Eytel, Hermann

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Eytel, Friedrich Hermann (* Esslingen/ Neckar, Württ. 11. Febr. 1819 † 20. April 1869 Maichingen b. Sindelfingen, Württ.) Pfarrer


Inhaltsverzeichnis

Der Psalter

in deutschen Liedern von Hermann Eytel.

Zweite Ausgabe, eingeführt durch Karl Gerok.

Stuttgart, Württ.: Adolph Oetinger 1864

[Erste Ausgabe: Der Psalter in modernem Gewande. / Stuttgart: Adolph Oetinger 1862]

Koph.png Wortstimme

Der Allgewalt´ge in den Himmelshöhen,

Jehovah Gott läßt einen Spruch ergehen.

Es wiederhallt Sein Wort der Erd entlang,

Vom Sonnenaufgang bis zum Niedergang.

Zion erglänzt in seiner vollen Schöne,

Sein Hügel wird der Offenbarung Scene.

Vor unsrem Gott geht fressend Feuer her.

Er kommt; umstürmt von Wettern schreitet Er.

Er ruft dem Himmel oben, ruft der Erde,

Daß sie Ihm seien Zeugen der Beschwerde.

„Das heil´ge Volk steh um Mich her geschaart,

Das unter Opfern Mir verbunden ward.“

Von Engeln geht zu Engeln der Bericht:

Hört! Gott Jehovah sitzet zu Gericht!

„Merk auf, mein Volk! Ich wende Mich an dich.

Laß dich ermahnen! Gott, dein Gott bin Ich.“

Der Herr straft Sein Volk: Ps 50.
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Zum Buch:

Gebundener, fadengehefteter Kleinoktavband, XVI & 368 S. Frakturdruck. Alle 150 Kapitel übertragen und metrisch umgedichtet; nach Themenbereichen geordnet und abschnittweise gesetzt.

Angeordnet sind die Texte nach sieben Bereichen: 1.) Davidspsalmen • 2.) Politische Psalmen • 3.) Festpsalmen • 4.) Ethische Psalmen • 5.) Prophetische Psalmen • 6.) Lob– und Dankpsalmen • 7.) Bitt– und Klagpsalmen.

Karl Gerok verfasste zu Stuttgart, im November 1863, das gut zweiseitige Vorwort. Darin schreibt er u. a.

» Also keine Rede davon, daß auch mit den fließendsten modernen Versen Luther ersetzt oder David verbessert werden sollte. (…) so hat der Verfasser der nachfolgenden Lieder durch seine wohlgelungene Umdichtung in die Sprache unserer Zeit die Psalmen unsrem Verständniß vielfach näher gebracht, so daß wir nicht nur mit Genuß und Erbauung seinen wohlklingenden versen lauschen, sondern auch den Sinn des Originals, in die geschichtliche Stellung der einzelnen Psalmen, soweit dieselbe zu ermitteln ist, und in den oft dunklen Zusammenhang ihrer Gedanken tiefer eingeführt werden, um sodann auch zu unserm biblischen Psalter mit erleuchteterem Verständniß und neuer Liebe zurückkehren.«
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Ansicht des Psalmenbuches von H. Eytel mit den 
für jene Zeit sehr kitschigen Darstellungen von Engeln ... 
oder ist es ein beflügelter David samt Putte ?

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Biogramm:

Name der Mutter, laut Widmung im Psalmbuch: Renate Christiane Beate, geb. Köstlin

Studium der evangelischen Theologie im Stift Tübingen/ Neckar 1837 bis 1841; 1856 Pfarrer in Höfingen bei Leonberg, Württ.; ab 1861 in Maichingen nahe Sindelfingen, Württ.

EytelMaichingen.png
Zeichnung der Evangelichen Kirche zu Maichingen, 
wo Pfr. Eytel wirkte und übersetzte

https://books.google.de/books?id=KRyL0SRZVBsC&pg=PA306&lpg=PA306&dq=friedrich+hermann+eytel&source=bl&ots=-3do_cC-vs&sig=VQ8hsZQA4d-K9mabW4xeWMSeewo&hl=de&sa=X&ved=0CCMQ6AEwA2oVChMIh_au37rnyAIVApQsCh0-Ggqd#v=onepage&q=friedrich%20hermann%20eytel&f=false