Fohrer, Georg

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Fohrer, Georg (* Krefeld, Niederrh. 6. Sep. 1915 Mem.png 4. Dez. 2002 Jerusalem (Israel)) Dr. phil. Dr. theol. Dr. h. c. Prof.



Das Buch Hiob

Übertragen und herausgegeben von Georg Fohrer

Krefeld, Niederrh.: Im Scherpe–Verlag 1948

Koph.png Wortstimme

Erbarmt, erbarmt euch mein, ihr meine Freunde, / denn mich hat Gottes Hand getroffen.

Warum verfolgt ihr mich wie einen Hirsch, / obwohl euch doch mein Fleisch nicht sättigt?

Ach, würden meine Worte aufgeschrieben / und eingetragen in ein Buch, / mit Eisenstift in Erz gegraben, / auf ewig in den Fels gemeißelt!

Jedoch ich weiß, mein Anwalt lebt, / über dem Staub erhebt er sich als Bürge.

Ich werde meinen Zeugen sehen, der für mich auftritt, / ich werde Gott als meinen Bürgen schauen!

Ich sehe ihn – er ist mir nicht mehr feind, / darauf gerichtet ist mein Sehnen.

Kap. 19:21– 27
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Zum Buch:

Oktavband gebunden und fadengeheftet, Frakturdruck, 90 S. Textumstellungen, Auslassungen; Kapitel und Verse hat Fohrer nicht gezählt. Begründungen in den "Erläuterungen" im Anhang; dort stehen auch die nicht zum ursprünglichen Text gehörigen und daher mit besonderen Überschriften als Anhang zusammengestellten Abschnitte. Weiterhin "Benutzte Literatur". Weiterhin gibt Fohrer zu bedenken:

»Die Übersetzung des Buches Hiob ist mit mannigfachen Schwierigkeiten verbunden. Die Sprache ist nicht rein heebräisch, sondern vielfach aramäisch (edomitisch= oder arabisch=aramäisch) gefärbt.Der Text ist während der ersten Jahrhunderte seines Bestehens teils durch absichtliche Änderungen, teils durch Fehler beim Abschreiben ebtstellt worden. (…) All dies ist ebenso wie die Erkenntnis, daß der weitaus überwiegende Teil des Buches in Versform verfaßt ist, in einer neuen Übersetzung in die Sprache unserer Zeit zu berücksichtigen.« 

Schrifttexte einspaltig und in Sinnabschnitten gesetzt mit Ausnahme der Rahmenerzählung.

Außerdem hat Fohrer auf den S. 82 und 86 die Psalmen 28:3–5 und 73:23–28 übersetzt.


Das Buch Hiob

Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus Gerd Mohn 1963. 2. [ergänzte] Auflage

Lizenzausgabe: Berlin (DDR): Evangelische Verlagsanstalt EVA 1988.

Reihe: Kommentar zum Alten Testament KAT 16, begründet von Ernst Sellin, fortgeführt von Johannes Herrmann.

Koph.png Wortstimme

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Zum Buch:

Oktavband, gebunden und fadengeheftet, 574 S. Antiquadruck.

Fohrer hatte bereits 1963 ein Vorwort geschrieben, darin heißt es:

»Ich lege wert auf die Feststellung, daß das Manuskript im Frühjahr 1959 fertig vorgelegen hat. Die seither bis Ende 1962 erschienene Literatur ist nachträglich berücksichtigt worden.« Erlangen, im März 1963.

Im Vorwort zur 2. Auflage schreibt er:

»Die grundlegende Bedingung für die Neuauflage dieses Kommentars (…) bestand darin daß der Text des Buches unverändert blieb. (…) So habe ich mich darauf beschränkt, die seit der Erstauflage erschienene Literatur nachzutragen, soweit ich sie erfassen konnte.«

32 Seiten umfasst die Einleitung, das Literaturverzeichnis 10 (!) Seiten. Der Schrifttext ist einspaltig versweise gesetzt.

Psalmen

[Übersetzt und kurz kommentiert von] Georg Fohrer

Berlin & New York, N. Y. (U.S.A.): Walter de Gruyter 1993

Reihe: de Gruyter Studienbuch

Koph.png Wortstimme

2 Herr, unser Herrscher, / wie mächtig ist dein Name / auf der ganzen Erde!

Deine Hoheit über dem Himmel / <will ich besingen>!

3 Aus Kindermund hast du ein Bollwerk gegründet, / das den Feind und Rachgierigen zum Schweigen bringt.

4 Wenn ich deinen Himmel schaue, deiner Finger Werk, / Mond und Sterne, die du dran befestigst –

5 was ist da der Mensch, daß du seiner gedenkst, / das Menschenkind, daß du dich um es kümmerst!

6 Doch du machtest ihn wenig geringer nur als Gott, / kröntest ihn mit prächtigem Glanz,

7 setztest ihn als Herrscher über deiner Hände Werk ein, / legtest alles ihm zu Füßen:

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1 Für den Chorleiter, nach dem Kelterlied (oder: nach gatischer Weise), ein Psalm Davids.

Psam 8
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Zum Buch:

Kartonierter Oktavband mit Klebebindung; X & 258 S.

Folgende 35 Pss sind übersetzt, geordnet allerdings nach Art der Gattung: 1) Hymnen oder Loblieder • 2) Klagelieder: 5 -- 6 -- 8 -- 13 -- 19 -- 22 -- 23 -- 26 -- 30 -- 30 -- 34 -- 42/43 -- 46 -- 47 -- 48 -- 49 -- 51 -- 62 -- 66 -- 73 -- 76 -- 79 -- 84 -- 85 --93 -- 95 -- 97 -- 100 -- 103 -- 104 -- 122 -- 130 -- 137 -- 147 -- 150.

Die Einleitung nennt Fohrer hier ´Grundlagen`, S. 1 bis 11. Hier ist unter III. "Zu Text und Übersetzung der Psalmen u. a. folgendes vermerkt:

»(…) Darum muß eine sachgemäße Übersetzung den Wortlaut manchmal abweichend wiedergeben. In den Anmerkungen zur Übersetzung der Psalmen im vorliegenden Buch sind unter dem Vermerk „wörtlich" alle Einzelheiten vermerkt, so daß der Leser sich ein Bild einer wörtlichen Übersetzung machen und es würdigen kann.«

Ab S. 245 der Aufsatz "Zur Theologie der spätbiblischen Psalmen".

Biogramm:

Georg Fohrer hatte einen Lehrauftrag an der Evangelischen Fakultät in Wien, später war er Dozent für Altes Testament in Erlangen. Nach seiner Emeritierung wandte er sich dem Judentum zu und machte „Alijah“ nach Jerusalem, wo er auch starb.

https://www.presse.uni-erlangen.de/Aktuelles/2002/Personalia_2002/3034fohrer.html // https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Fohrer