Jantzen, H. & Jettel, T.

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Jantzen, Herbert John (* Hepburn, SK (Kanada) 12. Sep. 1922)

Jettel, Thomas (* Schwarzach, Vorarlberg 5. März 1959)


Die Briefe des Neuen Testamentes

Römerbrief – Offenbarung

übertragen von Herbert John Jantzen

Hagen, Ruhrgeb.: Schwarzkopf Verlag 1999

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Zum Buch:
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Daten: Paperback - Kleinoktavband, 144 S. Schrifttext zweispaltig. Griechische Vorlage: Textus receptus (Mehrheitstext) nach R. Estienne. Herbert Jantzen schrieb im März 1999 ein zweiseitiges Vorwort, worin er die Wahl des »TR« begründet.


Briefe- Ausgabe vor weinroter NT- Erstauflage 

Das Neue Testament in deutscher Fassung (2007)

unter Berücksichtigung vieler anderer Übersetzungen / Verantwortlich für die Fassung: Herbert Jantzen

Meinerzhagen, Sauerland: ⓒ Missionswerk FriedensBote 1. Auflage 2007

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1 Und es geschah, als Jesus seine Anordnungen an seine zwölf Jünger beendet hatte,

ging er von dort weiter, zu lehren und zu verkünden in ihren Städten.

2 Als Johannes in der Haft vom Wirken des Gesalbten hörte, schickte er zwei seiner Jünger 3 und sagte zu ihm: „Bist du der Kommende, oder sollten wir auf einen anderen warten?"

4 Und Jesus antwortete und sagte ihnen: „Geht hin und gebt Johannes Bericht von dem, was ihr hört und seht:

5. Blinde sehen wieder, und Lahme gehen. Aussätzige werden gereinigt, und Taube hören. Tote werden erweckt und Armen wird gute Botschaft gesagt.

6 Und ein Seliger ist, wer irgend nicht an mir Anstoß nimmt ˂und stolpert und so zu Fall kommt˃[¹]!"

______________________________________

[¹˂Erweiterung nach Jesaia 8:15 ohne Angabe des griechischen Herkunftstextes; so in keinem erreichbaren NTG, weder TR noch Robinson- Pierpont ˃]

Matth 11 
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Zum Buch:

Daten: Oktavband gebunden und fadengeheftet, 476 S. Schrifttext zweispaltig; Verweisstellen beim jeweiligen Vers und in der Innenmarginalie, Lesarten in der Fußnote. Griechische Vorlage: Textus receptus.

Herbert Jantzen schrieb in Kelowna, Kanada, im Februar das vielseitige Vorwort; darin wird hauptsächlich die Vorlage, der sog. „überlieferte Text" von Robert Estienne (Stephanus), ausführlichst behandelt.
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Am Innenrand und unmittelbar am jeweiligen Vers ist der umfangreiche Parallel- und Verweisstellenapparat angeordnet, in den Fußnoten Kurzerklärungen und Lesarten. Im Anhang A. ab S. 417 werden griechische Begriffe (in Umschrift) erklärt, im Anhang B. ab S. 422 deutsche Begriffe; dieser Begriff- Anhang ist ein kleines Lexikon, denn hier werden auch die Lesarten der Byzantinischen Textfamilie gegen die Vulgata– Lesarten, die kritischen Texte (Vaticanus, Sinaiticus, Nestle–Aland) verteidigt; auch werden wertvolle Lesartenvergleiche gebracht. Drei Seiten Literaturangaben beschließen den Anhang. Die in der Wortstimme (rechts) zitierte Passage aus Matth. 11:6 mit dem Zusatz von Jesaia 8:15 kommt sonst in keiner anderen Bibelausgabe vor (soweit verglichen – auch nicht im Christianismos–NT –, Berichtigungen willkommen!)

Übersetzungsgrundlage Textus receptus:

Jantzen- NT, Hebräerbrief aufgeschlagen.
Siehe dazu auch die 'Schwesterübersetzung'
>»Christianismos– NT«!


