Grün, Synkletika Josephine

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Grün, Synkletika' Josephine (*Essen - Caternberg 8. Juni 1896 + 2. Dez. 1977 Abtei Engelthal, Wetterau) Schwester OSB



Inhaltsverzeichnis

Psalmengebet

Im Lichte des Neuen Testamentes

Regensburg: Verlag Friedrich Pustet 1959

Koph.png Wortstimme

"Wie wunderbar, Herr, unser Herr, ist doch dein Name auf dem ganzen Erdenrund!

Hin über Himmelsweiten ausgebreitet leuchtet deine Pracht.

Schau ich die Himmel an, die Werke deiner Hände,

betracht ich Mond und Sterne, deine Schöpfung —

Was ist da noch der Mensch, daß du seiner gedenkst,

was noch des Menschen sohn, daß du ihn heimsuchst?

Aus Kindermund und Säuglingslallen

schufst du dir Lob, dem Feind zum Trotz

dem Hasser und Empörer zur Beschämung."

Ps. 8:2,4-5,3
Imprimatur: Regensburg 1958


Bookmitband.gif
Zum Buch:

Folgende Psalmen sind, nach der Vulgata gezählt, übersetzt und ausführlich christologisch erklärt: 2 - 8 - 15 - 19 - 21 - 22 - 29 - 46 - 50 - 71 - 78 - 79 - 92 - 94 - 95 - 109 - 118 - 123. .............................

GrünPs.png

Die Benediktinerin Sr. Synkletika Grün vollendete diesen fast 500 Seiten starken Oktavband in der Abtei „Vom Heiligen Kreuz“ in Herstelle/ Weserbergland an Pacha 1958.

Zur Person:

Die Familie Grün stammte ursprünglich aus der ländlichen Eifel. Vor allem die herrschende Armut waren Beweggründe für den Fortzug nach Essen, wo Josephine Grün aufwuchs. Nach der Reifeprüfung machte sie eine Ausbildung als Lehrerin. Ihre Berufung erfüllte sich schließlich, als sie am 1. Okt 1928 in die Benediktinerinnen- Abtei Herstelle eintreten durfte. Zwei weitere Geschwister fanden ebenso den Weg ins Kloster: Ein Bruder in die Benediktinerabtei Münsterschwarzach, Ufr., eine Schwester in die Abtei der Missionsbenediktiner nach Tutzing / Obb. Ein mittlerweile recht bekannter katholischer Schriftsteller, P. Anselm Grün (Münsterschwarzach) ist ebenso mit ihr verwandt.

Am 8. April 1930 legte Josefine Grün als Sr. Synkletika die ewige Profess ab.

Nur für kurze Zeit für praktische Arbeiten eingesetzt (Buchbinderin etc.), widmete sie sich schließlich, nach längerer Zeit als Bibliothekarin, dem geistlichen Studium: Ihre Leidenschaft war das Christusmysteriums im Alten Testaments, besonders in den Psalmen. Eine reife Frucht dieses Studiums ist o. g. Werk.

1965 siedelte sie in die Benediktinerinnen- Abtei Kloster Engelthal / Wetterau um, wo sie ihre letzten Lebensjahre verbrachte.

(Quelle: Nachruf auf Sr. Synkletika; Kloster Engelthal 1977; mit Dank an Abtissin em. Sr. 'Gabriel Cosack)