Goldberg, Arnold Maria

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Goldberg, Arnold Maria (* Berlin- Prenzlauer Berg 18. Feb. 1928 Mem.png 19. Apr. 1991 Freiburg i. B.) Prof. Dr.


Diese leider unvollendet gebliebene Übersetzung der hebräischen Bibel ist ein Kleinod, publiziert von einem katholischen Verlagshaus und verdeutscht von einem jüdischen Mann, der von Jeschua, dem Nazarener, gefunden wurde. Hätte Goldberg dieses AT fertigstellen können, wäre es die dritte und (bisher) letzte Arbeit eines jüdischen Übersetzers nach dem 2. WK geworden nach den Tena"ch von N. H. Tur - Sinai (1958 ff) und Martin Buber (1962 ff). In Israel- freundlichen bibellesenden Kreisen wäre dem AT unzweifelhaft ein Erfolg beschieden gewesen. So aber ist es, weil von einem katholischen Verleger vermarktet und nicht dediziert von einem messianischen Juden übersetzt, trotz seiner unbestreibaren Qualitäten nahezu in Vergessenheit geraten.


Die Heilige Schrift des Alten Testaments

Aus dem Urtext übersetzt von Arnold M. Goldberg

Freiburg i. B.: Verlag Herder

Band I: Genesis - Exodus

Freiburg i. B.: wie oben. 1964

Imprimatur: Freiburg im Breisgau 1964
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13 Da sprach Moses zu Gott: Wenn ich denn zu den Söhnen Israels komme und spreche zu ihnen: Der Gott eurer Väter schickt mich zu euch, und sie zu mir sprechen: Wie ist sein Name? Was soll ich zu ihnen sprechen?

14 Gott sprach zu Moses: Ich Werde Sein, Der Ich Sein Werde.

Und sprach: So sprich zu den Söhnen Israels: Ich Werde Sein hat mich zu euch geschickt.

15 Und weiter sprach Gott zu Moses: So sprich zu den Söhnen Israels: Der Herr, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch geschickt.

Dies ist mein Name in Ewigkeit, und dies ist mein Gedenken von Geschlecht zu Geschlecht.

Exodus 3
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Zum Buch:

Oktavband fadengeheftet und broschiert; 216 pp. Schrifttext einspaltig.

Goldberg schrieb ein fast fünfseitiges Vorwort, das er jedoch nicht datierte. Darin äußert er sich zum Text und zur Form sehr klar; er schreibt: »Ich sehe daher die Schrift vielmehr als eine Einheit. (...) Aber die jüngste Form die letzte Redaktion ist für mich die verbindliche Gestalt der Schrift, für den Glaubenden die des Heilgen Geistes, für den, der nur ein literarisches Werk in ihr zu sehen vermag, die Einheit, die ihr die Redaktoren gegeben haben. Ich versuche die Schrift so zu lesen, wie sie jene, die ihr ihre letzte Form gaben, gelesen haben und gelesen wissen wollten. (...) Da ich das Wort für bedeutsam halte, achte ich auf das Wort und übersetze möglichst worgetreu. Ich suche keine trügerische Geschmeidigkeit des Textes zu erlangen und versuche, den Text dort, wo er uneben ist, nicht zu glätten. (...) Grundsätzlich suche ich nach dem Leitwortsystem zu übersetzen. Daher sollten gleiche Worte des hebräischen Textes auch in der deutschen Übersetzung möglichst gleich wiedergegeben werden. (Eine von ihm für später geplante Leitwort- und Begriffskonkordanz ist leider nicht mehr erschienen).
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Goldberg sieht sich als Glied einer langen Kette von Bibelübersetzern; seine Üs möchte ein wenig vom Klang, möchte fast sagen, vom Geschmack der hebräischen Sprache wiedergeben. Als beispielhafte Vorreiter nennt er den größten lateinischen Übersetzer der Frühzeit, Hieronymus, besonders erwähnen möchte er aber die beiden "Verdeutscher" der Schrift Martin Buber und Franz Rosenzweig, denen er manche Einsicht verdankt.

