Dinter, Artur

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Dinter, Artur ( * Mülhausen, Elsaß 27. Juni 1876 † 21. Mai 1948 Offenburg, Baden ) deutscher Schriftsteller und nationalsozialistischer Politiker

These 1: „Das alte Testament ist kein göttliches offenbartes Buch, sondern das widerspruchsvolle Werk irrender Menschen. Es ist von jüdischen Priestern teils aus jüdischen, teils aus nichtjüdischen Schriftwerken zusammengearbeitet worden. Es sind zahlreiche Schichten seiner Entstehung wissenschaftlich festgestellt...“

These 29: „Die Heilandslehre ist für alle Menschen die gleiche. Ein Volk höherer Rasse aber wird sie anderes auffassen und anders betätigen als ein Volk niederer Rasse.“

(Aus:) Artur Dinter, 197 Thesen zur Vollendung der Reformation. 1926.



Das Evangelium unseres Herren und Heilandes Jesus Christus

nach den Berichten des Johannes, Markus, Lukas und Matthäus im Geiste der Wahrheit neu übersetzt und dargestellt von Artur Dinter

Langensalza, Thüringen: Emil Kabisch, Thüringer Verlagsanstalt 1923. Erste Auflage 1. - 10. Tausend


Paraphrase

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Zum Buch:

Gebundener Kleinoktavband, Fadenheftung; 400 Seiten, Frakturdruck. Schrifttexte einspaltig abschnittsweise gesetzt, Kapite– und Versangaben gemacht.

Inhalt ”Dem deutschen Volke“ (als Vorrede, 1 S.) • Bilddruck: Urschrift, Übertragung (gr.), Übrtragung transkribiert, dt. Übersetzung. Evangelienharmonie in 150 Kap. mit Kapitel– und Versangabe. Ab S. 190–212: "Das Geistchristentum. Apologie“. Ab S. 213 "Erläuterungen"; Nachtrag ab S. 378. Verzeichnis der Evangelienstellen von Johannes bis Matthäus und 1. Korinther 11:25b. Verzeichnis der Abschnitte und Kapitel. Stichwörterverzeichnis. Schriften und Werke von A. Dinter.

In der Vorrede "Dem deutschen Volke", datiert Weihnacht 1923., schreibt der Autor:

»widme ich dieses Buch in der Gewißheit, daß nur die unverfälschte Lehre des Heilandes uns wahrhaft völkisch erneuern und uns die Einigkeit und Kraft geben kann, die deutsche Ehre, Macht und Größe wiederherzustellen. – Ich habe die Berichte aus den griechischen Urkunden im Geiste der Wahrheit neu übersetzt, von allen Zutaten und Fälschungen befreit und in geordneten Zusammenhang gebracht.«

Tiefere Einblicke in Dinters völkische Theologie bekommt man aus den Erläuterungen zu Markus 16:9–20:

»Das 16. Kapitel des Markus ist von Vers 9 an gefälscht. Die Gelehrten haben nachgewiesen, daß dieser Schluß der in einer aramäischen Handschrift vom Jahre 989 in einem armenischen Kloster gefunden wurde, von einem Presbyter namens Ariston aus Pella um das Jahr 150 n. Chr. verfaßt worden ist. Diese geschichtliche Urkunde läßt einen Schluß darauf zu, mit welcher dogmatischen Willkür die evangelischen Urschriften bearbeitet worden sein mögen! Der Vorgang allein schon genügt, um diese meine kritische Evangelienausgabe zur rechtfertigen. Es galt das Evangelium des Heilandes von all den alttestamentlichen und dogmatischen Fälschungen zu befreien, die es vis zur Unkenntlichkeit entstellt hatten, und es in seiner arischen Reinheit wieder herzustellen.«

Dinter schreibt zur kanonischen Evangelienüberlieferung u. a.:

»Unter ganzen Bergen alttestamentarischen Wüstensandes liegt in den uns überlieferten Evangelientexten die reine Lehre des Heilandes begraben. Dieser Schutt muß erst weggeräumt werden, wenn man zu ihr vordringen will. Das habe ich mit dieser Evangelienbearbeitung getan. Auch hier hat mein großer Lehrer und Freund Houston Stewart Chamberlain durch seine „Grundlagen des 19. Jahrhundert“, sein Büchlein „Worte Christi“ und seine Werke „Kant“, „Goethe“ und „Mensch und Gott“ Bahnbrecherarbeit geleistet.«

Dinter liefert Einblicke seiner Gesinnung in jedwede Richtung, z. B. anhand Matth. 6 (Gebet):

»Allein mit unserem deutschen, lebensbejahenden, kampffrohen Wesen ist der lebensverneinende Buddhismus unvereinbar.« (s. 303)

Biogramm:

http://suite101.de/article/rassenwahn-und-voelkische-religion-a57930 // http://de.wikipedia.org/wiki/Artur_Dinter