Lampe, Bernd

Aus Bibelpedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hauptseite · Übersetzungen · Übersicht Psalmen · Autoren/Titel · Gesamtausgaben · Einzeldarstellung · Bibliographie & Ex Libris
A · B · C · D · E · F · G · H · I · J · K · L · M · Schiboleth · N · O · P · Q · R · S · T · U · V · W · X · Y · Z


Anthroposophie.png Lampe, Bernd Bernhardt (* Hamburg 14. April 1939)


♦ Das johanneische Werk

[Von] Bernd Lampe

Dürnau üb. Biberach/ Riß: Verlag der Kooperative Dürnau.

Band 1: Die Apokalypse des Johannes (1° 1996)

Übertragen von Bernd Lampe

Dürnau: wie oben. 1996


Paraphrase

...

Bookmitband.gif
Zum Buch:

Oktavband, gebunden & fadengeheftet; 176 S.; Schrifttexte einspaltig abschnitts– und versweise gesetzt. Keine Beigaben. Ab S. 133 “Gedanken zu Übertragung der «Apokalypse» des Johannes“, auch mit Textbeispielen. Dem Vorwort ist eine Inhaltsangabe vorgestellt.

Bernd Lampe verfasste ein achtseitige Vorwort, datiert Steinhausen in Friesland, im Sommer 1996; darin werden sowohl seine Arbeiten zum johanneischen Werk als auch wesentliche Bemerkungen zur Apokalypse dargestellt. Einige Sätze daraus:

„Die heutige Textforschung kann sehr nachdrücklich zeigen, wie es ursprünglich nicht nur einen «festen Text» und schon gar nicht einen «textus receptus» (einen gleichsam aus göttlicher Eingebung gegebenen, für alle Zeit verbindlichen Text) gab, der dann unverändert von Jahrhundert zu Jahrhundert überliefert wurde, sondern daß im Wesentlichen zwei Grundformen anzusetzen sind. Da ist zunächst ein mehr oder weniger fester Text (…). Neben solche Texten gab es immer auch schon, und von Anfang an, den «lebenden» Text als gleichsam erzähltes oder erzählend interpretierendes Evangelium.“ Hier werden B & K. Aland, in «Der Text des Neuen Testamentes» als Gewährsleute angeführt. (…) (…) „Solche Worte sollten aber nicht in dem Sinne mißverstanden werden, als wäre nicht jedes Wort und jede Wendung im «Evangelium» wie in der Apokalypse vor dem Urtext zu rechtfertigen. (…) Es wirde also immer so weit wie möglich die Überlieferungsgeschichte beachtet. Für die entscheidenden Fragen gab sie aber weniger als erwartet her. Es müssen eben in der allerfühesten Zeit schon tiefgreifende Veränderungen und Hinzufügungen, vor allem aber Eliminationen stattgefunden haben. (…) Trotzdem folgt der Text in diesem Band Satz für Satz der Ausgabe des griechischen Textes von Nestle–Aland in der 27. Auflage.“

Um Lampe´s Übertragung zu verstehen, ist es vonnöten, das 40-seitige Nachwort genauestens zu lesen. An Textbeispielen anderer Übersetzer (Vulgata, Elberfelder, E. Lohmeyer, W. Jens, Einheitsübersetzung, Luther, Ogilvie, Bock, Gussmann) werden die Chancen und Grenzen (der Wörtlichkeit) angeführt. Entscheidend für das Verständnis dieser Üs ist aber das in Punkt 5. "Rudolf Steiners Gedanken über eine neue Kultur der Evangelien–Übertragung und der Weg Emil Bocks" angeführte Gedankengut.


Band 1: Die Apokalypse des Johannes (neue 5° 2019)

Übertragen und kommentiert [von] Bernd Lampe

Dürnau: wie oben: [4° kommentierte & vollständig neu übertragene Auflage 2013] 5. Auflage 2019


Paraphrase

...