Der Inhalt der jeweiligen Kapitel ist zuerst in Stichworten angegeben. An den Genesis- Text schließt sich die Einleitung zum Pentateuch an; darin geht er auch auf die sogenannte Dokumentenhypothese und ihre Quellenscheidung ein, die sich seiner Meinung nach als lebensfremd und unlogisch erweist.

Weiterhin sind Einleitungen zu den jeweiligen Büchern gegeben; darauf folgen die Anmerkungen pro Kapitel.

Band II: Leviticus • Numeri • Deuteronomium

Übersetzt von Arnold M. Goldberg

Freiburg i. B.: wie oben 1966

Imprimatur: Freiburg i. B. 1966
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Daten: Wie oben; 231 S.

Band III: Josua • Richter • Ruth • Samuel I • Samuel II

Übersetzt von Arnold M. Goldberg

Freiburg i. B.: wie oben 1967

Imprimatur: Freiburg i. B. 1967
Koph.png Wortstimme

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Daten: Wie oben, 258 & (2) S.

Band IV: Könige I • Könige II • Chronik I • Chronik II

Übersetzt von Arnold M. Goldberg

Freiburg i. B.: wie oben 1967

Imprimatur: Freibug i. B. 1970
Koph.png Wortstimme

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Daten: wie oben; 282 & (2) S.

Nach Angaben eines Kenners der Werke von Arnold M. Goldberg war ursprünglich die Vervollständigung des AT zwar geplant, der Verlag favorisierte jedoch stattdessen die Herausgabe der Einheitsübersetzung und stellte die Weiterführung ein. Zudem verunmöglichte der frühe Tod des Übersetzers eine Vollendung dieses herausragenden Werkes.

Das Buch Jonas

Übersetzt und erklärt von Arnold M. Goldberg

Freiburg i.B.: Seelsorge-Verlag (1959) 2. Auflage 1961

Imprimatur: Freiburg i.B. 1959
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Da sprachen sie zu ihm: „Sag uns doch, du, um dessentwillen uns

dies Unheil ist, was ist dein Geschäft und von woher kommst du,

welches ist dein Land und von was für einem Volke bist du?"

Da sprach er zu ihnen:

Ein Hebräer bin ich, und den Herrn, den Gott des Himmels,

fürchte ich, der das Meer und das Trockne gemacht hat."

Da fürchteten die Männer große Furcht und sprachen zu ihm:

„Was ist es, was du getan hast?" — denn die Männer erkannten nun,

daß er von dem Antlitz des Herrn flüchtig war, als er es ihnen gesagt hatte.

Jonas 1: 8- 10
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Oktavband, französisch broschiert, 40 pp. Goldberg verfaßte ein gut zweiseitiges Geleitwort; er schreibt über den sehr menschlichen biblischen Jona einerseits und den heutigen Christen, der in der großen Stadt zusammen mit anderen (Christen?) wohnt und die Botschaft der Versöhnung hört und - oder nicht - weitergibt. Eine kurze Zusammenfassung gibt er in "Über das Buch Jonas". Der fettgedruckte Schrifttext wird versweise (eins bis zehn Vv) ausgelegt für den modernen Menschen. Die Art der Übersetzung ist sehr nah am hebräischen Satzduktus und spannend zu lesen, wie etwa 4:1 Das verdroß den Jonas mit großem Verdruß, es erzürnte ihn. (Vgl. mit 1:10 in der WS!)

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Links: Umschlaggraphik der 1959er, rechts der 1961er Ausgabe

Das Hohelied von Salomo

Aus dem Urtext übersetzt von Arnold Maria Goldberg

Freiburg i.B.: Seelsorge- Verlag 1965

Imprimatur: Freiburg i.B.: 1965
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Setzte mich wie ein Siegel auf dein Herz,

Wie ein Siegel auf deinen Arm!

Denn Liebe ist stark wie der Tod,

Schwer wie das Gruftreich ist Eifer:

Ihre Gluten sind Feuergluten

Von der Flamme des Herrn.

Die vielen Wasser können die Liebe nicht löschen,

Die Ströme spülen sie nicht fort.

Gäb ein Mann alles Gut seines Hauses um Liebe,

Man höhnte, höhnte sein.

