgii Helvetiæ 2010; Curiae 2010


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Zum Buch:

In diesem Brevier sind Psalmtexte (Auswahl von 16 Pss, gezählt nach der Vulgata: 4 - 6 - 7 - 11 - 12 - 15 - 33 - 60 - 69 - 70 - 76 - 85 - 87 - 90 - 102 - 133 ) zweisprachig enthalten.

P. Martin Ramm unterzeichnete ein Geleitwort; darin heißt es unter anderem: »Sämtliche lateinischen Texte sind dem Römischen Brevier von 1962 entnommen, wobei wir für die Psalmen den Text der Vulgata bevorzugt haben. (...) Beim vorliegenden deutschen Text haben wir uns um eine möglichst wortgetreue Wiedergabe der lateinischen Vorgabe bemüht.«

Das Buch ist eigentlich ein dickes Heft in DIN_A5 und umfaßt 64 Seiten in schwarz/ rot Druck.

Komplet für alle Tage (2° 2012)

nach der außerordentlichen Form des römischen Ritus

Herausgeber: P. Martin Ramm FSSP

[Darin: 19 Ausgewählte Psalmen, übersetzt nach der Vulgata des Breviarium Romanum 1962]

Thalwil, Zürich: Priesterbruderschaft St. Petrus 2. Auflage [verändert & erweitert] 2012

Pe.png Wortstimme

1. Zu Dir erhob ich meine Augen, der Du im Himmel wohnst.

2. Siehe, wie die Augen der Knechte auf die Hände ihrer Herren,

3. wie die Augen der Magd auf die Hände ihrer Herrin, so schauen unsere Augen auf den Herrn, unseren Gott, bis er sich unser erbarmt.

4.Erbarme Dich unser, denn ganz voll sind wir von Verachtung,

5. denn übervoll ist unsere Seele. Schmach sei denen, die im Überfluss leben, und Verachtung den Hochmütigen.

6. Die ewige Ruhe gib ihnen, Herr.

7. Und das ewige Licht leuchte ihnen.

Psalm 122 (V)
Imprimatur: Curiae 2012
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Zum Buch:

In diesem Brevier sind Psalmtexte folgender 19 Pss, gezählt nach der Vulgata: 4 - 6 - 7 - 11 - 12 - 15 - 33 - 60 - 69 - 70 - 76 - 85 - 87 - 90 - 102 - 122 - 133 - 141 - 142 zweisprachig enthalten: Der lateinische Vulgata- Text ist der des Römischen Breviers aus 1962; bei der deutschen Übersetzung handelt es sich um eine wortgetreue Wiedergabe des lateinischen Textes, die für dieses Psalmengebetbuch angefertigt wurde. Dies ist dem von der ersten Ausgabe unveränderten Geleitwort zu entnehmen.

Das Heft in kleinerem DIN_A6- Format umfaßt 96 Seiten in schwarz/ rot Druck.

Diurnale Romanum

Die Horen des Römischen Breviers gemäß dem am 25. Juli 1960 von Papst Johannes XXIII. approbierten Codex Rubricarium - mit Ausnahme der Matutin - lateinisch und deutsch.

[Herausgeber: P. Martin Ramm FSSP]

Thalwil Ct. Zürich: © Priesterbruderschaft St. Petrus 2011. [Zweite verbesserte und um 20% vergrößerte Auflage 2016]

Imprimatur: Friburgii Helvetiæ 2011; Curiae R. 2011
Pe.png Wortstimme

Herr, Zuflucht bist Du uns geworden von Geschlecht zu Geschlecht.

Bevor die Berge wurden oder die Erde geformt ward und der Erdkreis, von Ewigkeit und bis in Ewigkeit bist du, Gott.

Verstoße den Menschen nicht in Niedrigkeit, der Du gesagt hast: Bekehrt euch, ihr Menschenkinder.

Denn tausend Jahre sind in Deinen Augen wie der gestrige Tag, der vorüberging, und wie eine Wache in der Nacht, wie Dinge, die man für nichts erachtet, werden ihre Jahre sein.

