Keller, Christian

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Keller, Christian (* Lyon, Rhône-Alpes 1931) Theologe


Das Wasser steht mir bis zum Hals

Biblische Psalmen in heutigen Sprachbildern. (Von Christian Keller)

Berlin: Christlicher Zeitschriftenverlag 1984

Koph.png Wortstimme

Gott, der Eine,

der Herr, redet, und sein Wort

ruft die Erde vom Aufgang der Sonne

bis zu ihrem Niedergang.

Im Wort strahlt Gott selbst auf,

er kommt auf uns zu und

schweigt nicht. Er ist wie

ein reinigendes Feuer, und

Licht umgibt ihn wie ein Gewitter.

Er ruft Himmel und Erde an,

um den Menschen zu richten.

Mögen die, die seinen Namen tragen

und enen Bund mit ihm schlossen,

sich versammeln und hören.

Die Himmel sollen Gottes Gerechtigkeit

verkünden, denn Gott will

Richter sein.

„Hört, ihr Glaubenden, ich

will euch mahnen, denn

ich bin der Herr, euer Gott."

Psalm 50
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Zum Buch:

Paperback, Oktav, 152 S. Christian Keller schrieb als Einleitung »Beim Übertragen der Psalmen« unter anderem: :„Ziel jeder Bibelübersetzung muß es darum sein, verstanden zu werden. Verstehen heißt aber, beim heutigen Leser den Text nicht alt wirken zu lassen, sondern bei ihm jene Gefühle und jene Betroffenheit auszulösen, die die ersten Hörer und Leser der biblischen Schriften erfüllte. Die Bibel übersetzen kann darum nicht heißen, Wort für Wort getreu von einer alten Sprache in eine moderne zu übertragen.« (…)

Keller hat nicht versucht zu paraphrasieren, sondern danach Ausschau gehalten, die passenden, vertrauten Bilder in unserer Vorstellungswelt zu erhalten. Seine Bilder entstammen dem Alltag der seiner Zuhörer. - 94 Psalmen sind übertragen, darunter der komplette 119. Pss- Überschriften als auch Versnummerierung kommen nicht in Betracht.

Das Evangelium des Paulus

Genannt ,Der Römerbrief´

Unter Berücksichtigung des griechischen Urtextes aus dem Deutschen ins Deutsche übersetzt. [Von] Christian Keller

Berlin: Wichern Verlag Abt. CZV-Verlag 1985

Koph.png Wortstimme

Die Zuwendung Jesu, der unser

Leben bestimmt, sei mit euch.

Gott kann euch stark machen

durch den Glauben an

mein Evangelium und

durch das Gespräch über Jesus Christus.

Während langer Zeit war sein Geheimnis verborgen,

jetzt aber ist es öffentlich bezeugt,

und im Auftrag Gottes, des Ewigen

in den Schriften (des Neuen Testamentes)

beschrieben worden, damit alle Welt davon Kenntnis nehme.

Gott, dem allein weisen,

sei durch Jesus Christus Ehre erwiesen

für immer und ewig.

Römer 16: 24 f.
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Zum Buch:

Paperback 8°, 72 S. Der biblische Text ist vollständig übertragen und in Sinnzeilen abgedruckt, beverst ist er aber nicht. Um einen Überblick über dieses Evangelium zu bekommem, hat Keller ein umfangreiches Inhaltsverzeichnis mitgegeben. Als eine Art Vorwort erzählt er in »Nächtlicher Besuch, oder: Wie es zu diesem Besuch kam«, darin stet u. a.: »Ich habe ihn [Paulus, d. Vf.] beim Lesen und Bearbeiten des Römerbriefes immer vor Augen gehabt. Ich habe dadurch die Ehrfurcht vor der Absolutheit des Buchstabens verloren. Es gelang mir, mit dem Menschen Paulus ins Gespräch zu kommen. Zu einem intensiven, engagierten, entschiedenen Grspräch, das uns beide herausforderte. So ist der Römerbrief für mich lebendig und behutsam geworden. Und so möchte ich ihn anderen weitergeben.«

Auf dieses Vorwort folgt ein umfangreiches, fast vierseitiges Essay „Wieviele Evangelien gibt es“ als Einleitung. Am Schluß dieses Aufsatzes schreibt Keller, »Wir müssen den Mut finden, biblische Texte nicht nur aus den ursprachen ins Deutsche, sondern aus dem Denken und Fühlen des heutigen Menschen zu übertragen. (…) Wir dürfen uns nicht damit abfinden, daß eine ganze Generation im Begriff ist, den Zugang zum Römerbrief völlig zu verlieren.«

Biogramm:

Christian Keller, Theologe, war z. Zt. der Buchpublikationen freier Mitarbeiter des Katechetischen Institutes der reformierten Landeskirche des Kantons Zürich.

Obwohl im Süden Frankreichs geboren, wuchs Keller in Zürich auf. Er ging in Zürich zur Schule und unternahm eine graphische Lehre, die er abschloss. Auf dem zweiten Bildungsweg Theologiestudieum in England, Basel und Zürich. 1964 wurde er zum Pfarrer ordiniert; er arbeitete in Othmarsingen, AG bis 1972, in Regensdorf, ZH bis 1978, danach in Langnau am Albis, wo er auch heute (2013) wohnt. Er ist verheiratet und hat drei Kinder (zum Zeitpunkt der Drucklegung).

http://www.ref.ch/hauptseiten/dossiers/zweiter-weltkrieg/niemand-wusste-ob-hitler-kommen-wuerde/