Hohelied 8
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Oktavband französisch broschiert, 26 unpaginierte graugrüne Seien samt Einlegeblatt. Darin schreibt Goldberg über die rätselhafte Sammlung von Liebesliedern, dem König Salomo zugeschrieben. Nichts spräche betreffs des Alters dagegen, daß diese zeitlosen Lieder bereits am Hofe des Königs gesungen worden wären. Auch das Vorkommen persischer und griechischer Lehnwörter muß nicht zwangsläufug auf eine nachexilische Abfassungszeit hindeuten. Von Israel oder Gott ist nicht die Rede [siehe aber 8:6 in der WS, d. Vf.], trotzdem hat das Lied eine religiöse Tradition sowohl im Juden- als auch im Christentum; diese muß man aber nicht zwangsläufig in den Text hineintragen.

Die Übersetzung selbst ist kolometrisch gedruckt; Kapitelzahlen sind beigegeben, Versnummerierung nicht.

Brautwerbung für Isaak

Genesis Kap. 24. übersetzt von Arnold Goldberg

Freiburg i.B. Christophorus-Verlag Herder 1. Auflage 1962

Mit kirchlicher Druckerlaubnis (o. J.)

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Oktavband, französisch broschiert, 10 pp. Der Bibeltext ist ohne jede Beilage - meist versweise - abgedruckt. Für die Gesamtausgabe, die einige Zeit später erschien, wurde der Text überarbeitet.

"Brautwerbung", Cover

Das Buch Numeri (KK 11)

erläutert von Arnold Golberg

Düsseldorf: Patmos Verlag 1. Auflage 1970

Reihe: Die Welt der Bibel. Kleinkommentare zur Heiligen Schrift: KK11

Imprimatur: Coloniae 1970

Der Text wurde entnommen aus: Die Heilige Schrift des Alten Testamentes aus dem Urtext übersetzt von Arnold M. Goldberg Bd. II (siehe oben)

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Moses redete zum Herrn, sprechend: Der Herr, der Gott der Geister alles Fleisches, bestimme einen Mann über die Gemeinde, der vor ihnen ausziehe und vor ihnen heimkomme, der sie ausziehen lasse uns der sie heimkommen lasse, daß die Gemeinde des Herrn niecht wie Schafe sei, die keinen Hirten haben.

Da sprach der herr zu Mose: Nimm die Josua, den Sohn Nuns, ein Mann, in dem Geist ist, und stütze deine Hand auf ihn.

Stell ihn vor Elasar, den Priester, und vor die ganze Gemeinde und entbiete ihn vor ihren Augen.

Gib von deinem Glanz auf ihn, damit dir ganze Gemeinde der Söhne Israels gehorche.

Vor Elasar, dem Priester, soll er stehen und er befrage ihn nach dem Rechtsspruch der Urim vor dem Herrn, nach seinem Geheiß sollen sie ausziehen und nach seinem Geheiß sollen sie heimkommen, er und alle Söhne Israels mit ihm und die ganze Gemeinde.

Und Moses tat, wie der Herr ihm geboten hatte, er nahm Josua und stellte ihn vor Elasar, den Priester und vor die ganze Gemeinde; er stützte seine Hände auf ihn und entbot ihn, so wie der Herr geredet hatte durch Moses.

Num 27: 15-23
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Daten: Taschenbuch oktav und fadengeheftet, 136 pp.

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Aus dem Vorwort: „...Dieser Kommentar soll ja vor allem Lesehilfe sein. Dennoch musste ich auf einige Teile des Textes verzichten.“ Der Verfasser versucht eine Interpretation dieses vierten Teiles der Torah, der sich der jüdisch- rabbinischen Schrifterklärung verpflichtet. Da die Graf- Wellhausensche Urkundenhypothese für dieses Buch am ehesten für untauglich erklärt wird, ist der jetzigen Gestalt des Textes für die Erläuterungen der Vorzug zu geben. Dieser scheinbare "Mangel an Wissenschaftlichkeit" sollte niemanden von der Lektüre dieses Buches abhalten.

Neues Psalmenbuch (1961)

1. Folge. Volksausgabe mit den Melodien der Kehrverse

Herausgegeben von Helmut Hucke, Erhard Quack, Karlheinz Schmidthüs

Übersetzung der (24) Psalmen von Arnold Maria Goldberg

Freiburg i.B.: Christophorus- Verlag Herder; 1. Auflage 1961

Mit kirchlicher Druckerlaubnis (o. J.)

