Fay, Friedrich Rudolf

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Fay, Friedrich Rudolf (* Fideris, Graubünden 30. Juni 1830 † 10. Aug. 1903 Krefeld, Niederrh.) Pfarrer




Inhaltsverzeichnis

Das Buch Josua

Theologisch=homiletisch bearbeitet von Friedr. Fay

Bielefeld und Leipzig: Verlag von Vehlhagen und Klasing 1870.

Reihe: Theologisch = homiletisches Bibelwerk. Die Heilige Schrift Alten und Neuen Testaments

Vierter Theil: bearbeitet und herausgegeben von Johann Peter Lange

Koph.png Wortstimme

"Und es geschah, als Josua war bei Jericho, da hob er seine Augen auf und sah

[schauete, de Wette] und siehe ein Mann stand ihm gegenüber

und ein gezücktes Schwert war in seiner Hand. Und es ging Josua zu ihm

und sprach zu ihm: Bist du mit uns oder mit unseren Feinden?

Und er sprach: Nein, sondern ich bin der Fürst des Heeres Jehovas;

eben jetzt bin ich gekommen. Und es fiel Josua auf sein Angesicht zur Erde

und verneigte sich [betete an, Luther, de Wette] und sprach zu ihm:

Was redet mein Herr zu seinem Knechte?

Da sprach der Fürst des Heeres Jehovas zu Josua:

Ziehe aus deine Schuhe von deinen Füßen, denn die Stätte, worauf du stehest,

heilig ist sie. Und es that Josua also."

Kap. 5: 13-15


Bookmitband.gif
Zum Buch:

Grundsätzliches zu Lange´s Bibelwerk siehe dort und bei >Cassel, Paulus 5. Theil).

Fay unterteilt seinen Commentar in folgende Rubriken: Exegetische Erläuterungen, theologische Grundgedanken und homiletische Andeutungen. Auch hier sind zum Lesen die Kenntnisse des Griechischen und Hebräischen notwendig. Wie aus der WS ersichtlich, sind innerhalb des Bibeltextes Alternativ-Lesarten anderer Übersetzer eingeschlossen.

Biogramm:

Sein Vater Jakob Ludwig Fay stammte ursprünglich aus Frankfurt a. M. und war später Pfarrer in Rapperswil. Besuch des Gymnasiums in Zürich. Zum Sommersemester 1848 schrieb er sich an der theol. Fakultät der UNI Zürich ein, (Matr.-Nr. 1243) und studierte bis einschl. WS 1849/50. Am 16. März 1850 ging er nach Bonn, studierte dort im SS 1850 ein Semester Theologie und studierte dann im WS 1851/52 nochmals ein Semester Theologie in Zürich (Matr.-Nr. 1629) und ging Ostern 1852 von der UNI Zürich ab. Er war dann von 1852 bis 1863 ref. Pfarrer in Meilen in der Schweiz und ab 1863 bis zu seiner Emeritierung 1894 Pfarrer in Krefeld. Er war verheiratet mit Mathilde Amalie Lange, der Tochter des bekannten Philosophen Friedrich Albert Lange.