Herrmann, Franz

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Herrmann, Franz Georg Christoph (*Wittelshofen Kr. Dinkelsbühl, Mittelfr. 10. Juli 1856 † 18. Aug. 1943 Bayreuth, Ofr.) lutherischer Pfarrer, Historiker



Das Buch Ruth

Aus dem Grundtext übersetzt und mit Erläuterungen versehen

Leipzig: Verlag von Philipp Reclam jun. RUB 4265, o.J. (1902 od. 1904)

Koph.png Wortstimme

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Zum Buch:

HerrmannRuth.png

Das Buch Hiob

Aus dem Grundtext übersetzt und mit Erläuterungen versehen

Leipzig: Verlag von Philipp Reclam jun. RUB 2869, o. J. (1891 bzw. nach anderer Angabe 1901)

Koph.png Wortstimme

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Zum Buch:

Der Psalter

Aus dem Grundtext übersetzt und mit Erklärungen versehen mit 2 Karten

Leipzig: Verlag von Philipp Reclam jun. RUB 3100, o. J. (ca. 1893)

Koph.png Wortstimme

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Zum Buch:

HerrmannPs.png

Das Buch des Propheten Jesaja

Aus dem Grundtext übersetzt und mit Erklärungen versehen mit 2 Karten

Leipzig: Verlag von Philipp Reclam jun. RUB 3468-3470, o. J. (1896)

Koph.png Wortstimme

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Anm.:

Dazu passt in Form und Aufmachung die erste Auflage von: „Das Neue Testament“ von Curt Stage, RUB 3741-3745

Zum Buch:

HerrmannIsa.png

Zur Person:

Franz Georg Christoph Herrmann wurde am 10. Juli 1856 in Wittelshofen Landkreis Dinkelsbühl als Sohn des Pfarrers Friedrich Bernhard Herrmann und Käthe, geb. Förster geboren. Er studierte von 1876-1880 ev. Theologie in Erlangen, Berlin und Leipzig. Aufnahmeprüfung 1880. Ordiniert am 12. Nov. 1880 in Bayreuth. Danach war er ab 1880 Vikar in Bayreuth II. Anstellungsprüfung 1882. Vom 20. Aug. 1882 bis April 1887 Pfarrer in Thumsenreuth- Krummenaab in der Oberpfalz. Am 26. Sep. 1882 heiratete er in Bayreuth Emilie Thiem (* Bayreuth 1857 † 1937 ebenda). Seine Wohnung war in Bayreuth Kanzleistr. 112, (heutige Nr. 9, das ist das Pfarrhaus der ev. Stadtkirche). Ab dem 20. Mai 1887 war er Pfarrverweser in Wildenreuth, kurzzeitig im Jahre 1889 Pfarrverweser in Kirnberg i.N. (Niederbayern), danach ab 1889 Pfarrer in Rothenburg o.d. Tauber an St. Jakob II. Ab dem 6. Jan. 1895 Militärpfarrer in Bayreuth. Als Militärgeistlicher betreute er die in Bayreuth stationierten Soldaten. Ab Februar 1896 war er zusammen mit seiner Ehefrau Besitzer des Hauses Leopoldstr. 18 in Bayreuth. Am 1. Aug. 1919 ging er in den Ruhestand. Im Bayreuther Adressbuch von 1920/21 erscheint er als Militärpfarrer a.D. 1920 wird er als Pfarrer an die ev.-luth. Gemeinde in Karlsruhe berufen. Diese Pfarrertätigkeit scheint er wohl bis ca. 1930 dort ausgeübt zu haben. Im Adressbuch von 1924 und 1927 wird er als in Karlsruhe lebend weiterhin als Hausbesitzer Leopoldstr. 18 angeführt, aber im Adressbuch 1930, 1934 und 1937 erscheint er wieder mit Wohnsitz Bayreuth, Leopoldstr. 18. Laut Bayreuther Sterberegister (STR 1943 Nr. 663) ist er am 18. August 1943 in Bayreuth verstorben.

Er war ein Lokalhistoriker und im Historischen Verein für Oberfranken tätig, teilweise als Schriftsteller, teilweise auch organisatorisch. Zuletzt hatte er 1934 in Bayreuth im Selbstverlag eine veränderte Ausgabe seines 1902 erstmals in Bayreuth erschienenen Markgrafenbüchleins unter dem Titel "Das Markgrafenbuch Geschichte der fränkischen Hohenzollern bis zum Wendepunkt des Mittelalters, Erster Teil, Bayreuth Selbstverlag 1935, 460 S." veröffentlicht. Von den geplanten sieben Teilen ist nur dieser erste Teil tatsächlich erschienen (Angaben nach Vorwort). Außerdem hat er zahlreiche kleinere Beiträge zu heimatkundlichen Themen in regionalen Zeitschriften verfasst, eine Zusammenstellung der etwa 20 Titel befindet sich in der Fränkischen Bibliographie, hrsg. von Gerhard Pfeiffer (http://franconica.uni-wuerzburg.de/ub/frbib/speedtyping.html?m=2)

In Kürschners Deutschem Gelehrten-Kalender von 1928/29 S. 907, wird er zwar als als verstorben bezeichnet (was aber dann definitiv nicht gestimmt hat), zuletzt wohnhaft in Bayreuth, Leopoldstr. 18, Exeget. Folgende Schriften werden dort verzeichnet:

Als Sohn des Pfarrers Friedrich Bernhard Herrmann und Käthe, geb. Förster geboren. Pfarrer Franz Herrmann heiratete am 26.09.1882 (Heiratsregister 1882 Nr. 139) in Bayreuth Emilie Thiem (*Bayreuth 1857 † 1937 ebenda), als Adresse ist im Eintrag Kanzleistr. 112 angegeben (heutige Nr. 9, das ist das Pfarrhaus der evang. Stadtkirche). In der "Kirchengeschichte der Stadt Bayreuth" (von Wilhelm Kneule, 2 Bde, 1971/73) wird er jedoch nicht namentlich erwähnt. Nachweisbar ist er wieder im Bayreuther Adreßbuch von 1895; als Militärgeistlicher betreute er in den folgenden Jahren die in Bayreuth stationierten Soldaten. Ab Februar 1896 war er zusammen mit seiner Ehefrau Besitzer des Hauses Leopoldstr. 18. Nach dem 1. Weltkrieg wurde er wohl pensioniert, im Bayreuther Adreßbuch von 1920/21 erscheint er als Militärpfarrer a.D., im Adreßbuch von 1924 und 1927 wird er als in Karlsruhe lebend, aber weiterhin als Hausbesitzer Leopoldstr. 18 angeführt, im Adreßbuch 1930, 1934 u. 1937 erscheint er wieder mit Wohnsitz Bayreuth, Leopoldstr. 18. Laut Bayreuther Sterberegister ist er am 18. August 1943 daselbst verstorben.

Franz Herrmann hat 1934 in Bayreuth im Selbstverlag eine veränderte Ausgabe seines 1902 erstmals erschienenen Markgrafenbüchleins unter dem Titel "Das Markgrafenbuch. Geschichte der fränkischen Hohenzollern bis zum Wendepunkt des Mittelalters", Erster Teil, Bayreuth Selbstverlag 1935, veröffentlicht; von den geplanten sieben Teilen ist nur ein erster tatsächlich erschienen.

(Mit Dank an HvK für sämtliche Recherchen, vor allem zum Hinweis >Stadtarchiv Bayreuth)