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Von David ein Psalm

Ein Spruch des Herrn an meinen Herrn:

"Sitze zu meiner Rechten, bis deine Feinde ich zum Schemel deiner Füße mache."

Das Zepter deiner Macht streckt aus der Herr vom Zion:

"Herrsche inmitten deiner Feinde!

Dein ist die Herrschaft, seit du geboren im heiligen Glanz.

Vor dem Morgenstern hab´ ich dich gezeugt, vor dem Tau der Frühe."

Geschworen hat der Herr, nicht wird es ihn gereuen: "Du bist Priester auf ewig nach Melchisedeks Weise."

Ps 109 (110)

Gesegnet sei der Herr, der Gott Israels!

Denn er hat heimgesucht sein Volk, ihm Erlösung gewirkt.

Er ließ erstehen ein Horn des Heils

im Haus seines Knechtes David.

Wie er gesprochen durch seiner Heiligen Mund,

von Ewigkeit her, durch seine Propheten:

Er werde uns retten vor unseren Feinden,

aus den Händen aller, die uns Hassen.

Er werde Huld tun an unseren Vätern

und seines heiligen Bundes gedenken,

des Eides, den er geschworen

Abraham, unserem Vater, uns zu geben,

daß wir ihm furchtlos dienen,

aus den Händen der Feinde befreit,

in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor ihm

an allen Tagen unsres Lebens.

 Luk 1
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Zum Buch:

Von den Herausgebern wirde ein gut zweiseitiges Vorwort verfaßt; Arnold M. Goldberg schrieb eine mehrseitige "Einführung in das Psalmenbuch", von Pfarrer Franz Wagenhäuser stammt eine umfangreiche "Liturgische Einführung". Das in kl. 8° kartonierte und fadengeheftete Büchlein umfaßt 80 Seiten. Folgende Psalmen - nach V und (H) gezählt - sowie NT- Cantica sind enthalten: 22 (23); 23 (24); 41 (42); 66 (67); 84 (85); 90 (91); 94 (95); 95 (96); 99 (100); 102 (103); 109 (110); 110 (111); 111 (112); 112 (113); 113B (115); 116 (117); 120 (121); 121 (122); 122 (123); 125 (126); 126 (127); 129 (130); 133 (134); 150. Magnificat und Benedictus (Luk.1)

Ein berühmtes Vorbild zur Bearbeitung dieses Pss- Buches war der Franzose P. Joseph Gelineau, der vor allem im englisch- sprachigen Raum bekannt wurde durch die Grail- Psalmen (ab 1963 bis heute); er schuf die Singweisen zum Psalter, die "Psalmodien".

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Goldberg schreibt in der Einführung unter anderem: "Wir haben uns bei der Übersetzung der Psalmen allein davon leiten lassen, daß der Psalter Teil der Heiligen Schrift und somit göttliche Offenbarung ist. Das verpflichtet uns vor allem zur Treue zum Text, so wie er uns in der hebräischen Bibel überkommen ist. Die Treue zum Text bestimmt die Eigenart (und den Wert) der vorliegenden Übersetzung. (...) 115 Psalmen sind im hebräischen Psalter mit Überschriften versehen (diese gelten nicht als inspiriert und sind daher auch nicht Bestandteil der Heiligen Schrift, doch stellen sie alte Traditionen dar)"[, und sind nicht fortgelassen].

Eine Eigenheit dieser liturgischen Ausgabe ist, daß der Übersetzer die Psalmtexte auch kommentiert hat, indem er Kurzerklärungen und alternative Lesarten beigibt. Die Übersetzung ist recht wörtlich gehalten und ergänzt so die unvollendet gebliebene H. S. Wer die NT- Cantica aus dem Griechischen übertrug, ist nicht gesagt.
Cover Ausgabe 1961

Neues Psalmenbuch (1971)

Deutsches Gesangbuch zu Meßfeier und Wortgottesdienst • Volksausgabe

Herausgegeben von Helmut Hucke, Erhard Quack, Karlheinz Schmidthüs

Freiburg i.B.: Christophorus - Verlag Herder 1971; 1. Auflage

Imprimatur: ------

Übersetzung der (68) Psalmen von Arnold Maria Goldberg

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Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, seiner Hände Werk sagt an das Firmament;

Tag bringt dem Tag das Wort hervor, und Nacht gibt der Nacht davon Kunde.

