Herders Bibelkommentar

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»Herders Bibelkommentar«: Die Heilige Schrift für das Leben erklärt

Die Geschichte der Herder- Bibel geht zurück bis in die 30er Jahre des vergangenen Jhdts. Damals erschien "Herders Bibelkommentar", eine Kommentarreihe zum Alten und Neuen Bund, die allerdings unvollendet blieb. (...) Der reine Bibeltext war ab 1948 Grundlage für die ersten Teilausgaben, 1958 erschien ein NT, ab 1965 dann eine Gesamtausgabe der H. S. Diese wurde 2005 neuerdings revidiert.

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Die »HerderBibel« mit all ihren Ausgaben wird auf der nächsten Seite behandelt!

Die Mitarbeiter an "Herders Bibelkommentar" sind im einzelnen:

Bartelt, Wilhelm (* Rastatt, Baden 19. Juni 1887 † 8. Mai 1967 Bühl, Baden)

Bückers, Hermann (* Uedem, Niederrh. 23. Feb. 1900 † 6. Mai 1964 Bonn am Rhein)

Cohauß, Otto (* Nordwalde, Westf. 8. Sept. 1872 † 3. Juni 1938 Danzig, Pommerellen)

Kalt, Edmund (* Lorsch, Bergstraße 12. Okt. 1879 † 1. Apr. 1943 Mainz a. Rh.) Priester, Prälat, Prof. Dr.

Ketter, Peter (* Zilshausen, Hunsrück 16. März 1885 † 19. Nov. 1950 Trier/ Mosel) Priester, Prof. Dr. theol.

Krämer, Karl Friedrich * (* Neckarau/ Rhein, Baden 7. Juli 1895 † 25. Nov. 1971 Denzlingen, Breisgau)

Lauck, Willibald (* Lörrach, Oberrhein 23. Okt. 1880 † 7. April 1957 Konstanz, Bodensee) Pater S. J. (exmatrik. 1929) Priester, Schriftsteller

Molitor, Heinrich (* Ockenheim, Rheinhessen 19. Dez. 1892 † 11. Juli 1941 .........) Pfarrer, Dr. theol.

Schilling, Ottmar (* München, Obb. 15. Nov. 1910 † 30. Jan. 1971 Bochum, Ruhrgeb.)

Schneider, Heinrich (* Merkenfritz, Wetterau 22. Feb. 1908 † 23. April 1994 Mainz a/Rh.) Prof. Dr.

Schumpp, Meinrad Josef (* Neustadt i. B[aden, Schwarzw.?] 17. Nov. 1882 † 15. Juli 1951 Freiburg im Breisgau) Pater O.P.

Umschlagdesign mit Zitat aus Joh. 14: »Ich bin die Wahrheit und das Leben«


Die Heilige Schrift für das Leben erklärt

Herausgeber: Edmund Kalt [für das Alte Testament] und Willibald Lauck [für das Neue Testament]
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Freiburg im Breisgau: Herder & Co. Verlagsbuchhandlung / Verlag Herder © 1935 - 1955

Band I: Genesis, Exodus und Leviticus

übersetzt von Edmund Kalt

Freiburg im Breisgau: wie oben, 19

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Zum Buch:

Band II/1: Numeri und Deuteronomium

übersetzt von K. F. Krämer

Freiburg im Breisgau: wie oben, 19

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Zum Buch:

[Band II/2: Josua, Richter, Rut]

(dieser Band war im Rahmen des Gesamtwerks zwar vorgesehen, ist aber offensichtlich nie erschienen)

Band III/1: Die Samuelbücher

übersetzt von Peter Ketter

Freiburg im Breisgau: wie oben, 19

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Zum Buch:

Band III/2: Die Königsbücher

übersetzt von Peter Ketter

Freiburg im Breisgau: wie oben, 19

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Zum Buch:

Band IV/1: Die Bücher der Chronik oder Paralipomenon

übersetzt von Hermann Bückers

Freiburg im Breisgau: wie oben, 19

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Zum Buch:

