Ecker, Jakob

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Ecker, Jakob (* Lisdorf, Saarland 28. Feb. 1851 † 17. Nov. 1912 Trier/ Mosel) Priester, Prof. Dr. phil. & theol.

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Spätere Bearbeiter des NT:

Bares, Nikolaus (* Idenheim b. Bitburg, Eifel 14. Jan. 1871 † 1. März 1935 Berlin) Priester, Prof. Dr. theol.

Becker, Josef (* Speicher, Eifel 30. April 1859 † 7. Aug. 1920 Trier/ Mosel) Priester, Regens Dr. phil & theol., Geistl. Rat, Domkapitular

Hüllen, Ferdinand (* Barweiler Kr. Adenau, Rheinprovinz 7. Jan. 1862 † 16. Mai 1948 Trier/ Mosel) Priester, Msgr., StR, Prof.


Altes Testament - Erstes Buch Moses

Übersetzt und kurz erläutert als Leitfaden für Vorlesungen von Jakob Ecker.

Als Manuskript gedruckt.

Trier, Mosel: Paulinus Druckerei 1898

Imprimatur: --
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1. „Im Anfang erschuf Gott den Himmel und die Erde.

2. Aber die Erde war wüst u. leer, u. Finsternis lag über dem Abgrund.

Und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.

3. Und Gott sprach: Es werde Licht! Da ward Licht.

4. Und Gott sah, das Licht war gut! Und Gott schied das Licht von der Finsternis.

5. Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht.

Und es ward Abend, und es ward Morgen — e i n   Tag.“

Weltschöpfung 1
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Zum Buch:

Das „als Manuskript gedruckt“(e) Oktavband ist in Antiquaschrift hergestellt und diente in Eckers Vorlesungen als Studienhilfe. Die Überschrift ist in deutsch, lateinisch und hebräisch vorangestellt. Ecker übersetzte den Text aus dem Hebräischen. Begriffe aus der LXX sind griechisch wiedergegeben, hebräische Begriffe jedoch transliteriert. Die Kommentare nehmen je nach Relevanz bis zu 95 % einer Textseite ein. Verweis- und Parallelstellen sind reichlich vorhanden, auch Kirchenväter werden zitiert.

Porta Sion

Lexikon zum lateinischen Psalter (Psalterium Gallicanum)

unter genauer Vergleichung der Septuaginta und des hebräischen Textes mit einer Einleitung über die hebr.=griech.=latein. Psalmen und dem Anhang Der apokryphe Psalter Salomons von Jakob Ecker

Trier/ Mosel: Druck und Kommissionsverlag der Paulinus = Druckerei. 1903.

Imrprimatur: Treveris 1903
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Zum Buch:

Gebundener, fadengehefteter Großoktavband; VIII, 234* S. & 1936 Spalten (=968 S.) Frakturdruck betreffs des Deutschen. Weiterhin lateinische, griechische und hebräische Texte.

Der Verfasser schrieb ein vierseitiges Vorwort, datiert "Trier, swn 20. Februar 1903, am 25. Jahrestage der Thronbesteigung Seiner heiligkeit des Papstes Leo XIII".

Katholische Hausbibel

Biblische Geschichte für das katholische Volk (AT in zwei Teilbänden, NT als dritter Band):

(Erster Band, Erste Hälfte): Von Erschaffung der Welt bis zum Tode Davids mit Einschluß späterer Psalmen.

Trier/ Mosel: Druck und Kommissionsverlag der Paulinus= Druckerei, 1903


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Es spricht der höchste Gott, der Herr, und ruft die Erde

von Sonnenaufgang bis zum Untergang.

Von Sion strahlet seiner Schönheit Glanz;

der Herr erscheinet, unser Gott, er schweiget nicht.

Es lodert Feuer vor ihm auf,

und rings um ihn tobt starker Wettersturm.

Er ruft herbei den Himmel droben

und auch die Erde, um sein Volk zu richten.

›Versammelt seine Heil'gen ihm,

die seinen Bund auf Opfern gründen!‹

Seine Gerechtigkeit tun kund die Himmel;

denn Gott ist Richter.

›Mein Volk, so höre, ich will reden;

ich will dich mahnen, Israel!
Der Herr, dein Gott, bin ich!‹
Psalm 49. (V)

O Herr, du bist geworden Zuflucht uns

von Geschlecht zu Geschlecht!

Bevor Berge wurden,

bevor gebildet ward die Erde und das Land –
von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du, o Gott!

O laß den Menschen nicht in Niedrigkeit versinken!

Du sagtes ja: ›Bekehret euch, ihr Menschenkinder!‹

denn tausend Jahre sind in deinen Augen

gleichwie der Tag von gestern, der vorüberging,
wie eine Wache in der Nacht;

und was für nichts zu achten ist an ihnen,

das sind die Jahre.