Diskussion:

Jantzen überträgt Apg 13:48, »Und sie glaubten, so viele zum ewigen Leben eingestellt waren.« In der Fußnote wird die griechische Verbform "tassein τασσειν", hier im part. pf. passiv mit "eingestellt τεταγμενοι" verdeutscht, weiterhin erklärt: "Eingestellte waren", od. gestimmt waren, empfänglich gemacht worden waren“ . Ob hier eine bestimmte theologische Ausrichtung erkennbar ist, darüber kann trefflich argumentiert werden, denn das Verb "tassein" kommt noch an anderen Stellen im NT vor; hier hat Jantzen durchaus üblich (und mit dem Mainstream) übertragen:

Mat. 28:16, »wohin Jesus sie bestellt hatte«
Luk 7:8, »unter Autorität verordnet«
Apg 15:2 »… verordneten sie …
Röm 13:1 »Jede Seele unterordne sich …« 
1 Kor 16:15, »und sie verordneten sich selbst …«.

Der Autor hat diese Begrifflichkeit wohl nicht zufällig gewählt, denn mit ´eingestellt` statt ´verordnet`, so die Mehrheit der Übersetzungen (anders die Neue–Welt–Übersetzung, Daechsel,_Heinrich_Theobald, Greber,_Johannes!), ist eine theologische Eigenheit definitiv erkennbar; wenn Apg 13:48 mit anderen Worten eine Einschreibung in die himmlische Buchrolle (Luk. 10:20) meint, dann schlägt Jantzen hier einen besonderen Weg ein.


Das Neue Testament und die Psalmen (2° 2009)

Das Neue Testament in deutscher Fassung

unter Berücksichtigung vieler anderer Übersetzungen

Verantwortlich für die Fassung: Herbert Jantzen

Eine Psalmenübersetzung

aus dem hebräischen Masoretischen Text unter Zuhilfenahme zahlreicher anderer Übersetzungen.

Verantwortlich für die Übertragung: Thomas Jettel und Herbert Jantzen

Meinerzhagen, Sauerland: Verlag FriedensBote. 2. Auflage März 2009 (3. Aufl. 2015, blau)

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Zum Buch:


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Daten: Oktavband gebunden und fadengeheftet, 792 & (8) S. Textanordnung wie bei der ersten Auflage; die Psalmen, ab S. 419, sind versweise gesetzt. Der Anhang zum Neuen Testament, ab S. 599, ist erweitert: Das Begriffsglossar Griechisch - deutsch umfasst mehr Begriffe als zuvor, neu hinzugekommen ist ein Lexikon "Deutsch - griechisch (9 S.); ebenfalls erweitert wurden "Deutsche Begriffe". Der unter II. abgedruckte "Kurze[r] Übersetzungskommentar" ist von 45 auf 104 S erweitert; gut drei Seiten Literaturangaben beschließen den neutestamentlichen Teil. Mit S. 726 beginnt der Anhang zu den Psalmen, der ähnlich dem des NT aufgebaut ist. Hilfreich zum Intensivstudium der Pss sind die Angabe zur Anzahl des hebräischen Wortbestandes, ebenfalls angegeben sind Zahlenwerte als Summen von Buchstabenwerten.

Herbert Jantzen hat dem Vorwort zur ersten Auflage (umgearbeitet und gekürzt) ein weiteres zur "Zweiten und erweiterten Auflage" vorangestellt; datiert ist es im Januar 2009. Die Übersetzung ist verbessert, die Fußnoten verändert, der Anhang um einiges erweitert bzw. gekürzt.

Zusammenfassend bezeichne ich dieses NT plus Psalmen als ein eindrucksvolles und hochinformatives Werk, nicht nur der hervorragendenen buchtechnischen Machart wegen!

Textvorlage: Textus receptus (für das NT); masoretischer Text für die Psalmen.


