Hoffmann, David

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Hoffmann, David Zvi דוד צבי הופמן (* Vrbau [oder] Werbau a. d. Hollerka, Slowakei 24. Nov. 1843 Mem.png 20. Nov. 1921 Berlin)



Das Buch Leviticus

übersetzt und erklärt von Dr. D. Hoffmann

  • Erster Halbband Lev. I - XVII
  • Zweiter Halbband Lev. XVIII - Ende

Berlin: M. Poppelauer 1905 und 1906

Koph.png Wortstimme

8. und zu ihnen sage ferner: Jedermann vom Hause Israels und von den Fremdlingen, die in ihrer Mitte weilen, der ein Ganzopfer oder ein Schlachtopfer darbringt, 9. Und es nicht an den Eingang des Stiftzeltes bringt, um es für den Ewigen zu bereiten – dieser Mann soll aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden.

10. Und Jedermann vom Hause Israels und und von den Fremdlingen, die in ihrer Mitte weilen, der irgend welches Blut isst, – so werde ich mein Angesicht gegen die Seele richten, die das Blut isst, und sie aus der Mitte ihres Volkes ausrotten.

11. Denn die Seele des Fleisches ist im Blute, und ich habe es euch auf den Altar gegeben, um für eure Seelen Sühne zu schaffen; denn das Blut – es bewirkt Sühne durch die Seele.

12. Deshalb habe ich zu den Kindern Israel gesagt: Jede Seele von euch soll kein Blut essen und der Fremdling, der in euere Mitte weilt, soll kein Blut essen.

13. Und Jedermann von den Kindern Israel und von den Fremdlingen, die in ihrer Mitte weilen, der ein Wildpret, Wild oder Vogel, erjagt, das gegessen wird, der vergiesse dessen Blut und bedecke es mit Erde.

Kap. 17 

40. Aber sie sollen ihre Sünde bekennen und die Sünde ihrer Väter, durch ihre Untreue, die sie gegen mich begangen und dass sogar weil sie mir zuwider gewandelt sind, 41. auch ich ihnen zuwider gehandelt und sie in das Land ihrer Feinde gebracht habe.

Wenn dann ihr unbeschnittenes Herz sich gebeugt und sie dann ihre Schuld abgebüsst haben, 42. So werde ich gedenken meines Bundes mit Jacob, und auch meines Bundes mit Isaak und auch meines Bundes mit Abraham werde ich gedenken, und des Landes werde ich gedenken.

43. Aber das Land muss von ihnen verlassen bleiben, auf dass es seine Ruhezeiten erstattet erhalte, während es, von ihnen verlassen, verödet ist, und sie müssen ihre Sündenschuld abbüssen, weil sie meine Rechte verworfen, und weil ihre Seele meine Satzungen verabscheut hat.

44. Und auch dann noch, während sie im Lande ihrer Feinde waren, habe ich sie nicht verworfen und so verabscheut, dass ich sie aufrieb und meinen Bund mit ihnen bräche, denn ich bin der Ewige, bin ihr Gott.

Kap. 26 


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Zum Buch:

Daten:

  • 1. Halbband: Großoktav, gebunden und fadengeheftet, VIII & 480 S. Antiquadruck (betreffs des Deutschen). Torahtext innerhalb des Commentars verteilt in Kursivdruck gesetzt. Hebräische Begriffe und Verse nicht übersetzt. Reichlich Fußnoten.

Ein zweiseitiges Vorwort verfasste D. Hoffmann zu Berlin, im October 1904. Er schreibt zu Beginn:

»Die Grundlage des vorliegenden Leviticus–Commentars bilden die von mir in den Jahren 1873/ 74 und 1876/ 77 am Rabbinerseminar zu Berln gehaltenen Pentateuch – Vorlesungen (…) Da ich in Folge meiner Glaubens–Grundsätze nicht zu dem Ergebniss gelangen konnte, der Pentateuch sein von einem Anderen als von Mose oder gar nach Mose geschrieben worden, gestehe ich gerne zu, und um hinsichtlich dieses Punktes keinen Zweifel aufkommen zu lassen, habe ich in den „allgemeinen Vorbemerkungen" die diesbezüglichen Principien, die ich bei meiner Schriftauslegung voraussetze, klar und deutlich ausgesprochen. Allein bei dem Bestreben, diese „dogmatischen Voraussetzungen" wissenschaftlich zu begründen, war ich stets darauf bedacht, nur solche Gründe geltend zu machen, deren Berechtigung auch von einem anderen Standpunkte aus anerkannt werden dürfte.«
Lev23-30.png

Ab S. 1 bis S. 9 folgen "Allgemeine Vorbemerkungen", darauf "Vorbemerkungen zu Leviticus 1–7" (bis S. 75), daran schließt sich an "Inhalt der Opfergesetze" bis S. 92. Ab S. 93 folgen Übersetzung und Commentar der Texte 1:1 bis 17:15. ______________________________

  • 2. Halbband: wie oben, VI, (2) & 414 S. Antiquadruck (betreffs des Deutschen). Bis S. VI "Inhalt", darauf der Text samt Commentar.