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»Ein Gebet von Moses, dem Manne Gottes«

Psalm 89. (V)
Bischöfliche Gutheißung: Trier 1903

❡ (Erster Band. Zweite Hälfte:) Vom Regierungsantritt Salomons bis zum Schluß der Makkabäerzeit.

Trier: Im Kommisionsverlag der Paulinus= Druckerei 1904

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...

Imprimatur: ...

Anm:

Ob in diesem zweiten Teilband ein biblisches Buch vollständig übersetzt ist - etwa die Jona- Geschichte, muß noch eruiert werden. Antworten willkommen.

Dritter Band: Neues Testament

(Große Prachtausgabe)

Trier, Mosel: Mosella= Verlag o. J. (1904)

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...

Imprimatur: Treveris 1904


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Zum Buch: Zu den Bänden:

(Im Archiv sind nur der erste und dritte Band vorhanden.)

Die AT- Bände sind in Großoktav gemacht und in Fraktur gesetzt. Der Trierer Bischof M. Felix schrieb datiert 20. Mai 1903 dazu sein Geleitwort. Prof. Dr. Ecker verfasste Trier, Pfingsten 1903 "Für Gott – Deo" ein gut zweiseitiges Vorwort. Darin verteidigt er den Umstand, dem Kirchenvolk gute Bücher in die Hand zu geben, weshalb in keiner katholischen Familie eine biblische Geschichte fehlen sollte, die für alt und jung das Wissenswerte aus der Heiligen Schrift enthält. Das unternahm er nach 25 Jahren, innerhalb derer er seine Hauptaufgabe darin sah, zur Verbesserung des deutschen Textes Wesentliches beizutragen. Eine aus heutiger Sicht nicht mehr nachvollziehbare Einschränkung macht der katholische Professor jedoch, (Zitat):
»Ängstlich besorgt für ihrer Kinder Wohl legt sie [die römische Kirche; d. Vf.] in mütterlicher Vorsicht die Bibel nicht vom ersten bis zum letzten Blatt auf den Familientisch; in ihrer Weisheit drückt sie dieses Buch der Bücher nicht in jede Hand. Gott hat das nicht gewollt [sic!]; nicht alles in der Bibel ist für alles Volk geschrieben. Nur blinder Unverstand kann diese weise Vorsicht tadeln. (...)«

Enthalten sind in diesem ersten Band Auszüge aus dem Pentateuch, Josua, Richter sowie ausgewählte Texte aus den Zeiten der Könige Saul und David (Samuel - Chronik). Weiterhin sind 88 Psalmen nach der Vulgata übersetzt.

Der erste Band umfaßt 10* (Einleitung), 640 (Text) und [16] (Register-) Seiten.

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links der dritte Band (NT), rechts eine Art Heraldik mit Inschriften: 'Deo'(= für Gott) 
und (Hebräisch, übersetzt) nach  Ecker):
Ps. 26,1 V: »Der Herr ist mein Licht [und] mein Heil.
Interessanterweise ist dieses Psalmzitat nur im NT- Band abgedruckt;
der 1. Band mit den Psalmen hat nur 'Deo'. 

Der NT- Band ist als "Große Pracht= Ausgabe" i. G. zu den AT- Bänden in Lex.-8° hergestellt. Die Aufmachung ist exklusiv zu nennen; der Herausgeber hat sich alle Mühe gegeben, dem römisch- katholischen Leser ein „würdiges" Exemplar der Neuen Bundes in die Hand zu geben, zumindest betreffs der Aufmachung: Nach zwei Seiten Familienchronik sind tatsächlich ein Dutzend (12!) bischöfliche Gutheißungen abgedruckt, welche dem »ehrwürdigen Hochwürden, Hochwürdigen, Hochverehrtesten Herrn Professor« ihre ergebenste Hochschätzung für das Eckersche Bibelwerk zu bekunden:

Antonius Kard. Fischer, Erzbischof von Cöln; Gg. Cardinal Kopp, Fürstbischof v. Brelau; Johannes Fidelis, Bischof von Chur; Adalbertus [Endert], Bischof v. Fulda; Augustinus [Egger], Bischof v. St. Gallen; Georgius Heinrich [Kirstein], Bischof v. Mainz; Willibrord [Benzler] OSB, Bischof von Metz; Hubertus [Voß], Bischof v. Osnabrück; Johannes [B. Rößler], Bischof v. St. Pölten; Ignatius [von Senestrey], Bischof v. Regensburg; Joseph Georg [von Ehrler] Bischof v. Speyer und schließlich Heinrich Vollmar, Feldprobst der Armee. Titularbischof von Pergamon.

