Gädeke, Friedrich

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Gädeke, Hermann Friedrich (* Travemünde, Holstein 3. Okt. 1896 † 10. Sept. 1979 Niefern– Öschelbronn, Enzkreis) Pfarrer



Meditative Studien zum Lukas- Evangelium

Ein Weg durch die Kompositionsstruktur / sowie / Das Evangelium nach Lukas /

übersetzt von Friedrich Gädeke

Hannover/ Leine: Verlag Vera Petersen 1989

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Zacharias aber, sein Vater, wurde vom Heiligen Geist erfüllt

und sprach die prophetischen Worte:

Lob sei und Preis dem Herrn, dem Gotte Israels,

Weil Er sein Volk hat angeschaut und ihm Erlösung bringt.

Des Heiles Füllhorn hat Er uns errichtet

Im Haues seines Sohnes Davids,

Wie Er's durch Seiner heiligen Propheten Mund

Von Urzeit her verkündet hat,

Befreiend uns von unsern Feinden

Und aus den Händen derer, die uns hassen.

Er trägt im Herzen unsrer Väter Leiden,

Gedenkend Seines heilgen Bundes,

Den Er beschworen unserm Vater Abraham:

Uns wollt Er geben, daß wir ohne Furcht,

Erlöst aus Feindes Hand, Ihm dienten

In Heiligkeit und reiner Sitte

Vor Seinem Angesicht all unsre Tage.

Erstes Kapitel 67 - 75
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Zum Buch:

Gebundener Oktavband, Fadenheftung; 440 S. Inhalt:

  • I. Zum Geleit (Vorworte) • II. Einführung • III. Meditative Studien zum Lukas–Evangelium • IV. Das Evangelium nach Lukas (ab S. 383).

Rudolf F. Gädeke schrieb, datiert München, im Sommer 1989, ein kurzes "Zum Geleit"; darin heißt es:

»Im griechischen Urtext des Lukas–Evangelius lebte [Fr. Gädeke]. (…) Für ihn war die Christustat aus der intensiven Erkenntnisbemühung am Urtext und seiner Gestalt zur Erfahrung geworden.«

Die Herausgeberin, Vera Petersen, verfasste zu Hannover, im Juli 1989, ein zweiseitiges Vorwort; daraus die Bemerkungen:

» Für ihn [F. Gädeke] war der meditative Umgang mit diesem Werk ein Lebensquell; auf seinen Spaziergängen bewegte er es und es bewegte ihn in lebendigem Rhythmus. So lebte er sich in die innere Komposition des Lukas–Evangelium ein.«

Der griechische Basistext ist mit Ausnahmen wohl ein "kritischer"; zumindest sind nur wenige Lesarten dem TR zuzuschreiben.

Biogramm:

Bestand im Mai 1918 die Reifeprüfung an einem Lübecker Gymnasium; Lehramtstudium von 1919 bis 1921 in Leizig, danach bis Ostern 1923 in Marburg/ Lahn. Er unterrichtete Deutsch, Geschichte und Sport. (...) Im August 1935 übernimmt Pfarrer Gädeke von seinem Vorgänger Dr. Gerhard Hardorp die Leitung der Christengemeinschaft in Bremen, dort ist er 30 Jahre (nach anderen Angaben bis Oktober 1974) tätig.

Begraben ist er auf dem Friedhof Bremen- Osterholz.

http://bbf.dipf.de/kataloge/archivdatenbank/digiakt.pl?id=p92749&dok=PEB-0032&f=PEB-0032-0053-01&l=PEB-0032-0053-04&c=PEB-0032-0053-01

http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=59&tomb=10127&b=G