Plag, Christoph

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Plag, Christoph (* Schwäbisch Gmünd, Württ. 27. Okt. 1931 † 7. Aug. 2008 Tübingen/ Neckar) Pfarrer



Die Paulus–Briefe des Neuen Testaments in stilgemäßer Übersetzung

Eine Handreichung zur Bibelarbeit und Kommentarbenutzung / [Von] Christoph Plag

Berlin: Frieling & Partner 1. Auflage anno 2000

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" - und: was die überragende Größe seiner Kraft (ist):

(der Kraft) zu uns, die wir glauben

- der Wirkung der Festigkeit seiner Stärke entsprechend,

die er bewirkt hat bei Christus.

(Denn) indem er ihn aufgeweckt hat von den Toten,

da auch: da ließ er sich (ihn) sitzen an seiner rechten (Seite)

- in den himmlischen Orten:

hoch über allen Ersten

- und den Mächtigen
- und den Kräftigen
- und den Majestäten
- und jedem Namen, der genannt wird:

nicht nur in dieser Epoche,

sondern auch in der (Epoche), die zukünftig ist.

Und er ließ sich (ihm) alles unterordnen unter seine Füße

- und ließ sich ihn geben:

als Kopf über alles für die Gemeinde."

Eph.1: 19-22 


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Zum Buch:

Kartonierter Oktavband, Klebebindung; 336 Seiten. Schrifttext versweise kolometrisch gesetzt. Keine Parallel– oder Verweisstellen, keine Kommentierung.

Eine kurze Charakterisierung des Buchinhalts steht auf der Rückseite: »Mit seiner neuen Übersetzung der Paulus–Briefe möchte Pfarrer Christoph Plag deren Urtext in Form einer Nachahmung entsprechen. Neben der Übertragung aus dem Griechischen soll auch die sprachliche Inszenierung dieser Aussagen dargestellt werden. Das „Schoggen“, das Nicken des Kopfes beim gottesdienstlichen Reden in der Synagoge, sowie die vor und zurückgehenden Bewegungen des Körpers bestimmen die sprachliche Formung, aus der ein Schriftbild entsteht, das gleichsam zur Partitur wird. Dieser originalen Stilform gerecht zu werden ist das eigentliche Anliegen der vorliegenden Übersetzung. Sie leistet damit einen wertvollen und methodisch neuen Beitrag zum Verständnis der paulinischen Verkündigung.«

Das undatierte fünfseitige Vorwort ist auch gleichzeitig die Einleitung in diese Studienübersetzung; gewählt ist eine möglichst konkordante Übersetzungstechnik.

»Es wird auch versucht, die Aufeinanderfolge der Briefe enger mit der Paulusbiographie oder vielmehr mit der Geschichte des Paulinismus zu verknüpfen. Die kanonische Reihenfolge ist ja gerade darauf nicht ausgerichtet.«

Die Reihenfolge der Briefe ist im Buch folgende:

1/ 2 Thessaloniker • 1/ 2 Korinther • Galater • Römer • Philemon • Philipper • Kolossier • Epheser, 1/ 2 Timotheus • Titus.

Textumstellungen sind dort, wo Plag sie für ursprünglich erachtet, vorgenommen. Die Zeugnisse des Mehrheitstextes sind dabei berücksichtigt. Zum Vorlesen ist der sehr formaltreue Text nicht geeignet; man muß sich in diese Verdeutschung hineinarbeiten. Es finden sich auch Worte bzw. Begriffe, die dem Nicht– Germanisten völlig unbekannt sind, etwa "Holgen / Holgenhaus / Holgendiener"; in keinem mir zugänglichen Wörterbuch (Pekrun, Duden) noch im Großen Brockhaus ist dazu etwas zu lesen: Das ist evtl. ein süddeutsches Umgangswort für "Götze", so in den gängigen Übersetzungen verdeutscht.

Biogramm:

Der Tübinger Autor u. Pfarrer, Jahrgang 1931, war viele Jahre im Auftrag des Evangelischen Oberkirchenrats in Stuttgart Mitglied des Prüfungsausschusses und als Gutachter und Korrektor intensiv mit Fragen der der Übersetzung und Exegese des Neuen Testaments befaßt.

Er war unter anderem Pfarrer von 1963 bis 1970 in [Aichtal–] Grötzingen Kr. Esslingen, und zuletzt ab 1971 bis 1990 an der Südkirche in Esslingen.

http://www.suedkirche-esslingen.de/fileadmin/mediapool/gemeinden/KG_esslingen_suedkirche/Downloads/Turmhahn_3_08.pdf // http://www.evkirchegroetzingen.de/html/ev__stadtkirche.html