Eine wahrlich eindrucksvolle Liste. Zwei Seiten mit weiteren „Stimmen der Katholischen Presse" beschließen die Laudatio für ein Buch, welches nicht einmal die vier Evangelien vollständig enthält. 46 Seiten widmet Ecker der Einleitung, gefolgt von 810 Seiten Bibeltext mit ausführlichen Anmerkungen, wie sie die röm. Kirche vorschreibt; 42 weitere Seiten beinhalten eine Zeittafel, Namendeuter, kirchl. Feste, neutestamentl. Heiligetafel, Evangelienperikopen, Inhaltsangaben sowie ein Register. Eine farbige Landkarte von »Palästina zur Zeit Christ« der geogr. Anstalt H. Wagner & E. Debes, Leipzig beschließen den Band.

Eckers Übersetzung der fehlerhaften Vulgatalesart Geh. Offenbarung 22:19 »Buch des Lebens« anstatt »Baum des Lebens« haben auch die Revisoren Bares, Becker & Hüllen (siehe unten) unkritisch übernommen. Die "gebührende Rücksicht auf den griechischen Urtext" wird hier eher verworfen...

❡ Neues Testament A - Evangelien-Harmonie und Apostelgeschichte

Übersetzt und kurz erklärt von Dr. Jakob Ecker

Trier/ Mosel: Mosella Verlag 1915

 Imprimatur: (Treveris) 1915

weiterhin: Taschenausgabe A für Bayern

Kempten, Allgaü & München: Jos. Kösel'sche Buchhandlung (o.J.)

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Höre, Israel: Der Herr, unser Gott, ist allein der Herr.

Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen

und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Gemüte und aus allen deinen Kräften!

Dieses ist das größte und das erste Gebot.

Ein zweites aber ist ihm gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!

Ein größeres Gebot als diese gibt es nicht.

An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

harmonisiert: Matth. 22 / Mark. 12
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Zum Buch:

Vorwort datiert 1915


Neues Testament. B - Die vier Evangelien und die Apostelgeschichte

Übersetzt und kurz erklärt nach Dr. Jakob Ecker [von Prof. Dr. Bares, Regens Dr. Becker und Prof. Hüllen].

(Taschenausgabe B)

Trier, Mosel: Mosella= Verlag 1915


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.....

Mit Druckerlaubnis des hochwürdigsten Herrn Bischofs 
von Trier o. J. (1915)

Zum Buch:

Bischöfl. Approbation und Empfehlung geschrieben von M. Felix Korum, Bischof datiert Trier, am Feste des hl. Apostels Matthias 1915. Das Vorwort wurde gegeben »zu Rom bei St. Peter am 8. Oktober 1914, im ersten Jahr Unseres Pontifikates, gez. Benedikt XV.« Die darauf folgende Einleitung ist weder datiert noch unterzeichnet.

Im Anschluß an das Vorwort schreiben die Verantwortlichen: »..... haben, wir bei dieser zweiten (Text=) Ausgabe der Eckerschen Haus- und Schulbibel diejenigen Stücke entnommen, die in wörtlicher Übersetzung darin vorhanden sind (die Sonntags= Evangelien und die Apostelgeschichte ganz, das Johannesevangelium größtenteils), die übrigen Stücke haben wir neu übersetzt und uns dabei eng an die authentische Ausgabe der Kirche, an die lateinische Vulgata, angeschlossen, aber auch den griechichen Urtext berücksichtigt. (...)«


❡ Neues Testament C - Die apostolischen Briefe und die Geheime Offenbarung

übersetzt und kurz erklärt

Ausgabe C

Trier: Mosella= Verlag (1916.) [Auflage] 1922.


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Vielfach und auf mancherlei Art hat vormals Gott zu den Vätern geredet durch die Propheten;

zuletzt in diesen Tagen hat er zu uns geredet durch den Sohn.

Ihn hat er zum Erben von allem gemacht, ihn, durch den er auch die Welt erschaffen hat.

Dieser ist der Abglanz seiner Herrlichkeit, das Abbild seines Wesens;

er trägt das All durch das Wort seiner Kraft; nachdem er die Reinigung von Sünden vollbracht hat,

setzte er sich zur Rechten der Majestät in der Höhe.

Hebr. 1:1-4
Imprimatur: Treveris 1916


Zum Buch:

Neues Testament D

Taschenausgabe D: Die vier Evangelien, die Apostelgeschichte, die apostolischen Briefe und die Geheime Offenbarung

Übersetzt und kurz erklärt nach Dr. Jakob Ecker

Trier: Mosella= Verlag © 1916. [Auflage] 1922.



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"Im Anfang war das Wort. Und das Wort war bei Gott.

