Philippson, Ludwig

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Philippson, Ludwig Jehuda (* Dessau, Anhalt 12. Tewet 5572 / 28. Dez. 1811 Mem.png 5. Tewet 5650 / 29. Dez. 1889 Bonn am Rhein) Rabbiner D. Dr. phil.

Philippson, Pheibisch "Phoebus Moritz" Moses (* Dessau, Anhalt 20. Tammus 5567 / 26. Juli 1807 Mem.png 29. WeAdar 5630 / 1. April 1870 Breitenfeld, Altmark)

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Kaempf, Saul Schaul Jizchak (* Lissa, Posen 6. Mai 1818 oder 1813 Mem.png 16. Okt. 1892 Prag, Tschechei)

Landau, Wolf Benjamin Zeev (* Dresden, Sachsen 1. März 1811 Mem.png 24. Aug. 1886 ebenda)

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Homolka, Walter (* Landau an der Isar 21. Mai 1964) Rabbiner Prof. Dr. phil.

Liss, Hanna (*...... 1964) Prof. Dr. phil.

Liwak, Rüdiger (* ) Prof. Dr.


Die Israelitische Bibel ✡ מקרא תורה נביאים וכתובים

Enthaltend: Den heiligen Urtext, die deutsche Uebertragung, die allgemeine, ausführliche Erläuterung mit mehr als 500 Holzschnitten

Herausgegeben von Ludwig Philippson.

Erster Theil:

Der Pentateuch. Die fünf Bücher Moscheh ✡ חמשה חומשי תורה

Enthaltend: Den heiligen Urtext. Die deutsche Uebertragung. Die allgemeine, ausführliche Erläuterung nebst Einleitung mit mehr als 500 englischen Holzschnitten.

Herausgegeben von Ludwig Philippson

Leipzig: Baumgärtner's Buchhandlung 1844

Koph.png Wortstimme

Keiner ist wie Gott, Jeschurun, fahrend am Himmel zu deiner Hülfe, zu seinem Ruhme auf Wolken — Zuflucht ist der Urzeit Gott — und drunten die ewigen Arme!

Hinweg trieb er vor dir den Feind, und sprach: Vertilge! Da wohnet Jisrael sicher, gesondert Jakob's Quell, im Lande des Korns und des Mostes, ihm träufeln die Himmel auch Thau.

Heil dir, Jisrael! wer ist wie du, Volk, geholfen durch den Ewigen, der deiner Hülfe Schild, und deines Ruhmes Schwert.

5 Mose 33: 26 - 29a
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Zum Buch:

Gebundener Oktavband, fadengeheftet, (10), XXX, (2) & 1000 S. Frakturdruck betreffs des deutschen Textes. Schrifttexte zweispaltig hebräisch / deutsch je Seite, darunter der Commentar, der bis zu 5/6 einer Seite einnimmt.

Zweiter Theil:

➊ Die ersten Propheten, ✡ נביאים ראשונים

übertragen und erläutert von D. Phöbus Philippson

Inhalt: Josua / Jehoschua • Judicum / Richter • Samuel / Schemuel • Regum / Könige

❷ Die späteren Propheten. ✡ נביאים אחרונים

übertragen und erläutert von D. Ludwig Philippson

Inhalt: Jeschaiah / Esaias • Jirmja / Jeremias • Jecheskel / Ezechiel • Hoschea / Hoseas • Joel / Joel • Amos / Amos • Obadjah / Obadias • Jonah / Jonas • Michah / Micha • Nachum / Nahum • Chabakkuk / Habakuk • Zephanjah / Zephanias • Chaggai / Haggai • Secharjah / Zacharias • Maleachi / Malachias

wie oben: 1841

Koph.png Wortstimme

Und er ging daselbst in eine Höhle und übernachtete darin; und siehe, das Wort des Ewigen kam zu ihm und es sprach zu ihm: Was willst du hier, Elijahu?

Und er sprach: Geeifert habe ich für den Ewigen, den Gott der Heerschaaren, denn die Söhne Jisrael's haben deinen Bund verlassen, deine Altäre zerstört, und deine Propheten umgebracht mit dem Schwerte, und ich allein bin überblieben, und sie trachten nach meinem Leben, es zu nehmen.

