Geyer, Christian: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 29. November 2010, 09:34 Uhr

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Geyer, Christian (*1862 in Manau bei Hassfurt/ Ufr., + 1929 Nürnberg) Der Pfarrerssohn Christian Geyer studierte von 1880-84 Theologie in Erlangen und Leipzig. Erste Pfarrstelle in Altdorf bei Nürnberg, ab 1891 in Nördlingen. Ab 1895 wirkte er als Präfekt des Lehrerseminars in Bayreuth und ab 1902 als Hauptprediger an St. Sebald in Nürnberg. Geyer arbeitete dort mit Friedrich Rittelmeyer eng zusammen. Als Rittelmeyer Vorkämpfer der Anthroposophie und Erzoberlenker der Christengemeinschaft wurde, trennten sich ihre Wege. D. Dr. Geyer vertrat eine liberale Richtung innerhalb der evangelischen Landeskirche. In seiner Biographie „Heiteres und Ernstes aus meinem Leben“, (München 1929) beschreibt er sowohl seine Studienzeit als auch seine Begegnungen mit den Führern der Anthroposophie Rudolf Steiner und Friedrich Rittelmeyer.



Die Briefe des Apostels Paulus

Koph.png Wortstimme

Dem aber, der euch stärken kann laut meiner Freudenbotschaft und gemäß der Verkündigung Jesu Christi, durch die das Mysterium, das in den Weltaltern verschwiegen war, jetzt offenbar geworden und durch die prophetische Schriften gemäß Auftrag des ewigen Gottes bei allen Völkern kund gemacht ist, damit der Gehorsam des Glaubens aufgerichtet werde: dem allein weisen Gott, ihm sei durch Jesus Christus die Glorie auf Weltzeiten hinaus! Amen. (Kap. 16: 25-27)

Ein Versuch zu ihrer Verdeutschung und Vergegenwärtigung

Augsburg: Im Bärenreiter= Verlag

Heft 1 Der Brief an die Christen in Rom

1925

Koph.png Wortstimme

„Ich sage euch aber: Wer immer eine Freudenbotschaft bringen wollte, die der von uns euch verkündigten zuwider wäre, auch wenn ich und meine Mitarbeiter, ja selbst wenn es ein Engel vom Himmel unternähme, den strafe Gott! Ich wiederhole feierlich: was ich soeben gesagt habe: Wer euch eine Freudenbotschaft verkündigt, die der zuwider ist, die ihr von uns empfangen habt, en strafe Gott. (Galater 1: 8-9)

Heft 2Brief an die Galater, sogenannter Epheserbrief, Brief an die Kolosser und an Philemon

1925

Koph.png Wortstimme

Uns selbst wenn solche Wesen vorhanden sind, die man fälschlich Götter nennt, es sei im Himmel oder auf der Erde, wie es ja in der Tat viele Götter und viele Herren – ich denke an die Engel – gibt, so haben doch wir es nur mit dem Einen Vatergott zu tun, von dem alle Dinge geschaffen sind und wir zu ihm hin. (1. Kor. 8: 5-6)

Heft 3Die zwei (uns erhaltenen) Briefe an die Gemeinde in Korinth

1926


Zu den Heften:

In der Vorbemerkung zum Römerbrief wird bemerkt, dass der Versuch einer freieren Übersetzung der Briefe aus der Gemeindearbeits-Praxis hervorging. Geyer wollte dem Mangel an geeigneten Übersetzungen, die ohne Kommentar verständlich und lesbar sind, entgegenwirken. Dieser Versuch ist ihm m. E. nach durchaus gelungen. Was der Benutzung allerdings entgegensteht, ist der vom Verlag verwendete Satz: Der Text ist, wie in der Vorkriegszeit üblich, in Fraktur gedruckt, aber es fehlen sowohl Sinnabschnitte als auch Kapitel und Verszahlen; das sei in den paulinischen Briefen auch nicht der Fall gewesen. Eine bestimmte Stelle auf Anhieb zu finden, ist schier unmöglich, da der Bibeltext wie in einer Erzählung fortlaufend abgedruckt ist. (Dem kann nur mit einer Komplett-Beversung und Verkapitelung abgeholfen werden.) – Ob über die beschriebenen drei Hefte hinaus weiteres Material existiert, entzieht sich meiner Kenntnis.