Israelische Briefmarke mit Text Levit. 23:39 (Sukkot/ Laubhütten)
 »Jedoch am fünfzehnten Tage des siebenten Monats, wenn ihr den Ertrag des Landes einsammelt,
sollt ihr das Fest des Ewigen sieben Tage feiern. (D. Hoffmann)

Das Buch Deuteronomium

übersetzt und erklärt von Dr. D. Hoffmann

  • Erster Halbband Deut. I - XXI, 9
  • Zweiter Halbband Deut. XXI, 16 - XXXI

Berlin: Verlag von M. Poppelauer 1913 und 1922.

Koph.png Wortstimme

1. Und dies ist das Gesetz und die Satzungen und die Rechte, die der Ewige, euer Gott, euch zu lehren befohlen hat, das * ihr sie tut in dem Lande, in das ihr ziehet, um es in Besitz zu nehmen. –

2 Auf dass du den Ewigen, deinen Gott, fürchtest und all seine Satzungen und Gebote, die ich dir befehle, alle Tage deines Lebens beobachtest, du und dein Sohn und dein Enkel, und auf dass du lange lebest.

3. So höre denn, Israel, und übe sie sorgfältig, auf dass es die wohl gehe und auf dass ihr euch sehr vermehret, wie der Ewige, der Gott deiner Väter, die verheissen hat, – ein Land, das von Milch und Honig fliesst.

4. Höre, Israel, der Ewige, unser Gott, ist einzig der Ewige.

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* Es muss heissen, dass

Kap. 6

1. Wenn nun alle diese Worte, der Segen und der Fluch, die ich die vorgelegt habe, über dich gekommen sein werden; so wirst du es dir zu Herzen nehmen, unter allen Völkern, unter welche der Ewige, dein Gott, dich verstossen haben wird,

2. Und du wirst zum Ewigen, deinem Gotte, zurückkehren und auf seine Stimme hören nach allem, was ich dir heute befehle, du und deine Kinder, mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele.

3. Dann wird der Ewige, dein Gott, deine Wiederherstellung veranstalten und sich deiner erbarmen und dich wieder sammeln aus all den Völkern, unter die der Ewige, dein Gott, dich zerstreut haben wird.

4. Wenn auch deine Verstossenen am Ende des Himmels sein werden, wird der Ewige, dein Gott, dich von dort sammeln und von dort dich zu sich nehmen.

Kap. 30 


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Zum Buch:

Daten:

  • I. Halbband: Großoktavband, gebunden und fadengeheftet, VIII & 402 S. Antiquadruck (betreffs des Deutschen).

Nach dem Inhaltsvezeichnis (bis S. VI) folgt das Vorwort, welches D. Hoffmann zu Berlin, im September 1913 verfasste. Wiederum bilden die Grundlagen des Commentars Hoffmanns Pentateuch– Vorlsungen aus dem Jahr 1878:

»Die Grundsätze, die mich bei meiner Erklärung des deut. geleitet haben, sind die in den „allgemeinen Vorbemerkungen" zum Leviticus–Commentar (S.1–9) ausgesprochenen, auf die ich hiermit verweise mit der besonderen Betonung, dass ich auch hier bei der Rechtfertigung der Auslegung von allen dogmatischenAoraussetzungen abgesehen und nur solche Gründe vorgebracht habe, die auch die Gegner meines Standpunktes bei vorurteilsloser Prüfung anerkennen dürfen. Diese bemerkung halte ich nicht für unnötig, obgleich mein Commetar hauptsächlich für Leser bestimmt ist, welche die Göttlichkeit der Schrift und Tradition nicht bezweifeln. Auch diese sollen wissen, dass meine Begründung nirgends auf einer petitio principii beruht.«
Deut16-14.png

Auf S. 1 stehen "Vorbemerkungen zu Deuteronomium", ab S. 2 Text und Commentar als die "Auslegung des Deuteronomiums".

  • 2. Halbband: wie oben, V, (3) & 168 S. Antiquadruck; Schrifttext in Kursiv. Auf die Inhaltsangabe folgt das Vorwort, vom Sohn Moses Hoffmann zu Breslau, im August 1922 verfaßt; darin heißt es u. a.
»Es ward meinem Vater זצלה"ה nicht vergönnt, die grosse Aufgabe, zu deren Lösung er wie kein anderer berufen war, einen Pentateuchkommentar zu schaffen, der die überlieferte Deutung mit den begründeten Ergebnissen der modernen Bibelwissenschaft vereinte, zu vollenden.«










Israelische Briefmarke mit Text Deut. 16:14 (Sukkot/ Laubhütten)
»Und du sollst dich freuen an deinem Feste, du, dein Sohn und deine Tochter ... (D. Hoffmann)
  

Biogramm: http://www.jewiki.net/wiki/David_Hoffmann //