Und er sprach: Gehe hinaus und tritt auf den Berg vor den Ewigen.

Und siehe, der Ewige zog vorüber, und ein großer, starker Wind, Berge zerreißend und Felsen zerschmetternd vor dem Ewigen; nicht im Winde war der Ewige. Und nach dem Wind ein Erdbeben; nicht im Erdbeben war der Ewige. Und nach dem Erdbeben Feuer; nicht im Feuer war der Ewige. Und nach dem Feuer ein sanftes Säuseln.

Und es geschah, als dies Elijahu hörte, verhüllete er sein Angesicht in seinem Mantel, und er ging hinaus und trat in den Eingang der Höhle."

1 Könige 19: 9- 13

"Der wird sprechen: Des Ewigen bin ich!

und der sich nennen mit Jakob's Namen, jener schreiben mit seiner Hand: Des Ewigen!

und mit Jisrael's Namen sich schmeicheln. —

Also spricht der Ewige, Jisrael's König und Erlöser, der Ewige der Heerscharen: Ich bin der Erste und ich bin der Letzte, und außer mir kein Gott.

Und wer weißsaget wie ich — daß er's verkünd' und beibringe mir — seit ich das Volk der Vorzeit gestiftet?

Zukünftiges und was da kömmt, sie mögen sich's verkünden.

Erschrecket nicht und zaget nicht; hab ich's von jeher dir nicht angesagt, verkündet, und Ihr seid meine Zeugen: Giebt es einen Gott außer mir? ja, keinen Fels, ich kenne keinen."

Jeschaja 44: 5 - 8
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Zum Buch:

Großoktavband gebunden und fadengeheftet, 1560 Seiten (Teil 2 ab S. 705). Frakturdruck (für den deutschen Text). Die Einleitung umfasst 6, der Commentar zum Text zum Teil mehrere Seiten, incl. Abbildungen; sonst wie oben.

Dritter Theil:

Die Hagiographen • Die heiligen Schriften ✡ כתובים

übertragen und erläutert von Dr. Ludwig Philippson

wie oben: zweite Ausgabe 1859

Koph.png Wortstimme

"Mich schuf der Ewige als seines Wandels Anfang, vor seinen Werken, längst.

Von ewig an ward ich gefürstet, von Anfang, von der Erde Ursprung. Als noch die Fluth nicht war, ward ich geboren, noch wassersschwere Quellen nicht.

Eh' Berge waren eingesenkt, bevor die Hügel, ward geboren ich;"

Sprüche 8: 22-25
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Zum Buch:

Gebundener, fadengehefteter Großoktavband, Frakturdruck (für den deutschen Text); 1188 & XLIV S. Ab S. III (=I) das Register (6 S.), danach die »Allgemeine Einleitung zur heiligen Schrift«. Sonst wie Band I.


Daraus erschien als Separatdruck:

Die Psalmen ✡ תהלים

Enthaltend: Den hebräischen Text, die deutsche Uebertragung, die allgemeine, ausführliche Erläuterung mit 50 englischen Holzschnitten nebst Einleitung zu den Psalmen.

Herausgegeben von D. Ludwig Philippson

Leipzig, Sachsen: Baumgärtner's Buchhandlung. 1857

Inhalt: Liber Psalmorum / Die Psalmen / תהלים •• Besondere Ausgabe aus D. Philippson´s Gesammtausgabe der Bibel

Koph.png Wortstimme

Gebet von Moscheh, dem Manne Gottes.

Herr, Wohnung bist du uns Geschlecht auf Geschlecht.

Ehe denn Berge geboren wurden, und Erd' und Land du erzeugtest, und von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du Gott. —

Du kehrest den Menschen zur Auflösung, und sprichst: Kehret dahin zurück, Menschenkinder!

Denn tausend Jahre sind in deinen Augen wie der Tag von gestern, so er vergangen, wie eine Wache in der Nacht.

Du strömst sie hinweg; ein Schlummer sind sie; am Morgen wächst er wie Gras, am Morgen blühet und wächst er, zum Abend mäht man ihn ab und er verdorrt.