Das Neue Testament • Die Psalmen • Die Sprüche (4° 2018)

Das Neue Testament • Die Psalmen • Die Sprüche – in deutscher Fassung unter Berücksichtigung vieler anderer Übersetzungen

Verantwortlich für die Fassung: Das Neue Testament: Herbert Jantzen • Psalmen und Sprüche: Thomas Jettel

Meinerzhagen, Sauerland: Verlag FriedensBote. 4. Auflage 2018 (dunkelgrün) // März 2016 (für Pss & Spr)

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Zum Buch:

Daten: Oktavband gebunden und fadengeheftet, 915 & (5) S. Textanordnung wie bei der ersten Auflage; die Psalmen und Sprüche, ab S. 431, sind versweise gesetzt. Der Anhang zum Neuen Testament, ab S. 673, ist erweitert: Das Begriffsglossar Griechisch - deutsch umfasst mehr Begriffe als zuvor, neu hinzugekommen ist ein Lexikon "Deutsch - griechisch (9 S.); ebenfalls erweitert wurden "Deutsche Begriffe". Der unter II. abgedruckte "Kurze[r] Übersetzungskommentar" ist um 50 auf 154 S. erweitert; gut drei Seiten Literaturangaben beschließen den neutestamentlichen Teil. Mit S. 848 beginnt der Anhang zu Psalmen & Sprüchen, der ähnlich dem des NT aufgebaut ist. Hilfreich zum Intensivstudium der Pss sind die Angabe zur Anzahl des hebräischen Wortbestandes, ebenfalls angegeben sind Zahlenwerte als Summen von Buchstabenwerten.

Beide Autoren haben dem Vorwort zur ersten und zweiten ein weiteres zur "Vierten und abermals erweiterten Auflage" vorangestellt; datiert ist es im November 2018. Die Übersetzung ist vielfach korrigiert und verbessert, die Fußnoten verändert, der Anhang um ein Fünftel erweitert. In den Pss & Spr wurde der Gottesname "Herr" durch den Eigennamen "Jahwe" ersetzt

Zusammenfassend bezeichne ich dieses NT plus Psalmen & Sprüchen als ein eindrucksvolles und hochinformatives Werk, nicht nur der hervorragendenen buchtechnischen Machart wegen!

Textvorlage: Textus receptus (für das NT); masoretischer Text für Psalmen & Sprüche.

Diskussion:

Die Stelle Apg 13:48 hier (siehe 1° 2007):  » (…) so viele zum ewigen Leben gestimmt waren.«

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Thomas Jettel hatte bereits vorab 2011 separat (online) die Sprüche übersetzt:

Das Buch der Sprüche

Eine Übersetzung aus dem hebräischen masoretischen Text unter Zuhilfenahme vieler anderer Übersetzungen. [Von] Thomas Jettel

© Thomas Jettel, 2011 http://www.sermon-online.de/de/search.pl-lang=de&id=4776&title=&biblevers=&searchstring=&author=0&language=0&category=0&play=0&tm=4.htm


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Biogramme:

Herbert John Jantzen ist geborener in Kanadier, 1951-1954 Bibelschullehrer, Evangelist und Pastor in Kanada, seit 1954 ausgedehnte Lehr- und Missionsdienst in Europa. 1971-1981 Dozent und Professor für Dogmatik und Weltanschauungskunde an der Freien Evangel.Theologischen Akademie Basel ( Heute: Staatsunabhängige Theologische Hochschule Basel (STH BASEL)).

Ab 1981 Gastdozent an verschiedenen theologischen Ausbildungsstätten und Gemeinden in Europa. Seit 1999 wieder in Kanada, aber weiterhin verschiedene Lehrdienste in Europa. (aus der Verlagsinformation)

https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Jantzen

Thomas Jettel, Österreicher; seit 1995 wohnhaft in der Schweiz; seit 1989 verheiratet; vier Kinder.

1979-82 und 1995-96: Studium an der STH Basel

(Staatsunabhängige Theologische Hochschule Basel; früher FETA = Freie Evangelische Theologische Akademie)

1989-95: Lehrer für Englisch und Geschichte

1982-90 und 1992-95: Mitarbeit in Gemeinden im Land Salzburg, Österreich

1991-92: USA-Aufenthalt: Jüngerschaft-Training-Programm in Kalifornien

Seit 1995: Freier Verkündiger im deutschsprachigen Raum und in Rumänien, Ungarn, Ukraine, Moldawien, Russland.

Seit 2001 mitverantwortlich in einer freien Gemeinde in Hohentengen (Grenze CH-D)

Seit 1997: Freie Zusammenarbeit mit Prof. Herbert Jantzen, vor allem in der Bibelübersetzung und Herausgabe diverser Schriften und Bücher.

(Quelle: cd-mission.net)