Und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott.

Alles ist durch dasselbe geworden;

und ohne dasselbe ist nichts geworden, was geworden ist.

In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.

Und das Licht scheint in der Finsternis; doch die Finsternis hat es nicht erfaßt."

Ev. Johannes 1
Bischöfl. Approbation: Trier 1916

Zum Buch:

Aus dem Vorwort (Datiert Trier, Ostern 1916):

Im Auftrage der bischöflichen Behörde übersetzten Prof. Dr. Bares, Regens Dr. Becker und Prof. Hüllen die vier Evangelien im Anschluß an die Evangelienharmonie, überarbeiteten vollständig den Text der übrigen Bücher des N.T. und fügten ein reichhaltiges Register...hinzu. der Name des verdienten Bibelgelehrten... wurde auf dem Titel beibehalten.

Grundtextangabe: Vulgata mit gebührender Rücksicht auf den griechischen Urtext.

Im Gegensatz zum Ersten Buch Moses ist dieses vollständige NT im Duodez- Format hergestellt und in Fraktur einspaltig gedruckt. Verszahlen stehen im Text. Unter den sinngebenden Überschriften sind Parallelstellen eingefügt. Die in katholisch imprimierten Testamenten üblichen Erklärungen stehen in der Fußnote. Im Anhang finden sich das Perikopenverzeichnis, ein Register, eine Zeittafel sowie eine farbige doppelt bedruckte Faltkarte von der Trierer Kunst- und Verlagsanstalt Schaar & Dathe.

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Vermeintliche sog. Reliquie am Wirkungsort Jakob Eckers: Trier; lateinische Kreuzesinschrift INRI:
"Iesus Nazarenus Rex Iudæorum",  ›Jesus von Nazareth, der König der Juden.‹ (Mat.27:37),
übersetzt nach Eckers Evangelienharmonie 1904)  

Biogramme:

Jakob Ecker:

Ecker besuchte bis 1871 das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Trier und studierte dann Philosophie und katholische Theologie am dortigen Priesterseminar. Nach Priesterweihe (1875) und Promotion an der Universität Bonn (1879) lehrte er in Münster als Privatdozent die semitischen Sprachen. 1895 promovierte er zum Dr. theol. in Freiburg.

1886 berief ihn der Trierer Bischof Michael Felix Korum zum Professor für Semitica und alttestamentlichen Exegese am wiedereröffneten Trierer Priesterseminar. Er war ein entschiedener Vertreter des Anti-Talmudismus und Verfasser antisemitischer Schriften.

(Quelle: wikipedia)

Nikolaus Bares:

http://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaus_Bares

Josef Becker:

Seine Gymnasialstudien machte er in Trier, besuchte dann die Gregorianische Universität in Rom, wo er den Dr. phil und den Dr. theol. erwarb, wurde am 28. Okt. 1885 zu Priester geweiht, war anschließende Kaplan in Trier und Neuwied, dann Pfarrer in Spiesen und von 1897 bis 1906 Pfarrer der Großpfarrei Neunkirchen und Seelsorger der Gläubigen an der neu errichteten Herz-Jesu-Pfarrei. Anschließend war er Regens des Bischöflichen Priesterseminars Trier von 1906-1918. Danach war er bis zu seinem Tod Domkapitular und geistlicher Rat in Trier.

Ferdinand Hüllen:

Geburtsort nach einer anderen Quelle: Niederesch b. Holzweiler/ Rheinprovinz (Grafschaft)

Ferdinand Hüllen empfing seine Priesterweihe am 19. Juli 1885 in Eichstätt, seine Primiz war am 26. Juli 1885 in Holzweiler, heute Grafschaft- Holzweiler. Um 1898 war er Religionslehrer der Erziehungsanstalt von Kemperhof. Danach war er Priester des Bistums Trier, ab dem 1. April 1899 als Religionslehrer und Studienrat am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Trier tätig. 1917 wurde er zum Prof. und 1923 zum Päpstl. Geheimkämmerer ernannt. Er ging am 1. April 1927 als "Professor a.D." in den Ruhestand. Sein goldenes Priesterjubiläum feierte er am 21. Juli 1935 in Holzweiler (Grafschaft).

Am Weihnachtstag 1917 errichtete Ferdinand Hüllen mit 2000 RM eine Stiftung, die Studienstiftung Hüllen. Sie sollte würdige und bedürftige katholische Studierende aus seiner Verwandtschaft unterstützen. Wenn diese nicht vorhanden waren, so sollten andere Studierende aus der Pfarrei Holzweiler in den Genuss der Gelder kommen können. Nach der Währungsreform 1948 wurde die Stiftung wegen zu geringem Kapital aufgelöst.

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