Heiligen Schriften des Alten Testaments hebräisch und deutsch

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Die heiligen Schriften des Alten Testaments - hebräisch und deutsch (Missionsbibel)


Letteris, Max Meir haLevi מאיר הלוי לעטעריס (* Zolkiew, Galiizen 1. bzw. 13. September 1800 Mem.png 19. Mai 1871 Wien (Austria))

Luther, Martin (Eisleben, Anhalt- Bernburg 10. Nov. 1483 † 18. Feb. 1546 ebenda) Priester Prof. D. theol.

»Wenn nun die (christlichen) Missionsbibeln allenfalls für den [hebräischen] Text genügen, so sind doch ihre Ausgaben mit Uebersetzung gänzlich zu verwerfen. Bei der Uebertragung keines alten Schriftwerks kommt es so sehr auf die Auffassung an, mit der man an die Uebersetzung geht, wie bei der Bibel. Was ist nicht Alles in diesselbe hineingetragen, was aus ihr herausgedeutet worden! Ohne der Missionsbibel einen Vorwurf daraus zu machen, daß ihre Auffassungsweise eine christliche ist, denn dafür geht sie von einer christlichen Gesellschaft aus, und hat die Verbreitung des Christentums zu ihrem Zwecke – so ist sie doch darum für Juden untauglich, und ihre Verbreitung unter den Juden ist, von unserem Standpunkte eher schädlich als nutzenbringend. Die Missionsbibel hat die Luther´sche Uebersetzung zu ihrem Grunde, und diese ist voller Irrthümer, und hat einen Charakter, der nicht der der heil(igen) Schrift ist. Das Judenthum hat in der Erklärung der heil(igen) Schrift stets sich völlig frei erhalten. Es hat keine Uebersetzung als kanonisch angenommen, es hat keine Auslegung als die allein richtige erklärt. Nicht Septuaginta, nicht Targum, nicht Saadia, nicht Mendelssohn wurden ihm sanctionierte Uebertragungen. Wir sind daher auch mit den neueren Bibelforschern, die seit Luther so Großes leisten, fortgeschritten und nehmen das Gute von Jedermann an. Aber die Luther´sche Uebersetzung, voller Fehler, hat auch durchaus den Charakter der h(eiligen) Schrift nicht getroffen, vielmehr völlig alteriert. Die Luther´sche Uebersetzung hat für die Entwicklung der deutschen Sprache außerordentliche Verdienste, und sie ist originell. Aber sie ist hart steif, eisig, wo das Original weich, flüssig voll Gefühlsströmung ist; sie ist einseitig, monoton und prosaisch, wo das Original viel– und tiefsinnig und voll Schwunges, voll Zartheit und Erhabenheit, voll Abwechselung und Biegsamkeit ist. Schon vom allgemeinen Standpunkt aus wäre es ein Rückschritt und ein großes Unrecht, die Luther´sche Uebersetzung jetzt unseren Glaubensgenossen in die Hand geben zu lassen.«

Quelle Rabbiner ⇒ Philippson,_Ludwig in der Allgemeinen Zeitung des Judenthums, März 1859)


Die heiligen Schriften des Alten Testaments hebräisch und deutsch ✡ ספר תורה נביאים וכתובים

[Hebräischer Text nach M. H. Letteris, deutscher Text, ungenannt, nach Martin Luther]

ּBerlin: Britische und Ausländische Bibelgesellschaft. (1852) 1923.

מדויק היטיב על פי המסורה

'הוגה בעיון נמרץ על ידי החכם המובהק מהו

מאיר הלוי לעטעריס

בריטישע אונד אוסלענדישע ביבעלגעזעללשאפט : בערלין

שנת ה´´תרפ´´ג ליצירת

Koph.png Wortstimme

13 Mose sprach zu Got: Siehe, wenn ich zu den Kindern Israels komme, und spreche zu ihnen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt; und sie mir sagen werden: Wie heißt sein Name? Was soll ich ihnen sagen?

14 Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde. Und sprach: Also sollst du den Kindern Israels sagen: Ich werde es sein, der hat mich zu euch gesandt.

15 Und Gott sprach weiter zu Mose: Also sollst du zu den Kindern Israels sagen: Der Herr, eurer Väter Gott, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks, der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name ewiglich, dabei soll man meiner gedenken für und für.

2 Mose 3
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Zum Buch:

Diese Ausgabe hat als hebräische Textgrundlage die Edition von M. H. Letteris. Der deutsche Bibeltext ist jedoch nicht identisch mit dem der Lutherbibel, die ab 1819 in Stuttgart erschien; das wird augenfällig an dem in der Wortstimme zitierten Text.

Daten:

Oktavband, (4) & 1384 S. Innen pro Seite jeweils der Luthertext auf ca. 1/3 der Seitenbreite, außen die Hebraica in 2/3 der Seitenbreite.


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