Pfäfflin, Friedrich

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Pfäfflin, Karl Friedrich Eberhard (* Mühlhausen am Neckar 19. Aug. 1873 † 3. Juli 1955 Ilshofen, Hohenlohe) Pfarrer, Dekan


Die Briefe des Neuen Testaments

in der Sprache von heute. Übersetzt von Friedrich Pfäfflin

Heilbronn am Neckar, Württ: Verlegt bei Eugen Salzer 1933. © 1932

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Zum Buch:

Gebundener Oktavband, fadengeheftet, 264 S; einspaltiger Frakturdruck; Kapitelanfänge sind immer, Verse hin und wieder nummeriert, weiter keine Beigaben, aber ein Inhaltsverzeichnis am Schluß. Dekan Friedrich Pfäfflin schrieb jedoch in Brackenheim (Württ.) im September 1932 ein kurzes Vorwort, worin er erklärt, daß er das Evangelium versuchsweise in einer dem heutigen Menschen verständlichen Form darbieten will, sofern das überhaupt möglich ist. Als Gewährsmann dient M. Luther, der selbst der Letzte wäre, der starr an seinem Meisterwerk festhalten würde.

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Der übersetzte Text verrät, daß Pfäfflin nicht den alten Textus Receptus, wie in der »neu durchgesehenen« Lutherbibel von 1913, sondern einen neueren verwendet hat, wahrscheinlich den von Eb. Nestle.

Als Berater dienten dem Dekan Rudolf Daur (Reutlingen) und Julius Reissinger (Vach b. Fürth).

Die vier Evangelien

in der Sprache von heute. Übersetzt von Friedrich Pfäfflin

Heilbronn am Neckar, Württ: Verlegt bei Eugen Salzer 1934.

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Zum Buch:

Daten: Wie oben, 264 S. mit etwas kleinerem Fraktur- Drucksatz ( 37 zu 34 Zeilen pro Seite).

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Das Vorwort ist ebenfalls im württembergischen Brackenheim im März 1934 verfaßt. Pfäfflin bezeichnet die Übersetzung der Evangelien als leichter denn die Briefe, sieht sein (noch unvollendetes) Werk aber nochmals als Versuch. Hilfe erhielt er wiederum von seinem Freund Rudolf Daur aus Rohr (OA [=Oberamt] Stuttgart).


Die Apostelgeschichte und die Offenbarung des Johannes

in der Sprache von heute. Übersetzt von Friedrich Pfäfflin

Heilbronn am Neckar, Württ: Verlegt bei Eugen Salzer 1935.


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Zum Buch:

Daten: Fadengehefteter Oktavband, hier französisch broschiert, 143 S. Frakturdruck wie bei den Briefen.

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»Durch viele Zuschriften ermuntert, lasse ich nun auch die Apostelgeschichte und die Offenbarung (...) den Briefen folgen.« So Dekan Friedrich Pfäfflin, Brackenheim in Württemberg, im Juni 1935«.


Das Johannes=Evangelium

und die Briefe des Johannes / in der Sprache von heute.

Übersetzt von Friedrich Pfäfflin

Heilbronn am Neckar: wie oben. Erstes bis fünftes Tausend 1938

Reihe: Salzers Volksbücher Band 22

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I m ´ `A n f a n g ` ´ w a r ´ `d a s ´ `W o r t .
Das Wort wartete auf Gottes Wink
und war von göttlicher Wucht.

So harrte es im Anfnag der Stunde Gottes. Alles ist durch das Wort entstanden. Nicht das Geringste von dem, was geworden ist, ist ohne seine Mitwirkung da.

L e b e n ´ ` war in ihm, aber beim Menschen wurde das Leben zum´ `L i c h t. Das Licht leuchtet in der Finsternis. Aber die Finsternis hat es nicht auf sich wirken lassen.

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Zum Buch:

Daten: Gebundener Klein- 8° Band, 79 Seiten. Preis –,80 ℛℳ.

Pfäfflin schrieb Brackenheim/ Württ., Neujahr 1938 ein kurzes Vorwort: »Einem lebhaft geäußerten Wunsch entsprechend hat sich der Verlag entschlossen, zunächst einmal das Johannesevangelium, dem die drei Johannesbriefe angeschlossen sind, gesondert in einem handlichen Bändchen herauszubringen.« Also ein gutes Jahr vor
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Veröffentlichung des kompletten NT. Während der Drucksatz des Evangeliums unverändert aus der 1934er Ausgabe übernommen wurde, ist er in den Briefen um einiges kleiner ausgefallen, so ergeben sich 11 statt 16 S.

¶ Das Neue Testament (1° 1939)

in der Sprache von heute. Übersetzt von Friedrich Pfäfflin

Heilbronn am Neckar: Verlegt bei Eugen Salzer © (1. - 5. Tausend 1939. 2. Aufl. 6. - 10. Tsd. 1940)


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Zum Buch:

Im BB (noch) nicht vorhanden.

