Fischer, Johann

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kreuzgelb.gif Fischer, Johann (* Lechbruck b. Füssen, Allgäu 26. Juni 1881 † 2. März 1956 Niederstaufen b. Lindau/ Bodensee) Priester. Benefiziumsvikar, Professor


Die Propheten Obadja, Joël, Amos, Hošea

nach dem hebräischen Urtext präpariert und übersetzt von Johann Fischer

[Titel des zweiten Buchteils:] Die Propheten Abdias, Joël (Joel), Amos, Osee

nach dem emendierten Text übersetzt und erklärt von Johann Fischer

Regensburg, Obpf.: bei G. J. Manz 1909

Imprimatur: Ratisbonae 1908
Koph.png Wortstimme

...

Bookmitband.gif
Zum Buch:

Gebundener, fadengehefteter Oktavband, XX & 284 S. Antiquadruck.

Das Buch besteht aus fünf Teilen:

  • A: Widmung, Brief und Vorbemerkungen (20 S.)
  • B: Zeitgeschichte (24 S.)
  • C: Praeparationen [samt Übersetzungen] (189 S.)
  • D: Zusammenhängende Übersetzung [alternativ] (54 S.)
  • E: Messianischer Gehalt der behandelten Propheten. (8 S.)

Johann Fischer schrieb eine kurze "Widmung" zu Murnau (Obb.), am 1. Mai 1908:

»Die vorliegende Arbeit ist keine selbständige, sondern gründet sich auf die Vorlesungen und die freundliche Beihilfe des Hochw. H. Prof. Dr. Seb[astian] Euringer (Dillingen), [* Augsburg 20. Jan. 1865 † 10.7.1943 Dillingen/ Donau] dem ich als meinem Hochverehrten Lehrer dieses Buch in Ehrerbietung widme.«

Ebenfalls zu Murnau, am 1. Mai 1908, verfasste der Benefiziumsvikar ein zweiseitiges Schreiben an "Lieber Freund!", den Leser, eigentlich Studierenden bzw. angehenden Theologen, dem er diese Präparationen anvertraut:

»Dieses vorliegende Buch hat nun den Zweck, dich in die Lektüre der prophetischen Schriften des alten Testamentes und zugleich in die hebräische Sprache einzuführen. Auch mit der Textkritik wirst du einige Bekanntschaft machen, weil sie eben zur wissenschaftlichen Exegese unbedingt notwendig ist.«

Dieses Werk hat zwei Übersetzungstypen; die erste Variante ist aufgebaut wie eine Präparation, also versweise, wobei die sprachliche Komponente bei weitem überwiegt, ein Hebräischlexikon ist zur Übersetzung also nicht nötig. Die Übersetzung ist sehr wörtlich und umfasst weitere Erklärungen. Die zusammenhängende Üs im vierten Teil unterscheidet sich stark von der aus den Präparationen und liest die Prophetennamen auch nach der LXX. Sie ist einspaltig mit breitem Rand; dort sind weitere Erklärungen und Verweisstellen zu finden.

Zur Person:

Besagter Johann Fischer ist nicht identisch mit einem weiteren katholischen Bibelexperten dieses Namens (* 1905), der seinen Beitrag zur ⇒ Echter_-_Bibel lieferte und der nächsten Theologengeneration angehörte.

Siehe: >http://www.ludwig-k-walter.de/docs/nav/pdf/Biogramme.pdf