Noack, Ludwig

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Noack, Ludwig (* Bessungen b. Darmstadt, Hessen 4. Okt. 1819 † 14. Juni 1885 Gießen, Hessen) Dr. phil., Theologe, Professor ord. honor


Tharraqah und Sunamith. Das Hohe Lied

in seinem geschichtlichen und landschaftlichen Hintergrunde. Von Ludwig Noack.

Leipzig, Sachsen: Fues's Verlag (R. Reisland) 1869

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Setze mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie einen Siegel auf deinen Arm!

Denn stark, wie Tod, (ist) Liebe, fest wie Unterwelt (ist) Eifer.

Ihre Funken (sind) Funken Feuers ihre Flammen.

Viel Wasser wird nicht löschen können die Liebe, und Ströme werden sie nicht wegschwemmen.

Wenn ein Mann sein ganzes Leben gibt in der Liebe, so werden sie ihn mit Geringschätzung behandeln!

Kap. 8 (nach der Uebersetzung der griechischen Bibel)

Setze mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie einen Siegel auf deinen Arm!

Denn stark wie der Tod begehr' ich zu schützen den Thron und hitzig mich beeifernd hab' ich entflammt die Brandfackel.

Auch viele Wasser werden nicht auslöschen das Bündnis, noch mögen Ströme die Treue wegschwemmen!

Als Sieger mit aller Macht seines Hauses kommt, wie der Wind, der Habicht.

Sie plündern ihm (Brudergeld) Brandschatzung mit Erpressung, aber mein Herrscher achtet nicht auf die Tobenden.

[Kapitel 8]
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Zum Buch: st

Buch in Antiquadruck; X, 210 & (2 Leer–) S. Schrifttexte einspaltig im Fließtext (gr.) und abschnittsweise (urspr. Gestalt) gesetzt. Im Commentar versweise wiederholt.

Inhalt:

I. Die Uebersetzung des H. L. nach der griechischen Bibel • II. Würdigung der darauf gegründeten bisherigen Auffassungsweise • III. Falsche Lesung des Textes bei den LXX und Masôrethen • IV. Der Schlüssel zum H. L. bei den biblischen Profeten • V. Der geschichtliche Hintergrund der Tharraqah–Romanze • VI. Uebersetzung des H. L. in seiner ursprünglichen Gestalt • VII. Quellen–Nachweise zur Abhandlung und Commentar zum ursprünglichen Texte.

Ludwig Noack schrieb zu "Giessen, 26. März 1869.“ sein vierseitiges Vorwort. Darin heißt es u. a.:

» …… «


Tharraqah oder Tirhakah ist der Name des kuschitischen Königs von Ägypten; er ist erwähnt in 2. Kön. 19:9 und Jes. 37:9. Die Sunamithin ist eine Bewohnerin von Sunem mit Namen Abischag, sie pflegte den betagten König David und wird auch „Sunamitin“ genannt (I. Kön. 1:3f.15 • 2:17ff

Zur Person:

https://www.deutsche-biographie.de/sfz72188.html