Band IV/2: Die Bücher Esras, Nehemias, Tobias, Judith und Esther

übersetzt von Hermann Bückers

Freiburg im Breisgau: wie oben, 19

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Zum Buch:

Band V: Die Makkabäerbücher, das Buch Job

übersetzt und erklärt von Hermann Bückers

Freiburg im Breisgau: wie oben, 19

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Zum Buch:

Band VI: Die Psalmen

Übersetzt und erklärt von Dr. Edmund Kalt

Freiburg im Breisgau, 1935 (2. Auflage 1937)

Imprimatur: Friburgi Brisgoviae Iunii 1935
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Dem Musikmeister, von Asaph.

Der Herr, der Gott der Götter, spricht und ruft die Erde

vom Sonnenaufgang bis zum Niedergang.

Vom Sion her, der Schönheit Krone, leuchtet Gottes Lichtglanz auf.

Es kommt unser Gott und schweiget nicht,

vor ihm geht ein verzehrend Feuer her,

ein mächtiger Sturm braust rings um ihn.

Er ruft den Himmel droben auf und die Erde unten,

um sein Volk zu richten: „Versammelt seine Heiligen mir,

die einen Opferbund mit mir geschlossen haben!"

Die Himmel künden sein Gericht,

denn Gott erscheint als Richter.

„Höre, mein Volk, und laß mich reden,

Israel, ich will dich mahnen: denn ich, ich bin Gott, dein Gott!

Psalm 50 (49)
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Zum Buch:

Daten: wie oben; XIV & 524 S. Antiquadruck für die Schrifttexte, Frakturdruck für den Kommentar. Psalmen versweise einspaltig gesetzt, Verweisstellen im Apparat. Die Psalmen sind auf knapp zehn Seiten eingeleitet. Ein Sachverzeichnis befindet sich am Buchschluß.

"Zum Geleite" verfasste der Wiener Erzbischof Th. Kard. Innitzer Wien, den 21. März 1935 eine allgemeine Gutheißung dieser Reihe. Weiterhin schrieb der Verfasser, datiert Mainz, den 12. Januar 1935, sein gut einseitiges Vorwort. Darin ist u. a. gesagt:
»Die Übersetzung fußt auf dem hebräischen Text; die alten Übersetzungen wurden überall dort berücksichtigt, wo sie mir den ursprünglichen Sinn wiederzugeben schienen. Mit Rücksicht auf das praktische Ziel des Kommentars wurde dabei der Lesart der Vulgata ein Vorzug eingeräumt. (…) Die Deutung baut auf dem von der wissenschaftlichen Exegese festgestellten nächsten Sinn auf und führt von da zur Anwendung auf die christliche Zeit und die christlichen Verhältnisse hinüber.«

Band VII/1: Die Sprüche Salomos, das Buch des Predigers, das Hohelied

übersetzt von Heinrich Schneider

Freiburg im Breisgau: wie oben, 19

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Zum Buch:

Band VII/2: Das Buch Jesus Sirach

übersetzt und erklärt von Ottmar Schilling

Freiburg im Breisgau: wie oben, 1956

Imprimatur: Freiburg im Breisgau, Juli 1955
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Zum Buch:

Daten: wie oben; XII, 217 & [3] S. Antiquadruck. Schrifttexte in Kursiv und versweise gesetzt.

