Molin, Georg

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Molin, Georg Karl Gottfried (* Meran, Südtirol 23. Okt. 1908 † 7. Sept. 2003 Graz, Steiermark)

Pfarrer D Dr. phil. Univ.-Doz.; tit. ao. Univ.-Prof.



Die Psalmen

Deutsch von Georg Molin

Graz, Steiermark: im Eigenverlag des Instituts für ökumenische Theologie und Patrologie an der Universität Graz 1986

Reihe: Grazer Theologische Studien Band 11. Herausgegeben von Johannes B. Bauer

Koph.png Wortstimme

Ein Lied Asaphs

Es spricht der Herr, der Götter Gott ruft der Erde zu

vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang.

Vom Zion, der Krone der Schönheit, geht Gott strahlend auf,

unser Gott kommt und schweigt nicht.

Verzehrendes Feuer geht vor Ihm her,

rings um Ihn her stürmt es gewaltig.

Dem Himmel ruft Er oben zu,

der Erde, Sein Volk will Er richten.

"Versammelt mir Meine Frommen,

die den Bund mit Mir schlossen über dem Opfer."

Die Himmel künden Seine Gerechtigkeit,

Gott, Er selbst, ist der Richter. ´´´´Akkord

"Höre Mein Volk, Ich will reden,

Israel, gegen dich zeug' Ich

(Ich Gott, der Ich dein Gott bin).

_______________________________________________

50,6 conj. nach G.

Psalm 50: 1- 7
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Zum Buch:

Aus dem Vorwort von Johannes B. Bauer:

“Die vorliegende Psalmenübersetzung wurde begonnen für eine Neufassung des Stundenbuches der >Michaelsbruderschaft,_evangelische. Während man bald für dieses Stundenbuch die Lutherfassung von 1964 wählte, vollendete Molin dennoch seine Arbeit. Als Grundlage für die Übersetzung diente der von H. Bardtke erstellte Text. .... Herangezogen wurden auch die deutschen Übertragungen von Luther (1964), Menge, Buber und die Einheitsübersetzung.“

Das kartonierte Buch in 8°- Format hat 150 Seiten und schreibt die Pss versweise; Konjekturen sind angezeigt, wie auch aus der WS ersichtlich. Weitere Anmerkungen sind nicht vorhanden.


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Ijjob איוב *

deutsch von Georg Molin

Graz, Steiermark: im Eigenverlag des Instituts für Ökumenische Theologie und Patrologie - 1988

Reihe: Grazer Theologische Studien Beiheft 2. Herausgegeben von Johannes B. Bauer

Koph.png Wortstimme

..

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Zum Buch:


Das kartonierte Heft im Format DIN_A5 hat 76 Seiten. Im Vorwort schreibt Johannes B. Bauer "zum 23. Oktober 1988" unter anderem:

»Der Druck der seither [=nach Erscheinen d. Pss] entstandenen Ijjob- Übersetzung kann zur Freude seiner Freunde gerade als Geburtstagsgeschenk des Achtzigjährigen – Genetivus subiectivus et obiectivus – erscheinen. Grundlage für die Übersetzung war die von G. Gerleman 1974 in den Biblia Hebraica Stuttgartensia bearbeitete hebräische Textausgabe, die auch Varianten der alten Übersetzungen und Korrekturvorschläge bietet.« 
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Heftumschlag mit kleinem Druckfehler in der Hebraica:
*Das 'b' wurde versehentlich zum 'k'.
Der Schrifttext ist einspaltig und abschnittsweise gesetzt. Kapitelangaben sind vorhanden, Versziffern jedoch nicht angegeben. Anmerkungen zum Text stehen in den Fußnoten.

J. B. Bauer schrieb am Ende des Buches außerdem ein Nachwort, in dem er auf die schier unübrwindlichen Schwierigkeiten eingeht, die das Buch Hiob / Ijjob dem Übersetzer bereitet. Als Zugabe für den Leser verdeutlicht er das durch die Beigabe von sechs Proben aus Ijjob 7:1-4 folgender Übersetzungen:

Martin Luther, Martin Buber, Fridolin Stier, Georg Molin, Einheitsübersetzung und Gute Nachricht.



