Pesch, Rudolf

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Pesch, Rudolf (* Bonn am Rhein 2. Sept. 1936 † 13. Jan. 2011 Rom (Italien)) Prof. Dr. phil. et theol.


Das Evangelium der Urgemeinde

(Markus Evangelium) Wiederhergestellt und erläutert von Rudolf Pesch

Freiburg im Breisgau: Verlag Herder 1979 • Herderbücherei TB 748

Imprimatur: ----------
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"Und als die sechste Stunde war,

ward Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde.

Und zur neunten Stunde rief Jesus mit lautem Schrei:

„Eloi, Eloi, lema sebachthani!", das heißt übersetzt:
„mein Gott, mein Gott, wozu hast du mich verlassen?"

Und einige der Dabeistehenden sagten, da sie es hörten:

„Sieh, er ruft Elija!"

Einer aber lief, füllte einen Schwamm mit saurem Wein,

steckte ihn auf ein Rohr und wollte ihn tränken, sagte:
„Laßt uns sehen, ob Elija kommt, ihn herunterzunehmen!"

Jesus aber entließ einen lauten Schrei und hauchte (sein Leben) aus.

Und der Vorhang des Tempels ward gespalten in zwei,
von oben bis unten.

Als aber der Hauptmann, der ihm gegenüberdabeistand,

sah, daß er so schreiend aushauchte, sprach er:
„Wahrhaftig, dieser Mensch war Sohn Gottes!"
14: 33 - 39 
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Zum Buch:

Hier sind die Kernstücke des Markus- Evangeliums übersetzt und kommentiert. Den Anfang setzt der Neutestamentler mit dem Evangelientext Kap. 8; er endet mit dem angenommenen "echten" Schluß Kap. 16: 8. Die Texte sind sowohl in gewohnter Kapitel- / Versanordnung als auch mit Peschs eigener Unterteilung in XIII Abschnitte zu lesen. Die für das Markus- Evangelium übliche WS ist hier nicht übersetzt, da sie nicht als ursprüngliches Traditionsgut des Evangelisten Markus anzusehen sei. Pesch rekonstruiert eine angenommen Logienquelle, ein älteres und kürzeres Markusevangelium, das die Redakteure des Matthäus- und Markusevangeliums in ihre Werke integriert haben. Von den insgesamt 222 Seiten reserviert der Autor 177 Seiten für den Kommentar, also die Begründung für die Rekonstruktion des Originaltextes, der im übrigen recht wörtlich übersetzt und versweise angeordnet ist. Danach folgt als zweiter und umfangreicherer Kommentarteil die Auslegung des Textes, die narrativ verfährt.

Im Vorwort, datiert im April 1979 in Frankfurt a. M. schreibt Pesch: Die Anregung zur vorliegenden Darstellung verdanke ich Herrn Dr.Theophil Herder- Dorneich, der mich nach der Lektüre des zweiten Bandes meines Kommentars zum Markusevangelium bat, meine Rekonstruktion der alten Jerusalemer Passionsgeschichte einem breiteren Leserkreis vorzustellen und als „das Evangelium der Urgemeinde" zu erschließen.

Das TB aus der Herderbücherei ist in kl.8° hergestellt wie auch die weiter unten angeführten Bücher dieser Reihe.

Die Entdeckung des ältesten Paulus- Briefes

Paulus — neu gesehen

Die Briefe an die Gemeinde der Thessalonicher. [Von] Rudolf Pesch

Freiburg im Breisgau: Verlag Herder 1984 • Herderbücherei TB 1167

Imprimatur: ---------
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"Denn dies sagen wir euch mit einem Wort des Hern:

Wir, die Lebenden, die zurückbleiben bis zur Parusie des Herrn, werden den Entschlafenen nichts voraushaben.

Denn der Herr selbst wird beim Befehlsruf, beim Ruf des Erzengels und bei der Posaune Gottes, vom Himmel herabsteigen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen, dann werden wir, die Lebenden, die zurückblieben, zusammen mit ihnen entrückt werden auf Wolken zur Begegnung mit dem Herrn im Luftraum.

Und dann werden wir allezeit mit dem Herrn zusammen sein. Tröstet also einander mit diesen Worten."

1. Thes. 4: 15 - 18 
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Paulus und seine Lieblingsgemeinde

Paulus — neu gesehen

Drei Briefe an die Heiligen von Philippi. [Von] Rudolf Pesch

Freiburg im Breisgau: Verlag Herder 1985 • Herderbücherei TB 1208

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"Vielmehr entäußerte er sich selbst, _nahm die Daseinsweise eines Knechtes an, _in der Gestalt des Menschen wurde er geboren.

Und ward im Äußern erfunden wie ein Mensch, _er erniedrigte sich selbst, wurde gehorsam bis zum Tod, _bis zum Tod am Kreuz.