Psalm 89 (V)
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Zum Buch:

116 Psalmen sind in diesem »Täglichen Gebetbuch«, so »Diurnale« übersetzt, nach der Vulgata (Psalterium Gallicanum) verdeutscht, weiterhin 17 Cantica, davon 14 aus dem AT.

In seiner undatierten Einleitung schreibt P. Martin Ramm zur Art der Übersetzung folgendes: „Es war von vorneherein nicht beabsichtigt, einen betbaren deutschen Text zu schaffen, sondern vielmehr durch eine möglichst wortgetreue Übersetzung einen Schlüssel für die lateinische Grundlage und deren Bedeutungsreichtum zu geben. Durch kompetente Hilfe war es möglich, bei schwierigen Stellen auch auf die Septuaginta und auf den hebräischen Text zurückzugreifen. Dennoch ging es nicht primär um eine wissenschaftlich- exegetische Arbeit, sondern, wie gesagt, um die Erschließung des lateinischen Textes."

Die Psalmen sind in diesem Brevier nicht nach der üblichen Nummerierung, sondern nach der Rangfolge, die die Liturgie fordert, abgedruckt. Leider kann der Leser im Verzeichnis der Psalmen diese nur alphabetisch nach der lateinischen Überschrift suchen, nicht etwa nach Kapiteln; Psalm 89 (➜ Wortstimme; Ps. 90 nach dem Hebräischen) ist also unter »Domine, refugium factus es nobis« zu finden.

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Dieses Brevier ist einem Gebetbuch betreffs der Aufmachung sehr ähnlich: 1448 Seiten Goldschnitt in Kleinoktav- Format, gebunden in schwarzes Leder. Die Abbildung zeigt ein auf dem Buchumschlag eingraviertes IHS samt Kreuz, das sind die ersten drei Buchstaben des Namens ΙΗΣΟΥΣ, griechisch für Jesus. Ein DIN_A4 Blatt mit Corringenda, das im Februar 2012 in Thalwil gedruckt wurde, ist beigelegt. Das Psalmengebet sowie die Cantica finden sich im zweiten Teil unter der lateinischen Überschrift Psalterium Brevarii Romani nach Wochentagen und Tageszeiten geordnet. Die Schrifttexte in Lateinisch/ Deutsch sind parallel angeordnet.
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Diurnale, 2° 2016, vergrößert um 20% zur 1°.

Nocturnale Romanum

[ Die nächtlichen Horen des Breviers ]

Die Matutin des Römischen Breviers gemäß dem am 25. Juli 1960 von Papst Johannes XXIII. approbierten Codex Rubricarium - mit Ausnahme der Matutin - lateinisch und deutsch.

[Von] P. Martin Ramm FSSP Priesterbruderschaft St. Petrus

Thalwil Ct. Zürich: © Priesterbruderschaft St. Petrus 2019.

Imrrimatur: Curiae 2016
Pe.png Wortstimme
(V)
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Zum Buch:

Gebundener Kleinoktavband, Fadenheftung, 6 Lesebändchen; schwarz/ rot– Druck; Texte zweispaltig (lat./ dt.); [4], XLIV, 1576 T, 154 P, 868 S, 382* & [4] S (= 3032 S.)

Folgende 34 Psalmen sind im P– Teil nach der V übersetzt:

1 • 2 • 3 • 8 • 9 • 10 • 13 • 14 • 16 • 17 • 19 • 20 • 29 • 34 • 36 • 37 • 38 • 44 • 45 • 47 • 48 • 49 • 50 • 61 • 65 • 67 • 68 • 77 • 78 • 80 • 82 • 94 • 104 • 105 • 106.

Im T–Teil finden sich folgende Psalmen:

68 • 69 • 70 • 71 • 72 • 73 •

Weitere Psalmen finden sich im S– Teil, die im Diurnale vorhanden, aber z. Tl. bearbeitet übernommen wurden:

{ab 654 S:} 10 • 14 • 18 • {ab 748 S:} 2 • 8 • 23 • 28 • 44 • 46 • 71 • 88 ••• {ab 326*} 4 • 5 • 6 • 7 • 22 • 24 • 26 • 44 • 45 • 47 • 71 • 83 • 86 • 87 • 88 • 90 • 95 • 96 • 97 • 98 • (Fortsetzung folgt)

Darüberhinaus viele Texte aus dem Alten–, den Deuterokanonen und Neuen Testament, die "ungeordnet" abgedruckt und wegen eines fehlenden Inhaltsverzeichnisses (!) noch nicht erschlossen sind. Alles ist nach der V übertragen.

