Felten, Joseph

Aus Bibelpedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hauptseite · Übersetzungen · Übersicht Psalmen · Autoren/Titel · Gesamtausgaben · Einzeldarstellung · Bibliographie & Ex Libris
A · B · C · D · E · F · G · H · I · J · K · L · M · Schiboleth · N · O · P · Q · R · S · T · U · V · W · X · Y · Z


Kreuz8.gif


Felten, Peter Joseph (* Düren, Eifel 2. Feb. 1851 † 11. Dez. 1929 Bonn am Rhein) Priester, Dr. theol. Dozent


Inhaltsverzeichnis

Die Apostelgeschichte

übersetzt und erklärt von Dr. Joseph Felten

Freiburg im Breisgau: Herder'sche Verlagshandlung. 1892.

Mit Approbation des hochw. Herrn Erzbischofs von Freiburg
Koph.png Wortstimme

34 Petrus aber öffnete seinen Mund und sprach: In Wahrheit begreife ich, daß Got nicht die Person ansieht, 35 sondern in jedem Volke ist, wer ihn fürchtet und Gerechtigleit übt, ihm angenehm.

36 Das Wort sandte er den Kindern Israels, indem er Freiden durch Jesus Christus verkündete. Dieser ist aller Herr.

37 Ihr kennet die Begebenheit, welche sich zugetragen hat durch ganz Judäa, anfangend mit Galiläa, nach der Taufe, welche Johannes predigte – 38 Jesum von Nazareth, wie ihn Gott mit dem Heiligen Geiste und mit Kraft salbte, welcher umherging, indem er Gutes that und alle heilte, welche vom Teufel beherrscht waren, weil Gott mit ihm war.

39 Und wir sind Zeugen von allem, ws er gethan im Lande der Juden und in Jerusalem, den sie sogar tödteten, indem sie ihn ans Holz hingen.

40 Diesen hat Gott auferweckt am dritten Tage und verliehen, daß er offenbar werde 41 nicht dem ganzen Volke, sondern Zeugen, die vorher von Gott auserwählt waren, nämich uns, die wir mit ihm gegessen und getrunken haben, nachdem er auferstanden von den Todten.

Apostelgeschichte 10
Bookmitband.gif
Zum Buch:

Gebunden in Gr. 8°; XII und 488 pp., Frakturdruck. Schrifttext einspaltig abschnittsweise, darunter die Erklärungen; weiterhin allerlei Angaben in Fußnoten. Die Einleitung umfasst incl. Bibliographie 56 S.; ab S. 483 ist ein Register abgedruckt.

Der Verfasser schrieb Bonn, den 7. August 1892, das ein- seitige Vorwort. Er begründet das Erscheinen seines Werkes vor allem damit, daß seit längerer Zeit kein ausführlicher Commentar zur Apg von katholischer Seite weder in Deutschland noch im Auslande (seit J.- Th. Beelen und F. S. Patrizi) veröffentlicht worden sei. Zugrunde gelegter Text ist in der Hauptsache das »Novum Testamentum Graece, ed. stereotypa tertia« von Oscar de Gebhardt, Leipzig 1886. »Immerhin wird der Commentar, wie ich meine, zeigen, daß ich mich mit der gesammten einschlägigen Literatur des In= und Auslandes nach besten Kräften bekannt gemacht und dieselbe für meine Schrift zu verwerthen gesucht habe. Die Uebersetzung ist nur der Bequemlichkeit der Leser wegen beigegeben und schließt sich enge an den Originaltext an.«

Eine 56- seitige Einleitung beschäftigt sich mit sämtlichen Aspekten dieses zweiten lukanischen Werkes. Ausführlich wird auch auf die verschiedenden Textgrundlagen der griechischen Urschrift verwiesen und deren Wahl zur Übersetzung erörtert (…).

Biogramm:

Der katholische Theologe Joseph Felten wurde 1877 Dozent für Theologie am St. Cuthbert's College in Ushaw, Durham (England). 1886 Kaplan in Süchteln, Rheinld. 1888 ao. und 1892 ordentl. Professor für neutestamentliche Exegese in Bonn. 1921 trat er in den Ruhestand. Seit 1982 war er Vorsitzender des Vereins vom hl. Karl Borromäus. Soweit bekannt, war der Kommentar zur Apostelgeschichte das einzige biblische Werk, das er herausgab.