Felger, Friedrich

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Felger, Friedrich (* Waiblingen, Württ. 14. Aug. 1882 † 1. Apr. 1960 Stuttgart- Hedelfingen, Württ.) Maler, Illustrator, Entwerfer, Schriftsteller



Inhaltsverzeichnis

Das Buch von Jesus Christus

Eine Evangelienharmonie [von] Friedrich Felger

Berlin: Verlag von Martin Warneck 1937

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Zum Buch:

Auf gut 390 Seiten ist die Geschichte von Jesus Christus in eine Rahmenerzählung eingebettet. Einige dieser z. T. sehr blumigen und ausführlichen "Erzählungen" sind auf frühchristliche, ebionitische Überlieferungen und apokryphe Evangelien zurückzuführen. Friedrich Felger schreibt denn auch in seinem Vorwort, in Heumaden- Lederberg (Württ) zu Papier gebracht: »Dies Buch ist das eines Laien, nicht eines Theologen. Wenn der Verfasser, innerlich erfaßt und ergriffen, an die Aufgabe herantrat, die ewig schönen, unvergeßlichen Geschichten der Evangelien in einer zusammenhängenden Evangelienharmonie zu erzählen für diejenigen, die den Weg zum Neuen Testament nicht mehr finden, so war er von vorneherein davon überzeugt, daß es immer ein Ding der Unmöglichkeit bleiben wird, diese Aufgabe völlig zu erfüllen. So ist auch diese Evangelienharmonie ein Versuch und Stückwerk, aber doch gestaltet aus heißem Herzen mit ehrlichem Bemühen.«

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Alle Text sind in Fraktur gedruckt und im Block gesetzt. Abschnittweise sind Überschriften wie etwa "Galiläa zu den Zeiten des Herrn" oder "Der alte Zimmermann Joseph" eingefügt. Quellenangaben, woraus die Evv- Texte genommen sind, hat Felger nicht vorgesehen. Da auch kein Inhaltsverzeichnis existiert, ist es ein Kunststück, bestimmte Stellen aufzufinden, die zudem noch in Rahmenerzählungen verstrickt sind. Eher spärlich vorhandene Anmerkungen sind in die Fußnoten gesetzt.

Biogramm:

Als Sohn eines Schumachers sollte er das Handwerk seines Vaters erlernen. Besuch des privaten ev. Lehrer-Seminars in Beuggen b. Rheinfelden und dort Ausbildung zum Lehrer, anschließend war er vom 2. Dez. 1903 bis zum 5. Dez. 1904 Lehrergehilfe in Waiblingen. Danach Studium der Malerei an den Kunstanstalten in Stuttgart und München. Er beteiligte an sich Sammelausstellungen in Berlin und schuf Buchausstattungen für verschiedene Verlage. Von 1905 bis 1910 war er Entwerfer für die Silberwarenfabrik Bruckmann & Söhne in Heilbronn, anschließend freiberuflicher Maler und Illustrator in Berlin, von 1915 bis 1934 Aufbau und Direktor der Weltkriegsbücherei zunächst in Berlin, dann in Stuttgart auf Schloss Rosenstein. Umfangreiche Sammlung von Druckerzeugnissen zum 1. Weltkrieg. Diese von ihm in zwei Jahrzehnten zusammengetragene Sammlung umfasste in der Buchabteilung 75.000 Bücher und Broschüren sowie die Kriegsjahrgänge von 2.150 Zeitungen des In- und Auslandes. Dazu kam eine Sammlung von Plakaten, Landkarten, Kriegsfotos und anderen Druckerzeugnissen des 1. Weltkrieges. Die Anregung zu dieser Sammlung ging auf den Ludwigsburger Fabrikanten Dr. Richard Frank zurück, der Felger 1915 bereits während des 1. Weltkrieges diesen Auftrag erteilte.

Weitere Schriften: Die wunderlichen Schicksale des Michael Aldinger. Ein Roman aus Schwaben, 1929; Was wir vom Weltkrieg nicht wissen (herausgegeben o. J. [ca. 1929/30], 2. A. herausgegeben zusammen mit Oberstleutnant Walter Jost) 1938 (http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Personenregister/J/JostW-R.htm).