90: 1–6
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Zum Buch:

Gebundener Großoktavband mit Fadenheftung; (2) & 376 S.

Zu dieser dreibändigen Ausgabe und dem Separatdruck:

מקרא = Mikra, "zu Lesendes" ist dieses Werk betitelt. Dabei gibt es für das Auge eine Vielzahl von Abbildungen, die als sachliche Illustrationen zum Text dienen; das rein künstlerische, wie etwa bei der Art von Doré (siehe unten), tritt zurück.

Man liest von hinten nach vorne und findet nach den Titeln ein ausführliches Register der Sidroth (= Ordnung der Torahabschnitte), des Inhalts und der Holzschnitte. Daran schließt sich die Einleitung in die jeweiligen biblischen Bücher an; im Falle der 5 Bücher Mose nahezu 30 Seiten. Im weiteren Verlauf findet sich der Bibeltext: Pro Einzelseite in zwei Spalten rechts die Hebraica, links die Übersetzung in Fraktur; darunter -ebenfalls in Fraktur - einspaltig die sehr ausführlichen Erklärungen. Die darin vorkommenden hebräischen Begriffe sind nicht übersetzt. Abbildungen sind in den Text eingebaut und mit erklärenden Unterschriften versehen. Ornithologen freuen sich über lateinische Gattungsnamen. Öfter nehmen die Erklärungen mehrere Seiten ein, so daß hier von einer reichlich kommentierten Bibel gesprochen werden kann.

Das Buch der Haphtoroth. ✡ סדר ההפטרות

Text, Uebersetzung und ausführliche Erläuterung.

Herausgegeben von Dr. Ludwig Philippson.

Leipzig, Sachsen: Baumgärtner's Buchhandlung. 1859

Koph.png Wortstimme

"Da sprachen sie zu ihm: Berichte uns doch, um wessentwillen uns dies Unheil treffe?

Was ist dein Geschäft? und von wannen kömmst du?

Was ist dein Vaterland? und von welchem Volke bist du?

Und er sprach zu ihnen: Ein Ibri bin ich, und den Ewigen, den Gott des Himmels, fürchte ich, der das Meer und das Trockne geschaffen.

Da fürchteten sich die Leute gar sehr, und sprachen zu ihm: Was hast du da gethan!"

Jona 1: 8 - 10a
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Zum Buch:

Gebundener Großoktavband, Fadenheftung. Frakturdruck (für den deutschen Text); VI & 282 S. Anordnung der Texte wie oben. An das Vorwort (undatiert, eine Seite) angeschlossen ist – Herrn Philippson sei dafür gedankt – als Nr. II das Register der Schriftstellen. Das haben nahezu alle anderen Autoren nicht geleistet.

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In anderer Ausstattung erschien obengenanntes Bibelwerk unter dem Titel:

¶ Die Heilige Schrift der Israeliten in deutscher Übertragung (samt den Apokryphen, übertragen von David Cassel)

Mit einhundert vier und fünfzig Bildern von Gustav Doré.

Stuttgart: Eduard Hallberger 1874

Aus dem Vorwort:

Die Prachtbibel erscheint "nach Maßgabe der neuesten Ergebnisse der Wissenschaft revidiert, in dieser seltenen Vortrefflichkeit der Ausstattung".

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Mitte jenes Jahrhunderts wurde die gesamte Schrift in revidierter Übersetzung, jedoch ohne Commentare und Illustrationen, nochmals herausgegeben:

Die heilige Schrift. ✡ מקרא קדש [revidierte Ausgabe]

Der Urtext. Die deutsche Übersetzung, / mit Zugrundelegung des Philippson'schen Bibelwerkes / revidirt von / Dr. Philippson aus Bonn Dr. Landau aus Prag und Dr. Kaempf aus Dresden.

Herausgegeben auf Kosten der Israelitischen Bibelanstalt.

