Horn, Fritz

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Horn, Karl Fritz Friedrich (* Orsoy/ Niederrhein 9. Mai 1875 † 23. Juni 1957 .............) Pfarrer, Präses, Superintendent



Der Prediger Salomo

Übersetzt und Freunden des göttlichen Wortes ausgelegt von Fr. Horn, Pfarrer in Duisburg - Laar.

[Duisburg- Laar, Niederrh.:] Im Selbstverlage des Verfassers 1922. Druck von Emil Hadtstein, Homberg (Niederrhein)

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9. Was bleibt dem, der da wirket, bei allem, darin er sich müht?

10. Ich sah die Qual, die Gott den Kindern des Menschen gegeben hat, darin sich zu quälen.

11. Alles hat er wohl gemacht, zu seiner Zeit, dazu hat er Ewigkeit in ihre Herzen gegeben, ohne daß doch der Mensch dem beikommt, was Gott tut, vom Anfang bis zum Ende.

12. So erkannte ich, daß nichts Besseres darinnen ist, denn fröhlich zu sein und sich gütlich zu tun in seinem Leben.

13. Dazu: Jeder Mensch, der ißt und trinkt und das Gute schauet (guten Mut hat) in all seiner Mühsal -- das ist eine Gabe Gottes.

14. Ich erkannte, daß alles, was Gott tun wird, das wird sein in Ewigkeit, man kann nichts dazu tun noch abtun. Und Gott tut (solches), daß man sich fürchte vor seinem Angesicht.

Was geschehen ist, das ist von Alters her, und was geschehen wird, das ist von Alters her, und Gott trachtet und jaget ihm nach (suchet das Verschwundene, suchet das, dem er nachjagt).

Cap. 3  


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Zum Buch:

Gebundener und fadengehefteter Oktavband, 280 S. Frakturdruck.

Schrifttest einspaltig, Verweisstellen im Text, auch alternative Übersetzungen, etwa die von M. Luther zu 3:11. Die Art der Auslegung ist nicht sprachlich, sondern erbaulich, Hinführung auf Neutestamentliches durchgehend besorgt.

Fritz Horn schreib einleitend:

»Diese Auslegungen, zunächst für meine Schwester Ida Horn bestimmt, wurden später, in den Jahren 1905 bis 1910, im Korrespondenzblatte der Freunde des Heidelberger Katechismus veröffentlicht.

Auf den Wunsch vieler Freunde weden sie neu gedruckt in einer Zeit, welche die düstern Bilder des Predigerbuches mit der drohenden Glut kommender Gerichte durchleuchtet, und seiner auf der Erde einzigartige Weltanschauung jedem Aufrichtigen rechtfertigt.
Bei der Auslegung ging es mir darum, den Sinn des Einzelwortes im Sprachgebrauch der heiligen Schrift zu erforschen und von der Verbiegung und philosophischen Verzerrung des heutigen religiösen Sprachgebrauchs mich zu befreien.«
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Über die Art der Übersetzung ist nichts gesagt, also wird Horn selbst Hand ans Wort gelegt haben.

Der zweite Brief des Paulus an die Korinther

Übersetzt und für Bibelfreunde ausgelegt von Fritz Horn

Düsseldorf a. Rh.: In Kommission bei der Deutschen Reformierten Bücherstube 1935

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3. Wenn aber unser Evangelium verdeckt ist, so ist es in den Verlorenen verdeckt, 4. in welchen der Gott dieser Welt blind gemacht hat die Sinne der Ungläubigen, auf daß sie nicht wahrnehemen das Leuchten des Evangeliums der Klarheit des Gesalbten, welcher ist das Abbild Gottes.

5. Denn wir verkündigen nicht uns, sondern Christum Jesum als Herrn, uns selbst aber als eure Diener um Jesu willen; denn der Gott, der da sprach: Aus Finsternis leuchte Licht! der ließ es leuchten in unseren Herzen zur Erleuchtung der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesichte Christi.

7. Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die Ueberschwenglichkeit der Macht sei bei Gott und nicht bei uns:

8. Als solche, die in jeglicher Weise bedrängt, aber doch nicht in die Enge gebracht werden, die den Weg nicht wissen und doch nicht gänzlich ratlos sind.

9. Verfolgt, aber nicht im Stiche gelassen, niedergeworfen, aber nicht umgebracht.

10. Da wir allewege das im Tode sein des Jesu in dem Leib herumtragen, damit auch das Leben des Jesu in unserem Leibe geoffenbart sei.

Das vierte Kapitel

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Zum Buch:

Gebundener und fadengehefteter Oktavband, 302 S. Frakturdruck.

In einer Art Vorrede schreibt F. Horn in Duisburg=Laar, im Frühjahr 1935, diese Auslegungen seien bereits in den Jahren 1920 bis 1924 im Korrespondenzblatt der Freunde des Heidelberger Katechismus (1935: "Wort in die Zeit") erschienen. Als Übersetzung war zuerst die vortreffliche Vorlage des Karl von der Heydt benutzt worden, diese ist aber hier durch eine möglichst wortgetreue, hie und da unbeholfen klingende Wiedergabe ersetzt worden.
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Diese Übersetzung ist den Auslegungen kapitelweise vorangestellt; jede Art von Verweisen und Lesarten ist in den Kommentaren zu finden. Verweise zu alttestamentlichen Bezügen finden sich mannigfaltig; so lesen sich die Erbsprüche des Mose für Benjamin in Gen 49 höchst interessant für Benjamins "Nachfahren" König Saul und Paulus von Tharsus.

Der Brief an die Kolosser • Kolosserbrief

Betrachtungen [samt Übersetzung] von Fritz Horn, Pfarrer in Duisburg=Laar

Krefeld, Niederrh.: Druck und Verlag des Korrespondenzblattes der Freunde des Heidelberger Katechismus ♦ Worms & Lüthgen 1. Auflage 1926

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12. ... daß ihr dem Vater Dank saget, der euch tüchtig gemacht hat zu dem Anteil am Erbe der Heiligen im Lichte,

13. der uns herausgerissen hat aus dem Machtbereich der Finsternis und uns umgepflanzt (wörtlich: umgesetzt) hat in das Königreich des Sohnes seiner Liebe,

14. in dem wir haben die Erlösung (Loskaufung), die Erlassung der Sünden.

15. Der da ist ein Abbild Gottes, des unsichtbaren, Erstgeborener aller Schöpfung.

16 Denn in ihm ist das Gesamte geschaffen, in den Himmeln und auf der Erde, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten: Das Gesamte ist durch ihn und zu ihm hin geschaffen.

17. Und Er ist vor allem und alles hat seinen Bestand in ihm, 18. und Er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde, weil er ist Anfang, Erstgeborener aus den Toten, damit Er in allen der erste sei,

19. weil er in ihm Wohlgefallen hatte, die ganze Fülle wohnen zu lassen,

20 und durch ihn das Gesamte völlig auszusöhnen für sich selbst, nachdem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes, durch ihn zu versöhnen es sei das auf der Erde oder das in den Himmeln.

Cap. 1

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Zum Buch:

Gebundener und fadengehefteter Oktavband, 210 S. Frakturdruck.

Diese Auslegungen erschienen zuerst im Korrespondenzbaltt der Freunde des Heidelberger Katechismus in den jahren 1912 bis 1915; diese sind unverändert abgedruckt. Ihr eigentlicher Zweck ist, den Leser in das Verständnis des Schriftwortes einzuführen.
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Die Scheidung der Geister

Der Brief des Jakobus und der Brief des Paulus an die Philipper.

