Koref, H.

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Version vom 21. Juli 2020, 11:55 Uhr von Birnbaum (Diskussion | Beiträge) (Versuch einer neuen Uebersetzung der letzten Capitel 30 und 31 der Proverbien des Königs Salomo)

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Davidsternblau.png Koref, H. (Hermann ??) (* .... … Mem.png … ...) Professor des Mercantilfaches, des kaufmännischen Rechnens und der Mathematik


Versuch einer neuen Uebersetzung der letzten Capitel 30 und 31 der Proverbien des Königs Salomo

משלי / von H. Koref (hebr. / dt)

Budapest/ Donau (Ungarn): im November 1876. In Commission bei Ferdinand Tettey & Comp.

Koph.png Wortstimme

1 Worte des Sammlers (שלמה), Sohn eines Sammlers (דוד). / Die Uebertragung. / So sprach der Mann, לאיתיאל / Der לאיתיאל, der auch אכל hieß.

2 Wahrlich! ich bin ein leerer Mensch! / Ich besitze keinen gebildeten Verstand,

3 ich habe keine Wissenschaft gelernt / und Kenntniß der Heiligen kenne ich nicht.

4 Wer zu Gott hinaufstieg und wieder zurück kam. / Wer Luft in der hohlen hand einschließt. / Wer Wasser in einem Leintuch zurückbehält.

Wer errichtet hat die Grundfesten der Erde. / Wie der heißt und wie sein Sohn heißt, was du weißt.

5 Alle Worte Gottes sind geläutert. / Er ist ein Schild Allen, die auf ihn vertrauen.

6 Setze nichts hinzu zu seinen Worten, / Er könnte gegen dich zeigen, und du hättest   g e l o g e n  .

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דוד ,שלמה = Schlomoh, David / לאיתיאל, Lithiel, אכל Ukal

Cap. 30
Bookmitband.gif
Zum Buch: st

Buch in Frakturdruck (betreffs des Deutschen); (5) & 48 S. Schrifttext versweise interlinear gesetzt; Texterklärungen in Fußnoten.

Eine kurze Anmerkung eröffnet den Mischle– Auszugsband, darauf folgt die Vorrede, gut zwölf Seiten lang. In der Anmerkung schreibt der Verfasser:

»Die zwei Capitel 30 und 31 der Proverbien sind bekanntlich schon vielfach von jüdischen und christlichen Theologen und Sprachforschern übersetzt und commentirt worden, um die dunklen und mystischen Stellen darin zu erklären und zu beleuchten. Der Zweck jedoch ist bis jetzt sehr mangelhaft erreicht worden. In den vorliegenden Versuche gebe ich Daten an, worin das Dunkle und Mystische in der biblischen Poesie überhaupt begründet ist. (…).«

Beim Lesen des Buches sind Hebräischkenntnisse unbedingt vonnöten, da Koref manche Begriffe, Namen und Zitate weder im Text noch in den Anmerkungen übersetzt.

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Biogramm:

H. Koref: (H = Hermann??). Wohnort zur Zeit des Druckes: Budapeſt, Königsgaſſe Nr. 26, 1. Stock.

Der Name Hermann Koref ist in einem Buch von Herz Klaber genannt mit dem Titel:

"Theoretisch-praktische Anweisung zum Kopfrechnen, und zu mehren praktischen Rechnungsvortheilen. Zum Gebrauche des öffentlichen sowohl als Privatunterrichtes, wie auch des Gewerb- und Handelsstandes nebst einem Anhange den Werth eines Dukatens und Souveraindor's in Wiener Währung und umgekehrt, zu was immer für beliebigen Kurse, auf die kürzeste und leichteste Art zu berechnen". (Buda–)Pest, G. Kilian & Weber, 1842. 2., durchaus verbesserte Aufl. von Hermann Koref.

Noch nichts weiter ist über den jüdischen Mathematikprofessor Koref bekannt. Eine handschriftliche Widmung auf der ersten Seite liest: „Sr. Hochwürden und Wohlgeboren Herrn v. Pollak [??], Local ?? –Rabbiner in Holies (?? Podersdorf am See, Burgenland ??) und Bezirks–Rabbiner in mehreren dortigen Gemeinden.

Mit ausgezeichneter Hochachtung vom Verfasser." ⇒ https://www.facebook.com/profile.php?id=100010315778514