Erster Band:

Die fünf Bücher Moses und die früheren Propheten. ✡ חמשה חומשי תורה והנביאים ראשונים

Berlin: Ferd. Dümmlers Verlagsbuchhandlung 1889

Koph.png Wortstimme

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Zum Buch:

Gebundener Oktavband, fadengeheftet, (8) & 483 (Doppel–) S. Frakturdruck des deutschen Textes. Schrifttexte: Die Masora einspaltig pro Seite, die Uebersetzung in zwei Spalten pro Seite, hier versweise gesetzt. Kurzerklärungen in Fußnoten.

Die Herausgeber bzw. Revisoren schrieben ein zweiseitiges Vorwort, undatiert. Darin heißt es unter anderem:

»Der Zweck dieser neuen Ausgabe der Bibel im Urtexte mit der Deutschen Uebersetzung ist erstens und vorzüglich: durch Herstellung eines correcten Textes und einer Uebersetzung der Bibel zu einem möglichst billigen Preise die Verbreitung des göttlichen Wortes zu fördern, damit die Mehrzahl unserer Glaubensgenossen nicht mehr, wie bisher, hinsichtlich ihres religiösen Bedürfnisses genöthigt sein, zu fremden Quellen ihre Zuflucht zu nehemn, was Israel weder zur Ehre noch zum Heil gereicht. – Zweitens soll aber dem Volke eine Uebersetzung geboten werden, welche in leicht faßlicher Form bei sachlicher Treue, in Wortwahl und Construction dem Deutschen Spachgeiste gemäß so beschaffen sei, daß das lernende wie das lesende Publikum zugleich befriedigt werde. – Der Uebersetzung liegt überall die Philippson´sche zu Grunde. (…) – Die Revision der Uebersetzung geschah von den Unterzeichnenden folgendermaßen: Pentateuch, revidirt durch Landau, superrevidirt durch Kaempf; Josua, Richter, Samuel und Könige, revidirt durch Philippson, superrevidirt durch Landau; die sämtlichen späteren Propheten (נ‘‘א) revidirt durch Kaempf, zum Theil superrevidirt durch Landau; Psalmen, Sprüche, Job und die fünf Megilloth, revidirt durch Landau, superrevidirt durch Philippson; Esra und Nehemia, Daniel und die Chronik, revidirt durch Philippson, superrevidirt durch Landau.

Die in den Anmerkungen vorkommenden Abkürzungen von eingesehenen Übersetzungen und Commentaren stammen ausgeschrieben von Bunsen, Ewald, Herxheimer, Mendelssohn, Nachmanides, Onkelos, Philippson, Raschi, Saadia, Salomon,de Wette und Zunz.

Zweiter Band:

Die späteren Propheten und die Hagiographen ✡ נביאים אחרונים והכתובים

Berlin: In Commission von Louis Gerschel Verlag 1867

Koph.png Wortstimme

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Zum Buch:

Gebundener Oktavband, fadengeheftet, (6), 545 (Doppel–) & (7) S. = bis S. 552; Frakturdruck des deutschen Textes. Schrifttexte: Die Masora einspaltig pro Seite, die Uebersetzung in zwei Spalten pro Seite, hier versweise gesetzt. Kurzerklärungen in Fußnoten.

STOLPERSTEIN:

In diesem Band sind zwei alte Ex libris – Besitzerstempel zu sehen, einer in Deutsch: Moritz Herz aus Tartlau (=Prázsmár bzw. Prejmer), Siebenbürgen, und einer in Hebräisch: Abraham Weiss aus Brassó (Brasso) bzw. Brașov (=Kronstadt, ebenfalls in Siebenbürgen).

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Diese Ausgabe erschien auch ohne die Masora, also nur in Übersetzung:

¶ Die heilige Schrift

in deutscher Uebersetzung, mit Zugrundelegung des Philippson'schen Bibelwerkes, revidirt von Dr. Philippson, Dr. Landau u. Dr. Kaempf

Herausgegeben auf Kosten der israelitischen Bibelanstalt

Berlin: Ferd. Dümmlers Verlagsbuchhandlung 1889

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Zum Buch:

2 plus 545 S. Oktavband, doppelspaltig, Frakturschrift.