Das Neue Testament (3° 1949)

in der Sprache von heute. Übersetzt von Friedrich Pfäfflin

Heilbronn am Neckar und Stuttgart: Verlegt bei Eugen Salzer © 1939. 3. Auflage 11. - 40. Tausend 1949

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Zum Buch:

Daten: Gebundener, fadengehefteter Oktavband, 594 S. Satz und Druck wie oben. Der Dekan a. D. schrieb das Vorwort zur 3. Auflage in Murrhardt [Württemberg], Neujahr 1949; darin ein Lob auf das Luthertestament und den Wunsch daß Pfäfflins Übertragung eine Brücke zu dem sein möge, was Luther seinem deutschen Vok gegeben hat.

Da die 1. Auflage von 1939 nicht vorliegt, kann nicht gesagt und aus diesem Vorwort abgeleitet werden, ob Pfäfflin hier zur 1. A. den Text überarbeitet hat. Fest steht, daß die 3. Auflage zu den frühen Einzelausgaben eine Bearbeitung erfahren hat.

Das Neue Testament (4° 1954)

in der Sprache von heute. Übersetzt von Friedrich Pfäfflin

Heilbronn am Neckar: Verlegt bei Eugen Salzer © 1939. [4. Auflage] 41. - 50. Tausend 1954


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Zum Buch:

Daten: Wie oben (äußerlich unverändert), jedoch nur 516 S. durch verkleinerten Drucksatz und geänderten Zeilenumbruch. Auch wurde der Text bearbeitet.

Friedrich Pfäfflin, Dekan a. D. ist wohl nach Ilshofen (Württ.) umgezogen, denn dort enstand das Vorwort zu Neuauflage am 1. Januar 1954; dieses ist identisch zum Vorwort aus 1949.


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Der Schrifttext des 1954er Kirchentags-Plakats ist Römer 12:12 (nach Luther) entnommen; 
Pfäfflin überträgt »Durch Hoffnung zur Freude!«

Das Neue Testament (5° 1957)

in der Sprache von heute. Übersetzt von Friedrich Pfäfflin

[Herausgegeben von Rudolf Daur und Fritz Pfäfflin, Sohn]

Heilbronn: wie oben, © 1939 [5. Auflage] 51. - 60. Tausend 1957


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Zum Buch:

Diese bis aufs Vorwort mehr oder weniger unveränderte Neuausgabe ist identisch zur Auflage 1954 (516 S.). Da Dekan Pfäfflin mittlerweile verstorben war, haben der Sohn, Pfarrer Fritz Pfäfflin und der Freund Rudolf Daur das neue Vorwort verfaßt: Zwiefalten (Württ.) Pfingsten 1957.

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Das Neue Testament (6° 1965)

in der Sprache von heute. Übersetzt von Friedrich Pfäfflin

Revidierte Ausgabe [Herausgegeben von Rudolf Daur und Fritz Pfäfflin]

Heilbronn am Neckar: wie oben © 1939. [6.,] revidierte Ausgabe 61. - 75. Tausend 1965


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Zum Buch:


Gebundener und fadengehefteter Oktavband, 500 S. Schrifttext einspaltig; Antiquadruck. Kapitel- bzw. Verseinteilung wie in den früheren Ausgaben.

Rudolf Daur und Fritz Pfäfflin verfaßten Zwiefalten, Ostern 1965, das neue Vorwort. Darin steht, dass manche Verbesserungsvorschläge kritischer Leser dankbar aufgenommen und Änderungen vorgenommen wurden, ohne den Grundcharakter der Übertragung zu verändern.
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links: Titel des NT65 (gebunden), 
rechts Umschlag der kartonierten Ausgabe

Das Buch Ruth

Übertragen von Friedrich Pfäfflin; illustriert von Karl Zink

Heilbronn am Neckar und Stuttgart: Erschienen im Eugen Salzer Verlag Oktober 1948. Auflage 5000

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Da fiel sie auf ihr Angesicht, neigte sich zur Erde nieder und sagte: »Warum habe ich Gnade vor dir gefunden, daß du dich meiner so annimmst? Ich bin doch fremd hier!« 

Boas erwiderte: »Ach, ich habe alles erfahren, was du an deiner Schwiegermutter nach dem Tode deines Mannes getan hast, und daß du Elternhaus und Heimat verlassen hast, um zu einem dir bis jetzt unbekannten Volk zu ziehen.

Der Herr vergelte dir dein Tun und spende dir vollen Lohn, Er, der der Gott Israels ist, unter dessen Fittichen du Zuflucht gesucht hast.

Sie erwiderte: »O Herr, ich habe Gnade gefunden vor dir.«

[Kap. 2] 
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Zum Buch:

Kleinoktavheft mit Klammerheftung, 22 S. Antiquadruck. Schrifttext einspaltig, keine Kapitel- und Verszahlen. Ein Vorwort ist nicht geschrieben; lediglich ist am Schluß im Impressum der Übersetzer kurz vorgestellt: "Friedrich Pfäfflin, Dekan i. R., Murrhardt, geb. 19. August 1873 in Mühlhausen a. N."

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Im letzten Kapitel sind die Verse 18 bis 22 mit der Genealogie des Sohnes der Ruth, Obed, weggelassen.

Biogramm:

http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Pf%C3%A4fflin