Gersdorf, E. G & Espe, K. A.

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Gersdorf, Ernst Gotthelf, "Woldemar Egg" (* Tautendorf b. Stadtroda, Thüringen 2. Nov 1804 † 5. Jan. 1874 Leipzig, Sachsen) Bibliothekar

Espe, Karl August (* Feb. 1804 Kühren b. Wurzen, Sachsen † 24. Nov. 1850 Stötteritz b. Leipzig, Sachen) Dr. phil.


Zille, Moritz Alexander ( Oberullersdorf b. Zittau, Oberlausitz 1. März 1814 † 7. Feb. 1872 Leipzig, Sa. ?) Dr. ph., Prediger


Das Neue Testament unsers Herrn und Heilands Jesu Christi.

Deutsch durch Dr. Martin Luther. Leipziger Jubelausgabe. Nach der letzten Ausgabe von 1545.

Revidirt durch Hofrath Dr. Gersdorf und Dr. K. A. Espe

Leipzig, Sachsen: Verlag von Im. Tr. Wöller. [1840 ] 1844. Neue Original=Stereotyp=Ausgabe

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Zum Buch:

XXIV & 328 S. Frakturdruck; Schrifttexte zweispaltig und versweise gesetzt; keine weiteren Beigaben. Ab S. 303 "Nachweisungen über die Entstehung, die Eigenthümlichkeit, das Alter und die Lebensumstände der Verfasser der einzelnen Bücher des Neuen Testaments", eine Art Einleitung in die jeweiligen Bücher (17 S.) Ab S. 321 die sechs Psalmen, darauf Verlagsinformationen.

Folgende von M. A. Zille metrisch übersetzte Psalmen sind diesem NT beigegeben: 1 • 34 • 49 • 51 • 111 • 139. ⇒ Zille,_Moritz_Alexander

In der "Vorrede zur Ausgabe von 1840", zwei Seiten, schreiben die Revisoren, datiert Leipzig, am Pfingstfeste 1840, Wesentliches zur Ausgabe, die anläßlich des Jubelfestes zur Erfindung der Buchdruckerkunst ab 1836 vorbereitet wurde. Weiterhin ist zur Übersetzung gesagt:

»Die Durchsicht des Textes übernahmen der Oberbibliothekar, Hofrath Dr. E. G. Gersdorf und Dr. K. A. Espe in Leipzig, die schon früher zu anderm Zwecke eine Vergleichung der verschiedenen Lutherischen Original=Ausgaben des Neuen Testamentes gemeinsam unternommen hatten. Luthers Uebersetzung, nach der letzten von ihm selbst besorgten und verbesserten Ausgabe der heiligen Schrift (gedruckt zu Wittenberg durch Hans Lufft 1545), in einem möglichst getreuen Abdrucke wiederzugeben und alle Aenderungen späterer Ausgaben zu beseitigen, stellten sich die Herausgeber zur Hauptaufgabe, und fühlten sich hierzu umso mehr verpflichtet, da die Kraft und der Wohllaut des Lutherichen Ausdrucks, sowie die Angemessenheit alterthümlicher Formen für die biblische Sprache in neuerer Zeit wieder eine allgemeinere Anerkennung gefunden haben, und anderseits eine Menge Abänderungen auf reiner Willkühr oder irrigen Ansichten beruht. (…)«



Biogramme:

Ernst Gotthelf Gersdorf: https://www.deutsche-biographie.de/sfz20717.html

Karl August Espe studierte in Leipzig Theologie und war von 1827-1831 Lehrer an der Friedrich-August-Schule in Dresden. Von 1831 bis 1832 Privatgelehrter in Leipzig. 1832 übernahm er in Leipzig die Redaktion der 8. und 1843 die der 9. Auflage des bei F. A. Brockhaus erscheinenden Conservations-Lexikons und ab 1838 die des Conversations-Lexikons der Gegenwart und redigierte 1837–39 das Leipziger Kreisblatt, gab auch mit Gersdorf die Leipziger Jubelausgabe des Neuen Testaments heraus. Von 1838-1848 Geschäftsführer der deutschen Gesellschaft zu Erforschung vaterländischer Sprache und Altertümer und Herausgeber der Jahresberichte derselben. Seit Frühjahr 1848 in Folge eines Schlaganfalls geistig gestört, lebte er in der Irrenheilanstalt des Dr. Güntz zu Stötteritz, wo er 1850 starb. (Quelle: Bibelarchiv Vergelahn)

Moriz Alexander Zille: https://www.deutsche-biographie.de/sfz86658.html