Datiert Chur Ct. Graubünden, 22. August 2016, schrieb Dr. Vitus Huonder, Bischof von Chur, das einseitige Wort zum Geleit und dankt darin „Herrn Pater Martin Ramm FSSP, herzlich für seine aufwendige und wertvolle Arbeit“.

P. Martin Ramm verfasste die zweiseitige Einleitung; darin zitiert er eine Forderung des letzten Konzils, wonach “die Kleriker beim Stundengebet die lateinische Sprache beibehalten [sollen]“. Ramm beklagt nun: „Von ,beibehalten‘ kann feilich einige Jahrzehnte nach dem Konzil keine Rede mehr sein, denn es ist etwas eingetreten, was das Konzil so mit Sicherheit nicht gewollt hat, nämlich eine gründliche Latein–Entwöhnung des gesamten kirchlichen Lebens. Umso größer ist die Freude, dass die überlieferte lateinische Liturgie, die seit dem Motuproprio [ = "aus eigenem Antrieb", d. Vf.) Summorum Pontificum Papst Bendikt XVI. vom 7. Juli 2007 als Forma extraordinaria wieer zu Ehren gekommen ist und dass nicht nur die Messliturgie, sondern auch das Offizium erfasst, bei vielen Priestern und Gläubigen eine regelrechte Renaissance erlebt. Das muss nicht verwundern, denn die altehrwürdigen lateinischen texte sind tatsächlch von jugendlicher Frische und unüberbietbar schlichter Schönheit und Sinntiefe.“ Diese vorliegenden Arbeiten sind geeignet, „einen möglichst wortgetreuen Schlüssel zum Verständnis der Texte der Matutin [= frühmorgendliches Nachtgebet, d. Vf.] anzubieten.“


Kleines Rituale

nach der außerordentlichen Form des römischen Ritus

[Herausgeber: P. Martin Ramm FSSP]

Thalwil, Zürich: © Priesterbruderschaft St. Petrus 2013

Pe.png Wortstimme

1. Lobt, ihr Kinder, den Herrn, lobt den Namen des Herrn.

2. Der Name des Herrn sei gepriesen, von nun an bis in Ewigkeit.

3. Vom Aufgang der Sone bis zum Untergang, ist lobwürdig der Name des herrn.

4. Erhaben über alle Völker ist der Herr, unser Gott, und über die Himmel seine Herrlichkeit.

5. Wer ist wie der Herr, unser Gott, der in den Höhen wohnt und auf das Niedrige schaut im Himmel und auf Erden?

Ps. 112 (V)

Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat sein Volk besucht und ihm Erlösung geschaffen;

er hat uns einen starken Retter erweckt im Hause seines Knechtes David.

So wie er verheißen von alters her durch den Mund seiner heiligen Propheten.

Er hat uns errettet vor unsern Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen;

er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet und an seinen heiligen Bund gedacht, an den Eid, den er unserm Vater Abraham geschworen hat;

er hat uns geschenkt, dass wir, aus Feindeshand befreit, ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor seinem Angesicht all unsre Tage.

"Benedictus", Luk 1: 68f 
Imprimatur: Curiae R. 2013
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Zum Buch:

DIN_A6 kartoniert, 256 pp.

Neben diversen Gebeten und Segungstexten sind folgende Psalmen und Cantica enthalten: Pss 23 (A) - 22 - 28 - 45 - 46 - 50 - 66 - 114 - 116 - 127 (2 Versionen) - 129 - 146 - Luk 1: 46-55 & 68-79

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Biogramm:

http://petrusbruderschaft.eu/media/pdf/Petrus_Info205.pdf

http://www.kathpedia.com/index.php?title=Martin_Ramm