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Georg Molin übersetzte außerdem (außerkanonisch):

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¶Lob Gottes aus der Wüste

Lieder und Gebete aus den Handschriften vom Toten Meer. [Von] Georg Molin

Freiburg i. Br. / München: Verlag Karl Alber 1957
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Erweiterte Neuausgabe:

Das Geheimnis von Qumran

Wiederentdeckte Lieder und Gebete. [Von] Georg Molin. Herausgegeben von Otto Betz und Rainer Riesner

Freiburg i. Br.: Verlag Herder 1994

Koph.png Wortstimme

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Zum Buch:

Gebundener Oktavband, Klebebindung; 128 S. Schrift–Texte in Kolometriedruck, Quellenangaben am Schluß. Erläuterungen zu Teil I ab S. 80, zu Teil II ab S. 118.

Otto Betz & Rainer Riesner schrieben ein fünfseitiges "Vorwort zur Neuausgabe", datiert „Im Januar 1994“; darin steht u. a.:
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»Das vorliegende Buch gliedert sich in zwei Teile. Teil I enthält eine Auswahl (22 Texte) aus den 1954 unter dem Titel „Hodajot“ (Loblieder, Hymnen) in hebräischer Ursprache veröffentlichten Texten aus Höhle I von Qumran.« Teil II enthält "Messias–Lieder aus der Wüste", eingeleitet auf 18 Seiten von Otto Betz, versehen mit einigen Texten aus den Rollen vom Toten Meer und aus dem AT; 8 Lieder sind abgedruckt.




Biogramm:

Georg Karl Gottfried Molin wurde im Herbst 1908 in Meran, damals Österreich-Ungarn, geboren. Er war von Geburt an evangelischer Konfession A.B. Sein Vater Johann Molin war Oberkirchenrat.

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Er studierte an der Universität Wien, schloss seine Studien im Jahre 1931 mit der Lehramtsprüfung für Gymnasien und dem Dr. phil. (Anglistik und Germanistik) und 1939 mit dem Dr. theol. ab, war im Pfarrdienst der Evangelischen Landeskirche in Wien (22. Wiener Bezirk, Groß- Enzersdorf) während der Jahre 1935-1952 und als Gymnasialprofessor 1935-1938 und 1947-1952 in Wien tätig. Während der Jahre 1938 – 1945 war er Heeresseelsorger, gehörte der NSDAP als Mitglied an, verbrachte die Jahre 1945 – 1946 in amerikanischer Kriegsgefangenschaft. Im Jahre 1953 habilitierte er sich für Westsemitische Sprachen an der Philosophischen Fakultät der Universität Graz, war halbtätig beschäftigte „wissenschaftliche Hilfskraft“, ab 1956 halbtätig beschäftigter Assistent am Institut für Bibelwissenschaften der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz. Im Jahre 1966 wurde ihm der Titel eines außerordentlichen Universitätsprofessors verliehen.

Bis 1979 war er Lehrbeauftragter am Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde der Universität Graz. Neben all diesen Funktionen im akademischen Bereich war er ab 1954 wiederum als Gymnasialprofessor in der Steiermark beschäftigt. Er engagierte sich für den christlich- jüdischen Dialog. Bis zu seiner Emeritierung unterrichtete er in Graz die Fächer Englisch und Religion. Auch im Alter arbeitete er an der Karl- Franzens-Universität Graz wissenschaftlich weiter. Sein Grab befindet sich auf dem evangelischen Friedhof Neuhart in Graz- Wetzelsdorf.

(Quelle: Info von A. Kernbauer, Archiv KFU Graz, mit Ergänzungen.)

"Ex Libris / Aus der Bibliothek..." mit Schriftzitat aus  Sprüche 1:7
"Ehrfurcht (vor) JHWH ist Anfang der Erkenntnis"