Bookmitband.gif
Zum Buch:

Daten: wie oben; 240 S. Dem Text vorangestellt ist das Geleitwort für die 4. Auflage 2013; darin heißt es u. a.:

»Im Gang der Zeit ergaben sich viele neue Einsichten. Und besonders die Herausgabe der ‹Briefe des Johannes› (2011) führte dazu, dass die Kommentare des dritten Bandes ein Licht auf die gesamte Schriftreihe werfen können.«

Datiert ist dieses vierseitige Geleitwort von Bernd Lampe " Steinhausen in Friesland, Johanni 2013 "

Band 2: Das Evangelium nach Johannes (1° 1988)

Übertragung aus dem griechischen Urtext mit einer neuen Gliederung und in freie Rhythmen gesetzt. [Von] Bernd Lampe

Dürnau: wie oben, 1988. 2. Auflage o. J. (1989)


Paraphrase

...

Bookmitband.gif
Zum Buch:

Oktavband gebunden und fadengeheftet, 192 S.; ein Korrekturblatt. Der Schrifttext ist kolometrisch abgedruckt; Kapitel und Verse muss man selbst einfügen, um bestimmte Stellen zu finden. Der Übertragung liegt der griechische Text der Ausgabe: Nestle–Aland 26. Auflage) zugrunde. Hinzugezogen wurde auch folgende Ausgabe: «Novum Testamentum Graece et Latine» von Gianfranco Nolli.

Bernd Lampe hat ein mehrseitiges Nachwort, datiert Chartres, 6. August 1988, verfaßt. Darin schreibt er unter anderem: »Diese Übertragung des Johannes- Evangeliums ist geschrieben worden für das Vorlesen im Familienkreis, unter Freunden oder in religiös- esoterischen Stunden. Auch als Text, mit dem Verstorbene begleitet werden können, wurde sie konzipiert.« 

Als eine Art Zusatz (ab S. 167) ergänzte Lampe seine Üs noch mit Versen aus dem 3. Johannesbrief. Weiterhin findet sich im Anhang "Erklärungen einiger Namen, Worte und Bezeichnungen" sowie eine gezeichnete Karte des Landes Israel.

Betreffs der Textredaktion wurden bestimmte, als spätere Zusätze bezeichnete Texte, gestrichen, andere umgestellt. Beigefügt wurden als Nachträge: Mark 2:1-12 sowie das Kapitel Joh. 21 . Die Geschichte der "beim Ehebruch ertappten Frau" Joh. 7:53 - 8:11 wurde gestrichen, da sie “nach Wortwahl und Stil nicht von Johannes sein kann“.

Band 2: Das Evangelium nach Johannes (6° neu durchges. 2004)

Übertragen von Bernd Lampe

Dürnau: wie oben, 1988. 6. neu durchgesehene und erweiterte Auflage 2004


Paraphrase

...

Bookmitband.gif
Zum Buch:

Daten: wie oben; 240 Seiten. Inhaltsverzeichnis; ab S. 9 Schrifttext bis S. 167. Danach Anhang. Auf S. 188 hat Lampe in Form einer Zwischenbemerkung Grundsätzliches zur ergänzten Neuauflage geschrieben, unter anderem: »Die erste Fassung entstand nach 1986 und wurde von der ersten Auflage bis zu dieser sechsten (2004) immer wieder geringfügig verwandelt. Das musste so sein und wird weiterhin so sein müssen, da eine solche Übertragung ja kein erreichter Zustand, sondern ein immer weiter zu beschreitender Weg ist. (... ) Im Marsjahr 2003 entstand nun eine auf völlig anderer Grundlage gearbeitete Übersetzung der Kaiptel 17-20.«

Als Anhang VII ist der Prolog des Johannes- Evangeliums zuerst griechisch und nochmals deutsch verfasst, allerdings in wiederum neu gefasster Form und Übertragung. Als Punkt VIII. sind die Kap. 17 bis 20, wie in der Zwischenbemerkung gesagt, in anderer Stimme gefaßt, die unzweideutig die esoterische Sprache der Theosophie und daraus resultierenden Anthroposophie wiedergibt.

Der Bibeltext ist zur Auflage 1989 weitgehend überarbeitet worden.


Band 2: Das Evangelium nach Johannes (7° vollst. neu 2017)

aus dem Griechichen übertragen und kommentiert sowie durch erklärende Essays ergänzt [von] Bernd Lampe

Dürnau: wie oben. 7., neu übersetzte, kommentierte und erweiterte Auflage von 2017


Paraphrase

...