Für die Gemeinde Jesu ausgelegt (samt Übersetzung) von Fritz Horn, Pfarrer in Duisburg=LAAR

Crefeld, Niederrh.: Druck und Verlag des Korrespondenzblattes der Freunde des Heidelberger Katechismus, Worms & Lüthgen o. J. (ca. 1916 ≈ 1920)

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"Diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christo Jesu war, der, dastehend in Gottesgestalt, nicht für ein Rauben hielt, Gott gleich zu sein. Sondern sich selbst hat er ausgeleert, als er eine Knechtsgestalt annahm und in Gleichheit von Menschen hineinkam (befindlich war).

Und an Geberden wie ein Mensch erfunden wurde; er erniedrigte sich selbst, indem er gehorsam wurde bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.

Und dadurch hat Gott ihn auch aufs Höchste erhoben und ihm den Namen geschenkt, der über alle Namen ist.

Damit in dem Namen Jesu sich beuge (gebeugt sei) jedes Knie von Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen, und jede Zunge wird bekennen: Herr ist Jesus der Christ, zur Ehre Gottes, des Vaters."

Phil 2:6f


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Zum Buch:

Oktavband, gebunden und fadengeheftet, 222 S. Frakturdruck.

In einem kurzen Vorwort, undatiert und unverortet, schreibt Fritz Horn, der Philipperbrief sei als Auslegung etwa 1910 geschrieben, der Jakobusbrief 1916 aus Predigten in der Gemeinde Laar entstanden, auch um den Brüdern im Felde Mitteilung machen zu können. Der Schrifttext ist bei beiden Briefen nicht separat abgeteilt, sondern muss aus der Auslegung herausgeschält werden. Nicht immer kommt, wie etwa beim Philipperbrief, eine eigene Übersetzung zum tragen, sondern auch eine übernommene: Im Fall Phil 2:1 die von Karl von der Heydt, dessen Übersetzung Horn überaus schätzt und bevorzugt heranzieht. Zur Illustration der Texte sind Verweise zum Ersten Testament durchgehend gemacht.
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Der erste Brief des Johannes

Uebersetzt und für Bibelfreunde ausgelegt [von] Fritz Horn

München: Christian Kaiser= Verlag 1931

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5. Wer ist, der die Welt überwindet, wenn nicht, der da glaubt, daß Jesus der Sohn Gottes ist?

6. Dieser ist's, der da kommt durch Wasser und Blut, Jesus, der Gesalbte; nicht in dem Wasser allein,sondern in dem Wasser und in dem Blute; und der Geist ist's, der da zeuget ( Zeugnis gibt), denn der Geist ist die Wahrheit.

7.* Denn drei sind, die Zeugnis geben, 8. Der Geist und das Wasser und das Blut, und diese drei sind eines.

9. Wenn wir das Zeugnis der Menschen annehmen, so ist das Zeugnis Gottes größer, denn dies ist das Zeugnis, daß er Zeugnis gegeben hat über seinen Sohn.

10. Wer an den Sohn Gottes glaubt, hat das zeugnis in ihm. Wer Gott nicht glaubt, der hat ihn zum Lügner gemacht, weil er nicht geglaubt hat an das Zeugnis, welches Gott gezeugt hat in Betreff seines Sohnes. ____________________________

* Die Auslassung eines größeren Abschnittes im 7. Verse in den besten griechischen Handschriften hat Luther [und Horn] veranlaßt, sie auch auszulassen. Diese Worte lauten: Drei sind, die da Zeugnis geben auf der Erde, der Geist, das Wasser und das Blut, und diese drei sind in Christo Jesu; und drei sind, welche Zeugnis sprechen im Himmel, der Vater, das Wort und der Geist, und diese drei sind eins.

Kap. 5 
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Zum Buch:

Kartonierter und fadengehefteter Oktavband, 150 S. Frakturdruck.

Eine Vorrede verfaßte Fritz Horn Diusburg=Laar, im Sommer 1931. Seine Arbeit erschien zuerst im Korrenspondenzblatt der Freunde des Heidelberger Katechismus un den Jahren 1926 bis 1928. Das Buch ist Karl Barth gewidmet, dessen Veröffentlichungen ihn tief bewegt haben.
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Biogramm:

http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Horn