Deshalb auch hat Gott ihn hoch erhöht _und ihm geschenkt den Namen:

den über jedem Namen, damit im Namen Jesu _jedes Knie sich beuge _der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen _und jede Zunge bekenne:

„Herr ist Jesus Christus" — _zur Ehre Gottes, des Vaters!"

2: 6- 11
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Paulus ringt um die Lebensform der Kirche

Paulus — neu gesehen

Vier Briefe an die Gemeinde Gottes in Korinth. [Von] Rudolf Pesch

Freiburg im Breisgau: Verlag Herder 1986 • Herderbücherei TB 1291

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"Denn da ja angesichts der Weisheit Gottes die Welt durch die Weisheit Gott nicht erkannt hat, gefiel es Gott, durch die Torheit der Verkündigung die Glaubenden zu retten.

Da ja auch die Juden Zeichen fordern und die Griechen Weisheit suchen, verkünden wir aber Christus, einen Gekreuzigten,

für die Juden ein Ärgernis,
für die Heiden Torheit,
für die Berufenen selbst aber, Juden wie Griechen,
Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit.

Denn das Törichte bei Gott ist weiser als die Menschen, und das Schwache bei Gott ist stärker als die Menschen."

1 Kor. 1: 21 -25 
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Paulus kämpft um sein Apostolat

Paulus — neu gesehen

Drei weitere Briefe an die Gemeinde Gottes in Korinth. [Von] Rudolf Pesch

Freiburg im Breisgau: Verlag Herder 1987 • Herderbücherei TB 1382

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"Denn der Sohn Gottes Jesus Christus, der uner euch durch uns verkündigt wurde, durch mich und Silvanus und Timotheus, ist nicht „Ja" und „Nein" geworden, vielmehr: das „Ja" ist in ihm verwirklicht.

Denn so viele Verheißungen Gottes es gibt, durch ihn (kam) das „Ja".

Deshalb auch sprechen wir durch ihn für Gott das „Amen" zu seiner Ehre.

Gott aber, der uns mit euch zusammen auf Cristus hin festigt und gesalbt hat, er hat uns auch versiegelt und uns das Angeld des Geistes in unsere Herzen gegeben."

2. Kor 1: 19 - 22

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Die lebendigste JESUSERZÄHLUNG. Das Lukasevangelium

kommentiert von Thomas P. Osborne und wörtlich übersetzt von Rudolf Pesch in Zusammenarbeit mit Ulrich Wilckens und Reinhard Kratz

Stuttgart: Katholisches Bibelwerk 2009

Imprimatur: --------------
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"Und Zacharias, sein Vater, wurde erfüllt mit heiligem Geist und prophezeite, sagte:

   "Gepriesen der Herr, der Gott Israels,
       denn heimgesucht hat er und Erlösung gewirkt seinem Volk.
          Und erweckt hat er uns ein Horn der Rettung
                im Hause Davids, seines Knechtes —
                  wie er geredet durch den Mund
                   seiner heiligen Propheten von Vorzeit an,
                    Rettung aus unseren Feinden
                    und aus der Hand aller, die uns hassen:
                        Erbarmen zu üben mit unseren Vätern
                          und zu gedenken seines heiligen Bundes,
                           den Eid, den er geschworen hat Abraham,
                             unserem Vater, uns zu gewähren,
                              furchtlos, aus der Hand der Feinde errettet,
                               ihn zu verehren
                                  in Heiligkeit und Gerechtigkeit
                                   vor ihm in allen unseren Tagen."
Benedictus: 1: 67-75 (Kolometrie und Kursivdruck wie gesetzt)


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In ganz ähnlichem Stil und in ähnlicher Machart wie drei weitere Bücher aus dieser Reihe hat das Kbw hier eine zweite, sehr ansprechende Evangelienauslegung herausgebracht; siehe: http://www.bibelpedia.com/index.php?title=Jesus%E2%80%93_Evangelien_%28KBw%29

Der Text des Evangeliums wurde bereits schon einmal veröffentlicht unter dem Titel: Die vollständigen Synopsen nach Markus, nach Matthäus, nach Lukas....... / bearbeitet und konkordant übersetzt....... (Band 3) Zürich / Einsiedeln / Köln 1980.

Antisemitismus in der Bibel?

Das Johannesevangelium auf dem Prüfstand. [Von] Rudolf Pesch

Augsburg, Schwaben: Sankt Ulrich Verlag 2005

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Im Anfang war der Logos,

und der Logos war bei (dem)* Gott,

und Gott war der Logos;

dieser war im anfang bei (dem) Gott

Alles ist durch ihn geworden,

und ohne ihn wurde nicht eins.

In aller Schöpfung war er das Leben,

und das Leben war das Licht der Menschen.

Und das Licht scheint in der Finsternis,

und die Finsternis hat es nicht überwältigt. __________________________________

/* „Der Gott" (griechisch ho theos) ist der einzige Gott Israels.

Johannesprolog
Imprimatur:
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Biogramm:

https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Pesch