Othmar Schilling schrieb, datiert Paderborn, am Feste des hl. Hieronymus 1954, sein knapp einseitiges Vorwort. Darin zur Art der Übersetzung:

»Soweit der hebräische Text vorhanden ist, wurde er benützt, im übrigen dem griechischen Text vor dem lateinischen der Vorzug gegeben.« 

Band VIII: Das Buch der Weisheit und das Buch Isaias

übersetzt von Edmund Kalt

Freiburg im Breisgau: wie oben, 19

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Zum Buch:

Band IX/1: Das Buch Jeremias

übersetzt von Willibald Lauck

Freiburg im Breisgau: wie oben, 19

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Zum Buch:

Band IX/2: Das Buch Daniel, Das Buch der Klagelieder, Das Buch Baruch

übersetzt von Heinrich Schneider

Freiburg i. B.: Herder & Co. ⓒ 1953. Verlag Herder 1954

Imprimatur: Freiburg i. B., April 1953 
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Zum Buch:

Daten: wie oben, mit SU; (10), 165 & [3] S; durchgängig Antiquadruck. Alle drei Bücher sind eingeleitet. Der Schrifttext ist in Kursiv und in Fließtext abgedruckt.

Prof. Dr. Heinrich Schneider verfasste zu Mainz, den 1. November 1952 ein einseitiges Vorwort. Zu Art der Übersetzung ist gesagt:

Unsere Übersetzung ruht jeweils auf den hebräischen, aramäischen bzw. griechischen Grundtexten. Was nachträglich als Glosse in den Grundtext eingedrungen scheint, ist von uns in eckige Klammern gesetzt. In runden Klammern steht, was erst der Übersetzer zu leichterem Verständnis beigefügt hat. (…)«
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Band X/1: Das Buch Ezechiel

übersetzt von Meinrad Schumpp

Freiburg im Breisgau: wie oben, 1942

Imprimaturen: Viennae, Martii 1942 / Friburgi Brisgoviae, Octobris 1942
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Zum Buch:

Daten: wie oben; VIII & 236 S. Antiquadruck für den Schrifttext, Fraktur für den Kommentar. Die Einführung in das Prophetenbuch umfasst 7 Seiten. Ein Namen– und Sachverzeichnis befindet sich am Buchschluß.

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Der Verfasser schrieb, datiert Freiburg im Breisgau, den 4. Oktober 1942, ein einseitiges Vorwort; darin ist u. a . gesagt:

»Der Übersetzung wurde der hebräische Text zu Grunde gelegt. Da das Buch Ezechiel bekanntlich zu den Büchern der Heiligen Schrift zählt, deren Text am Schlechtesten erhalten ist, so war es an nicht wenigen Stellen notwendig, Verbesserungen anzubringen, wobei vor allem die griechische Übersetzung der Septuaginta Hilfsdienst bot. Der Übersetzer war dabei von der Überzeugung geleitet, daß schonendste Textbehandlung immer noch weiter führt als die bis heute bei vielen beliebte Methode, zweifelhafte oder gar willkürliche Konjekturen in den Text einzubauen. (…)« 

Band X/2: Das Buch der Zwölf Propheten

übersetzt von Meinrad Schumpp

Freiburg im Breisgau: wie oben, 19

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Zum Buch:

Band XI/1: Das Evangelium des Hl. Matthäus

übersetzt von Willibald Lauck

Freiburg im Breisgau: wie oben, 19

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Zum Buch:

Band XI/2: Das Evangelium des Hl. Markus

übersetzt von Willibald Lauck

Freiburg im Breisgau: wie oben, 19

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Zum Buch:

Band XII: Das Evangelium des Hl. Lukas und die Apostelgeschichte

(Lukas:) übersetzt von Wilhelm Bartelt. (Apg:) übersetzt und erklärt von Otto Cohauß

Freiburg im Breisgau: wie oben, 19

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Zum Buch:

Band XIII: Das Evangelium des Hl. Johannes und die Briefe des Hl. Johannes

übersetzt von Willibald Lauck

Freiburg im Breisgau: wie oben, 19

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Zum Buch:

Band XIV: Der Römerbrief. Die beiden Korintherbriefe

(Römer:) erklärt von Edmund Kalt. (Korinther:) erklärt von Peter Ketter

Freiburg im Breisgau: wie oben, 19

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Zum Buch:

Band XV: Die kleinen Paulusbriefe

(Gefangenschaftsbriefe:) erklärt von Peter Ketter; (Galater, Thessalonicher und die Pastoralbriefe:) Heinrich Molitor