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Das Buch/ die Rolle Esther ✡ מגלת אסתר

Die Rolle Esther ✡ מגלת אסתר (Hebräisch / Deutsch)

(Ohne Ort) [Tel- Aviv (Israel)]: ⓒ "SINAI" T. A.; (ohne Jahr)

Die deutsche Übersetzung dieser Rolle Esther stammt ungenannt aus dem von Jehuda Philippson, Schaul Jizchak Kaempf und Wolf Benjamin Zeev Landau revidierten Philippson Tenach von 1867 f.

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Da sprach Haman zum Könige Ahasweros:

Es giebt da ein Volk, zerstreut und abgesondert zwischen den Völkern in allen Landschaften deines Reiches,

und ihre Gesetze sind verschieden von (den Gestzen) aller Völker,

und die Gesetze de Königs vollführen sie nicht,

und dem Könige ziemt es nicht sie in Ruhe zu lassen.

Wenn es dem Könige gefällt, werde ausgeschrieben,

sie zu vernichten,

und zehntausend Kikar Silbers will ich darwägen in die Hände der Beamten, sie in die Schatzkammer des Königs zu bringen.

Esther 3


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Zum Buch:

Diese in Israel gedruckte Rolle, 12 cm hoch und mit Marginalien 407 cm lang, wird in einer Box aufbewahrt. 6 Blatt von je ca. 68 cm sind aneinandergeleimt. Der Bibeltext ist blockweise abgedruckt, von rechts zuerst die Masorah, folgend die Übersetzung in Antiquaschrift. Zwölf Farbillustrationen mit Themen aus der Megilah zieren den Text. Es ist weder ein Impressum vorhanden noch eine Übersetzerangabe gemacht, wie üblich bei SINAI Publishing ⇒ SINAI_–_Verlag (dort auch noch mehr Photos!); hier ist zumindest mal keine Falschangabe gemacht wie beim ersten Psalmenbuch (s.o.)

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Die Israelitische Bibel (revidierte Neuedition 2015–2018)

Die Tora ✡ תורה

Die Fünf Bücher Mose / und die Prophetenlesungen / (hebräisch–deutsch)

in der revidierten Übersetzung von Rabbiner Ludwig Philippson

Herausgegeben von Walter Homolka, Hanna Liss und Rüdiger Liwak / unter Mitarbeit von / Susanne Gräbner und Daniel Vorpahl

Freiburg im Breisgau: Verlag Herder 2015 / [unter Ermöglichung des] Stuttgarter Lehrhaus • Stiftung für interreligiösen Dialog

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Zum Buch:

Titel auf hinterem Einband: Die Fünf Bücher Mose hebräisch–deutsch mit Prophetenlesungen. Revidierte Übersetzung von Rabbiner Ludwig Philippson, ergänzt durch Einleitungen jüdischer Gelehrter aus der ganzen Welt

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Gebundener und fadengehefteter Oktavband, bibliophil hergestellt; 1163 & (3) S. Schrifttexte einspaltig, Fließtext. Masorah im Drucksatz von M. H. Letteris auf rechter, Übersetzung auf linker Doppelseite.

Ab S. 1148: Verzeichnus der Herausgeber, Mitarbeiter und Autoren (2 S.) – Glossar (5 S.) – Übersicht über die liturgischen Lesungen aus der Tora und den Propheten (Haftarot), unter Mitarbeit von Rabbiner Nils Ederberg (9 S.)

Die Herausgeber, Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka, PhD DHL, Potsdam, Prof. Dr. Hanna Liss, Heidelberg, Prof Dr. Rüdiger Liwak, Potsdam, schrieben am 24. Mai 2015, Schawuot 5775, fünf Seiten "Editorische Vorbemerkungen": Textgrundlage der neu edierten Bibelausgabe sind die jeweils ersten vollständigen Ausgaben der Tora (Leipzig 1844) und der Haftarot (Leipzig 1859). Diese Neuedition wurde behutsam übearbeitet, korrigiert und unter bestimmten Kriterien revidiert, wo Satzteile im Original vergessen wurden, auch ergänzt, etwa in Gen 12:13. »So viel Philippson wie möglich, so wenig Revision wie nötig«.