Da ist kein Spruch, da ist keine Rede, ohne daß ihre Stimme gehört wird.

Über die ganze Erde fährt aus ihre Richtschnur, bis ans Ende der Welt ihr Raunen.

Dem Sonnenball setzte er ein Zelt an ihnen, wie ein Bräutigam fährt er aus seinem Gemach, entzückt sich wie ein Held, die Bahn zu laufen.

Sein Ausgang ist am Ende des Himmels, sein Umlauf an dessen Enden, und nichts bleibt versteckt vor seiner Hitze.

Psalm 18 (19)

Dank dem Vater, der euch befähigt hat, Anteil zu haben am Erbe der Heiligen im Licht.

Er hat uns aus der Macht der Finsternis errettet und in das Reich des Sohnes seiner Liebe versetzt, in dem wir Erlösung haben, die Vergebung der Sünden.

Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung, denn in ihm ist alles erschaffen, alles ist durch ihn geschaffen und auf ihn hin.

Und er ist vor allem, und alles hat in ihm seinen Bestand, und er ist das Haupt des Leibes der Kirche.

Kolosser 1:12f
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Zum Buch:

Dieses klebegebundene Paperback in kl.-8° umfaßt 200 pp; Wilhelm [Kempf], Bischof von Limburg (Lahn) widmete das Geleitwort.

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Die Herausgeber schrieben eine zweiseitige Einführung, die i. G. zur 1961er Ausgabe neu verfaßt wurde. Im Unterschied - und dies ist als ein gewichtiger Nachteil zu werten - zum ersten Psalter wurde die bibeltheologische Einführung des Übersetzers wegelassen; somit hat dieses Psalmenbuch tatsächlich mehr den Charakter eines "Meßbuches". Folgende Psalmen und Cantica wurden jedoch neu aufgenommen, zum Teil in Auswahl 〈Zählung nach V und (H)〉: 1; 4; 8; 9; 17 (18); 21 (22); 24 (25); 26 (27); 32 (33); 33 (34); 37 (38); 42 (43); 44 (45); 46 (47); 47 (48); 50 (51); 62 (63); 64 (65); 67 (68); 68 (69); 71 (72); 79 (80); 83 (84); 88 (89); 91 (92); 92 (93); 97 (98); 103 (104); 106 (107); 113A (114); 114/115 (116); 117 (118); 118 [Ausw.] (119); 123 (124); 127 (128); 135 (136); 138 (139); 139 (140); 144 (145); 147; 148. Lobgesänge Moses' (Exo 15); Jesaias 35 & 60; Baruchs (5); Daniels (3); der drei Jünglinge (Dan 3:56f); Habakuks (Kap. 3); Johannes- Prolog (1); Epheser 1:3-10; Phil. 2:5-11; Kol. 1:12-20; Titus 3:4-7; Didache IX:2-X:6; Die bereits aus der 61er Edition übernommenen Texte sind durchgesehen, die Anmerkungen zu denselben leider (!) weggelassen, schade. ..

Nicht gesagt ist, wer die AT- und NT-lichen Cantica übertragen hat. Nach Vergleich des Moses- Liedes mit dem Exodus- Text der H. S. Bd. I ist wahrscheinlich, daß Goldberg die früheren Texte überarbeitet hat; er hat wohl auch die anderen AT- Passagen verdeutscht. - Die letzten 70 Seiten sind Meßfeier- Texten vorbehalten, Kirchenlieder inbegriffen.

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Biogramm:

https://www.jewiki.net/wiki/Arnold_M._Goldberg

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=12&ved=0CDkQFjABOAo&url=http%3A%2F%2Fwww.orient.uni-freiburg.de%2Fjudaistik%2Fprojekte_juda%2Funiseum%2Ftafel18_goldberg&ei=H-gxUcj4G8eSswb9poCoCg&usg=AFQjCNHhkCtwJcf6itbKMB68yXvJ5TeOtQ