Melsheimer, Ludwig

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Melsheimer, Ludwig Friedrich (* Kleinfischlingen b. Edenkoben, Pfälzerwald 18. Aug. 1771 † 7. Aug. 1827 Böchingen b. Landau, Rheinbayern)

Pfarrer, Dr. theol.



Das Buch Hiob

aus dem Hebräischen metrisch übersetzt und durch kurze philologische Anmerkungen erläutert von D Ludw. Friedr. Melsheimer

Mannheim/ Rhein: Verlag der Schwan= und Götz'schen Buchhandlung 1823

Koph.png Wortstimme


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Die Sprüche Salomo's

aus dem Hebräischen übersetzt von Ludw. Friedr. Melsheimer

Landau, Pfalz: Georges und Prinz, 1818. Wohlfeile Ausgabe ohne Anmerkungen.

Mannheim: Schwan= & Götz 1821 (um Anmerkungen erweiterte Ausgabe)

Koph.png Wortstimme
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Biogramm:

Ludw. Friedr. Melsheimer Besuchte von 1787 bis 1790 ein Gymnasium in Karlsruhe; Studium in Erlangen 1790 bis 1792. In Heidelberg machte er im Dezember '92 das 1. Staatsexamen. 1793 bis '95 fungierte er als "Hofmeister" in Kirchheimbolanden/ Pfalz. Von 1795 bi 1806 wirkte er als evangelischer Pfarrer in seinem Heitatort Kleinfischlingen, danach bis 1827 im südpfälzischen Böchingen. Er war Mitglied der »Gesellschaft der Kunst und Wissenschaft« in Mainz und der Generalsynode von Kaiserslautern. Verheiratet war er mit Marie Friederike Wilhelmine geb. Steinbrunn.

Die ev. Theol. Fakultät der Universität Erlangen, wo er auch studiert hatte, verlieh ihm in Anerkennung seiner Verdienste den Titel Dr. theol.

Zur Zeit der Abfassung des Hiob- Titels war er Pfarrer der Gemeinde Böchingen. Fünf Jahre später, 1827 ist er auch, 56- jährig, an den Folgen eines „Schlagflusses" verstorben.

In einem Nachruf über den pfälzischen Pfarrer ist folgendes zu erfahren:

»Er war ein beliebter Prediger, geistreicher Gesellschafter, unermüdet in seinem Amte und in der Bildung der Jugend, für welche er ein Institut in seinem Hause errichtet hatte. Er war und blieb Mitglied in der Generalsynode von Kaiserslautern und hatte bedeutenden Antheil an der glücklich bewirkten Vereinigung der beiden Konfessionen. Die Literatur nahm alle seinen freien Stunden in Anspruch und er ist in der gelehrten Welt durch seine Übersetzung der Sprüche Salomonis und des Buchs Hiob bekannt. Die inhumane, leidenschaftliche, und man kann sagen, feindliche Kritik, welche diese letzte Übersetzung in einem gelehrten Blatte erfuhr, hat nicht wenig die letzten Jahre seines Lebens verbittert. Als Anerkennung seiner Verdienste hat ihn schon vor mehrern Jahren die theologische Fakultät in Erlangen mit dem Doktordiplom beehrt.«

(Quelle: Neuer Nekrolog der Deutschen. 5. Jahrg. 1827)

    • ..... der aus Kleinfischlingen stammende Pfarrersohn Johann Friedrich Melsheimer, der von 1831 bis 1851 hier Dienst tat. Er machte sich als Übersetzer des Buches Hiob und der Sprüche Salomons einen Namen.
(aus einer anderen Quelle (www.gendi.de/kurtbrehmer/spesbach_gesch.))