Hartl, Alois

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Hartl, Alois (* Linz/ Donau, Oberösterreich 30. Mai 1859 † ...........1944 ebenda) Prof. Dr. jur can.


Lieder und Lehrgedichte der Heiligen Schrift

Erklärungen und Nachdichtungen des lateinischen Textes von Dr. jur can. Alois Hartl / Professor i. R.

I - IV. Heft

Linz a. d. Donau: Im Selbstverlage des Verfassers o. J. (1933)

Koph.png Wortstimme

Des Himmels Pracht verkündet Gottes Größe; / Als Gottes Handwerk ragt die Himmelsburg.

Der eine Tag verkündet es dem andern, / Soweit es eine Nacht der andern sagt –

Nicht nur in Worten und Gesprächen, / Von denen man den Schall nicht hören kann.

In alle Welt hinaus dringt ihre Sprache, / Soweit der Erdkreis sich erstreckt, ihr Wort.

Vom Zelt, das Gott der Sonne angewiesen, / Tritt sie heraus, ein schmucker Bräutigam

Aus seinem Schlafgemach zur Hochzeitsfeier. / Ein Riese, der den Lauf beginnt und jauchzt.

Sie schreitet aus von einem End´ des Himmels / Und schreitet fort, bis sie zum andern kommt. / Wobei sich niemand ihrem Strahl entzieht.

Das Wort vom Mund des Herrn erquickt die Seelen; / Das treue Zeugnis, das die Kleinen lehrt;

Die rechte Ordnung, jedes Herz erhebend; / Des Herrn Gebot, das unsern Blick erhellt.

Psalm 18
Kirchliche Druckerlaubnis: Linz 1933
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Zum Buch:

Inhalt: Psalmen 1 bis 150 •• Cantica: 2. Mose 15 • 5. Mose 32 • 1 Könige 2 • 1. Paralipomenon 29 • Tobias 13 • Judit 16 • Ekklesiastikus 36 • Isaias 12 • 38 • 45 • Jeremias 31 • Daniel 3 • Habakuk 3 •• Cantica bzw. NT–Texte aus: Matthäus 5 • 6 • Markus 9 • Lukas 1 • 2 • Johannes 1 • 3 • 5 • 6 • 17.

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Gebundener, fadengehefteter Oktavband, 316 S. Antiquadruck. Schrifttexte einspaltig gesetzt, keine Verszählung, Kapitelzählung samt Übeschriften nach der Vulgata. Auf eine kurze Inhaltsangabe folgt eine Wortübersicht lateinisch / deutsch mit Verweisstellen. – Ab S. 302 ein Stellenregister (11 S.), darauf "Dichter, Sänger und Übersetzer" (4 S.).

Dr. Alois Hartl verfasste ein vierseitiges Vorwort, datiert Linz, am Feste des hl. Severin (8. Jänner) 1933; darin steht u. a.

„Bestimmt ist es [das Buch; d. Vf.]: 1. Für alle diejenigen, welche den lateinischen Text der hier behandelten Lieder und Lehrgedichte dem Wortsinne nach erklärt aben möchten; 2. für diejenigen, welche den so erarbeiteten Gedanken im Zusammenhange mit der ganzen heiligen Schrift zu erfassen wünschen; 3. für diejenigen, welche an einer Nachdichtung, die Sprechen und Singen im Takte ermöglicht, eine Freude haben. (…) Als Hauptquellen, denen ich viele Anmerkungen zu den Psalmen und CAntica wörtlich entnommen habe, nenne ich drei: Franz Kaulen, Sprachliches Handbuch..., Jakob Ecker, Porta Sion ..., Franz Jetzinger, die Psalmen und Cantica des Breviers...“

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Biogramm:

1887-1902 Professor am Gymnasium in Ried im Innkreis, Mitglied des Pressvereins-Commite.