Hochinteressant sind weitere Aufsätze, vor dem eigentlichen Text platziert: Rabbinerin Tamara Cohn Eskenazi schrieb gut acht Seiten: »Die Tora im jüdischen eben vom 1. Jahrhundert bis heute«, Klaus Herrmann nahezu 40 Seiten über »Ludwig Philippsons Bibelwerk«; darin auch Wesentliches über die anderen zeitgenössischen Arbeiten von Moses Mendelssohn, Gotthold Salomon, Leopold Zunz, Salomon Herxheimer, über die Stellung Philippsons zur Theorie der Quellenscheidung, der auch der jüdische Gelehrte und Übersetzer Heinrich Graetz sich verschrieben hatte. Beleuchtet werden sowohl die Rezeption dieser Arbeit innerhalb der verschiedenen Strömungen des deutschsprachigen Judentums des 19. Jhdts als auch die Beurteilung der "Missionsbibel" von Luther / LetterisHeiligen_Schriften_des_Alten_Testaments_hebräisch_und_deutsch aus jüdischer Sicht. Nicht zu kurz kommen Textvergleiche z. B. des 23. Psalms nach Philippson, Luther und Buber. Spannend zu lesen ist die Beschreibung der Reaktion der Widersacher von Philippsons Pentateuchkommentar, bei dem der Talmud und die mittelalterlichen Kommentatoren "auf der Strecke blieben", die des orthodoxen Rabbiners Seligmann Baer BambergerBamberger,_S._B._/_Adler,_A._/_Lehmann,_M..

Die Genesis wird seitenlang eingeführt von Ziony Zevit, der Exodus von Rabbiner David H. Aaron, Levitikus von Alan Cooper, Numeri von Jacob L. Wright sowie Deuteronomium von Bernard M. Levisson. Um die Prophetentexte der Haftarot kümmert sich Rabbiner Lawrence A. Hoffman.

Diesem Werk, das seinesgleichen sucht, ein uneingeschränktes Lob. Ich warte heute (Mitte Juni '15) auf die Neuausgabe der Mendelssohnschen Toraausgabe (mit Haftarot) von Annette Böckler; und: Sobald Chajm Guski, wie versprochen, die Haftaroth zu seiner "Tora – deutsch" fertiggestellt hat, haben wir drei neue Ausgaben des "Mosche rabbeinu", unseres Lehrers Mose. War eigentlich so viele Jahre nach der Auslöschung (nicht nur) des deutschsprachigen Judentums kaum mehr zu erwarten. Also ein herzliches Danke an die Autoren und Verlage!

In der Passage 5. Mose 23:19 ist ein kleiner, aber textlich nicht unbedeutender Lapsus unterlaufen:

Die Textstelle heißt im Original: »Du sollst nicht Hurenlohn und Hundepreis in das Haus des Ewigen, deines Gottes, bringen...«

In der Neuausgabe liest man anstelle "Hurenlohn" leider "Hurensohn". Sollte für eine weitere Auflage korrigiert werden. (sb)

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Eine informative Besprechung dieser Neuerscheinung, geschrieben von ⇒ Guski,_Chajm, kann man nachlesen in der Nr. 25 der Jüdische[n] Allgemeine[n] Wochenzeitung vom 18. Juni 2015, S. 21 unter der Überschrift »Alt– neue Übersetzung«.

https://www.uni-potsdam.de/nachrichten/detail-list/article/2014-08-12-eine-juedische-bibel-im-geiste-der-deutschen-sprache.html

Die Propheten ✡ נביאים

(hebräisch deutsch) in der Übersetzung von Rabbiner Ludwig Philippson

revidiert und herausgegeben von Walter Homolka, Hanna Liss und Rüdiger Liwak / unter Mitarbeit von / Susanne Gräbner und Zofia H. Nowak

Freiburg im Breisgau: Verlag Herder 2016 / [unter Ermöglichung des] Stuttgarter Lehrhaus • Stiftung für interreligiösen Dialog

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Zum Buch:

Umschlagtitel hinten: Die Bücher der Propheten hebräisch–deutsch. Revidierte Übersetzung von Rabbiner Ludwig Philippson, mit einer Einleitung von Marc Zvi Brettler.