Bookmitband.gif
Zum Buch:

Benutzte Textvorlage: Varianten des NTG von Nestle–Aland bis zur 28. revidierten Auflage 2012.

Daten des diesmal in grünes Leinen gehüllten Buches: wie oben, 384 S.

Im gut einseitigen Vorwort, von Bernd Lampe datiert: Steinhausen 2017, ist u. a. gesagt:

»Die siebente Auflage der Übertragung des Johannes– Evangelium unterscheidet sich wesentlich von den sechs vorangehenden. Sie ist eine vollständig neue Übersetzung mit Kommentaren und Fußnoten sowie mit Essays zu Baugesetzen und weiterweisenden Zusammenhängen. (…) Der griechische Text ist ein lebendiger Text und wurde von Johannes als eine Partitur notiert. Überdies enthält er oft schwer zu erkennende und zu beurteilende Einschübe und Bearbeitungen. – So ergab es sich, dass in den vergangenen über dreißig Jahren der Ausgestaltung dieser Übertragung sich immer wieder neue und auch korrigiernde und erweiternde Einsichten erschlossen. (…)«

Ab S. 285 ist ein Anhang gesetzt; darin die Perikope über die Ehebrecherin (7:53 bis 8:11) und der Schluß, das sogenannte 21. Kapitel. Folgende Essays sind zu lesen:

  • Vorbemerkungen • Hinweise zur Textgestalt • Der Weg der Zeichentaten • Die IchBin– Worte Christi • Der johanneische Kreis • Die Frauen im Evangelium des Johannes • Die Namen Jesu–Christi.

Einige geschichtliche Hinweise sowie Bemerkungen über die "Taufe" der Texte 1988 bringt B. Lampe im "Nachwort zur 7. Auflage 2017".


Band 3: Die Briefe des Johannes

übertragen von Bernd Lampe [griech./ deutsch]

Der Meditationsbrief – Grundstein des Christentums. Der zweite und der dritte Brief des Johannes • Übertragung aus dem Griechischen

Supplement: Leben und Werk des Johannes. Ein Gesprächs- Kommentar zu den johanneischen Schriften

Dürnau: wie oben, 1. Auflage 2011


Paraphrase

...

Bookmitband.gif
Zum Buch:

Daten betreffs Größe und Machart identisch zu den beiden ersten Bänden. Umfang 432 S.

Der griechische Text wurde laut Hinweis auf S. 432 bearbeitet nach »NT Graece (NA 27 Greek New Testament untagged) - Nestle- Aland 27th Edition, bearbeitet nach »der neuesten Ausgabe der ,editio critica': Novum Testamentum Graecum – Editio Critica Maior«.

Inhalt: Vorwort • Der Erste Brief • Weitere Übertragungen der Eingangsmeditation • Die übrigen Johannes–Briefe • Der Brief des Johannes als Interlinearversion • Der erste Brief, eine weitere Übertragung • Wörterbuch – Kleiner Kommentar zu einigen sprachlichen Fragen • Übersicht über Zahlengesetze im Ersten Johannesbrief • Bücherverzeichnis.

Bernd Lampe schrieb, datiert 23. Februar 2011 (o. O.), das mehrseitige Vorwort. Zur Übersetzung sagt er:
»Eine Interlinearversion und eine neue Prosa- Übertragung wurden hinzugefügt (...) Manches in diesen Übertragungen der drei Bände des johanneischen Werkes mag ungewohnt sein. Deshalb soll auch erwähnt werden, dass es sich bei allen Übertragungen um den Versuch handelt, einen heutigen Weg zur frühchristlichen Praxis des ,lebendigen Testes‘ zu finden. (…) Der Brief des Johannes ist eben Wort für Wort nicht übersetzbar. Seine seelische Weite ist mit dem Apparat der theologischen Festschreibung von Wortbedeutungen nicht zu fassen.«

____________________________________________

Biogramm:

Über Bernhardt Lampe ist noch nichts bekannt außer seinem Wohnort Steinhausen, Gemeinde Bockhorn, Kr. Friesland.