Freiburg im Breisgau: wie oben, 19

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Zum Buch:

Band XVI/1: Hebräerbrief, Jakobusbrief, Petrusbrief und Judasbrief

erklärt von Peter Ketter

Freiburg im Breisgau: wie oben, 19

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Zum Buch:


Band XVI/2: Die Apokalypse

übersetzt von Peter Ketter

Freiburg im Breisgau: wie oben, 19

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Zum Buch:


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Biogramme:

Bartelt, Wilhelm:

http://www.archiv-vegelahn.de/index.php/bibelarchiv/authoren/item/162-bartelt-wilhelm

Bückers, Hermann:

Studium in Vaals, Limburg; anschließend 1921 Ablegung der Ordensgelübde, 10. Aug. 1926 Priesterweihe, daran anschließend Studium der Theologie und Philosophie am Ordensseminar in Hennef/ Sieg. Danach ging er nach Rom zum Päpstlichen Bibelinstitut und erwarb dort den Dr. in Bibelwissenschaften, seit 1930 Lektor für Altes Testament am Ordensseminar in Hennef, 1945-1952 Rektor des Studienhauses, 1952-1962 Provinzial der Kölner Ordensprovinz, 1962-1964 Rektor des Studienhauses.

Lauck, Willibald:

Am 30. Sept. 1902 Eintritt in die deutsche Provinz der Jesuiten in Feldkirch, Vorarlberg. Das Noviziat der deutschen Jesuiten war damals wegen der geschichtlichen Umstände in Österreich beheimatet. Noviziat in Exaten bei Roermond, Limburg; zwei Jahre Studium der Philosophie in Valkenburg, Limburg, 1907-1909 Magister für die 1. Klasse und Griechisch in der 6. Klasse sowie Krankenpräfekt wiederum in Feldkirch, 1909-1912 Theologiestudium in Valkenburg, Limburg. Am 3. Sept. 1911 Priesterweihe, 1912-1914 Studium der semitischen Sprachen in Berlin, dort 1912 auch Kaplan an St. Clemens, dann Prof. der Exegese des Alten Testamentes am Ignatiuskolleg in Valkenburg.

1914-1918 Feldgeistlicher an der Front, 1919 Tertiat in Exaten, Limburg, 1919-1927 Studentenseelsorger in Münster i. W. und München, Obb. 1929 Austritt aus dem Jesuitenorden und Eintritt als Geistlicher in die Diözese Freiburg i. B.. Spiritual bei den Schulbrüdern in (Kirnach)-Villingen, Baden, Kaplan an der Jesuitenpfarrei in Mannheim, 1930-1940 Religionslehrer an der Berufsschule in Baden-Baden; 1940 setzte er sich zur Ruhe und war danach noch bis zu seinem Tode freier Schriftsteller. Er wohnte in Singen am Hohentwiel, verstarb in Konstanz und wurde in Singen am Hohentwiel beerdigt.

Molitor, Heinrich:

Dr. theol. 1916 Priesterweihe und Kaplan in Alzey, 1917 Pfarrverwalter ebd., 1918 Kaplan in Worms, 1920 Heppenheim, 1921 Münster bei Dieburg, 1927 beurlaubt zum Studium, 1929 Hausgeistlicher im Priesterhaus Mainz- Drais, 1930 Promotion und Bibliothekar Priesterseminar Mainz, 1936 gleichzeitig Standortpfarrer.

Schumpp, Meinrad:

SCHUMPP Joseph aus Neustadt i. B.[=? Bayern ? = Neustadt a. d. Aisch?] Colleg: Ostern 1900. — Herbst 1900. Priester: 10. Aug. 1907. Dominikaner. P. Meinradus. Lektor S. -- (Während der 2. Weltkriegszeit Prior im Konvent Ludwigstr., Freiburg i. B. -- P. Schumpp war [vorher] Regens im Generalstudium von Walberberg gewesen (Quelle: Archiv der Dominikaner)