Gebundener und fadengehefteter Oktavband, bibliophil hergestellt; 1326 & (2) S.

Die fünf Seiten “Editorische Vorbemerkungen", unterzeichnet von den Herausgebern Rabbiner Prof. Dr. W. Homolka, Potsdam, Prof. Dr. Hannah Liss, Heidelberg, und Prof. Dr. Rüdiger Liwak, Potsdam, sind datiert 25. Oktober 2016, Simchat Tora 5777. Marc Zvi Brettler schrieb die Einführung in die Prophetenbücher auf 13 Seiten. Ab S. 1303 finden sich das "Verzeichnis der Herausgeber, Mitarbeiter und Autoren, ein Glossar und mehrere "Überschriften zur Gliederung der Bücher nach Ludwig Philippson.

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http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/22527

Die Schriften ✡ כתובים

(hebräisch deutsch) in der Übersetzung von Rabbiner Ludwig Philippson

revidiert und herausgegeben von Walter Homolka, Hanna Liss und Rüdiger Liwak / unter Mitarbeit von / Susanne Gräbner und Zofia H. Nowak

Freiburg im Breisgau: Verlag Herder 2018 / [unter Ermöglichung des] Stuttgarter Lehrhaus • Stiftung für interreligiösen Dialog • Gefördert von der Leo Baeck Foundation

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Zum Buch:

Umschlagtitel hinten: Die Schriften hebräisch–deutsch. Revidierte Übersetzung von Rabbiner Ludwig Philippson, mit einer Einleitung von Deborah Kahn–Harris.

Gebundener Oktavband mit Fadenheftung; 892 & (4) S.

Die gut vierseitige "Editorische Vorbemerkung" ist von den Herausgebern Homolka, Liss und Liwak unterzeichnet, datiert 2. Oktober 2018, Simchat Tora 5779. Deborah Kahn–Harris führte auf 15 Seiten in die Ketuwim ein. Ab S. 876 sind ein Glossar und die "Überschriften zur Gliederung der Bücher nach Ludwig Philippson" begegeben.

Daraus erschien als Separatdruck, jedoch nur in Übersetzung.:

Die Psalmen ✡ תהלים

Aus der Hebräischen Bibel übersetzt von Rabbiner Ludwig Philippson

revidiert und herausgegeben von Rüdiger Liwak / mit einem Vorwort von Walter Homolka / unter Mitarbeit von / Susanne Gräbner und Zofia H. Nowak

Freiburg im Breisgau: Verlag Herder 2017

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Zum Buch:

Gebundener Oktavband, klebegebunden; 192 S. Schrifttexte enspaltig fortlaufend gesetzt; Überschriften über–, Verszahlen gesetzt.

Inhalt: Vorwort (3+ S.) –– Im Anhang ab S. 167: "Das Hallel als Komposition", von Daniel Krochmalnik (21 S. samt Biographie des Autors) • Glossar (4 S.).

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Im dreieinhalb–seitigen Vorwort schrieb “Rabbiner Professor Walter Homolka PhD PhD DHL, Rektor des ABraham Geiger Kollegs an der Universität Potsdam“ zur Übersetzung,

„Das Psalmbuch sei ein »Manifest des unterdrückten jüdischen Volkes, das bald das innere Verderbniss, bald den Druck von aussen schildert«. Es sei ein »Denkmal der sittlichen Grösse der Edlen.« Deshalb ist es sinnvoll, sie in einer eigenen Ausgabe vorzulegen. In der durch Rüdiger Liwak revidierten Übersetzung von Rabbiner Ludwig Philippson ist dies mt dem vorliegenden Band geschehen. Damit folgen wir der Überlegung Philippsons, der 1857 bei Baumgärtner in Leipzig seiner Gesamtausgabe der Hebräischen Bibel einen gesonderten Psalmenband an die Seite gestellt hatte. (…)“

Rezension: https://www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/Eine-Bildsprache-die-begeistert;art312,188211

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Biogramm:

PhilippsonLuGrab.png Ludwig Philippsons Grabmal auf dem Bonner 'Beth Olam'